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MUSIC Gitarre spielen lernen!?!

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Nachdem ich immer weiter geübt habe, hab ich mich diese Woche nach knapp 3 Monaten dann entschieden, auf euren Rat zu hören und hab mir eine etwas bessere Gitarre gekauft :headbang: Ist die Yamaha CG142C geworden. Die hat mir von der Saitenlage in dem Segment am besten gefallen und war bei Thomann aktuelle noch dazu relativ gut rabattiert. Konnte natürlich nicht widerstehen und hab sie gleich mal ausgepackt und getestet. Tatsächlich schon ein anderer Klang als meine Billigklampfe. Muss mich aber jetzt wegen der etwas niedrigeren Saitenlage doch ein wenig umstellen was die Akkordgriffe angeht. Erstaunlich wie schnell man sich da an was gewöhnt.


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bin grade überrascht... ich dachte du würdest jetzt auf ne western umsteigen... aber ne zweite nylon? ...
 
Du musst halt weg von deinem Nylonfetisch und hin zu echtem Männermaterial: Stahl!
Der Schritt weg vom Billiginstrument ist ja richtig und gut und wichtig, aber dann doch bitte direkt zu einem Instrument mit Klang und Power. :D
 
Nee, wie gesagt das ist auch Geschmackssache.
Ich kann die Akustik-Nylon-Dinger auch echt nicht ab, spielen sich komisch, sind von der Benutzung ziemlich eingeschränkt auf Zupfmuster und haben dann eben durch die Saiten auch einen Klang, der mir gar nicht zusagt.
Aber da wirst Du auch noch hintersteigen. :D
Erstmal ist wichtig, dass das neue bessere Instrument Dir dabei hilft und Dich weiter motiviert zu lernen und bei der Stange zu bleiben.
Deine nächste Neuanschaffung hier wird aber Stahlsaiten besitzen, da bin ich mir ganz sicher. :D
 
Na warten wir es ab. Ist halt auch so dass mir Plektrumspielen gar nicht liegt und mir keinen Spaß macht. Ist ja auch eher für den Hausgebrauch. Mein einziger Fan ist meine Tochter und die freut sich wenn ich auch mal Kinderlieder einschiebe. Außerdem hab ich darauf angefangen und dann wollte ich auch dabei bleiben. Und falls ich es sogar mal zum zupfen schaffen sollte, was ich nicht glaube, ist's sowieso genial. Interessant wäre die Western eher wegen meiner kleinen Hände. Aber wir werden sehen. Bisher ging es ja trotzdem ganz gut.
 
kleine hände sind hier egal :D

üben heißt die devise ... das mit der nylon war auch nicht wirklich als kritik gedacht, hab mich halt nur gewundert... zumal du auch zupfen willst, was doch um einiges schwieriger ist als mit plec ... da brauchst die koordination links UND rechts... alle achtung...

stell mir grad deine tochter vor, wenn du alle meine entchen spielst ...
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:lol:

Naja ob das mit zupfen jemals was wird sei eh mal dahin gestellt. Jetzt müssen erstmal Akkorde und Rhythmus pattern geübt werden. Das wird eh schon schwer genug.
 
An die KT Gitarrengötter da draußen: Ich übe ja mehr oder weniger immer fleißig weiter, auch wenn ich wegen der besagten Tochter und wieder aufgeflammten Spaß am Zocken immer wieder meine Zeit Probleme habe. Nichts desto trotz mache ich langsam aber stetig meine Fortschritte, auf die auch auch latent stolz bin. Irgendwann kommt da sicher mal sowas wie Musik bei raus.

Übe halt relativ viel Grundakkorde, Akkordwechsel und diverse Akkordfolgen bzw. inzwischen fange ich auch mit Rhytmus Patterns an. Um mich motiviert zu halten braucht es aber auch immer mal Songs die ich einübe. Gibt ja im großen weiten Web auch einige Seiten mit Akkorden zu Songs. Was mir da aber extrem oft über den Weg läuft ist der Bm Akkord (bzw. auch B). Von Barregriffen bin ich aber noch weit entfernt. Bei Justin Guitar womit ich ja immer noch hauptsächlich arbeite kommt der im Anfängerkurs z.B. gar nicht vor. Gibt es da ne Anfängervariante von oder einen ähnlich klingenden Akkord ohne Barre? @megachri @Marcello (Übe ja gerade Heija BVB auf der Akkustikgitarre ein :grins:)
 
Danke. Den einen ohne Barre werde ich mir dann mal ansehen. Ist natürlich dann auch was anderes zu bisher wenn ich da soweit am Gitarrenhals runter wandern muss.

Ja das ist das Tolle am Gitarrelernen, man hat eigentlich ständig kleine Erfolgserlebnisse wenn man immer weiter übt. Hab ich ständig. Wie soll ich den Akkord jemals richtig greifen können dass er klingt und dann auch noch im Wechsel? Und auf einmal geht es. Auf der anderen Seite denke ich mir das natürlich so ziemlich bei jedem neuen Akkord :lol:

Dass ich um Barre nicht "herum" komme weiß ich. Möchte ich ja auch lernen. Hier ging es halt nur darum, dass in Songs mit eigentlich einfachen Grundakkorden die ich schon kann plötzlich ein Bm auftaucht und ich nur :staun:
 
Der Anfang ist halt besonders frustrierend.
Die Finger wollen nicht so wie man sich das denkt, das Gehirn ist permanent am rattern und kommt nicht hinterher, dazu muß man dann schon mit Druck und sauber die Saiten runterdrücken, sonst klingt auch ein richtig gegriffener Akkord scheiße, dabei tun einem ander die Finger weh, die rechte Hand muß permanent was anderes machen und da muß man dann erstmal durch.

Wenn man das aber halbwegs erstmal im Kopf hat, dann fängt der Spaß halt erst richtig an, weil es dann nach etwas klingt, weil man dann einen flow entwickeln kann und der Frust eben der Freude weicht. Dann hat man immernoch mit genug neuen Herausforderungen zu kämpfen, aber dann spielt man halt zu einem gewissen Grad schon Musik...und nicht mehr Geräusche. :D

Finds jedenfalls gut wie Du dran bleibst und weiter machst...ich muß Dich jetzt nur noch zum richtigen Instrument bringen.
Nylon ist doch was für Frauen. Männer brauchen Stahl.
 
aber dann spielt man halt zu einem gewissen Grad schon Musik...und nicht mehr Geräusche. :D

:lol: Das triffts wohl perfekt. Habe das Gefühl, dass ich im Kleinen kurz davor stehe so etwas wie Musik heraus zu bekommen. Aber irgendein Akkord oder Takt stubst mich doch vorher immer von der Bühne. Sehe das ja immer schön an der Reaktion meines Publikums. Tochter kurz immer total begeistert "Papa, du spielst toll Gitarre". Ist dann aber genauso schnell wieder weg. Eben die Perfekt Darksche Begeisterungskurve. Dann kommt meine Frau um die Ecke, die dann eher den eape gibt und ich wieder frustriert bin. Dann mache ich aber den Master Dan und grabe mich rein in die Gitarre und erschaffe einfach meine einfache Gitarrenwelt um mich herum und denke dass ich doch ganz gut spiele :gerri:

Falls ich in 2 Jahren dann mal mit dem Anfängerkurs durch bin, kann ich auch mal über ne E Gitarre nachdenken. Jetzt bleib ich aber erst mal bei meinen schönen Nylons:D Wobei ich zugeben muss, dass ich bei nem Kumpel demletzt ne Western Gitarre entdeckt habe und die gleich mal ausprobiert habe. War auch nicht so schlecht. Aber das schmalere Griffbrett hat mich gleich irritiert.
 
@Mandos ... als einführung in die welt der barré akkorde empfehle ich als vorübung die normalen E und Em, bzw. A und Am ohne zeigefinger zu spielen... will heißen nur mit mittel, ring und kleinem finger zu greifen :D

das ist eigentlich am anfang die größte hürde, die es zu meistern gibt... weil das vom fingersatz halt dem vorher gelernten abweicht ...

"vergiss was vorher du gelernt" :lol:
 
Okay, ich übe erstmal noch weiter normale Akkorde bis die Sitzen. Hab mir das im Geist bzw. per Luftgitarre gerade mal vorgestellt. Und....neeeee, kann ich jetzt noch nicht. Ich kann ja jetzt nicht schon vergessen, was ich gerade mal zur Hälfte gelernt habe. :lol:

Aber schon erstaunlich wie jedes Schulungsbuch nen anderen Ansatz hat. Insofern bin ich ganz froh mir da nach und nach nen Überblick verschafft zu haben und mir überall das für mich passende heraus zu suchen. Justin z.B. geht anfangs zunächst mal sehr stark auf die Akkorde und deren richtiges Greifen ein. Außer dem Grundrythmus kommen die verschiedenen Rythmuspatterns erst relativ langsam. Finde ich so eigentlich ganz gut, da das Akkordgreifen, richtig spielen und Wechseln ja Anfangs schon schwer genug ist. Man übt halt viel "trocken", da die Songs die er im Beginnersongbook anbietet für blutige Anfänger schon nicht so ohne sind. Das Guitar TV Buch von Pomaska hat dann auch seine Stärken und fängt imho etwas einfacher an bzw. hat von Anfang an recht simple Liedchen zum üben parat. Das sind dann eher irgendwelche Kinder oder Folksongs, dafür hat man recht schnell Erfolgserlebnisse. Die Art geht mir aber dann ab nem gewissen Punkt etwa auf die Nüsse, wo mir dann Justin wieder besser gefällt. Insbesondere da man bei Guitar TV eben immer noch nur weiter irgendwelche seltsamen Lieder spielt. Heute ist jetzt noch das Lets Play Guitar Buch gekommen. Das habe ich jetzt auch mal überflogen. Das wendet sich zwar an Anfänger, legt aber kaum Wert auf größere Erklärungen zu den Akkorden, sondern steigt relativ flott in richtige Songs ein und will anhand der Songs lernen. Wäre das mein erstes Buch gewesen, würde ich heute wohl nicht mehr Gitarre üben. Denn da werden bei jedem Song auch gleich andere Rythmustechniken eingesetzt. Wo es gerade für mich als Anfänger neben dem Akkordgreifen mit das Schwierigste ist, überhaupt mal nen Takt durchgängig zu halten. Wobei es eben sicher auch dazu führt, dass man einen relativ großen Lerneffekt von Anfang an hat, wenn man es durchhält. Dazu halt lernen an Songs, was natürlich mehr Spaß macht als schnöde "Trockenübungen". Umgekehrt denke ich mir aber, dass man von dem Aufbau auf Sicht eben auch profitiert wenn man eben länger dabei ist. Denn bis jetzt hören sich natürlich alle Songs die ich so im 4/4 Takt spiele relativ gleich vom Rythmus her an (logisch). Tatsächlich kommt bei mir so etwas wie Melodie erst seit ein paar Wochen heraus, also seit ich eben mal mit 2 verschiedenen Rythmuspatterns herum probiere. Richtiges Highlight war dann seit ein paar Tagen der "Old Faithful" Rythmuspattern (down, down, up, up, down) gelernt zu haben. Wie gut damit schon viele Songs klingen :huldig: Die Aufgabe ist es den jetzt erstmal in Kombination mit Akkordwechseln und Gesang dauerhaft im Takt hin zu bekommen.

Aber es ist in der Summe schon ne Sache für sich das richtig Werkzeug zum Selbststudium zu finden. Ich glaube das perfekte Anfängerbuch gibt es gar nicht. Ist ja auch logisch. Sagt ja schon der Verstand, dass man es eben am besten beim Lehrer lernt und am besten schon vor 20 Jahren :grins: Mit meiner Kombination aus Guitar TV und Justinguitars fahre ich bisher aber ganz gut.

Bin aber immer wieder erstaunt wie sich nach und nach die Welt des Gitarrenspiels bzw. auch der Musik eröffnet. Stellte ich mir ursprünglich viel einfacher vor, dann extrem schwer und inzwischen ist es eine kleine musikalische Welt der Wunder die einem an manchen Stellen schon ein Leben lang begleitet ohne dass man sich dessen bewusst war. Aber ich bin halt noch wirklich ein richtig blutiger Anfänger und hab noch richtig viel vor mir.

Richtig lachen musste ich gestern nochmal bei dem Video (wurde glaub schon mal irgendwo gepostet):

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Zuletzt bearbeitet:
Ja pfui. Tausch die schnell wieder gegen eine richtige Gitarre um. :D

Wo du das ja so immer wieder erwähnst. Wie unterschiedlich ist eigentlich das Spielen auf ner E-Gitarre im Vergleich zu ner Akkustikgitarre? Ist das grundverschieden? Kann man beides gleichzeitig üben?

Hintergrund der Frage ist folgendes: Ich übe ja jetzt mit Unterbrechungen seit gut nem halben Jahr mit Justins Gitarrenkurs. Lieber langsam als schnell. Habe jetzt die ersten 6 von 10 Kapiteln durch und bin begeistert wie man im Lauf der Zeit Erfolge fest stellt. Gerade wenn ich nochmal lese wie schwer ich mich am Anfang mit dem Lernen von G und C getan habe, insbesondere dem Umgreifen beim spielen und wie locker das jetzt wirklich von der Hand geht. Hätte zwar noch mehr üben müssen, aber das ist halt als Selbständiger mit Tochter und Xbox nicht immer so ganz möglich. Dennoch geht es in kleinen Schritten voran - auch wenn mein geklimper noch immer keiner hören sollte. Als nächstes kämen bei Justin Powerchords dran. Was ich eigentlich vom lesen her ja eher der E-Gitarre zu ordnen würde. Da ich ja auch immer gerne Rockband gespielt hab und da eine Unmenge an Zeit mit verbracht habe, frage ich mich, ob ich das jetzt nicht zum Anlass nehmen soll und mir mal Rocksmith anschauen um dort E-Gitarre zu lernen/üben. Insbesondere da auch mal zu lernen mit Plektrum zu spielen, was mir bisher überhaupt nicht liegt. Ich mag ja auch sowieso die härtere Gangart gerne, so dass dann ganz gut passen würde.

Stelle mir also vor grundsätzlich Theorie etc. auf der Akkustikgitarre zu üben und den E-Gitarrenpart und deren Besonderheiten spielerisch mit Rocksmith mir anzuschauen. Und bei bedarf da eben auch noch in die Theorie einzusteigen bzw. Trockenübungen.

Ich frag mich halt jetzt nur ob ich mich da nicht zu sehr verfranze.:? Bin ja schon noch ein Anfänger. Was ich mir eigentlich in den nächsten Monaten anschauen und üben möchte sind insbesondere Fingerpicking Grundlagen und einfache Songs dazu (hab schonmal angefangen mit dem Star Wars Theme und Imperial March ums ganz leicht zu üben und trotzdem Spaß daran zu haben). Dann noch Shufflerythmus (den hab ich mal außen vor gelassen, da mir der noch sehr seltsam vorkommt). Und als Drittes mehrzeilige Rhytmuspatterns. Spiele momentan für jeden Song ein durchgängiges Pattern, gibt im Lets Play Buch aber bei den meistens Songs Anleitungen für unterschiedliche Patterns im Song, je nach Intro, Refrain, Strophe und die dann eben auch unterschiedlich über 8 oder 12 Takte verteilt. Kommt mir aktuell noch ziemlich schwierig vor, wird aber für mich die nächste Stufe um nen schöneren Klang aus den Songs heraus zu holen. Dazu eben immer weiter neue Akkorde üben etc. Ich hab also noch ziemlich viel vor. Wenn es jetzt heißt, dass ich mit der E-Gitarre das gleiche an Arbeit wie bisher habe um überhaupt mal nen Ton raus zu bekommen (was ich mir aber eigentlich nicht vorstellen kann, da ich denke dass schon viele Grundlagen sitzen) macht ein 2. Instrument zur Abwechslung wohl eher keinen Sinn.
 
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