wil
Emotion, pleasure and challenge
Dass Spiele sehr viel brutaler geworden sind, lässt sich wohl kaum von der Hand weisen. Daran vermögen offensichtlich auch Hinweise darauf, dass auch ältere Spiele brutal waren (Doom, Resident Evil etc.) nichts zu ändern. Der Hinweis auf die "üblichen Verdächtigen" vermag nicht zu kaschieren, dass übermässige und für meinen Geschmack teils absolut der Effekthascherei verfallene Gewaltdarstellung aktuell Einzug in fast jede Spieleserie zu halten scheint, egal welches die ursprüngliche Ausrichtung war. Dies alles kann ich beim besten Willen nicht verstehen und Entwickler und Spieler müssen sich meiner Meinung nach durchaus die Frage gefallen lassen, weshalb das so ist und vor allem weshalb das so gut anzukommen scheint. Der meist folgende Hinweis, ich bin 18 und das sind nur Pixel, erscheint mir persönlich dann doch etwas zu einfach gestrickt zu sein… Zumindest für mich gehört zu einem guten Spiel schon dazu, dass ich micht in die Atmospähre hineinziehen lasse und ich nicht andauernd denke, dass mich jener Polygonhaufen mit Texturen nicht zu erschrecken vermag und ich den jetzt noch unbedingt virtuell zur Strecke bringen muss. Spiele zeichnen mir eine Parallelwelt, in welcher ich mich als Actionheld, als Rennfahrer, als Fussballer oder aber auch als Bösewicht fühlen kann. Insofern identifizieere ich mich in gewissen Grenzen durchaus mit dem Gezeigten und möchte damit auch irgendwie Stellung dazu beziehen bzw. eine über "das sind nur einsen und nullen" hinausgehende Meinung dazu haben.
Ich habe auch überhaupt nichts gegen Gewalt und empfinde Zensur als Kastration meiner Mündigkeit. Trotzdem scheint der freie Markt nicht im Stande zu sein, ein vernünftiges Mass an Gewaltdarstellung zu schaffen bzw. ein ausgwogenes Angebot zu präsentieren (und die genannten Pferdeabenteuer sind offensichtlich keine Alternativen). Das alles hängt wohl auch damit zusammen, dass die gesamtem Shooter-, Action-, Stealth- und Adventuregenres ganz offensichtlich auf einen gemeinsamen Punkt zuwandern und es zur Zeit so scheint, dass allesamt in wenigen Jahren in einem generischen Spieleeinheitsbrei mit lediglich anderen Texturen münden werden.
Wenn ich zur Zeit Max Payne einlege, so muss ich folgendes gestehen: Käme ein Unbeteiligter vorbei, würde mir über die Schulter schauen und sagen "Das ist krank, warum spielst du das?", so hätte ich keine echte Antwort bereit und ich könnte nicht abstreiten, dass es schon etwas sonderbar anmutet, dass ich Spass daran habe, tatsächlich jeden erdenklichen Shootout damit zu beenden, dass ich jemandem in Zeitlupe in den Kopf schiesse und ich - während der Getötete in Zeitlupe zu Boden geht - diesen noch mit mehreren Schüssen durchlöchern kann. Dabei quilt literweise Blut und strömt pulsierend aus Löchern etc… Bei Max Payne ist das zumindest noch irgendwie stilistisches Mittel, die Zeitlupenfights sind sozusagen das Kerngeschäft von Max. Zudem passt das ganze auch atmosphärisch irgendwie zum Gesamtbild von MP bzw. seinem kaputten Charakter (was der flüchtige Zuschauer natürlich nicht wissen könnte….). Bei anderen Spielen kann ich aber die Brutalität nicht nachvollziehen und sie erscheint mir oft deplaziert.
Natürlich gilt auch hier "jedem das seine", nur scheint es zur Zeit in gewissen Genres leider nur ine eine Richtung zu gehen - mich persönlich stört das schon ungemein.
Ich habe auch überhaupt nichts gegen Gewalt und empfinde Zensur als Kastration meiner Mündigkeit. Trotzdem scheint der freie Markt nicht im Stande zu sein, ein vernünftiges Mass an Gewaltdarstellung zu schaffen bzw. ein ausgwogenes Angebot zu präsentieren (und die genannten Pferdeabenteuer sind offensichtlich keine Alternativen). Das alles hängt wohl auch damit zusammen, dass die gesamtem Shooter-, Action-, Stealth- und Adventuregenres ganz offensichtlich auf einen gemeinsamen Punkt zuwandern und es zur Zeit so scheint, dass allesamt in wenigen Jahren in einem generischen Spieleeinheitsbrei mit lediglich anderen Texturen münden werden.
Wenn ich zur Zeit Max Payne einlege, so muss ich folgendes gestehen: Käme ein Unbeteiligter vorbei, würde mir über die Schulter schauen und sagen "Das ist krank, warum spielst du das?", so hätte ich keine echte Antwort bereit und ich könnte nicht abstreiten, dass es schon etwas sonderbar anmutet, dass ich Spass daran habe, tatsächlich jeden erdenklichen Shootout damit zu beenden, dass ich jemandem in Zeitlupe in den Kopf schiesse und ich - während der Getötete in Zeitlupe zu Boden geht - diesen noch mit mehreren Schüssen durchlöchern kann. Dabei quilt literweise Blut und strömt pulsierend aus Löchern etc… Bei Max Payne ist das zumindest noch irgendwie stilistisches Mittel, die Zeitlupenfights sind sozusagen das Kerngeschäft von Max. Zudem passt das ganze auch atmosphärisch irgendwie zum Gesamtbild von MP bzw. seinem kaputten Charakter (was der flüchtige Zuschauer natürlich nicht wissen könnte….). Bei anderen Spielen kann ich aber die Brutalität nicht nachvollziehen und sie erscheint mir oft deplaziert.
Natürlich gilt auch hier "jedem das seine", nur scheint es zur Zeit in gewissen Genres leider nur ine eine Richtung zu gehen - mich persönlich stört das schon ungemein.



das Beste war die Musik bei Tomb Raider und der Schluß