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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Auch schon wieder 9 Jahre her seit es erschienen ist und ich es gespielt habe. U4 war für mich ja immer der schwächste Teil der Reihe und ich wollte herausfinden, ob ich das immer noch so sehe. Klar, es ist richtig weit weg davon ein schlechtes Spiel zu sein, aber diese Schießbude hier kommt für mich immer noch nicht an die anderen Teile heran.

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Also das PS5 Upgrade geladen und das Spiel gestartet. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee war, U4 direkt nach dem für mich herausragenden Tomb Raider 2013 zu spielen, denn dort fühlt sich für mich alles irgendwie... echter an. Bei U4 tauchen aus dem Nichts und an den seltsamsten Stellen so viele Gegner auf, dass das einfach nur deplatziert wirkt - wie auch nen dicken Panzer auf eine verlassene Insel zu schleppen, der auch nur im letzten Gebiet plötzlich da ist. Ist halt einfach Gefühlssache, aber ich fühle mich von der gewissen Dingen nicht ganz ernst genommen ;) Kann es nicht besser ausdrücken.

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Das Spiel ist eigentlich grafisch so schön und detailliert. Da frage ich mich, warum hat Naughty Dog es nötig die Felsen so markant zu markieren, dass das Gesamtbild dadurch einfach nur kaputt gemacht wird. Klar, Wegfindung und so, aber das machen andere Spiele meiner Meinung nach cleverer.

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Oh Mann, ich hab das Gefühl, ich bin nur am Meckern ;) Meine es allerdings nicht so negativ wie es klingt.
Die Story um die beiden Brüder ist schon ziemlich gut erzählt, aber
Drake belügt ja Elena mit dem Malaysia Auftrag. Also er legt sich mal direkt mit ner ganzen Söldnertruppe an und klettert in schwindelerregenden Höhen und macht Dinge mit Leichtigkeit, die Ninja Warrior Gewinner blass werden lassen.

Dann erfährt Nathan, dass Sam schon seit 2 Jahren aus dem Knast ist und ihn erst jetzt aufsucht, weil er nicht weiter gekommen ist mit Rafe.

Aha? Nate ist mal kurz sauer und dann ist es okay??
Hey, Verzeihen ist ne tolle Sache und so, aber hallo? Kann ich hier irgendwie in der Kürze nicht nachvollziehen.

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Ansonsten:
Sound super
Musik super
Abstürze und Rettung in letzter Sekunde wird zu inflationär genutzt
Synchro super
Action super
Spiel zu lang (3-4 Stunden kürzer wäre besser)
Immer die gleichen Kletterpassagen könnte man entfernen.
Sully als einziger Charakter in diesem Spiel uneingeschränkt super
Geringer Rätselanteil super
Tolle Szenarien super
Ende super

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Alles im allen ist es natürlich ein tolles Game, denn sonst hätte ich es nicht zweimal gezockt.

Hab für diesen Durchgang etwas über 16 Stunden gebraucht.

Ich geb mal ne 8/10

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Fand die Hub-Gebiete mit dem Fahrzeugen furchtbar. Sowohl mit dem Jeep als auch das Boot.
Dann gibt es eine Ultra nervige Panzerwagen Passage bei der so viel Try and Error nötig war, das es irgendwann keinen spaß gemacht hat und der Endkampf empfand ich auch als sehr anstregend.

Lost Legacy hat mir persönlich wesentlich besser gefallen.

Habe mir vor kurzem die Drake Collection gekauft und will die ersten drei mal nachholen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mafia 2 Definitive Edition

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Aus einer Lust der Nostalgie und auch passend zur Ankündigung des vierten Teils, habe ich mir für einen schmalen Taler die Definitive Edition zugelegt. Normalerweise zocke ich Spiele nie ein zweites Mal durch, aber da ich Teil 2 in so guter Erinnerung hatte ich mit Mafia 1 schon den Vorgänger als Remake und damit im Grunde neues Spiel erneut durchgespielt hatte, war es mal an der Zeit. Nachdem der Abspann lief, blieb ich jedoch mit gemischten Gefühlen zurück. Ja, Story und Atmosphäre sind weiterhin sehr gelungen und die kompakte Machart gefällt gerade in der heutigen Zeit. Aber am Gameplay und der Steuerung hat der Zahn der Zeit ordentlich genagt. Angefangen beim ungenauen Zielsystem, dem schlechten Trefferfeedback und Waffenverhalten über die - dem damaligen Zeitgeist entsprechend - sehr aufgesetzt wirkende, hakelige Deckungsmechanik. Durch die Kombination dieser Elemente spielen sich die Feuergefechte frustrierend und träge. Immer wieder in der Deckung zu warten, bis der Gegner kurz hervorschaut, um dann einen Schuss abzugeben, ist wirklich spaßbefreit gewesen. Das Alter von 14 Jahren merkt man auch am unausgegorenen Schwierigkeitsgrad. Völlig aus dem Nichts trifft einen hin und wieder ein One-Shot-Kill aus gefühlt 100 Meter Entfernung. Oder urplötzlich steht ein Gegner hinter der Ecke und bevor man reagieren kann, liegt man schon am Boden. In heutigen Spielen gehts dann kurz vor dieser Stelle weiter - hier darf man sich erstmal aufgrund miserabel gesetzter Checkpoints wieder eine Viertelstunde durch die Gegner schießen. Den Frust-Höhepunkt gabs dann im berühmt-berüchtigten 14. Kapitel. Unendlicher Molotow-Spam, kaum Deckung und Gegnermassen - ganz unglückliche Kombination. Mit meinem Erfolg im 4. Versuch war ich aber noch sehr gut dabei!

Undurchdacht und übertrieben waren auch die oftmals viel zu langen Fahrtwege innerhalb der Missionen, an deren Ziel manchmal einfach außer einem kurzen Dialog gar nichts passierte - und schon ging es zum nächsten, wieder mehrere Minuten entfernten Zwischenziel. Immerhin ist die Fahrphysik auch heute noch grandios. Die Fahrzeuge steuern sich zielgenau und realistisch und die V8-Motoren werden mit einem herrlichen Sounddesign zum Leben erweckt. Ein paar Mal ist es mir aber dann doch passiert, dass die KI der anderen Verkehrsteilnehmer plötzlich merkwürdige Dinge getan hat und es mit Highspeed zum Crash kam. Das bedeutet hier anders als bei anderen Spielen den sofortigen (realistischen) Tod - und damit nochmal über 5 Minuten Fahrt. Noch bitterer, wenn daran noch ein Zeitlimit beteiligt war und man sich kurz vorm Ziel befand. Womit wir wieder beim Frust wären.

Am Ende würde ich gemessen an der heutigen Zeit wohl eine 6/10 geben. Ein richtiges Remake hätte dem Spiel gut getan.



Da Setting, Atmosphäre und Story beim kommenden vierten Teil sicher wieder grandios werden und hoffentlich auch das Missionsdesign nicht so eintönig ist wie bei Teil 3 (den ich nie gespielt habe) und das Gameplay ein modernes Gerüst besitzt, freue ich mich schon sehr auf den Release.
 
und hoffentlich auch das Missionsdesign nicht so eintönig ist wie bei Teil 3 (den ich nie gespielt habe)
Wie willst du das beurteilen wenn du den Teil nicht gespielt hast? Hab es vor 2 Jahren nachgeholt und überraschend viel Spaß gehabt. Clay ist ein toller Protagonist und Story und Missionen waren abwechslungsreich genug um mich 40-50h bei der Stange zu halten. Auch das New Orleans Setting ist total gut und unverbraucht, gib dem ruhig mal ne Chance, ist öfters zu 10€ im Angebot.
 
Wie willst du das beurteilen wenn du den Teil nicht gespielt hast? Hab es vor 2 Jahren nachgeholt und überraschend viel Spaß gehabt. Clay ist ein toller Protagonist und Story und Missionen waren abwechslungsreich genug um mich 40-50h bei der Stange zu halten. Auch das New Orleans Setting ist total gut und unverbraucht, gib dem ruhig mal ne Chance, ist öfters zu 10€ im Angebot.
Weil es mit Abstand das ist, was ich am häufigsten zu dem Spiel gelesen habe :D um ehrlich zu sein kenne ich sogar nicht mal ein anderes Spiel, das derart wegen seiner immer gleich ablaufenden Missionen bzw. Abläufe in den Gebieten kritisiert wurde.
Setting finde ich auch mega. Irgendwann würde ich es gerne mal probieren, aber vorher steht noch so viel anderes an.
Aber schon mal gut zu lesen, dass es dir gefallen hat!
 
Weil es mit Abstand das ist, was ich am häufigsten zu dem Spiel gelesen habe :D um ehrlich zu sein kenne ich sogar nicht mal ein anderes Spiel, das derart wegen seiner immer gleich ablaufenden Missionen bzw. Abläufe in den Gebieten kritisiert wurde.
Setting finde ich auch mega. Irgendwann würde ich es gerne mal probieren, aber vorher steht noch so viel anderes an.
Aber schon mal gut zu lesen, dass es dir gefallen hat!
Mafia 3 kam zu einer Zeit, wo es cool und hip war Open Worlds generell doof zu finden, besonders wenn sie repetive Nebenquests und Aufgaben wie "Ubischrott" haben.

Mafia 3 ist ein verdammt gutes Game, IMO. Clay ist ein toller Protagonist, das Setting ist toll und die Hauptquest übrigens sehr abwechslungsreich mit cool erzählter Story.

Das Spiel ist viel besser als sein Ruf.
 
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Endlich ist das Sommerloch vorbei und das Spielejahr kann so gut fortgesetzt werden wie es begonnen hat. Eigentlich sollte Wukong den Anfang machen, aber Digi Only Release + Unklarheit zum Schwierigkeitsgrad haben mich einfach ein paar Tage länger warten lassen. Ist aber nicht schlimm. Die Verkaufszahlen von Wukong lassen sich sehen. Sie brauchen mich erstmal nicht. Also komm ich jetzt nach etwas Blabla dahin, wo dieser Beitrag hin soll :)

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STORY UND RAHMEN:
Erstmal haben wir in diesem Spiel ein wirklich tolles Star Wars Feeling, was durch die authentische Kay mit ihrem knuffigen Nix untermalt wird. Das man hier mal die Unterwelt kennenlernt - also das, was Han Solo hauptberuflich gemacht hat, wenn die Rebellion nicht andere Pläne für ihn hat, fand ich sehr gut umgesetzt. Die Story ist letztlich nichts besonderes und hierzu schreibe ich auch nichts wirklich, aber wie sie erzählt wird, mag ich. Hier hab ich aber einen Kritikpunkt: Kay bekommt ein Todesmal. Was heißt, dass sie jeder jagen sollte. Nun, ich hätte mir gewünscht, dass das auch mal passiert. Dieses Thema wird ab und an angesprochen, aber leider hat man hier einfach Spannung liegen lassen - genau wie in den Antagonisten, die praktisch nie präsent sind. Und halt auch kaum mal welche, die in Quests wirklich fies wirken. Dafür sind einige Hauptquests richtig hochwertig und abwechslungsreich, indem sie alles auffahren wie aus jeder Gameplaysparte Dinge zu präsentieren und dann noch überraschende Wendungen bringen.

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Questlogbuch, Fraktionssystem und Fähigkeiten
Das Quest Logbuch hat mir ganz gut gefallen, weil es klar in Kategorien unterteilt hat. Hier weiß man gut Bescheid, was Hauptquest ist, was Belohnungen bringt, was Fraktions Quests sind und so weiter.

Das Fraktionssystem fand ich anfangs ziemlich cool und innovativ. Allerdings hat es mich von vorn herein genervt Minuspunkte zu bekommen, wenn man erwischt wird. Das konnten schon mal schmerzliche Punkte sein, die man dann mit einem lästigen Neuladen weg bekommen hat.

Die anfänglich suggerierte Entscheidungsfreiheit besteht auch nur aus Punkten, die dir in einer Fraktion Bonus bringt und in der anderen je nachdem Minus, welches man dann durch langweilige Standardquests wieder richten kann.

Die Fähigkeiten zu verbessern fand ich ganz witzig. Leute kennenlernen um neue Fähigkeiten zu erhalten, die man aber nur bekommt, wenn man bestimmte Kriterien im Kampf, mit Materialien oder mit Sozialem erfüllt.

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GAMEPLAY:

Joa, das Gameplay funktioniert und ist Geschmacksache. Manchmal hab ich das altbackene Schleichen geliebt und öfter einfach gehasst. War mir too much auf Dauer und was mich dann halt stört ist, dass Ubi doch die Ressourcen und das Know How haben müsste gerade in einem Star Wars wie auch in einem Assassins Creed abzuliefern. Hier entstand manchmal unnötiges Trial & Error, auch wenn die Einbindung von Nix wirklich spitze war - um auch was gutes am Schleichen zu finden.

Ansonsten fand ich das Gameplay sehr gut. Schießen mit verschiedener Munition ging gut von der Hand. Klettern, Gleiter reiten, Raumschlachten, Hacken, Schlossknacken, war alles sehr spaßig. Auch wenn ich die beiden letzteren dann kurz vor der Zielgeraden ausgeschaltet habe.

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Technik:
- Das Artdesign ist wirklich schön, allerdings liegt darüber der ständige Schatten der "Grafikpracht". Es wirkt oft recht unscharf und grau.
- ...und wenn ich hochscrolle zu meinem Beitrag vom 9 Jahre alten Uncharted...
- Der Soundtrack ist überdurchschnittlich gut. Das Theme des Spiels ist ein richtiger Ohrwurm und hätte selbst für die Original Trilogie perfekt gepasst.
- Der Sound hat klar den Star Wars Bonus. Wenn man mit dem Schiff oder dem Gleiter durch die Gegend streift ist das einfach nur etwas, was mich zum Lächeln bringt, genau wie die Blaster. Allerdings hat man teils bei der Ortserkennung geschlampt. Dann sprechen Gegner oder Passanten, ich drehe mich zu der Stelle und dann ist die Person ganz wo anders... Kenn ich viel besser.
- Die deutsche Synchro ist verdammt gut. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen :)
- Die Optionenvielfalt, besonders in den Barrierefreiheitsmodi hat mir sehr gut gefallen. Ein Beispiel ist hier das Ändern der Farbenblindeinstellungen, denn die musste ich immer in Raumschlachten umstellen. Da ich rot auf schwarz kaum sehen kann, war ich sehr dankbar, dass ich rot in was helleres tauschen konnte.
- Insgesamt werde ich so um die 10 nicht so wilden Abstürze gehabt haben. Wer mitgelesen hat, weiß aber, dass ich einmal echt um meinen Spielstand bangen musste, weil ich nicht mehr nach Akiva fliegen konnte. Hier musste ich allein schon um die 15 Mal nachladen und es hat dann über nen Umweg über Tatooine funktioniert. Das war aber nur das eine Mal. Danach konnte ich hinfliegen wohin ich will.

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Die Welt im Spieldesign:
Die Auswahl der Planeten und ihre entsprechenden Vegetationen haben mir gut gefallen. Die Abwechslung hat im Grunde also gepasst.
Was mich aber echt richtig abgef... äh genervt hat ist, dann man einen Ort nie richtig geschafft hat. Hat man in einem Banditenversteck alles erledigt und ist wieder gegangen und wieder gekommen. Standen die Banditen selbst wie in Dark Souls wieder an Ort und Stelle und haben das selbe gemacht wie vorher. So konnte es passieren, dass man für 2 Nebenquests ein und den selben Ort auf exakt sie selbe Art und Weise wie vorher erledigt hat. Jepp, das gibt Minuspunkte.

Man findet viele Materialien, die man für Raumschiff-, Blaster- und Gleiterverbesserungen finden kann. Es ist immer befriedigend, wenn man was spürbar verbessert. Alles auf Max zu bringen wäre mir aber zu viel Arbeit. Hier hätte ich mir mehr passenden Loot und entsprechend mehr Progress gewünscht. Aber das ist natürlich nur Geschmacksache ;)

Leider war Ubi auch ziemlich faul bei der Gegnervielfalt. Es laufen so viele Aliens rum. Warum kämpft man fast ausschließlich nur gegen Menschen? Auch scheint man auch coole Bosskämpfe vergessen zu haben. Muss ja keine Souls Ausmaße haben, aber mehr Kreativität hat noch keinem Spiel geschadet.

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KESSEL SABACC:
Bestes Kartenspiel in einem Videogame. Sogar noch besser als Gwent. Love it!

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Die erste Bonus Quest aus dem Season Pass ist ein schlechter Scherz. Diese Quest hatte nicht mal ansatzweise eine gute Qualität oder war wenigstens umfangreich. Da kam Jabba im Hauptspiel viel cooler rüber. Egal, sei es drum.

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FAZIT:
Mir hat das Spiel über sehr weite Strecken in meinen ungefähr 55 Stunden extrem viel Freude und viel zu viel Suchtfaktor beschert.

Ja, ich bin ehrlich. Ohne Star Wars hätte Ubi mich nicht bekommen und vermutlich hätte es ohne Star Wars auch nicht so viel Spaß gemacht. Denn hier gibt es viel Licht und Schatten. Auch wenn ich das Spiel sehr liebe finde ich den Metacritic von 76 sehr gerechtfertigt, während der Userscore von 5.6 natürlich völliger Blödsinn ist.

Das Spiel selbst ist, wenn ich es so objektiv wie möglich versuche ne 75. Der Star Wars Bonus, sowie Kay, Nix und ND bringen es für mich subjektiv auf ne 85.

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ASTRO BOT
Nach der Grafik/Controller Demo aus 2020 und besonders nach dem überaus genialen Astro Bot Rescue Mission wollte ich dieses Spiel eigentlich im Sale holen. Da es ja praktisch im Einzelhandel direkt im Sale für 50 € war und ich Outlaws schon durch hatte, hab ich doch einfach mal zugeschlagen und werde es jetzt für 50 wieder los. Bin ja schon auf Unverständnis gestoßen, weil ich das Spiel nicht... so mag wie andere. ;)

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STORY:
Die Playstation wird kaputt gemacht... von einem grünen Monster :grins:. Astro muss also nun durch die Welten reisen um Teile zu finden, mit welchen man die Playstation reparieren kann. Mehr schreibe ich nicht, um die grandiose Story nicht zu spoilern.

Ich sag mal so: Astro's Playroom war ne Grafik und Tech Demo, in der sich alles um Playstation dreht. Astro Bot wirkt ebenfalls wie ne Werbeveranstaltung für die Playstation.

Astro Bot Rescue Mission wäre nur durch ein PSVR2 Spiel zu toppen gewesen. Ich kann jedem nur empfehlen dieses Meisterwerk nachzuholen. Es hat mir auch ständig im Spiel nen Stich gegeben, wenn ich Astro mit VR Brille gesehen habe.

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AUDIOVISUELL:
Visuell ist es wirklich schön anzusehen, wie sein Vorgänger.
Der Soundtrack ist schön anzuhören, einfach mal das meiste aus Rescue Mission und Playroom kopiert.
Aber die Planeten waren schön abwechslungsreich.
...und was richtig herausragend ist, ist die Controllereinbindung. Das muss ich dem Spiel echt lassen. Hier wurde jedes Gefühl von verschiedenen Oberflächen aus dem Vorgänger nochmal getoppt.

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Einen Ausflug ins Teletubbie Land gab es auch, siehe folgendes Bild. OK, bin nicht die Zielgruppe. Aber der Level war ganz cool.

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GAMEPLAY:
Eigentlich total abwechslungsreich und das gäbe für mich eigentlich ne hohe Wertung und das hat mich dann auch dazu gebracht es durchzuspielen. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad so unglaublich leicht, dass ich als jemand, der fast alles mag hier einfach sage: WHAT? WO KOMMT DIESER HOHE METASCORE HER? Alle lieben es nur ich nicht. Aber dann wiederum gibt es ein paar Level, die sehr kurz sind, aber aufgrund ihres harten Schwierigkeitsgrades oder besser gesagt Trial & Error keinen Spaß machen.

Ich mag auch das Spielprinzip nicht, dass man eine geweisse Anzahl an Bots gefunden haben muss um gewisse Planeten zu besuchen. So heißt es: Die viel zu leichten Level mit einem gekauften Vögelchen erneut spielen, der mir dann den Weg zu verpassten Secrets zeigt. In Sackboy mochte ich das auch schon nicht, aber da wurde man wenigstens gefordert und/oder konnte das im Koop spielen und zusammen suchen und lachen.

Positiv hervorheben möchte ich, dass der kleine, knuffige Roboter in fast jedem Level eine Fähigkeit bekommt, die das Spiel weiter abwechslungsreich macht. Dennoch wirkte es durch die Einfachheit dann doch repetiv.

...und die Bosskämpfe haben teilweise richtig Laune gemacht.

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FAZIT
War jetzt ganz ok, nen weiteren Nachfolger mit dieser Selbstbeweihräucherung (passt zu Sony aktuell) ohne VR Modus würde ich aber nicht spielen wollen.

Letztlich hat es der Schwierigkeitsgrad für mich zu nem maximal mittelmäßigen Spiel gemacht. Sehr leicht ist in gut erzählten Narrativen ist voll okay. In nem Jump'n'Run fände ich 2 Modi gut.

Ich geb ne 62/100
STEMPEL: ENTTÄUSCHUNG DES JAHRES!

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Zuletzt bearbeitet:
Kann das Review nachvollziehen, auch wenn es für mich persönlich eine klare 9 von 10 ist.

Ich kreide AB an, dass hier wirklich viel von Mario Games abgeschaut wurde. Aber das was daraus gemacht wurde hat Hand und Fuß.

Einige Level in der verlorenen Galaxie fallen Leveldesign-technisch etwas ab, verglichen mit den Leveln in den normalen Galaxien.

Einige der späteren Speedrun-Level sind mir persönlich etwas zu schwer, hier werde ixh noch einige Anläufe brauchen da ich noch unbedingt alle Bots haben will. Das allgemeine Spiel ist mir dagegen etwas zu leicht, zumal der Schwierigkeitsgrad auch nicht merklich anzieht.

Toll: technisch Day 1 flawless, das kenne ich so auch nur von Nintendo. Grafik, Musik und Sounddesign sind fantastisch, auch weil bei letzterem der Controller sehr gut einbezogen wurde.

Überrascht hat mich die verhältnismäßig geringe Anzahl an Entwicklern als der Abspann „lief“. Respekt!

Bis jetzt mein Spiel des Jahres, aber Zelda kommt ja auch noch in 2 Wochen…
 
Expeditions - A Mudrunner Game (XBOX):

Nach Mudrunner und Snowrunner auch Expeditions nun mit 1000 GS beendet. Habe ca. 80 h gebraucht. Die Spieleserie ist einfach pures Gold. Das Gameplay und der Schwierigkeitsgrad sind perfekt ausbalanciert und motivieren ungemein. Dazu eine tolle Fahrzeugphysik, schöne Karten und ein riesiger Umfang.

9,5/10
 
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