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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Im Justizvollzug werden schwangere Frauen unmittelbar aus dem Verkehr gezogen, was allerdings auch nachvollziehbar ist (zu hohes Risiko, zu sehr privat -> angreifbar, psychisch usw.)
 
bis auf wenige ausnahmen sollte man einer schwangeren vielleicht einfach die wahl lassen.

Seh ich eher nicht so.
Ist genau wie du Frauenquote, im Optimalfall brauch man sie nicht aber sie ist eben nötig.
Hier muss man auch einen engen! gesetzlichen Rahmen schaffen um die Schwangeren zu schützen, denn wer die Wahl hat, hat oft auch den Druck von oben.
 
Mal wieder eine Story von meiner Tochter (5) - es sind die kleinen Dinge, die mich nachdenklich stimmen, was dieses Thema anbelangt:

Meine Tochter hat eine pinke Plastikgitarre mit Elsa und Anna drauf.
Fragt sie mich: "Warum sind da Elsa und Anna drauf?"
Darauf ich: "Weil die Designer das so entschieden haben."
Da legt sie ihren Kopf schief, denkt sichtlich darüber nach und fragt schließlich verwundert: "Ist die Gitarre nur von Männern gemacht worden?"

Wie gesagt, solche kleinen Begebenheiten machen mich nachdenklich. Ich sehe aber auch keine ad-hoc-Lösung für das Problem. Sprache ist etwas träges, das sich nur langsam - über Generationen - verändert. Und wir machen da deutliche Fortschritte, das lässt sich nicht von der Hand weisen.
 
einfach das Verb nehmen, das den Beruf beschreibt und gut is.
Bei den Studierenden hat man ja schon nen Anfang gemacht.

Dann sind die Designer halt die Designenden, Bäcker die Brotbackenden, Beamte die Faulenzenden usw.
Für den Rest fällt uns sicher auch noch was ein.
 
Mal wieder eine Story von meiner Tochter (5) - es sind die kleinen Dinge, die mich nachdenklich stimmen, was dieses Thema anbelangt:

Meine Tochter hat eine pinke Plastikgitarre mit Elsa und Anna drauf.
Fragt sie mich: "Warum sind da Elsa und Anna drauf?"
Darauf ich: "Weil die Designer das so entschieden haben."
Da legt sie ihren Kopf schief, denkt sichtlich darüber nach und fragt schließlich verwundert: "Ist die Gitarre nur von Männern gemacht worden?"
Hä?
Wäre die richtige Antwort nicht gewesen:" Ich weiß nur das die Gitarre von Leuten gemacht wurde, die dachten sie verkauft sich am besten mit zwei Disney-Prinzessinnen drauf. Ob das alles Männer waren, weiß ich nicht." Und nichts weiter.
 
zum Gillette-Werbespot ein Beitrag ausm reddit bei dem ich doch schmunzeln musste :D

So there I was, putting on my rape shoes, and practicing my sexual harassment pickup lines this morning. I just got done cyberbullying my coworkers. It was time to shave, I yelled at my wife to smile because I demand it, while pinching her butt right after she told me she didn't consent to it. Putting on the shaving cream and thinking about how I can get my son into a fight at the next BBQ, I replaced the worn Gillette brand Mach3 and began to chant "boys will be boys" as I started to shave. Then suddenly my daughter burst into the bathroom holding her phone. As I began to mansplain to her why she isn't smart enough to know my shaving time is my time she showed me the new Gillette ad. I realized how my every view and behavior I've ever held dear was wrong. I'm calling in sick at the toxic masculinity factory today and registering Democrat. Thanks Gillette, now excuse me while I help to impeach.
 
Die Stokowski-Kolumne bei SpOn ist diese Woche mal wieder sehr gut und treffend:

http://www.spiegel.de/kultur/gesell...-gender-maennlichkeit-am-limit-a-1249258.html
Männer könnten es einfach haben, aber sie machen es sich häufig sehr schwer. Als vergangene Woche der neue Gillette-Werbespot veröffentlicht wurde, in dem von Männern gefordert wird, coole Vorbilder und angenehme Mitmenschen zu sein, rasteten sehr viele Männer komplett aus angesichts dieser frech überzogenen Fantasien. Unter dem Hashtag #boycottgillette posteten sie Fotos von weggeworfenen Rasierern. Denn mit einer Firma, die sich gegen Belästigung und Gewalt einsetzt, will man natürlich nicht in Verbindung gebracht werden, wenn man Überlegenheit und Aggression immer noch für das Beste im Mann hält.

Da habe ich schon fast aufgehört, zu lesen.... :lol:

Ich denke, keiner Boykottiert Gillete, weil es sich gegen "toxische Männlichkeit" einsetzt. Viel mehr wird es Boykottiert, weil es mal wieder einen großteil der Männer über einen Kamm schert.

"Some are ok" - klar, einige Männer sind nett, aber die Meisten sind sexistische Arschlöcher. Rly?

Männer müssen sehr strikte Regeln einhalten, wenn sie das alte Bild von Männlichkeit am Leben halten wollen. Sie sollen einander in der Öffentlichkeit nicht anders anfassen als durch festen Händedruck oder Faustschlag, sonst sind sie schwul, sie sollen im Sommer keine kurzen Hosen tragen, sonst sieht man, dass sie Menschen sind.

Die Ganze Kolummne ist eigentlich zu Haare raufen. Ich wüsste garnicht, wo ich anfangen sollte... :ugly: Ich meine, als wären Männer in kurzen Hosen im Sommer ein seltenes Bild oder als würden sich Kumpels nicht mal umarmen etc
 
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