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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The Order 1886

Nun ja, letztenendes war es doch nicht so schlecht wie von mir befürchtet! Hatte während der doch recht kurzen Kampagne jede Menge Spass und hab's sogar noch ein 2. mal durchgespielt, um die Platin-Trophäe zu holen!
 
Dying Light
dying-light-1.jpg


Schwierig... Das ist das Wort, was mir zu diesem Spiel immer wieder durch den Kopf schiesst. Nicht weil das Spiel selbst unbedingt extrem schwer ist, sondern weil ich es extrem schwer finde mir eine klare Meinung dazu zu Bilden.
Grafisch einerseits wunderschön, detailreich und größtenteil mal so richtig next Gen, auf der anderen Seite Mimiken und Animationen, die vor 5 Jahren schon schlecht gewesen waren (und 1:1 aus Dead Island übernommen wurden).
Feuerwaffen lassen sich im Gegensatz zu DI jetzt effektiv einsetzen (sehr stark, genau und es gibt auch mehr Munition), dafür hat man sich grade mal die Mühe gemacht soviel Feuerwaffenmodelle einzubauen wie man an einer Hand abzählen kann.
Nahkampfwaffen sind zunächst einfach nur lächerlich schwach, und gehen sofort kaputt was für mich persönlich sehr frustig war. Da prügelt man ewig wie ein Berserker auf den Kopf eines Zombies mit einem Stahlrohr ein, und nach 20-30 Schlägen steht der Zombie immernoch auf, dafür ist das Stahlrohr irreparabel beschädigt - ne is klar -.- Hat man sich dann aber mal ne Weile durchgehackt, kriegt man anständige Waffen mit gescheiten Mods, und dann wirds schon fast zu einfach.
Wie bei Dead Island hat aber auch Dying Light einen eher inkonsistenten und teils frustigen Schwierigkeitsgrad. Mal isses zu leicht, mal einfach nur hinterhältig, unfair, anstregend.
Die Story ist absolut Klischee und in ihrer Gesamtheit schon X-Mal dagewesen (mit kleineren Unterschieden). Das is aber OK für einen Zombie-Metzler, und gefällt mir gut. Was mir nicht gefallen hat, ist das Bonding mit den NPCs... Zumindest soll da wohl sowas gewesen sein. Storytellingtechnisch absolut unterirdisch! "Buhuhu, er ist tot, dabei war er mein bester Freund" - am Arsch! Ich hab den Typen grade erst kennengelernt und im Spiel vielleicht 3 Unterhaltungen gehabt. Solche Beispiele gibts mehrfach.

Trotzdem: Ich bin zwischenzeitlich froh es in erster Instanz gekauft zu haben und in zweiter Instanz mich gezwungen zu haben es im zweiten Anlauf durchzuspielen. Das Spiel hat Ecken und Kanten - und davon nicht zu knapp - allerdings ist es trotzdem in meinen Augen das beste Zombie RPG auf dem Markt, sieht klasse aus, ist ordentlich matschig, und hat eine wunderschöne Open World, die ich fast als State of the Art bezeichen möchte. Das Gameplay ansich ist auch meist sehr gut und die Parcour Einlagen bringen frischen Wind in das Genre (Mirrors Edge überseh ich mal vornehm). Wer Dead Island mochte (ich mochte es obwohl es mich auch teils gefrustet hat, und ich nen Arsch voll Kritik geübt habe) für den is Dying Light ein Muss!

Ich würde dem spiel wahrscheinlich trotz der Macken 8 Punkte (80%) geben wenn da nicht das Ende wäre...
Da macht man ein Open World RPG mit nem Parcour fähigen Character als Alleinstellungsmerkmal. Klettern, rennen, springen als Zentrales Element mit dem Ziel dem Spieler eine möglichst große Bewegungsfreiheit in der Welt zu geben, damit er die einzelnen Szenerien möglichst kreativ und eigenständig angehen und lösen kann. VORBILDLICH! Und was macht man dann? Klar, wenns zum Finale kommt schickt man den Spieler nochmal schön für ne 3/4h durch Script-Schlauchlevel, wie sie ein Call of Duty nicht ekelhafter hätte hinkriegen können mit allem was dazu gehört (z.B. Instadeath bei der kleinsten Abweichung vom vorgegebenen Weg). Am Ende wartet dann der Oberschurke den man in einem QUICKTIME EVENT kaputt macht. ...Alter... Warum?

So sehr ich zwischenzeitlich den holprigen Einstieg vergessen hatte, und so sehr ich das Spiel dann doch lieb gewonnen hatte, das Ende hat bei mir wieder einiges kaputt gemacht, deshalb:

7/10 Punkten
 
Zuletzt bearbeitet:
@SonicCochino

Kann deinem Fazit in allen Belangen zustimmen. Hab die Hauptstory auch heute erst abgeschlossen, und ich versteh vorallem auch die Kritik am letzten Kapitel. So oft bin ich wahrscheinlich im ganzen Spiel nicht drauf gegangen wie in den paar Minuten. Und der Endkampf is lasch. Einfach nur lasch. Wiedermal hat sich mein Hass auf besagtes Spielelement bestätigt. Auch die Steuerung allgemein hätte noch ein bisschen Feintunuing vertragen. Mr. Crane kriegt leider nicht immer alle Dachkanten etc. sofort zu greifen, was leider auch des öfteren schon sinnlose Bildschirmtode verursacht hat.
Und trotzdem, das Spiel ist sowas von fucking geil. Mach aktuell grad die Sidequests und erwische mich immer wieder dabei wie ich einfach nur in der Gegend rumstehe und das wunderschöne, detailliert gestaltete Harran bestaune. Überall gibts was zu entdecken, und seien es nur irgendwelche Wandmalereien oder dahin gekritzelten Botschaften. Und auch die ganzen kleinen, verlassenen Geschäfte und Wohnungen laden zum erkunden ein. Und auch seine Gänsehautmomente hat das Spiel, wenn man beispielsweise durch die Kanalisation streift oder einen verlassenen Wohnblock erkundet. Da gabs schon die ein oder andere Stelle wo ich gern umgedreht wäre, weil man in der Ferne die Infizierten hat schreien hören.
Schade das ich die Screenshotfunktion noch nicht nutzen kann. So manche Klettertour hätte ich gern mit einem Foto für`s Forum belohnt.
Ich werd jedenfalls noch so einige Stunden mit dem Spiel verbringen und alles andere Geplante erstmal wieder zur Seite legen.

Mit 7/10 kann man denk ich gut leben, und vielleicht auch als Genreneuling nen Blick wagen wenn das Spiel mal im Angebot ist. Für Zombiefans und Lootfetischisten ists aber auf jeden Fall Pflichtprogramm.

Good Night, Good Luck
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
DmC Devil May Cry

Geht doch! Art-Design, Pacing und diese Wabereffekte ala Quantum Break waren hübsch anzusehen. Klar, am eigentlichen Gameplay ändert es nichts, aber es war angenehmer als der Japano-Trash Bayonetta. Aber warum haben solche Spiele meistens Hölle als Thematik? Als Ausrede, um übles Gesindel zu erschaffen? Wie auch immer. Slasher dieser Art bleiben plump, übertrieben und unbefriedigend, wegen dem drumherum gebe ich aber 2,5.

Enslaved

Und das führt mich zu Enslaved. Abwechslungsreicher Spielverlauf, eher ruhig, wunderschönes und farbenfrohes Apokalypse-Setting, Kämpfe nur Mittel zum Zweck statt Blutorgie - das gefällt mir. Dass es unterm Strich sogar sehr wenige Kämpfe waren, überraschte mich positiv. Erinnerte auch etwas an eine Kombination aus Uncharted und Last of Us mit eigener Note. Hätte ruhig länger sein dürfen. 3,5 sinds.
 
lf9eojnwngzd.jpg


Dragon Age Inquisition


+ begrenzte Areale, keine Open World!
+ wunderschönes Design der Spielwelt
+ gelungener Soundtrack, gelungene dt. Synchro
+ gute Dialoge
+ Varric und zwei weitere altbekannte Figuren
+ viele Insider und Anspielungen auf die Vorgänger (wenn auch mehr auf den schäbigen 2. Teil)
+ keine innovative, aber eine gelungene und gut präsentierte Story
+ endlich mal ne eigene Burg und Leute, die einem huldigen!
+ mit Schnellreise und guter Speicherfunktion sehr komfortabel zu spielen
+ gutes Questlog
+ Drachen

- teils unlogische Gamepad-Belegung
- furchtbares Kampfsystem, Totalausfall
- große Klappe und nichts dahinter, was viele Gameplayaspekte und Tiefgang angeht
- "Nebenmissionen" auf Flashgame Niveau
- 90% des Spiels besteht aus nervigen Sammelquests, von denen nur wenige auch eine dem Aufwand entsprechende Belohnung bieten
- nur zwei bis drei richtig cool gemachte Storymissionen
- vorprogrammierte Enttäuschung, wenn man den ersten Teil mochte
- technisch nur durchschnittlich

Ist DA : I ein schlechtes Spiel? Nicht direkt, nein, nur wenn man es mit dem ursprünglich ersten Teil misst und mit dem Anspruch, den eine Spieleschmiede wie Bioware mal hatte. Aber Bioware ist nicht mehr Bioware und wenn man die Enttäuschung mal über Bord geworfen hat, kann man mit dem Spiel in Teilaspekten durchaus noch seinen Spaß haben. Spielwelt, Charaktere und Story sind zumindest noch gut genug, um einen bei der Stange zu halten.

Nichtsdestotrotz wünscht man als Fan ehemals komplexer Rollenspiele dem Hersteller die Pest an den Hals, denn der Titel vereint alles, was heutige Spiele an negativen Aspekten zu bieten haben. Ja, das Spiel ist umfangreich, eigentlich sogar umfangreicher als nötig - aber um den Arbeitsaufwand und die Kosten gering zu halten, hat man die Spielwelt mit austauschbarem Sammel-Shit vollgestopft, in der Hoffnung, dass das Ubisoft Fastfood-Konzept den Spielern weiter das Geld aus der Tasche zieht. Frei nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert."
Mag das jetzt auch noch funktionieren, ich denke nicht, dass sich diese Strategie ewig halten wird. Sollte es mal soweit sein, wird dann aber keiner von den alten Bioware Fans mehr da sein, um ihnen noch mal die Hand zu reichen.

7.5/10
 
Vollste Zustimmung. Wirklich schlecht ist der Titel ja nicht, wie du ja auch geschrieben hast, aber er war für mich persönlich als alter die hard BioWare Fan die frontale Enttäuschung, da er viele Aspekte vereint mit denen man mich jagen kann und alte Tugenden der einstigen Edelschmiede mit Füßen tritt.
 
Ich habe es Blacki gleichgetan und vorhin Lords of the Fallen durchgespielt.
Wirklich ein klasse Spiel, das geht schon beim tollen Main Theme los.

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Habe es immer eine Weile gehört, bevor ich "A" zum starten des Spiels drückte, weil ich es so schön finde :D

Das Spiel ist bekanntermaßen sichtlich von Dark Souls inspiriert, setzt die Elemente aber auf eigene Weise um und bietet viele interessante Ideen, wie z.B. den EP-Multiplikator, der sich nach jedem getöteten Gegner erhöht, bis man einen Kontrollpunkt aktiviert. Insgesamt ist das Spiel auf angenehme Weise fordernd, nicht so extrem wie DS, aber doch muss man überlegt vorgehen. Einfach wild drauf loskloppen endet meist tödlich. Es lässt sich aber sehr gut spielen und ich brauchte gar nicht mal lange zur Eingewöhnung. Vom Aufbau her, sei es Inventar, Skillsystem etc. find ich das alles ziemlich eingängig gelöst in dem Spiel.
Bei den Bossen bin ich anfangs oft verzweifelt und dachte immer, wie soll ich das denn bitte jemals schaffen. Aber mit der Zeit merkte ich immer, hey, da geht was und irgendwann habe ich sie doch geknackt. Dann ist es um so geiler, dass es endlich weitergeht.

Lob verdient die schön gestaltete Spielwelt. Sie ist keine richtige Open World, aber dennoch gibt es viele Abzweigungen und alternative Wege, die zum Erkunden einladen. Man findet dann mit der Zeit auch immer wieder neue Türen und Durchgänge, wo man dann nach dem durchgehen merkt, ach, hier warst du doch schon. Somit hat man eine Abkürzung, fein (auch hier lässt DS grüßen).

Gelungen ist im Großen und Ganzen auch die stimmungsvolle Grafik mit ihren schönen Effekten. Aber sie ist nicht frei von Fehlern. So glitcht der Umhang von Harkyn beim Rennen ins Schild oder lange Äxte in Wände. Und beim Zaubern flackern manchmal komische bunte Artefakte ins Bild, was so aussieht, als ob das Bildschirmdisplay meines Fernsehers defekt wäre.

Leider trübten auch der ein oder andere Freeze bei mir etwas das Vergnügen, ebenso andere Bugs. Beispielsweise passierte es einmal bei einem Boss, dass der mich nicht mehr angriff und ich den einfach so platt machen konnte. Den entsprechenden Erfolg fürs Besiegen erhielt ich dann auch nicht (wäre auch nicht verdient :D ).
In seltenen Fällen setzte zudem die Sprachausgabe oder die Musik aus.

Aber dennoch hatte ich viel Spaß mit dem Spiel und fand es unglaublich motivierend. Wenn ich mir so die Erfolge ansehe, fehlt mir noch eine ganze Menge, darunter auch viele geheime Erfolge. Ich habe also anscheinend noch längst nicht alles entdeckt. Ich habe aber auch Lust auf Neues Spiel + , daher ist das Spiel für mich noch nicht vorbei.

Für 10,50 Euro vom XBL-Marktplatz habe ich mit dem Kauf dieses Spiels jedenfalls mal echt nix falsch gemacht :D

Für mich ist das Spiel eine 8,0/10. Ohne die Bugs hätte ich noch 0,5 draufgelegt.
 
Also ich habe laut Statistik 35 Stunden benötigt, weiß jetzt aber nicht, ob der bei Pause oder wenn ich das Spiel bei der ONE offen lasse, wenn ich im OS bin, die Zeit weiter zählt. Bin aber auch oft gestorben (132 mal :ugly: ) und war manchmal recht planlos :D
Blacki brauchte z.B. 23 Stunden, der spielte aber auch als Schurke(?), womit es wohl schwerer durchzuspielen ist.
 
Lego City Undercover

Die Geschichte ist Klasse,der Humor teils herrlich, das Finale
(wo man da halt so runterfällt ;) ) fast schon episch und
Frank Honey einfach Göttlich!

Ich kann es immer noch nicht so recht glauben das mich
ein Lego Spiel jetzt knapp drei Wochen so fasziniert hat.
Mal sehen ob ich noch ein wenig Freies Spiel mache
denn meine Statistik zeigt gerade mal 55 % an. :staun:

Wii U Besitzer müssen das haben. Punkt Aus Ende!
 
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