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Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

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Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Find ich auch lustig. Du fragst was so schwer daran ist, es einfach zu akzeptieren, dass es nicht jeder gut findet. Dann frage ich, was so schwer daran ist, es einfach gut zu finden...
.

Meinst du das ernst? Du kannst 10 Leuten einen Porsche schenken und alle Betriebskosten zahlen, da wird einer bei sein, der es absolut daneben findet.

Du willst nun wirklich eine Begründung, bei so einem komplexen Thema, welches dich von der Meinung abbringt? Es geht hier übrigens immer noch um die Adoption, heiraten kann meinetwegen auch unser Nachbarshund die Katze von Hausnummer 1.
 
Was wäre zu beweisen? Dass es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind Nachwuchs zu zeugen?
 
Meinst du das ernst? Du kannst 10 Leuten einen Porsche schenken und alle Betriebskosten zahlen, da wird einer bei sein, der es absolut daneben findet.

Du willst nun wirklich eine Begründung, bei so einem komplexen Thema, welches dich von der Meinung abbringt? Es geht hier übrigens immer noch um die Adoption, heiraten kann meinetwegen auch unser Nachbarshund die Katze von Hausnummer 1.
Also deine Begründung ist im Prinzip, jedenfalls laut erstem Absatz, du hast keinen Grund, warum du dagegen bist, du findests einfach so scheiße?

Selbst bei der Adoption, okay, dann bring ein Argument das in sich selbst eine Adoption in Homoehen als Nachteil aufweist.
Die bisherigen Dinge, die aufgezählt wurden (das Kind wird wegen Homoeltern gemobbt und co) sind nämlich alles Punkte, die nicht an der Homoehe, bzw. Adoption, sondern an gesellschaftlichen Problemen liegen, die da anzugehen wären...
 
Menschen sind Menschen, und welcher Grund sollte Menschen daran hindern, vor irgendeiner Instanz, sei sie weltlich oder sonst was, nicht als Mensch und Mensch gleich neben allen anderen zu stehen? Das hat weder was mit Nachwuchs zeugen oder altmodisch zu tun, Mensch bleibt immernoch Mensch.
 
Was wäre zu beweisen? Dass es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind Nachwuchs zu zeugen?

Es müsste die Zeugungsfähigkeit vorher festgestellt werden, bevor man heiratet. Is natürlich kompletter Bullshit und ne sehr kindische Argumentation, nach dem Motto: Wenn die Schwulen nicht heiraten dürfen, dann sollen die aber auch nicht. Ätschi-Bätschi!

Fakt ist nun mal, dass die Ehe ausschliesslich eine monogame Beziehungen zwischen Mann und Frau meint.
 
Selbst bei der Adoption, okay, dann bring ein Argument das in sich selbst eine Adoption in Homoehen als Nachteil aufweist.
Die bisherigen Dinge, die aufgezählt wurden (das Kind wird wegen Homoeltern gemobbt und co) sind nämlich alles Punkte, die nicht an der Homoehe, bzw. Adoption, sondern an gesellschaftlichen Problemen liegen, die da anzugehen wären...

Das habe ich hier bereits geschrieben, ich bin pro strenge Adoptionsauflagen. Ich würde auch den meisten Paaren die hier auf den Straßen herumlaufen, kein Kind geben. Sofern ein Kind - egal wie schlecht es ihm geht in der Heimat,was ist das denn bitte für ein Kriterium? - vermittelt wird, sollte der Rahmen möglichst optimiert sein. Eine Lebensgemeinschaft, die dieses Kind in der Theorie niemals bekommen könnte, ist hier nicht der bevorzugte Rahmen.
Sonst sag ich ganz klar, kann man auch älteren Herren kleine Kinder zuweisen, die könnten es ja auch inständig lieben. Aber nee, da sind die Bedenken ja wieder zu groß, ist ja keine der Gruppen, die unbedingt Schutz brauchen. Löst euch doch endlich von diesem Schubladendenken,das ist wie bei den Vegetariern, die kein Fleisch fressen, aber tausende Produkte mit Palmöl, welches in Sachen Artensterben ganz vorne liegt... sry, nee, da mach ich nicht mehr mit.
Es gibt so viele Menschen auf dieser Erde die unerfüllte Wünsche haben, die Mehrheit sollte mal aufhören immer die selben 5 Gruppen zu schützen, die das schon lange nicht mehr nötig haben. Die kommen mir nie so unglücklich vor ;)

Zusammengefasst: Nein, wir werden nie alle Gruppen auf ein Level stellen. Das wirst auch du nicht.. wenn man bei den Beispielen extremer würde, klinken sich mehr und mehr aus. Dann hat es aufeinmal niemand mehr so gemeint.
 
Stellst du dich jetzt extra dumm?
Keine Ahnung, sag du's mir. Du sagst, ein Kind soll im Optimalfall von Mann und Frau erzogen werden, ohne ein einziges Beispiel eines Vorteils, den das Kind dadurch erfahren würde.
Somit bleibt nur der negative Effekt bei einer Homoadoption als Vorteil der Heteroadoption, dass das Kind gemobbt werden würde, bzw. könnte, weil es ja Homoeltern hat. Mobbing, bzw. Vorurteile sind aber nicht biologisch in uns verankert, sondern gesellschaftlich geprägt...
 
@Urgs Also gilt das Argument, dass Homosexuelle deiner Meinung nach von der Ehe ausschließt nicht für gleichgeschlechtliche Paare?

Ein Hoch auf Toleranz :)
 
Somit bleibt nur der negative Effekt bei einer Homoadoption als Vorteil der Heteroadoption, dass das Kind gemobbt werden würde, bzw. könnte, weil es ja Homoeltern hat. Mobbing, bzw. Vorurteile sind aber nicht biologisch in uns verankert, sondern gesellschaftlich geprägt...

Naja, das ist auch noch nicht abschließend geklärt: http://www.dailymail.co.uk/sciencet...d-human-brain--people-racists-knowing-it.html
Wenn man sich anschaut wie grausam Kinder in einem bestimmten Alter untereinander sein können und sich -oftmals auch entgegen ihrer Erziehung- wegen jeder Andersartigkeit gegenseitig schikanieren liegt der Verdacht nahe, dass das zumindest zum Teil auch biologische Gründe haben könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Urgs Also gilt das Argument, dass Homosexuelle deiner Meinung nach von der Ehe ausschließt nicht für gleichgeschlechtliche Paare?

Ein Hoch auf Toleranz :)

Du meinst wohl eher unfruchtbare Paare.

Das ist echt schlimm an der Diskussion. Man wird sofort als homophob, intolerant und sonstwas beschimpft, wenn man die Dinge anders sieht.

Für unfruchtbarte Paare besteht ja immerhin noch die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung oder einer Leihmutter. Die Möglichkeit ist also theoretisch gegeben, trotzdem zu einem leiblichen Kind zu kommen und eine Familie zu gründen. Bei Homosexuellen ist das von vornherein ausgeschlossen.

Wie gesagt, das Grundgesetz sieht da Mann und Frau für die Ehe vor.
Ich meine, wenn wir das ändern, was dann also nächstes? Könnten sich z.B. Muslime nicht diskrimiert fühlen, weil die Ehe monogam sein muss, sie aber eine zweite oder dritte Frau heiraten wollen? Das könntet ihr ja genauso anzweifeln.
 
@HajinShinobi

Ich hab jetzt schon zig mal gesagt, dass ich der Ansicht bin dass ein Kind im Optimalfall von Mann und Frau großgezogen werden sollte. Nicht von Mann und Mann oder Frau und Frau. Und das ist kein Gesellschaftliches Problem sondern ein biologisches/sozialwissenschaftliches.
Im Idealfall muss jetzt noch definiert werden.
Ich meine, es gibt ja auch den Fall, wo beide Elternteile (Frau und Mann) brutale Kinderschänder sind. Find ich jetzt nicht so ideal.
 
Veränderungen müssen Wege gehen die vorher noch nicht beschritten wurden. Irgendwann muss der Anfang gemacht werden. Das ist so das Ding an Veränderungen.

Ich finde auch "Versuchskanichen" kein schöner Begriff für sowas. Hier werden Kinder von zwei Menschen aufgezogen die gut durchleuchtet werden und nicht von zwei Löwen mit nem zweit Job bei Aldi.

Natürlich kommen da Herausforderungen auf die Eltern und auf die Kinder zu. Aber in meinen Augen sind das alles Hindernisse die man meistern kann und die auch vorhersehbar sind. Nichts mit Versuchskaninchen.


Irgendwann in der Zukunft wird das völlig normal sein, davon bin ich überzeugt, wie fern diese Zukunft ist kann man jetzt schlecht absehen. Aber das wir uns glücklicheriweise in diese Richtung entwickeln ist ja schon mal ein guter Anfang.

Sag ich ja, ein Testfall, um eine Veränderung voranzutreiben. Wird schon gut gehen. Und wenn nicht, dann wars wenigstens mal ein Anfang.

Wenn in dem theoretischen Fall, dass zwei gleich qualifizierte Paare, das eine hetero, das andere homo, für eine Adoption zur Verfügung stehen, dann bleibe ich bei der Meinung, dass es automatisch den Zuschlag für das Hetero-Pärchen geben sollte.

Nicht nur wegen der möglichen gesellschaftlichen Probleme oder des möglichen Mobbings (das im übrigen wie von @Mandos schon angesprochen auch meiner Ansicht nach nicht nur gesellschaftlich vorgegeben ist, sondern von Kindern in der Gruppe auch ohne äußeren Einfluss selbst ausgebildet wird), sondern auch, weil ich nicht der Meinung bin, dass zwei Männer oder zwei Frauen einem Kind beim Aufwachsen überall das gleiche geben können, wie ein Vater und eine Mutter.

Das hat auch nichts mit Rollenbildern zu tun, sondern schlicht mit unterschiedlichen Interessen und Einstellungen von Mann und Frau, die auch Einfluss auf die Kinder haben. Die lesbische Mutter kann ihren Sohn zum Fußball bringen, kann mit ihm Trecker spielen und Dinosaurier malen - in den meisten Fällen wird sie dafür weder die Begeisterung noch den Zugang haben, den ein Vater in dem Bereich vielleicht hätte. Und Kinder merken sowas natürlich. Das gleiche gilt bei Problembewältigungen innerhalb der Familie, an die Mann und Frau i.d.R. unterschiedlich herangehen.

Ich sage nicht, dass homosexuelle Pärchen keine guten Eltern sein können, oder dass sie gar Schuld an negativen sozialen und gesellschaftlichen Beeinflussungen sind, aber wenn die Wahl zwischen ihnen und einer Hetero-Familie besteht, dann ist die Hetero-Familie für das Kind erstmal die bessere und logische Wahl.
 
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