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Fußball-Transfers: Fakten, Gerüchte, Spekulationen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wem schadet es denn? Wer wendet sich denn ab?
Nur weil da Millionen gezahlt werden tangiert das doch nicht die Zuschauer.
Viele, die jetzt die Preise kritisieren haben doch vorher hier und hallo geschrien als SAP Hoffenheim hochgezogen hat, oder als endlich RedBull einen Bayernjäger ins Feld geschickt hat.
Wenn die Büche der Pandora mal geöffnet ist ...
 
mir persönlich sind ablösesummen im allgemeinen mittlerweile ziemlich egal. weder betrifft es mich, noch ändert das den aktuellen fußball irgendwie zum negativen. es ist doch wurst, ob ein spieler 50, 60 oder 180 mios kostet. so viel geld kann ich gar nicht mehr richtig fassen.

ich bin nur gespannt, wie lange das noch gut geht. es gibt keinerlei regulierung und ich bin mir sicher, dass denen das irgendwann um die ohren fliegt.
 
ich bin nur gespannt, wie lange das noch gut geht. es gibt keinerlei regulierung und ich bin mir sicher, dass denen das irgendwann um die ohren fliegt.
Soll es doch, das Geld bewegt sich ja eh immer zwischen den gleichen Vereinen hin und her.

Dem Zuschauer kann es am Ende ja völlig egal sein, ob jetzt 20 Millionen € oder 100 Millionen € für einen Spieler gezahlt werden, so what? Da erachte ich anderes für wesentlich wichtiger, wenn man das Argument bringt, man entferne sich somit vom Volkssport Fußball: Ticketpreise, Anstoßzeiten, Fannähe etc.
Selbst 2 Millionen € für einen Spieler sind doch eigentlich schon fernab von Gut und Böse.

Dann lieber einen Salary Cap einführen wie in den amerikansichen Sportarten, dass würde die Transferausgaben auch wieder beruhigen.
 
Ich sehe nicht wo das denen (wem?) noch um die Ohren fliegen sollte. Die englischen Clubs haben viel Geld durch den TV Deal, der ja offensichtlich gezahlt wird. Und auch die Scheichclubs machen munter weiter. Irgendwann wird das Rad sicher mal zum stocken kommen. Aber dass es in sich zusammenfällt bezweifle ich stark. Im Gegenteil, in der CL wird immer mehr Geld fließen. Und durch die Gelder die reingepumpt werden, wird es ja eher nochmal interessanter, weil “neue“ Clubs auftauchen. Dass Barcelona letzte Saison beinahe gegen PSG rausgeflogen wäre, war doch schon spannend. Da findet gerade nochmal ein Wechsel der Macht im Fussball statt. Ich denke dass in der nächsten Zeit eben die englischen Teams wieder stark zurückkehren werden, die jetzt länger eher underperformt haben. Und ja, ich schaue mir dass dann immer noch lieber an als Sonntags Mittags am Dorfbolzplatz zu zu schauen. Dieses ständige schwarzsehen nützt ja auch nichts. Oder okay, im eigentlichen Sinne würde es wohl helfen :lol:
 
Ich sehe es schon wesentlich problematischer.

Die Kommerzialisierung des Fußballs und das alles nur noch vom Geld abhängt, wird den Sport auf lange Sicht zerstören.
Dabei ist es erstmal völlig egal, ob das beste Talent nun 150 oder 30 Millionen € kostet.

Um nämlich das ganze Konstrukt finanzieren zu können, muss man sich dem Kommerz öffnen und hingeben, worunter am Ende immer der Fan zu leiden hat.
Die steigenden Preise für Tickets und Merchandising, die Zerstückelung des Spieltags, das Zerstören von Verein und Strukturen (1860 lässt grüßen), die Ausrichtung auf ausländische Märkte, die Fernsehrechte zum Nachteil des Fans etc.

Dass PSG dann mal Barcelona schlägt, darauf kann ich auch verzichten.
Ist ja nicht so, dass es früher keine Abwechslung gab. Im Gegenteil, die Ausnahmen fallen immer deutlicher auf.
Ich finde den Artikel leider nicht, aber in diesem konnte man gut sehen, wie die Entwicklung der letzten Jahre war und gerade die handvoll Topclubs im Prinzip alles regieren.

Das gipfelte am Ende ja darin, dass die Vereine quasi der UEFA die Pistole auf die Brust setzen und ihr ständig mit einer Weltliga drohen, wenn die internationalen Wettbewerbe nicht so gestaltet werden, dass nur die großen profitieren.
Ein Hochkommen der kleineren Vereine wird somit verhindert (außer es kommt ein Scheich, ein Oligarch, ein chinesischer Konzern oder was auch immer) und die eh schon reichen Clubs können die Profite untereinander splitten.

Da sind Ablösesummen das kleinste Problem, sollen sie doch so viel zahlen. Das ist sogar die Chance für kleinere Vereine, mal ordentlich Geld zu kassieren.
 
ist doch eigentlich ein simpler vorgang: irgendwann ist das ende des wachstums im fußball erreicht. dann ist das interesse weg, ein investor hat keine lust mehr oder eine bank will ihr geld. dann macht es "pöff".

in den letzten jahren sind die summen ja explodiert. 30% mehr hier, 70% mehr da. fernsehgelder, spielertransfers, gehälter, etc... das kann gar nicht auf ewig so weiter gehen. wann das so ist weiß ich nicht. vielleicht erleben wir noch den ersten milliarden-spieler. aber das glaube ich eher nicht.

discovery hat doch jetzt schon probleme, die olympischen spiele zu vermarkten und monetarisieren. daher sind ja ard und zdf wieder im rennen. ähnliches wird auf absehbare zeit dem fußbal drohen, wenn sie sich nicht selber regulieren (wie es die amis bspw. tun)
 
discovery hat doch jetzt schon probleme, die olympischen spiele zu vermarkten und monetarisieren. daher sind ja ard und zdf wieder im rennen. ähnliches wird auf absehbare zeit dem fußbal drohen, wenn sie sich nicht selber regulieren (wie es die amis bspw. tun)
Olympia ist ein gutes Beispeil, die vergebee ja jetzt schon die nächsten 2 Spiele an die restlichen 2 Bewerber für 2024 weil alle Bewerber abspringen.
Irgendwann haben die Leute eben keine Lust mehr ihr Geld aus dem Fenster zu werfen.
 
Wie auch immer.
Die arabischen oder chinesischen Vereine werden irgendwann alle Spieler kaufen und ihre eigene CL machen. Dann interessiert sich niemand mehr für den europäischen Fußball.
 
Real Madrid ist schuldenfrei
Ausgerechnet Real Madrid, lange Zeit der Inbegriff für irrsinnig hohe Schulden, ist der einzige Verein, der keine Netto-Verbindlichkeiten meldet. Im Gegenteil: Die Königlichen schlossen die vergangene Saison auch dank des Champions-League-Titels mit einem Rekordgewinn von 49 Millionen Euro ab und konnten davon ihre letzten Schulden bezahlen. Heute liegen beim Verein von Präsident Florentino Perez 15 Millionen Euro auf dem Konto.

Die finanzielle Lage dürfte sich sogar noch verbessern, denn erstmals seit 18 (!) Jahren hat Real Madrid in dieser Saison ein Transferplus erwirtschaftet. Gleichzeitig sorgen die erneute Teilnahme am Champions-League-Halbfinale und die nahe Meisterschaft in der spanischen Liga für sprudelnde Einnahmen.

Stand: Halbfinale CL 16/17 :)

PS:



Platz 2: Real Madrid


Real Madrid konnte mit einem Anstieg der Vereinswertes um starke 29% auf 1,877 Mrd. Dollar souverän den 2. Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Kein Verein erzielte mehr Umsatz (695 Mio. Dollar) oder Gewinn (214 Mio. Dollar) als Real.

Quelle: www.forbes.com
 
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