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Die Zukunft unserer Welt - Regenerative Energien

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der Kostenfaktor durch die Jahrzehnte garantierten Förderpreise ist aber ja nun mal vorhanden, den kann man auch nicht wegdiskutieren. Anzahl installierter Anlagen, deren Einspeisung ins Stromnetz und die daraus fällige Vergütung, die zu 100% den privaten Verbrauchern aufgedrückt wird. Und je weiter die Preise an den Strombörsen durch die weiter steigende Einspeisung fallen, zu denen die Privatkunden ja eh keinen Zugang haben, desto größer wird auch der Differenzbetrag den wir alle zahlen müssen. Das geht dann ja theoretisch so lange weiter, bis der Vergütungsbetrag auf oder unter den den durchschnittlichen Strompreis für Privatkunden fällt und alle Altverträge ausgelaufen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das ist gerade in Bezug auf die Sauerei bei den Ausnahmeregelungen korrekturbedürftig. Aber der Großteil wird immer bei den privaten Verbrauchern bleiben, daran wird sich nichts ändern.
 
Sehe ich auch so, mit dem Korrekturbedarf. Ob der Großteil bei den Privathaushalten bleibt, werden wir sehen. Solange die Wähler Mutti weiter im Kanzleramt lassen, ist das sicher so.

Aber wenn ich bedenke, daß 45% der armen, gebeutelten Privathaushalte immer noch im Grundversorgungstarif rumkrebsen, scheint es ja nicht allzu schlimm zu sein. Den Stromanbieter zu wechseln, ist ja nun die einfachste Sache der Welt und wenn man das nicht mal macht...
 
Der Kostenfaktor durch die Jahrzehnte garantierten Förderpreise ist aber ja nun mal vorhanden, den kann man auch nicht wegdiskutieren. Anzahl installierter Anlagen, deren Einspeisung ins Stromnetz und die daraus fällige Vergütung, die zu 100% den privaten Verbrauchern aufgedrückt wird. Und je weiter die Preise an den Strombörsen durch die weiter steigende Einspeisung fallen, zu denen die Privatkunden ja eh keinen Zugang haben, desto größer wird auch der Differenzbetrag den wir alle zahlen müssen. Das geht dann ja theoretisch so lange weiter, bis der Vergütungsbetrag auf oder unter den den durchschnittlichen Strompreis für Privatkunden fällt und alle Altverträge ausgelaufen sind.

Ist das nich ne Milchmädchenrechnung? Wenn der Börsenstrompreis sinkt, dann steigt für uns zwar die EEG Umlage, aber gleichzeitig müssen wir, durch den gesunkenen Börsenstrompreis (ich gehe hier mal, vielleicht etwas tollkühn, davon aus, dass dieser Markt tatsächlich funktioniert und wir nicht nur gefistet werden :D ), auch weniger für den eigentlichen Strom zahlen. 1 Cent mehr wegen EEG, 1 Cent weniger wegen Börsenstrompreis... klingt für mich unterm Strich nach 0.
 
@Steffko

Tjo leider werden wir da gefistet. Es ist durch Zahlen eindeutig belegt, dass der gesunkene Börsenstrompreis NICHT an den Verbraucher weitergegeben wird.
Wirst du auch einer der Kurzstudien sehen, die ich in der PM erwähnt habe.

@Mondknallschlumpf

Das liegt aber nicht an dern Erneuerbaren und schon gar nicht am Ausbau der Erneuerbaren sondern fußt auf der Idiotie einen garantierten Strompreis an der Börse zu handeln und daraus (unter anderem) die EEG Umlage zu berechnen.
Die EEG Umlage besteht zu mehr als der Hälfte aus Dingen, die aber auch rein gar nichts mit dem Ausbau von Erneuerbaren zu tun habe.

Es gibt schöne Modellrechnungen zur Zusammensetzung der EEG-Umlage, die in genau die andere Richtung gehen als in dem Artikel zitiert (nämlich mehr Ausbau statt kein Ausbau mehr) und siehe da.. es ändert sich fast nix an der Umlage - Lustigerweise ist das Modell von der gleichen Quelle auf die sich die Zeit in ihrem Artikel bezieht, nur das hätte ja Recherchearbeit bedarft und hätte den Artikel in eine Richtung gelenkt, die zwar der Wahrheit entspricht aber nicht Ziel des Artikels war.
 
Da wird mal wieder einiges durcheinander geworfen, was den unwissenden Leser absolut unnötig verwirrt und (wie es ja Gang und Gäbe ist) gegen das die Ökostromförderung mobilisieren soll.

"Eine Expertenkommission sieht keine Rechtfertigung für die Fortführung des EEG." <- Hier sollte man vielleicht mal hinzufügen: Eine Expertenkommision, bestehend aus sechs Ökonomen, die das EEG aus Innovationssicht beurteilen sollen, welche wiederum nur auf Grund von angemeldeten Patenten und empirischen Studien beurteilt wird.

In einem Nebensatz schreiben diese sechs Ökonomen, dann dass das EEG nicht zum Klimaschutz beiträgt.

"Da das Klimaschutzargument zur Legitimation des
EEG ausscheidet, stellt sich die Frage, ob das EEG
zumindest Innovationen stimuliert."

Wer die Studie gelesen hat kann da nur den Kopf schütteln.

"Das Argument Klimaschutz, welches häufig als Rechtfertigung
für das EEG angeführt wird, trägt nicht.
In der EU sind die CO2-Emissionen für energieintensive
Branchen durch ein Emissionshandelssystem
gedeckelt, für das die Menge an Emissionsrechten
festgeschrieben ist. Der vom EEG induzierte verstärkte
Ausbau erneuerbarer Energien in der deutschen
Stromversorgung vermeidet europaweit keine
zusätzlichen CO2-Emissionen, sondern verlagert sie
lediglich in andere Sektoren bzw. europäische Länder.
Das EEG sorgt also nicht für mehr Klimaschutz,
sondern macht ihn deutlich teurer"

Wegen einem ineffektiven und teilweise, auf Druck von Lobbyverbänden, ausgesetzten Emissionshandel leitet man ab, dass das EEG nicht zum Klimaschutz beiträgt?! Seit Einführung des EEG hat sich der Anteil von EE im deutschen Strommix um mehr als 16% erhöht und ist weiterhin 12% unter dem erklärten Ziel der Bundesregierung von 35% bis 2020 (von den 80% bis 2050 will ich gar nicht erst anfangen).

Was das Bescheinigen eines fehlenden Innovationsanreizes, auf Basis von empirischen Studien, die sich an der Anzahl der angemeldeten Patente bedient, möchte ich das hier nicht auch noch breit treten. Im Groben ist es natürlich richtig, aber sich nur auf das zu beschränken produziert ein total verzerrtes Bild, da es nicht mit den EEG-Novellen korreliert, die durch ihre Vergütungssenkung eine unglaubliche Kostensenkung zur Folge hatten, die man in meinen Augen durchaus als Innovation sehen kann.
 
War zumindest mal Teil meines Studiums. Was willst du wissen?

Bekannte von mir vertreiben ORC-Anlagen für Biogas-Anlagen! Jetzt werben die natürlich mit Erhöhung der thermischen und elektrischen Leistung und argumentieren mit "Sie bekommen Einnahmen durch die EEG-Zulage und wir kaufen Ihnen den Strom ab!"
So...klingt auch gut, hat sich auch gerechnet (mit den Angaben die ich hatte) und würde auch Sinn machen!
Ich bin mir nur nicht sicher, ob das überhaupt Zukunft hat!? Die wollen, dass ich da einsteige und bieten mir Provisionen die echt hoch sind!
Bin da gerade ein bisschen unsicher ob ich das machen soll nebenbei!?
 
Ich stecke da nicht wirklich drin, aber wenn du auf ein weitesgehend stressfreies und sicheres Arbeitsumfeld wert legst würde ich nicht einsteigen.

Es ist ein bisschen ein Poker. Der Gesetzgeber ändert seine Meinung mehrmals im Quartal und es gibt absolut keine Planungssicherheit.
Für einen hohen Anteil EE braucht man natürlich moderne Biogasanlagen. Power 2 Gas wird wahrscheinlich auch kommen (dass ist aber pokern). Wenn man da schon bei Gas generell einen Fuß in der Tür hat ist das mit Sicherheit nicht schlecht.

Aber es gibt mit Sicherheit enspanntere Industrien.
 
Die Regenerativen Energien treiben den Preis in die Höhe! Nehmt das das Ihr Ökofritzen.

KARTE: UNTERNEHMEN MIT EEG-PRIVILEG IM JAHRE 2014

eeg_karte-240x300.png


http://blog.stromhaltig.de/2014/02/...campaign=buffer#sthash.seT9cuDr.D4swWG6b.dpbs
 
Strand heute sind die erneuerbaren im laufenden Jahr der wichtigste Stromerzeuger in Deutschland. Pv hat im Schnitt über 6% Beigetragen und Wind, Biomasse, solar und Wasser kommmen kombiniert auf über 27 %.
 
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