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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Killzone 3

Hat lange bei mir verstaubt, wegen anderen Games. Gestern hab ich es Durchgezockt. Inszenierung ist schon besser gelungen als in Teil 2, aber dennoch hätte es mehr sein können. Hat dennoch einige geile Momente. Am besten ham mir die Stealth Level gefallen, da man dort auch ein Wenig Taktik anwenden konnte. Amosphäre ist auch da. Grafisch ist es für mich kein Highlight, soviel Überstrahlung und überblendung von Optik Fails die in Scharen auftreten , hab ich noch nie erlebt. Da merkt man wie am Ende die Gen ist. Gut fand ich die verbesserte Steuerung, denn die war bei Teil 2 IMO schrecklich. Die Ballereien sind allesamt sehr gut und auch über jedem COD Niveau. Die Story schwankt zwischen lächerlich und Lustig. Jorhann Stahl fand ich allerdings, nicht zuletzt wegen seiner Stimme Cool.

Aber dennoch ist KZ 3 auch nur ein reiner Schlauch-War-Epic-Shooter. Davon gibt es wie ich find genug. Konkurent Crysis 2 hatte wenigstens die Half Life Atitüde mit dem Stummen Hauptcharakter, und das Gefühl in der ersten Hälfte auf einer "Reise" zu sein. Viele finden das Langweilig, doch ich finde das einfach nur geil und es weckt gewisse Gefühle von denen KZ3 nur Ballern und Explosionen versteht. Ebenfalls bot C2 mehr Taktik, und Technisch ist es dann nochmal Schwehr überlegen.

Fazit:KZ3 ist IMO nicht mehr als ein edles COD, aber darin ziemlich gut.


8\10
 
Jiders schrieb:
0shikuru schrieb:
Shadow of the fuckin' Damned

siehe entsprechenden Thread. Auf jeden Fall bis jetzt DAS Spiel des Jahres.

9/10

EDIT: Wtf, da kommt ja noch was nach den Credits. Aufwertung: 9,5/10 :ulgy:
So geil? Kann mir das echt nicht vorstellen... :staun:

Doch, ist wirklich arschgeil.
Wiederspielwert ist zwar recht niedrig, aber dafür wirst du den Durchlauf auf extrem hohen spaßigen Niveau unterhalten.
 
Gestern Alice auf Alptraum beendet, und ich bin heute noch richtig geflasht, welch eine unerwartete Spieleperle ich noch in meinen Alter spielen durfte.

Mir fehlen jetzt noch die Worte ................................

9/10 :headbang::headbang::headbang:
 
S.T.A.L.K.E.R. - Shadow Of Chernobyl (mit Complete 2009 Mod)

Wie lange ich gebraucht habe, weiss ich nicht, aber länger, als ich ursprünglich erwartet hatte :D Das Game ist mehr RPG-orientiert, als ich annahm.

Es ist wirklich ein ausgezeichnetes Game und der Complete2009-Mod tut nicht wenig daran. Wer das Setting magt, kommt voll auf seine Kosten. Das Game ist sehr ernst, die Spielwelt finster und feindlich, die NPCs verräterisch, die Mutanten grausam und furchteinflösend. Die Waffen sind realistisch und zahlreich, es gibt verschiedene Munitionstypen und Zubehör wie montierbare Granatenwerfer oder Zielfernrohr.

Selten habe ich mich so angespannt und langsam in ein verfallenes, unterirdisches Labor geschlichen :D

Zum Ende:
Man findet in Pripyat den Decoder zum Öffnen des geheimen Labors im Kernkraftwerk. Das Hauptziel schien mir aber immer, an den Monolithen zu kommen. Es erschien mir zwar auch recht mysteriös, dass man sich jetzt ernsthaft dem wunscherfüllenden Monolithen nähern soll und ich überlegte mir die ganze Zeit, was ich mir denn wünschen sollte :D Jedenfalls hat mich dann das Ende ziemlich enttäuscht: "I chwant to be rich!" und dann unter den Trümmern begraben und Abspann :D Ich dachte, ich sei im falschen Game :D
Hab' dann Wikipedia gecheckt, bemerkt, dass es noch ein alternatives Ende gibt, einen älteren Spielstand geladen und mich daran gemacht. Das hat dann seine Zeit gedauert - aber meine Güte, lässt hier das Game (vergleichsweise) ein Feuerwerk ab :staun: Man killt ja so viele Gegner wie sonst im Rest des Games :D Aber mit der Gauss-Rifle ist das natürlich ein Einfaches :grins: Wirklich zufriedenstellend war dieses Ende dann auch nicht, aber wenigstens durfte man dann wieder in der Zone weiterspielen -was ich gegebenenfalls noch in die Hand nehmen werde.


Das Game lief recht gut - hin und wieder stockte das Game für ein paar Sekunden, nach meiner Theorie, weil irgendein Hintergrundsoundfile o.ä. geladen werden musste. Absturz hatte ich nur 1x und das lag womöglich am WindowsBackup. Schlimm war das aber auch nicht, denn das Game lernt einem, zu speichern :D Das mochte ich auch wirklich, denn nur zu oft reklamiert man doch heute in den modernen Konsolengames, dass die Checkpoints so weit auseinander seien und überhaupt will man eigentlich nie und unter keinen Umständen Zeit verlieren - bei S.T.A.L.K.E.R. musst du selbst speichern und wenn du das nicht tust, bis tu selbst schuld :D
Einen oder zwei Bugs hatte ich, wo ich jeweils eine Mission nicht abschliessen konnte, weil ich entweder die Zielperson in einem hektischen Feuergefecht killte oder aus sonst einem Grund. Behinderte das Game jedoch nicht weiter.

Einzig die KI hatte hin und wieder Aussetzer, was einen halt etwas aus der Atmosphäre reist. IdR sind die Gegner recht aufmerksam und vor streunenden Hunden darf man sich schon auf 100m in Acht nehmen - wenn dann ein letzterer einfach geradewegs und ungestört in eine Mauer joggt und sich dann auch nicht weiter davon beirren lässt oder wenn ein Gegner, dessen Kollegen man eben gekillt hat, recht gemütlich an einem vorbeiwandert, trübt dies den Realismus etwas :D

Aber insgesamt: Top. Das hat sich echt gelohnt. Werde mich bei Zeiten an CallOfPripyat und ClearSky machen :dhoch:

Bilder:
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FEAR 3

Grafisch heutzutage nur noch (gehobenes?) Mittelmaß.
Schwache Texturen, Aliasing, fehlende Animationen usw. begeistern nicht gerade und Kugeln die in Slow-Mo durch die Gegend fliegen habe ich auch oft genug gesehen.
Nichtsdestotrotz ist es nett anzusehen und es gibt einige schicke Umgebungen (Brücke).

Vom Gameplay her ist es auch eher ein normaler Ego-Shooter, mit Bullettime (so wie bei Teil 1, 2 und unzähligen anderen Spielen) und zwei, drei Mechabschnitten, die aber denen aus Fear 2 unterlegen sind und ebenfalls anderen Spielen wie Red Faction Armageddon und ich glaube Riddick.
Mit Fettel kann man zwar die Levels noch mal spielen, aber diese unterscheiden sich nicht und man hat nur anstatt eine Kanone die möglichkeit per Psi-Kräfte Gegner zu treffen und von denen Besitz zu ergreifen. Wenn das geschieht spielt es sich wie mit Pointman.

Im Bereich der Spielzeit kann ich keine genaue Auskunft geben, da es am Ende keine Anzeige zu gibt.
Nach einer Mission gibt es jedoch eine Punkteübersicht und die Spielzeit und eine Zielzeit.
Teils sind es 20 Minuten (Zielzeit). Bei 8 Kapiteln kann man sich es ja ausrechnen, wie schnell man wohl durchkommt.
Gefühlt waren es 6-7h.

Der Schwierigkeitsgrad war auf Normal recht angenehm und ich habe auch eine Zeitlang auf Schwer gestellt, aber zwei Stellen am Ende waren nur noch zum kotzen.
Will jetzt ungern spoilern, aber wer es gespielt hat wird mit Rolltor und zwei blaue Riesen was anfangen können.
Einfach nur nervig. So nervig das ich auf ein Bonbon gebissen habe und mir wohl ein Stück vom Zahn abgebrochen habe..

Die KI war teils gut, teils total dämlich.
Bringen sich mit ihren eigenen Granaten selbst um, laufen auf mich zu, ohne Deckung zu suchen usw.
Und dabei war Teil 1 noch so berühmt für.

Die Story war ok und ich habe jetzt ein wenig mehr zu den ganzen Geschehnissen erfahren (oder es wurde schon abgehandelt und ich habe es nur vergessen..).
Aber umgehauen hat es mich nicht. Ebenso wie das Ende, was wieder offen war..
Vor allem passt es teils vorne und hinten nicht wenn man alleine im SP unterwegs ist.
Warum hilft einem der Bruder nie?
Oder öffnet mal Türen etc.

Grusel-/Schockmomente gibt es wieder einige, von denen aber wieder viele nicht so richtig zünden.


Insgesamt in allen belangen schwächer als der Vorgänger, jedoch keimt doch sehr oft Spielspaß auf.

6-7/10
 
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Und es ist der Hammer!
Wahnsinnig Spannend über fast die gesamte Länge.Eine fesselnde Atmo die ich so schon länger nicht mehr erlebt habe.
Dazu die sehr tolle Technik..Das Game sieht einfach hammer aus und läuft jederzeit flüssig.

Sehr krass was hier ein unbekanntes?! Russisches?! Team abgeliefert hat.
:dhoch::huldig::huldig:
 
So jetzt hab ichs doch nochmal geschafft Halo Reach fertig zu spielen.

Naja...die Stimmung wurde gegen Ende iwie besser, alerdings dieser Firefight Modus Aufbau der am Schluss ständig vorkommt is ein bisschen lahm.
 
Acidinjector schrieb:
metro2033cover.jpg

Und es ist der Hammer!
Wahnsinnig Spannend über fast die gesamte Länge.Eine fesselnde Atmo die ich so schon länger nicht mehr erlebt habe.
Dazu die sehr tolle Technik..Das Game sieht einfach hammer aus und läuft jederzeit flüssig.

Sehr krass was hier ein unbekanntes?! Russisches?! Team abgeliefert hat.
:dhoch::huldig::huldig:

So ist das und nicht anders! :dhoch: :bier:
 
DARK SECTOR

Genialer Titel :dhoch:
Top Gegnerdesign, top Gameplay (Shuriken in Zeitlupe um Ecken in Gegner zu steuern ist einfach nur genial), top Grafik.
Ich vergebe absolut gerechtfertigte 87% !

Habe nur eine Waffe gekauft (Revolver) und meine Handgun einmal aufgerüstet (Firepower), sonst alle Upgrades (15 ? 18 ?) unbenutzt im Inventar gelassen, plus gesammelte 70 000 Rubel sowie massenhaft Munition.
 
[Prototype]

Grossartiges Spiel, so eine schweinegeile Atmophere wie New York Stück für Stück vor die Hunde geht, überall wird gekämpft und verzweifelt versucht wieder Ordnung herzustellen, einfach nur geil.

Die Kritik über die Grafik kann ich nicht wirklich nachvollziehen. So viel wie da auf dem Bildschirm los ist, und das fast soweit das Auge reicht ( zumindest wenn man unten auf den Strassen ist ) habe ich noch bei keinem anderen Open World Spiel gesehen.

Dazu noch eine interessante, nicht total abgedriftete Story. Leider musste ich mich zum Teil im Nachhinein im Netzt reinlesen, nur Englisch ist ja schon Kacke, wenn dann aber noch viele Leute Stimmverzerrer oder durch Atemmasken nuscheln bin ich keinen Meter mehr mit gekommen :kaffee:

Sehr gut finde ich das man im Gegensatz zu Infamous noch Fahrzeuge nutzten kann. Ein OPW Game ohne irgendwie durch die Welt cruisen zu können, da fehlt mir definitv etwas. Und mit dem Panzer durch die von Mutanten überranten Strassen zu patrolieren ist etwas was ich mir schon seit Resident Evil 2 gewüscht habe.

8.5 gibts auf meiner Beliebtheitsscala.
 
vanquish-245x344.gif


Absolut geiler Action Titel. :huldig:
Habe schon lange kein Spiel mehr an einem Tag gleich durchgesuchtet aber Vanquish hat mich nicht mehr losgelassen. Geile Grafik, flüssiges Gameplay und mega mäßig viel Action. So sollte ein Action Titel aussehen. :deal: :huldig:
 
Motorstorm Apocalypse

Unglaublich schnelles und phantastisch aussehendes Action-Arcaderennspiel, mit einem teils großen Fahrerfeld (15 oder 16), einer nicht nötigen "Story" und schlechten Comic Zwischensequenzen, welches erheblich leichter als die beiden Vorgänger ist und leider auch nicht all zu lang geriet.
Ansprechen will ich auf jeden Fall noch wie unfassbar grandios man einstürzende Gebäude, Straßen etc. optisch umgesetzt hat und wie viele "WTF, ist das geil" Momente es gibt.

8/10
 
Hab im übrigen die beiden Vorgänger noch nicht durch:ulgy:
Aber gerade Teil 2 fand ich bis zu dem Punkt, an dem ich gekommen bin, schwer, da man schon langsam immer erster werden muss und die Strecken auswendig drauf haben muss.
War bei Apocalypse nie der Fall.
Oder ich hatte Glück gehabt.
 
Mit "Durchspielen" meine ich, in jedem Rennen Erster zu sein.
Das habe ich nur im 1er geschafft.
Im 2er fehlt mir noch 1 Rennen auf Gold (mit dem Bike gegen Monstertrucks, das habe ich nur in Silber) und in Apocalypse ebenfalls 1 Rennen (das über die Wolkenkratzer geht mit dem Riesensprung ins Ziel). Da werde ich auch nur Zweiter.

Dann frusten mich noch diese Zeitrennen. Für mich sind die völlig utopisch und nie zu erreichen, diese Fabelzeiten in Apocalypse.
Weiss nicht, wie das überhaupt gehen soll.
 
bulletstorm_cover.jpg

Nicht schlecht, Herr Specht.
Die Version die ich bekam war uncut, ein Freund hat mir geraten es auf englisch zu spielen, was ich auch tat. Erst für eine Stunde reingelgt, nächsten Tag wieder, dann erst mal eine 3 Tages Pause und schließlich heute und gestern durchgesuchtet. Demo fand ich scheiße, den Demopart im Hauptspiel dann nicht mehr, da ich nun wusste warum das Level schief verläuft. Auch wenn man es beim schauen von Videos nicht gerade denkt: Bulletstorm hebt sich echt vom Shooter-Einheitsbrei ab... Es wird (zumindest auf "Normal") nicht zu unfair (bis auf einen kleinen Raum gegen Ende, da bin ich echt ins schwitzen gekommen) und bietet genug Abwechslung. MP hab ich allerdings nicht gespielt, da kein Online-Pass zur Hand. Wer sich schon seit Release überlegt Bulletstorm zu kaufen kann dies auch bedenkenlos für 30€ tun, nein MUSS es sogar!
Finds aber dennoch merkwürdig das ich den Durchzock-Erfolg nicht bekommen habe :skep:
 
Dead Space 2 (X360)

Ich hasse Survival Horror Spiele bzw. generell Spiele, die mit Horrorelementen arbeiten. Meine Angst nimmt in solchen Spielen schnell überhand, somit ich sie wirklich nur sehr selten Spiele(kann). Dead Space 1 konnte mich damals auf einer Xbox360 Messe beim Anspielen so sehr begeistern, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und es mir zu Release gekauft habe. Nur dank einer weiblichen Begleitung, die das Spiel mit mir durchgespielt hat, konnte sich die Angst in Spielbaren Grenzen halten und Dead Space genossen werden. Und weil Dead Space damals für mich das Prädikat „genial“ hatte, wusste ich, dass der Nachfolger gespielt werden muss, sollte er jemals erscheinen.

Diesmal hatte ich niemanden, der mit mir das Spiel durchspielte. Alleine gelassen, legte ich vor Wochen DS2 in mein 360 Laufwerk mit einer freudigen, aber auch mit einer sehr ängstlichen Erwartung. Die ersten 30 Minuten waren für mich der reinste Horror. Gleich am Anfang bricht die Hölle los. Isaac wird von irgendeinem Typen in einer Zelle „geweckt“ und mitgeteilt, dass er schnell fliehen muss. In diesem Moment darf man schon mit ansehen, wie sich der Kopf von dem Körper dieses Mannes auf brutaler Art und Weise gelöst wird. Spätestens jetzt wird klar, renn! Es ist hässlich, in einer zerstörten Umgebung, wo man viele Schreie hört, viel Blut sieht und es sau dunkel ist, von Kreaturen wegzulaufen, die aus jedem Winkel kommen können – und das in einer Zwangsjacke! Für mich als Zocker war der Anfang so intensiv, dass ich das Spiel für zwei bis drei Wochen nicht mehr angerührt habe.
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Vor ein paar Tagen habe ich mich zusammengerissen und das Spiel wieder eingelegt. Nach dem man die Einführung im Spiel hinter sich gelassen hat, und meine geliebte Plasmacutter bekommt, nimmt das Spiel Formen an, wo es für mich erträglich wurde. Klar, die Angst war noch immer enorm, aber zumindest konnte man sich jetzt zu Wehr setzen und somit langsam der Genuss kommen. Am Anfang schießt man oftmals wild um sich und lässt sich in vielen Momenten sehr schnell erschrecken (ist aber auch klar, wenn ein Vieh direkt vor deiner Nase auftaucht und der Sound hochgedreht wird). Aber mit der Zeit erlangt man eine gewisse Routine, und dank der eigenen Fähigkeiten, nimmt die Angst etwas ab und man zerlegt einen Gegner nach dem Anderen. Das Erschreckens Schema sieht man oftmals voraus und reagiert dementsprechend recht cool. Trotzdem nimmt einen die knallharte Atmosphäre komplett ein und man traut sich nur Schritt für Schritt sich vorwärts zu bewegen, weil aus jeder Ecke eines der Monster kommen könnte.

Das Spiel sieht vom audiovisuellen Gesamtbild schlichtweg super aus. Alles ist sehr detailliert, überall gibt es oft Kleinigkeiten zu bestaunen und zu hören. Ladezeiten sind kaum vorhanden, Kapitel werden einfach nur mit Kleine Untertitel präsentiert und einige Geschehnisse werden so genial inszeniert, dass sie einen fest in Erinnerung bleiben. Nur akustisch konnte ich Isaacs Freundin nie ganz verstehen. Das Rauschen war mir zu stark.

Wie ich schon mal geschrieben habe, ist es ein Genuss gewesen, sämtliche Räume in dieser Station zu erkunden und sich Gedanken darüber zu machen, wer hier lebte.
Dadurch dass man nicht mehr auf einem Schiff spielt, sondern auf einer Kolonie, ist mehr Abwechslung durch verschiedene Locations geboten.

Isaac geht durch eine völlig verwüstete Kinderstation. Auf dem Boden führen Blutspuren in verschiedene Richtungen, von den Wänden tropft es Blut, Einrichtungsgegenstände liegen Quer verstreut herum, und Licht spielt mit dem Schatten vieler verstümmelten Körper seine Spielchen. Während man diese Verwüstungen begutachtet, findet man entweder Sprachaufnahmen oder Texte zum Lesen. Dabei wird einen immer eine kleine, vielleicht für die Hauptstory nicht relevante Geschichte, übermittelt, die aber ungemein zur Atmosphäre beitragen (können). Während man mit Entsetzen seine Umgebung begutachtet, hört man schrille Schreie, die einen fast schon panisch in jede Richtung suchen lässt.
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Und solche kleinen Abschnitte machen DS2 für mich so genial. Die Atmosphäre frisst einen förmlich auf. Zumindest bis zum 12ten Kapitel fand ich das Spiel unheimlich atmosphärisch und fair. Gegen Ende wird man förmlich mit Gegnern zu gebombt, wo man nicht weiß wenn man zuerst erschießen soll, und man gezwungen wird, bei den Kreaturen vorbei zu laufen um den nächsten Raum zu erreichen. Hier wirkt es eher anstrengend und zu aufdringlich, als atmosphärisch und spielspaßfördernd.

Dafür muss man es zugutehalten, dass es ein abgeschlossenes Ende hat, wo ein Nachfolger nicht dringend gebraucht wird.

Das Gameplay an sich macht richtig Spaß. Jeden angelaufen „Zombie“ kann man dank einer sehr genauen Steuerung gezielt seine Gliedmaßen bis zum Rumpf abschießen – was auch nötig ist. Durch die Stase lässt sich sogar in „slow motion“ stylisch einen Gegner nach den Anderen erledigen. Mit der Kinese lassen sich verschiedene Objekte und leblose Körper durch die Luft werfen. Speziell für Items die in weiter Ferne liegen oder man einfach aus Sicherheit sich nicht näher hinbegeben möchte, ist die Kinese Gold wert. Oder um einfach mit den Körpern zu spielen :D. Der Nahkampf sowie das Stampfen ist wichtig um Gegnern die Items aus ihren Körper zu schlagen, aber für das Kämpfen an sich eher zweitrangig.
Die neue Schwerelosigkeitssteuerung macht Spaß, wirkt sich aber nicht wirklich als spürbares neues Element im Spiel aus. Wie im ersten Teil, kann man bei bestimmten Maschinen mit Knoten seinen Anzug, Stase und Waffen upgraden, sowie für Geld in Shops Items käuflich erwerben. Dabei entwickelt sich ein leichtes Suchtgefühl, wo jeder Winkel wegen wohlmöglichen Knoten abgesucht wird.

Den Multiplayer kann ich derweil noch nicht testen, so wie die neuen Waffen im Spiel habe ich auch nicht probiert und kann somit keinen Kommentar dazu geben.

Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber DS 2 hat bis auf die letzten Kapitel mich so sehr überzeugt, dass es ein größeres Review meinerseits verdient hat. Es erinnerte mich teilweise an Bioshock, was auch durch seine Atmosphäre brillierte, auch u.a. wegen den angesprochen Punkten, die ich schon oben erwähnte.
Angst, Panik, Action, Gore, angespannte Atmosphäre und ein geniales audiovisuelles Gesamtbild zeichnen für mich DS2 aus. Es ist zwar durch die schwachen letzten Kapitel nicht ganz so stark wie der erste Teil, aber es zieht einen in seinen Bann und lässt nicht mehr los. Isaac eine Stimme zu geben, war für mich eine richtige Entscheidung und das zu anfangs ständige lästige Aufeinandertreffen seiner imaginären Freundin, konnte mich letztens doch ab und zu emotional berühren. Tolles Spiel.

BTW.: Das letzte Mal, dass ich so ein ausführlichen Spielbericht geschrieben habe, war zu areagames Zeiten. Ich weiß auch wieder warum :ugly:
 
Ja, ich fand es, trotz aller Routine, die langsam einkehrt, doch noch recht gut.
Riesen-Pluspunkt: Keine nervigen Asteroiden, die man abballern muß mit einer Hakelsteuerung :deal:

Ich hab das Ding nur nachts per Kopfhörer gespielt und das war teils richtiger Terror, wenn in größeren Hallen Welle um Welle auf einen einströmt.
 
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