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Frage zur Steuererklärung

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber macht das Sinn bzw. gibt es da eine grundlegende Berechnung für?
Wir hatten eigentlich geplant, dass wir es nun so machen, dass ich in Steuerklasse 3 gehe und meine Frau in Steuerklasse 5, da ich deutlich mehr als sie verdiene.
Nun habe ich aber woanders gelesen, dass es auch passieren kann, dass man in diesem Fall bei der Steuer nichts mehr raus kriegt, sondern etwas nachzahlen muss...

Ja, bei der Konstellation mußt Du idR eher nachzahlen. Die Steuerklassen sind ja immer nur dafür ausschlaggebend, wieviel Du vorauszahlst. Insgesamt spart man durch die Steuerklassen nichts, die Höhe der Steuer bleibt immer gleich. Wenn Du für Dich die 3 und deine Frau die 5 wählst, heißt das, daß Du erstmal zu wenig und sie erstmal zu viel zahlt. Dann muß man bei der Steuereklärung halt später nachzahlen.

Hab jetzt mal einen Termin beim Steuerberater gemacht, kann sicher nicht verkehrt sein, sich mal komplett zu informieren...

Hervorragende Idee :D
 
Ja, ich glaube auch *g*
Weil ich habe keinen Bock auf nachzahlen, auch, wenn ich dann monatlich mehr bekommen mag.
Dann gehe ich lieber auf 4/4, es bleibt prinzipiell monatlich alles beim Alten und ich freue mich dann umso mehr, wenn es stattdessen bei der Steuerrückzahlung den Batzen zurück gibt ;)
 
Gute Idee, rate ich eigentlich auch Allen. Ist ja nicht so, daß man da jetzt bombastische Zinsen bekommt, wenn man das Geld solange irgendwo anlegt. Und die Mandanten sind deutlich entspannter, wenn man die Steuer bespricht :D
 
Jeps, ist auch mein Gedanke. Zumal es dann im worst case zu einem Zeitpunkt kommt, wo man es gerade NULL gebrauchen kann, dass man jetzt was zurück zahlen muss ;)
 
Letztlich wirst du in deiner Konstellation (du verdienst viel, deine Frau verdient wenig) auf jeden Fall einiges durch den Splittingtarif sparen.
 
Auf jeden Fall nicht. Kommt darauf an wieviel die Beiden zusammen verdienen. Da Bexter so weit ich weiß ja recht gut verdient, könnten die auch als Paar relativ in der Nähe oder am Spitzensteuersatz liegen. Als Richtschnur rechne ich mit rund 120T@€ Bruttolohn gemeinsam im Jahr, ab dem sich die Heirat nicht mehr wirklich lohnt. Für Spitzenverdiener bringt die Ehe steuerlich im Normalfall keinen Vorteil. Das ist eher bei den klassichen Alleinverdiener oder eben "Normal"verdiener Ehen. Und im Spitzensteuersatz ist man bei uns schon relativ schnell. Wie gesagt, wenn man Brutto 60.000 Euro im Jahr verdient schielt man an der Grenze schon.

Ergo: Termin beim StB das Beste was ihr machen könnt. Nur da bekommt ihr ne zuverlässige Auskunft. Ohne Zahlen zu kennen macht ne Diskussion wenig Sinn.
 
Auf jeden Fall nicht. Kommt darauf an wieviel die Beiden zusammen verdienen. Da Bexter so weit ich weiß ja recht gut verdient, könnten die auch als Paar relativ in der Nähe oder am Spitzensteuersatz liegen. Als Richtschnur rechne ich mit rund 120T@€ Bruttolohn gemeinsam im Jahr, ab dem sich die Heirat nicht mehr wirklich lohnt. Für Spitzenverdiener bringt die Ehe steuerlich im Normalfall keinen Vorteil. Das ist eher bei den klassichen Alleinverdiener oder eben "Normal"verdiener Ehen. Und im Spitzensteuersatz ist man bei uns schon relativ schnell. Wie gesagt, wenn man Brutto 60.000 Euro im Jahr verdient schielt man an der Grenze schon.

Ergo: Termin beim StB das Beste was ihr machen könnt. Nur da bekommt ihr ne zuverlässige Auskunft. Ohne Zahlen zu kennen macht ne Diskussion wenig Sinn.

Ja, ich bin gespannt, was dabei raus kommt. Wie gesagt, klar, ich verdiente viel, aber meine Frau dafür eher wenig. Deshalb hoffe ich halt, dass, wie Steffko schon schrieb, ich durch das Splitting etwas spare.
Aber stimmt schon, Termin beim Steuerberater ist das beste und wird Klarheit bringen :)
 
Auf jeden Fall nicht. Kommt darauf an wieviel die Beiden zusammen verdienen. Da Bexter so weit ich weiß ja recht gut verdient, könnten die auch als Paar relativ in der Nähe oder am Spitzensteuersatz liegen. Als Richtschnur rechne ich mit rund 120T@€ Bruttolohn gemeinsam im Jahr, ab dem sich die Heirat nicht mehr wirklich lohnt. Für Spitzenverdiener bringt die Ehe steuerlich im Normalfall keinen Vorteil. Das ist eher bei den klassichen Alleinverdiener oder eben "Normal"verdiener Ehen. Und im Spitzensteuersatz ist man bei uns schon relativ schnell. Wie gesagt, wenn man Brutto 60.000 Euro im Jahr verdient schielt man an der Grenze schon.

Ergo: Termin beim StB das Beste was ihr machen könnt. Nur da bekommt ihr ne zuverlässige Auskunft. Ohne Zahlen zu kennen macht ne Diskussion wenig Sinn.


Ich hatte aus viel/wenig verdienen mal herausgelesen, dass zusammen ~120k Brutto doch eher unwahrscheinlich sind :D
 
Ich wollte mal gerade exemplarisch meine Steuer vom letzten Jahr so machen, als ob ich im letzten Jahr geheiratet hätte - einfach aus Interesse.
Ich mache das immer mit dem WISO Programm. Dort würde ich ja angeben (weil Steuer für 2013), dass ich 2013 geheiratet habe.
Nun aber zur Steuererklärung: Muss ich da nun auch automatisch die ganzen Lohnsteuerdaten meiner Frau mit rein hauen oder weiterhin nur meine und sie macht ihre getrennt?
 
Mit Lohnsteuer meinst Du jetzt die Daten von elektronischen Lohnsteuerbescheinigung?

Anlage N für dich und Anlage N für deine Frau. Mantelbogen und Anlage vorsorgeaufwendungen teilt ihr euch.

@Cale korrigiere mich wenn ich falsch liege da ich nicht mehr als steuerfachfuzzi arbeite.

Edit : in wiso erfolgt die Eingabe getrennt aber bleibt im Resultat wie oben beschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bexter Ich weiß nicht, ob ich Dich genau verstanden habe, Du möchtest einen Vergleich zu 2014?

Ich kenne das Wiso-Programm jetzt nicht, also erkläre ich es, wie ich es von den DateV-Programmen gewohnt bin: Du machst eine Steuererklärung mit einem Mantelbogen, Vorsorgeaufwendungen, FW, etc. und dann eine Anlage N - Steuerpflichtiger und eine Anlage N - Ehegatte. Achte darauf, daß Du die Angeben auf dem Mantelbogen, etc. auch nach Ehepartnern getrennt eingibst, dann kannst Du (zumindest bei der Datev) auch die Unterschiede zwischen der Einzel- und der Zusammenveranlagung berechnen lassen. Also das, was Du durch die Heirat an Steuervorteil hast.
 
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