@Wolkenspaziererin Da hast du natürlich recht aber da ich sowieso großen Selbsthass hege und effektiv kein Selbstbewusstsein habe, fühle ich mich dann in meinen Gedanken nur bestätigt und sehe mich gar nicht würdig, so stolz zu sein und dagegen was zu sagen, da ich mich sowieso übergewichtig wie ich bin, für wertlosen Müll halte. Und ja ich habe ne Persönlichkeitsstörung, was Selbstbewusstsein und Selbsthass betrifft. Ich würde also gleich mehrfach davon profitieren abzunehmen, nicht nur würde es meinem Körper besser gehen sondern auch meiner Seele. Und vielleicht würde sich ein vorsichtiges Selbstbewusstsein aufbauen und der Selbsthass etwas schwinden.
@DaMeep Ich gebe mein bestes das durchzuziehen! Und ich bin Rückschläge gewöhnt, keine Sorge, mein Leben besteht effektiv aus nichts anderem als Rückschlägen und Enttäuschungen und ich bin immer wieder aufgestanden und das werde ich auch immer wieder tun, so lange ich lebe.
Der Kardiologe kannte mich im übrigens komplett gar nicht, da war ich das erste und letzte mal. Und ja er weiß nicht, dass ich unter schweren Depressionen leide und manchmal sogar Probleme habe überhaupt das Bett zu verlassen und was für eine Höchstleistung es für einen Menschen wie mich ist, dann auch noch wenns auch nur ein bisschen Sport ist, zu machen.
Ich hätte das vielleicht früher erwähnen sollen aber ich leider auch unter Bulimie oder zumindest ist das noch meine Diagnose, also ich bin essgestört. Wobei ich mittlerweile keine ausgleichenden Dinge für einen Fressflash mehr mache und es wohl keine Bulimie mehr ist sondern eher Binge Eating, da ich danach nichts mehr zum Ausgleich tue (kotzen, hungern, übermäßigen Sport).
Ich habe auch schon bereits mehrfach versucht meine Ärztin (mehrere) um Hilfe zu bitten beim Abnehmen aber irgendwie sehen die da keine Priorität. Gut das erste mal als ich nachfragte habe ich noch 25 kg weniger gewogen und die Antwort war dann halt so ala ach ich habe auch zu viel auf den Rippen, haha lustig. Also wurde Null Komma Nix ernst genommen. Dann meine aktuelle Ärztin, ich habe sie mehrfach gebeten mich beim Abnehmen zu unterstützen und sie sagt mir immer ich hätte wichtigere Probleme (meint damit meine anderen psychischen Krankheiten neben der Essstörung, die Depression und Persönlichkeitsstörung).
Wie viele 100 kg muss ich denn wiegen, damit mein Gewicht wichtig wird und Priorität bekommt!?
Und auch eine Klinik, die spezialisiert auf Essstörungen ist, hatte ich organisiert und da hätte ich quasi sofort aufgenommen werden können aber da mich keiner unterstüzt, weil keiner die Wichtigkeit in der Gewichtsreduktion sieht, komme ich da nicht hin.
Und deswegen versuche ich jetzt trotz Essstörung selbstständig aus aller Kraft abzunehmen und auch wenn ich zugenommen habe die letzten paar Tage, so hatte ich keinen Fressflash und habe meiner Meinung nach auch nicht zu viel gegessen und dennoch Fehlschlag.
Aber wie gesagt, ich kämpfe und stehe immer wieder auf, was auch immer passiert, so lange ich lebe. Obwohl ich langsam Angst bekomme, das dies dank meiner Essgestörtheit und meines wachsenden Gewichts nicht mehr allzu lange mehr sein wird.