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Euer erster Kontakt mit Drogen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann nur von hawaiianischer baby holzrosen abraten wenn man nicht gerade scharf darauf ist stimmen zu hören und sich anzufühlen als ob man verrückt wird.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Drogen#Rangfolge_nach_Sch.C3.A4dlichkeit schrieb:
Obwohl es sich die Drogenpolitik zur Aufgabe gemacht hat, über Verbote von Drogen nach Abschätzung des Schadenspotenzials sowohl für den Konsumenten als auch für die Gesellschaft zu entscheiden, wird bis heute keine rationale, evidenzbasierte Methode zur Risikobewertung verwendet. Im März 2007 wurde in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet eine Studie[7] veröffentlicht, die nach umstrittener Ansicht von einigen Experten einen Meilenstein auf dem Weg zu einer vernünftigen Schadensabschätzung einer Droge darstellt. Zunächst identifizierten die Forscher um David Nutt drei Hauptfaktoren, die den potenziellen Schaden definieren, der vom Konsum einer Droge ausgeht:

1. den (körperlich-gesundheitlichen) physischen Schaden für das Individuum, den die Droge verursacht;
2. das Ausmaß der Abhängigkeit des Individuums von der Droge;
3. das Ausmaß der Auswirkungen des Drogengebrauchs auf die Familie, die Gemeinde und die Gesellschaft, in welcher der Drogennutzer lebt, der soziale Schaden.


Jede dieser drei Kategorien ist in drei Unterkategorien unterteilt. Psychiater und unabhängige Experten gaben jedem Stoff zwischen 0 und 3 Punkten in jeder der neun Unterkategorien. Diese Tabelle zeigt die durchschnittlich vergebene Punktzahl, den sogenannten Score. Die durchschnittlichen Scores jeder Kategorie wurden für jeden einzelnen Stoffe addiert, die Summe als Einschätzung des Schadenspotenzials interpretiert. Die folgende Tabelle zeigt die resultierende Rangfolge der bewerteten Drogen und das jeweils zu Grunde liegende Schadenspotenzial:

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Die Studie ist bestimmt schon bekannt. Ich denke es ist ein bisschen zu einfach nur nach einem Score zu gehen, aber trotzdem sollte man daran sehen, dass es eben NICHT die einzig wahre supertolle Droge gibt. Alles hat irgendwelche Nachteile, ich denke jeder sollte für sich selbst abwägen. Mir wäre eine richtige Aufklärung mit ehrlichen Fakten lieber als die Teils absichtlichen gestreuten Fehlinformationen wie zB genmanipulierter Hanf der viel potenter ist als früher usw.
Im Allgemeinen sollte man über bessere Lösungen reden als das reine verbieten gewisser Substanzen, gerade das ist doch für viele Jugendliche eine zusätzliche Motivation. Nach dem Motto "Wir sind cool - wir tun was Verbotenes" und staatlich kann da gar nicht kontrolliert werden, aber gerade im Jugendalter sind Drogen, besonders die Psychoaktiven, gefährlich.

Wie dem auch sei, ich will auch mal was zum Thema beitragen:

Mit 15 die ersten Patys und richtig Alkohol getrunken. Mit Ende 15 meinen ersten Vollrausch mit Totalabsturz, war zwar ziemlich blöd weil ich bei nem Kumpel auf der Toilette übernachtet habe, aber es war trotzdem eine wichtige Erfahrung um die eigenen Grenzen kennenzulernen.
Das erst Mal richtig getschufft habe ich mit 20. Dazu bin ich Gelegenheitsraucher, gerade ein frisches Bierle und eine Fluppe ist was schönes!
Ansonsten habe ich keine Drogen ausprobiert, habe ich auch nicht vor.
 

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Tolle Studie. Bei den sehr unterschiedlichen Wirkungen so eine pauschalisierende Statistik zu veröffentlichen halte ich für bedenklich. Da merkt man gleich, dass es sich um Wissenschaftler und keine Konsumenten handelt.
Man sollte z.B. auch bedenken, wann man welche Drogen nimmt. Partydrogen haben sicherlich ein höheres Suchtpotenzial und wenn's nur psychisch ist als "Erkenntnisdrogen" a la Salvia.
Schade eigentlich, dass viele Naturdrogen wie Psilos und Salbei nicht den Weg in die Statistik gefunden haben. Würde mich interessieren was Experten dazu sagen.
 
Psychosen werden auch nicht nur durch einen Horrortrip ausgelöst...
Eine Psychose wird afaik bei Personen ausgelöst, die einfach (schon immer?) eine latente Psychose hatten, die nicht zum Vorschein kam und erst durch die Drogen offenbar wurde.

Ich kenne die Geschichte von einem Typen, der sich für einen Engel hält, der jetzt Glück auf die Erde bringt. In der Klapse.

Oder die Story von dem Mädchen, dass Axtmänner ohne Haut sieht. Die hat keine Drogen genommen.
 
Ja, genau, da liegst du richtig, aber werden diese schlummernden PSychosen eben nicht meist von Horrors ausgelöst? Ich meine mit Horror ja nicht unbedingt, dass man dabei unbedingt Geister sehen muss, sondern halt Panik-/Angstzustände erleidet.
Ich bin jetzt leider kein Psychologe. Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass ein Vergewaltigungsopfer seinen Vergewaltiger sieht.. blabla... und dann ist man halt für immer gestört. Vielleicht kennst du dich ja da etwas besser aus. Also schieß los. Würde das wirklich gerne erfahren.
 
Uhu schrieb:
Tolle Studie. Bei den sehr unterschiedlichen Wirkungen so eine pauschalisierende Statistik zu veröffentlichen halte ich für bedenklich. Da merkt man gleich, dass es sich um Wissenschaftler und keine Konsumenten handelt.
ich finde halt blöd dass man nicht wirklich sieht wo die Punkte eingefahren wurden, ist ja nicht unbedingt unwichtig, dazu müsste man aber auf die Originalstudie Zugriff haben. Tendenzen kann man aber jedenfalls erkennen und dass die Wissenschaftler nicht auch Konsumenten sind würde ich nicht ausschließen. ;)
 
nofix schrieb:
Uhu schrieb:
Tolle Studie. Bei den sehr unterschiedlichen Wirkungen so eine pauschalisierende Statistik zu veröffentlichen halte ich für bedenklich. Da merkt man gleich, dass es sich um Wissenschaftler und keine Konsumenten handelt.
ich finde halt blöd dass man nicht wirklich sieht wo die Punkte eingefahren wurden, ist ja nicht unbedingt unwichtig, dazu müsste man aber auf die Originalstudie Zugriff haben. Tendenzen kann man aber jedenfalls erkennen und dass die Wissenschaftler nicht auch Konsumenten sind würde ich nicht ausschließen. ;)

Und sogar wenn man die Aufsplittung hätte, wäre das Gefahrenpotenzial nicht klar. Wenn jemand sich wöchentlich auf Partys besäuft - und das tun viele der 14-30-jährigen, und auch genug andere - wird man (vermutlich) nicht die Schäden eines Poppersjunkies erleiden. Auch wird jemand der eine Toleranz gegenüber bestimmter Drogen ausgebildet hat, schnell hoch dosieren bzw. auf die nächste Sprosse klettern.
Das ganze Thema ist einfach zu komplex um es mit Zahlen auszudrücken. Ich halte diese Studie für sehr leichtsinnig.
 
Uhu schrieb:
Ja, genau, da liegst du richtig, aber werden diese schlummernden PSychosen eben nicht meist von Horrors ausgelöst? Ich meine mit Horror ja nicht unbedingt, dass man dabei unbedingt Geister sehen muss, sondern halt Panik-/Angstzustände erleidet.
Ich bin jetzt leider kein Psychologe. Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass ein Vergewaltigungsopfer seinen Vergewaltiger sieht.. blabla... und dann ist man halt für immer gestört. Vielleicht kennst du dich ja da etwas besser aus. Also schieß los. Würde das wirklich gerne erfahren.

Ich bin ja kein Fachmann, ich hab mich da auch nur aus persönlichem Interesse darüber informiert, aber afaik ist eine Psychose etwas ganz anderes, als einfach nur ein traumatisches Erlebnis und eine daraus zb folgendee posttraumatische Belastungsstörung, wie sie häufig bei Soldaten oder Rettungskräften vorkommt, die schockierende Dinge sehen/erleben.
Eine Psychose ist afaik einfach eine Geisteskrankheit, die auftreten kann, aber nicht muss, die man aber zb auch vererbt bekommen kann.
 
Maus mit Busch... das Gras sieht aber ziemlich natürlich aus. Kennt man ja bei dem ganzen hoch gezüchteten und gedüngten Gras nicht mehr... ob das überhaupt breit macht ;)
 
Tommse schrieb:
Uhu schrieb:
Ja, genau, da liegst du richtig, aber werden diese schlummernden PSychosen eben nicht meist von Horrors ausgelöst? Ich meine mit Horror ja nicht unbedingt, dass man dabei unbedingt Geister sehen muss, sondern halt Panik-/Angstzustände erleidet.
Ich bin jetzt leider kein Psychologe. Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass ein Vergewaltigungsopfer seinen Vergewaltiger sieht.. blabla... und dann ist man halt für immer gestört. Vielleicht kennst du dich ja da etwas besser aus. Also schieß los. Würde das wirklich gerne erfahren.

Ich bin ja kein Fachmann, ich hab mich da auch nur aus persönlichem Interesse darüber informiert, aber afaik ist eine Psychose etwas ganz anderes, als einfach nur ein traumatisches Erlebnis und eine daraus zb folgendee posttraumatische Belastungsstörung, wie sie häufig bei Soldaten oder Rettungskräften vorkommt, die schockierende Dinge sehen/erleben.
Eine Psychose ist afaik einfach eine Geisteskrankheit, die auftreten kann, aber nicht muss, die man aber zb auch vererbt bekommen kann.

Und wie lösen Drogen diese Krankheit aus? Geschieht das einfach so, weil dein Hirn einfach ganz anders funktioniert oder projeziert dir dein Unterbewusstsein einen Kugelhagel im zweiten Weltkrieg vors Gehirn und du erlebst dein traumatisches Erlebnis neu, was dich völlig ausschaltet?
 
Keine Ahnung, da kann ich jetzt nur Wikipediawissen vorweisen...
Aber lies selbst, ist ziemlich interessant.

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychose

http://de.wikipedia.org/wiki/Drogenpsychose
 
Danke, auch wenn wiki leider nicht so wirklich auf meine Frage eingeht. Vielleicht google ich mal Fallstudien, wenn ich mich langweile. Ist wirklich recht interessant.
 
nofix schrieb:
Mir wäre eine richtige Aufklärung mit ehrlichen Fakten lieber als die Teils absichtlichen gestreuten Fehlinformationen wie zB genmanipulierter Hanf der viel potenter ist als früher usw.

Genmanipulation mag nicht der Grund sein, sondern perfektionierte Gewächshausbedingungen. Fakt ist aber, dass Grassorten heute wesentlich stärker sind. Gerade deswegen verdrängen sie ja die üblichen Haschischsorten, die in Deutschland bis in die 90er Jahre weit verbreitet waren. Früher galt Haschisch als die stärkere Droge, mittlerweile hat sich das umgekehrt, sicherlich auch, weil es weniger gefragt ist und stärker gestreckt wird.
 
Das ist alles zu sehr pauschalisiert.
Du musst vorallem mal die Grassorten unterscheiden.

Die Sorten von damals sind heute auch nicht stärker. Es gibt einfach andere Sorten, die von sich aus einen höheren THC Gehalt haben. Eine sehr beliebte (starke) Sorte gibt es z.B. nur noch als Klon. Die kann man nicht mehr vom Samen her großziehen, so behält sie ihre Stärke also bei.
Der Innenanbau erhöht natürlich auch die Qualität, da man hier genau steuern kann wie die Pflanze wächst und viele Natureinflüsse wie Regen und Wind eliminiert.

@Urgs
Meinst du Hash?
 
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