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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vor allem wenn man sich die Energiepreise in anderen Ländern anschaut. Da kommen einem bei uns erst recht die Tränen. Energie in Deutschland ist unfassbar teuer.
Wir zahlen alleine nur für unsere Nebenkosten (Wasser, Abwasser, Strom, Gas) ab nächsten Monat 404€ (!)
Das hat sich fast alles verdoppelt in den letzten 12 Monaten. Und es ist ja noch lange kein Ende in Sicht UND wir wohnen noch nicht mal in einer der teuren Städte. (München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, etc.)
 
Öl/Gas darf und soll ja auch langsam teurer werde, dahinter steckt ein Sinn. Gleichwohl muss deshalb aber der Strompreis sinken und imo noch stärkere Anreize für Wechsel geschaffen werden.
 
Wechsel wohin? Etwas, das auf 10 Jahre ausgelegt war und realistischerweise vermutlich erst in 15-20 Jahren erreicht wird, wenn überhaupt, wird man jetzt nicht in 6 Monaten durchziehen können. Und bei Diskussionen über neue langfristige Mindest-Einspeisevergütungen für Erneuerbare und den gewaltigen Rohstoff-Aufwand zum Ausbau der erneuerbaren Energien müssen viele der langfristigen Energiepreis-Kalkulationen womöglich neu aufgemacht werden. Es gibt keine Alternative (mehr) dazu, aber von dem Traum, dass Strom irgendwann mal billiger wird, als er es zu Nicht-Krisenzeiten vor Corona und Krieg war, kann und konnte man sich schon immer verabschieden. Wir werden das jedenfalls nicht mehr erleben.
 
Vor allem wenn man sich die Energiepreise in anderen Ländern anschaut. Da kommen einem bei uns erst recht die Tränen. Energie in Deutschland ist unfassbar teuer.
Und trotzdem wird Energie verballert das sich die Balken biegen.
Natürlich nicht alle, Verallgemeinerungen sind nie gut, aber wir kommen mit 2 Personen auch auf ~4000kWh mit 2 E-Bikes,
wobei mein Mann sein E-Bike auch von April - Oktober immer zum Pendeln nutzt, und ich auch mindestens 3-4x pro Woche mit meinem Unterwegs bin.

Öl/Gas darf und soll ja auch langsam teurer werde, dahinter steckt ein Sinn. Gleichwohl muss deshalb aber der Strompreis sinken und imo noch stärkere Anreize für Wechsel geschaffen werden.
Korrekt, hätte man in Deutschland die letzten 20 Jahre Erneuerbare Energien nicht so völlig verschlafen, wäre man
heute bei vielleicht ~10-15ct/kWh und deutlich unabhängiger als jetzt.

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Ein schwieriges Thema, und der Spagat ist nicht einfach.
Wäre Angela wirklich mal unsere 2005 propagierte Klimakanzlerin gewesen, wären wir heute wesentlich weiter :(
 
aktuell nicht, dafür für die nachfolgenden Generationen weil Kernenergie die mit Abstand Teuerste ist..... also nix hätte hätte

edit: nein, wär sogar aktuell (ohne Folgekosten) sehr teuer....

https://www.quarks.de/technik/energie/welche-art-von-strom-ist-am-guenstigsten/
Eine Studie von Greenpeace. Demgegenüber kannst du jetzt die Studie hier stellen: https://www.oecd-nea.org/jcms/pl_60...t-long-term-operation-of-nuclear-power-plants
Heißt: Wer bezahlt, bestimmt die Musik.

Ich meine nur, es hat schon seinen Grund wieso weltweit noch an Atomenergie festgehalten wird und nur Deutschland hysterisch die Energie verteufelt.
 
Da das die einzige Quelle war, die konkrete Kosten für Atomstrom nannte - ja, genau die hab ich mir raus gepickt.

Check vielleicht nochmal z.B. den Link Nr. 5 ;)

https://www.eia.gov/outlooks/aeo/pdf/electricity_generation.pdf


Und auf was man vielleicht noch hinweisen sollte: Dein Link - von der Nuclear Energy Agency - kommt zum Fazit, dass das Weiterbetreiben von existierenden Atomkraftwerken ("LTO") relativ günstig ist. Was natürlich nur bedingt etwas bringt, weil die existierenden Atomkraftwerke nur einen ziemlich kleinen Bruchteile der insgesamt benötigten Energie liefern.
 
Ich speise mit meiner PV Anlage zum Marktpreis ins Netz ein.

Mögen die Strompreise auf über einen Euro gehen. :)

Eben. Scheissen wir auf all diejenigen, die keine PV betreiben können.

Wenn die Alleinerziehende langsam Existenzprobleme bekommt ist sie auch selber Schuld. Einfach ne PV auf das nichtvorhandene Eigenheim und ein E-Auto für 30k aufwärts. Das Leben kann so einfach sein.
 
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