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MOVIE Gone Girl (David Fincher)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Komme auch grade aus dem Kino. Alter, was ein geilet Streifen. Fincher hats einfach drauf.

Mega spannend, viele Wendungen, toll ausgearbeitete Charaktere, fantastischer Soundtrack. Von der ersten bis zur letzten Sekunde einwandfrei.

Wenn man mit Thrillern was anfangen kann, definitiv Pflicht.

Das einzige, was nicht 100 %ig gepasst hat, war die NPH Rolle.
Ernste Rollen stehen ihm einfach nicht. Und so leicht psychotische erst recht nicht.

@funGus:
Als sie ausgeraubt wurde, konnte sie einem schon fast wieder Leid tun.
 
Hat hier jemand das Buch gelesen und könnte das Ende in einen Spoiler packen?
Im Buch sieht Amy Nicks Aufruf im Fernsehen und kommt zu ihm zurück, nachdem sie ihren alten Verehrer, bei dem sie untergekommen war, losgeworden ist. Dann trickst sie Nick von ihm schwanger zu werden und Nick vernichtet das Enthüllungs-Buch, das er über sie schreiben wollte, des Kindes wegen. Dann bleibt das Ende ziemlich offen. Jeder weiß was der andere alles getan hat, aber sie haben sich quasi beide verdient.
 
Also um 4 uhr nachts kam ich aus dem kino, hatte mir den film in 4k angeschaut. :d war glaub ich mein dritter kinofilm in diesem jahr. :d und er hat mich prächtig unterhalten, kann ich nur weiter empfehlen.
 
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Sie war ja echt ein hingucker, zum verlieben.
 
Von den Fincher Filmen fand ich nur Panic room mega Banane und zodiac zum einschlafen, ansonsten ist er ein Meister seines Faches.

Scheiß autokorrektur, langsam reichts.
 
Panic Room fand ich damals klasse. Sehr straight, ohne die für Fincher typischen Wendungen, aber durchweg spannend und unterhaltsam. ."Benjamin Button" hab ich noch nicht gesehen, muss ich mal noch nachholen.
 
Ich halte ja Fincher für völlig überschätzt und vor allem für einen Stylisten. Dennoch könnte ich mir vorstellen, mir den Film anzuschauen.
 
Klar ist er überschätzt nachdem er einer der besten filme gedreht hat. So ne vita besitzt man nur wenn man überschätzt ist. :p

Gone girl ist sicher nicht einer seiner besten aber immer noch besser als die meisten anderen thriller die erscheinen.
 
Klar ist er überschätzt nachdem er einer der besten filme gedreht hat. So ne vita besitzt man nur wenn man überschätzt ist. :p

Jetzt sag nur noch, dass du damit "Sieben" meinst!
Kann mit dem Film kaum etwas anfangen. Zum einem die depressive Stimmung, die vor allem dadurch resultiert, dass sich drei Landmenschen gegenseitig in ihren Vorurteilen gegenüber dem Großstadtleben bestärken und das wird vom Regisseur auch in düsteren Farben untermalt. Kann ich überhaupt nicht ernstnehmen, geschweige denn, dass mich das auch nur ansatzweise mitzieht.
Und dann der psychologisch völlig abstrus handelnde Killer, der eher aus einem Horror-B-Movie zu stammen scheint. Dann gibt's da auch noch diverse Logiklöcher. Also eigentlich ist das nur ein Athmo-Film, ohne Substanz und die funktoniert bei mir, als gebürtigen Großstadtmenschen, so gut wie gar nicht.

Das Lexikon des internationalen Films bringts mal wieder super auf den Punkt:

„Ein ebenso artifiziell wie effektvoll inszenierter Detektivfilm, der mit außergewöhnlich dunklen und düsteren Bildern eine beklemmende Atmosphäre der Ausweglosigkeit und des abgrundtiefen Pessimismus schafft. Dabei interessiert er sich letztlich aber mehr für die pathologischen Ergebnisse der Mordkette als für eine Handlung, die Hand und Fuß hätte, so daß auch die effektvolle Machart letztlich die arg geschmacklose Story nicht genießbarer machen kann.“

Lexikon des Internationalen Films[6]
 
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