Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
Von Augen verschließen kann nicht die Rede sein. Ich sehe den "Tatsachen" oder der "Realität" doch genau so ins Auge wie du, nur behaupte ich, dass vieles von dem, was wir als geschlechtsspezifisches Verhalten beobachten, sozial konstruiert ist und genau darauf zurückzuführen ist: auf die Beobachtung und die ununterbrochene Reproduktion dieses beobachteten, geschlechtsspezifischen Verhaltens.
Mit einem solchen Verständnis ist es wenig verwunderlich, dass Frauen häufiger weinen als Männer, entspricht dies doch genau den beobachteten und erlebten Geschlechtszuschreibungen.
Die Frage die sich dann jedoch stellt ist die nach dem Sinn und auch der Gerechtigkeit dieser Geschlechterrollen. Wollen wir als Gesellschaft nicht eine größtmögliche individuelle Entfaltungsfreiheit, in der jede*r ihre*seine entsprechenden Potentiale nach eigenem Wunsch entfalten kann? Ohne dabei auf einen bestimmten Weg festgelegt zu sein, nur weil dies der Weg von Geschlecht XY zu sein scheint?
Ganz so, wie wir es heute als Freiheit empfinden nicht in einen bestimmten Stand geboren zu sein, der von vornherein den individuellen Lebensweg vorbestimmt?
Das nur mal als grundsätzliche, eher rhetorisch zu verstehende Fragen in die Diskussion eingebracht.
Mit einem solchen Verständnis ist es wenig verwunderlich, dass Frauen häufiger weinen als Männer, entspricht dies doch genau den beobachteten und erlebten Geschlechtszuschreibungen.
Die Frage die sich dann jedoch stellt ist die nach dem Sinn und auch der Gerechtigkeit dieser Geschlechterrollen. Wollen wir als Gesellschaft nicht eine größtmögliche individuelle Entfaltungsfreiheit, in der jede*r ihre*seine entsprechenden Potentiale nach eigenem Wunsch entfalten kann? Ohne dabei auf einen bestimmten Weg festgelegt zu sein, nur weil dies der Weg von Geschlecht XY zu sein scheint?
Ganz so, wie wir es heute als Freiheit empfinden nicht in einen bestimmten Stand geboren zu sein, der von vornherein den individuellen Lebensweg vorbestimmt?
Das nur mal als grundsätzliche, eher rhetorisch zu verstehende Fragen in die Diskussion eingebracht.




