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Die liebe Familie - Probleme und Erfahrungen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

tim_buktu schrieb:
maXX schrieb:
den tip mit sachen direkt bezahlen finde ich gut. gemeindegebühren bezahlen zb.

dann siehst du sozusagen live, wo dein geld hingeht und musst dir keine gedanken darüber machen.

Das finde ich total arrogant und grosskotzig. Als wenn man seinen eigenen Eltern nicht zutraut vernünftig mit dem Geld umzugehen.
finde ich auch, drückt auch aus, dass man kein vertrauen zu denen hat oder warum diese überwachung ?

edit: achso dachte es geht jetzt um die eltern.
 
tim_buktu schrieb:
maXX schrieb:
den tip mit sachen direkt bezahlen finde ich gut. gemeindegebühren bezahlen zb.

dann siehst du sozusagen live, wo dein geld hingeht und musst dir keine gedanken darüber machen.

Das finde ich total arrogant und grosskotzig. Als wenn man seinen eigenen Eltern nicht zutraut vernünftig mit dem Geld umzugehen.

Mein Tip war nicht auf die Eltern bezogen, sondern ein Erfahrung aus meiner Vergangenheit, als ich Geld anderen Leuten in sozialer Not geliehen habe, die gut und gerne auch das Geld, sagen wir für "andere" Sachen ausgegeben hätte.
 
Bexter schrieb:
Hallo? Wo wirke ich bitte kleinkariert und egoistisch? Ich helfe ihnen jetzt schon seit einiger Zeit jeden Monat und habe mehrfach erwähnt, dass ich es gerne tue. Dennoch interessiert mich da schon eure Meinung, weil es sicher auch nicht "normal" ist, dass man jeden Monat seine Eltern finanziell unterstützt - ich habs einfach nur noch nicht gehört.

Warum wilst du das Geld dann wieder haben wenn du genug hast?
Wieso redest du nicht mit deiner Mutter das du ihr vielleicht jeden Monat soviel überweist ohne das sie jedesmal fragen muß.
 
Einspruch: Ich habe nirgends geschrieben, dass ich das Geld jetzt unbedingt wieder haben möchte. Es geht dabei auch nicht darum, dass ich geizig bin oder jemanden hängen lassen möchte. Es geht mir dabei nur um eure Meinung, wie ihr das seht, weil ich die Situation einfach befremdlich finde.
Ich finde es jetzt unfair, dass ich hier als "geizig" und/oder egoistisch dargestellt werde...
 
Ich sag mal, wenn meine Eltern in finanziellen Schwierigkeiten stecken würde und ich hätte genug würde ich ihnen natürlich aushelfen und müsste nicht groß drüber nachdenken.
Höchstens in welcher Form (Miete zahlen, Dauerauftrag bei der Bank und monatlich Betrag X überweisen oder einmal Betrag X).

Und von borgen würde ich da auch gar nicht reden.

Meine Großeltern habe sich gerne mal bei meiner Mutter Geld geliehen, weil mein Vater nicht all zu schlecht verdient.
Ist auch ein netter fünfstelliger Betrag gewesen (kumuliert) und da habe ich auch nie meinen Vater gehört das er das Geld gerne zurücksehen will oder das er mal nein gesagt hat.
 
Wenn ich das Geld hätte, würde ich es meiner Mom natürlich geben, wenn sie es braucht.

Aber ich finds auch etwas blöd von manchen hier Bexter hier als herzlosen Geizhals dazustellen, schließlich wollte er nur wissen, wie er damit umgehen soll.

Sag deiner Mum, dass sie das bisherige Geld auf jeden Fall behalten könne und ihr nen Festbetrag ausmacht, den du ihr jeden Monat überweist.
 
Bexter schrieb:
Ich weiß nun irgendwo nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich meine, ich helfe meiner Familie sehr gerne und verprassen tun sie das Geld auch nicht - zumindest so weit ich das beurteilen kann - aber irgendwie muss auch irgendwo eine Grenze gezogen werden, denn inzwischen überweise ich jeden Monat zwischen 50 - 150 Euro und da komme ich mir schon doof vor, will sie aber auch nicht hängen lassen :(
Was meint ihr?
Liegt wohl daran, Bexter.

Was für eine Grenze ziehen?

Ich hab natürlich keine Ahnung wie viel du monatlich netto raus bekommst, aber wenig wird es nicht sein und da stellt sich einem als Sohn doch gar nicht erst die Frage wie man sich verhalten soll.
Besonders wenn die finanzielle Situation unverschuldet ist.
 
Bexter schrieb:
Hallo? Wo wirke ich bitte kleinkariert und egoistisch? Ich helfe ihnen jetzt schon seit einiger Zeit jeden Monat und habe mehrfach erwähnt, dass ich es gerne tue. Dennoch interessiert mich da schon eure Meinung, weil es sicher auch nicht "normal" ist, dass man jeden Monat seine Eltern finanziell unterstützt - ich habs einfach nur noch nicht gehört.


Bexter schrieb:
Ich weiß nun irgendwo nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich meine, ich helfe meiner Familie sehr gerne und verprassen tun sie das Geld auch nicht - zumindest so weit ich das beurteilen kann - aber irgendwie muss auch irgendwo eine Grenze gezogen werden, denn inzwischen überweise ich jeden Monat zwischen 50 - 150 Euro und da komme ich mir schon doof vor, will sie aber auch nicht hängen lassen :(
Was meint ihr?


Das wirkt halt so. Sorry. Vor allem wenn man weiß, was du dir sonst so leistest.
Und so gern scheinst du deine Eltern ja nicht zu unterstützen, sonst würdest du ja nicht 'eine Grenze ziehen' wollen.
Und normal ist es vielleicht nicht, seine Eltern finanziell unterstützen zu müssen, aber die sind ja mehr oder weniger unverschuldet in diese Sache reingeschlittert.

Und leg ein wenig Geld zur Seite, wenn deine Mutter je ins Altersheim muss, muss du das bezahlen, sollte ihre Rente und die Pflegestufe nicht reichen. Ich sags nur, dann ist der Schock später dann nicht so groß. :D
 
Ich würd das schon zurückverlangen und kann Bexter da durchaus verstehen.

Mir wurde immer gelernt :" Beim Geld hört die Freundschaft auf" und das stimmt eben auch.

Nur ne gute Rechnung macht gute Freunde.
 
tim_buktu schrieb:
maXX schrieb:
den tip mit sachen direkt bezahlen finde ich gut. gemeindegebühren bezahlen zb.

dann siehst du sozusagen live, wo dein geld hingeht und musst dir keine gedanken darüber machen.

Das finde ich total arrogant und grosskotzig. Als wenn man seinen eigenen Eltern nicht zutraut vernünftig mit dem Geld umzugehen.

deine blauäugigkeit in ehren: hast du es schon einmal gemacht?

genau diese situation durchlebt?

arroganz liegt im auge des betrachters...
 
Mit "eine Grenze ziehen" meine ich einfach, dass ich besorgt bin, dass das zur Normalität verkommt bzw. selbstverständlich wird. Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich bin der Meinung, dass meine Mutter auch nicht unbedingt sehr gut mit Geld umgehen kann. Aber ich bin auch der Meinung, dass es a.) falsch rüberkommt, wenn ich sie darauf ansprechen würde, da man mit ihr darüber sehr schwer reden kann b.) das verletztend für sie sein würde, was ich natürlich auch nicht möchte.
 
Ich weiß nicht ob es auf Dauer so hilfreich ist, jeden Monat einfach mal 150 Flocken springen zu lassen. Klar ist das erstmal gut so vorübergehend. Aber um zu helfen, sollte man sich wirklich mal ernsthaft zusammensetzen und mal drüber nachdenken, was man ändern könnte und wie. DAS wäre dann in meinen Augen eine Hilfe langfristig. Ich sehs an meinen Eltern und auch bei vielen anderen. Die beschweren sich seit Jahren dass es hinten und vorne nicht reichen würde. Das erreicht dann aber schon eher Stammtischniveau. Weil sie sich mMn wirklich recht viel leisten nebenher. Das nimmt teilweise solche Ausmaße an, dass ich mich zurücknehmen muss mich zu fazialpalmieren. "Natürlich ist der Euro Schuld". Aber Hauptsache beim Gelaber noch ne Schachtel kippen wegknetzen, den Kühlschrank ausschließlich voll mit Wurst und Fleisch und jeden Sonntag mit Freunden Abends irgendwo einkehren.
 
@Bexter: Ich glaube, erst einmal musst du dich von dem Gedanken verabschieden, das Geld sei geliehen. Das kann man natürlich so sagen, damit deine Mutter auch das Gesicht bewahrt, fällt ihr sicher nicht leicht. Aber dir sollte klar sein, dass du von dem Geld nichts mehr zurück bekommen wirst.

Von daher sehe ich das wie andere hier: Das ist ne familiäre Hilfeleistung. Wenn man diese Hilfe in der Vergangenheit von seinen Eltern erfahren hat, dann sollte das keine Einbahnstraße sein.

Aber: Ich kann dich verstehen, dass du nicht möchtest, dass die aktuelle Situation zur Gewohnheit wird. Du hast vermutlich mehr Ahnung von Finanzen als deine Mutter. Wenn du einen guten Draht zu ihr hast, würde ich mich wirklich mal mit ihr zusammensetzen. Denn ihr ist es ja vermutlich auch unangenehm, ihren Sohn ständig nach Geld zu fragen, evtl. hat sie selbst nicht so den Überblick über ihre Finanzen/ Kredite. Dann sollte man das gemeinsam durchleuchten und eine Lösung finden. Wenn nötig, dann auch mit finanziellen Zuschüssen von dir.

Edit: Cloud war schneller. :)
 
Cloud Strife schrieb:
Ich weiß nicht ob es auf Dauer so hilfreich ist, jeden Monat einfach mal 150 Flocken springen zu lassen. Klar ist das erstmal gut so vorübergehend. Aber um zu helfen, sollte man sich wirklich mal ernsthaft zusammensetzen und mal drüber nachdenken, was man ändern könnte und wie. DAS wäre dann in meinen Augen eine Hilfe langfristig. Ich sehs an meinen Eltern und auch bei vielen anderen. Die beschweren sich seit Jahren dass es hinten und vorne nicht reichen würde. Das erreicht dann aber schon eher Stammtischniveau. Weil sie sich mMn wirklich recht viel leisten nebenher. Das nimmt teilweise solche Ausmaße an, dass ich mich zurücknehmen muss mich zu fazialpalmieren. "Natürlich ist der Euro Schuld". Aber Hauptsache beim Gelaber noch ne Schachtel kippen wegknetzen, den Kühlschrank ausschließlich voll mit Wurst und Fleisch und jeden Sonntag mit Freunden Abends irgendwo einkehren.


Genau das ist der Punkt, danke Cloud! *g*
Wie gesagt, sie rauchen und trinken nicht, aber es gibt Situationen, wo ich mir an den Kopf packe. Überall muss mit dem Auto hingefahren werden bspw. und meine Mum fährt viel durch die Weltgeschichte. Letztens, kurz nachdem ich ihnen Geld geliehen habe, rufe ich sie an und da sind sie unterwegs und zwar nach Holland (wohnen in der Nähe von Herne) und bis nach Holland sind es zwei Stunden Fahrt pi mal Daumen.
Argument ist: Ach, wir holen da den Kaffee, der ist billiger dort. Da denke ich mir dann aber: Ach, und das Auto fährt mit Wasser?

Ich finde, ich habe nicht das Recht ihnen was zu verbieten und/oder zu diktieren, aber bei so was finde ich einfach, kann man deutlich sparsamer sein.
 
maXX schrieb:
und weil er auch das auto angesprochen hat, verstehe ich bexter.

würde das ganze aber nicht in diesem forum breittreten.

Hier kennt mich ja (kaum) jemand persönlich und da ich die meisten User hier sehr schätze und mag und aus vielen Posts herauslese, dass die meisten hier ganz vernünftig sind, ist mir die Meinung einfach wichtig, weil es mir im eigenen Freundeskreis schon etwas unangenehm ist das anzusprechen.
 
Bexter schrieb:
Mit "eine Grenze ziehen" meine ich einfach, dass ich besorgt bin, dass das zur Normalität verkommt bzw. selbstverständlich wird. Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich bin der Meinung, dass meine Mutter auch nicht unbedingt sehr gut mit Geld umgehen kann. Aber ich bin auch der Meinung, dass es a.) falsch rüberkommt, wenn ich sie darauf ansprechen würde, da man mit ihr darüber sehr schwer reden kann b.) das verletztend für sie sein würde, was ich natürlich auch nicht möchte.

Dann sag das doch gleich.
Laut Ausgangspost haben deine Eltern Schwierigkeiten, weil deine Mutter Krebs hatte und deswegen ihren 400-Job verloren hat. Ist doch klar, dass man dir dann erstmal Egoismus vorwirfst, wenn du dich über das 'Leihen' beschwerst.
 
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