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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Einfach alles irgendwie. Ich würde mich da als ziemlich konservativ betrachten.
Sorry, aber das hat nichts mir konservativ zu tun... Das richtige Wort hab ich in meinem letzten Post schon verwendet :D

Gut, geht meistens Hand in Hand :p

Ne im Ernst: Falls du irgendwann mal Kinder willst, hoffe ich, dass du diese Ansicht überdenkst. Zum Wohle deiner Kinder und um die Welt durch die Weitergabe der richtigen Werte ein wenig offener zu gestalten.

Selbst wenn man dabei ein ungutes Gefühl haben sollte, weil es einem evtl. selbst so anerzogen wurde, sollte man das imo runterschlucken. Seine Kinder soll man in ihrer Entwicklung und Entfaltung unterstützen und nicht in sinnlose, dogmatisch vorgegebene Rollen zwängen, die ihnen evtl. gar nicht passen.
 
:dhoch:

Top, so muss man damit umgehen.
Ich hätte echt viel Angst, dass mein Sohn dafür gehänselt wird. Kinder können bei so etwas sehr grausam sein. Und leider geben immer noch viel zu viele Eltern ihre Engstirnigkeit an ihre Kinder mit, von klein auf.

Das meinte ich damit, dass meine Macht an der Tür der Schule endet.

Klar, zu Hause kriegt das Kind gesagt, dass alles gut sei. Aber am nächsten Morgen gibt es dann die volle Breitseite, meistens sogar von der Gruppe.
 
Einfach machen lassen. Und zusammen mit ihm Bibi & Tina hören und sich freuen.
Exakt. Ich hab damals auch ne große Sammlung an Bibi Blocksberg Kassetten gehabt, diese Glücks-Trolle gehabt und ihnen die Haare gekämmt oder mich wie ein Schnitzel gefreut, als meine Tante mir die Fingernägel lackiert hat (auch wenn die Reaktion meines Vaters nicht gerade... toll war).
Und am nächsten Tag hab ich dann mit meinen Freunden mit Holzschwertern gespielt und meine Eltern bekniet, mir ne He-Man Actionfigur zu kaufen.
 
Und ich weiß nicht, ob das die richtigen Werte sind. Genauso wie ich nichts von 100 ausgedachten verschiedenen geschlechtern Halte. (Biologische abnormalitäten mal ausgenommen)

Ich frage mich immer, ob man wirklich alles Unterstützen muss, was ein Kind will. Oder ob man dem Nachwuchs nicht auch manchmal einen schubs in die richtige Richtung geben muss. Und wenn dieser halt vom Tütü weg ist, dann ist das so.

Vllt sehe ich das anders, wenn ich mich mal wirklich vermehrt habe. Vllt bewahren mich auch all diese Horrorgeschichten davor. Vllt komm ich auch einfach nie in eine solche Situation. Das wäre wohl das beste.
 
Das meinte ich damit, dass meine Macht an der Tür der Schule endet.

Klar, zu Hause kriegt das Kind gesagt, dass alles gut sei. Aber am nächsten Morgen gibt es dann die volle Breitseite, meistens sogar von der Gruppe.
Ich hoffe ja, dass diese weitergegebene Engstirnigkeit abnimmt, bis meine beiden dann in die Schule gehen. Hat ja noch vier Jahre Zeit.
Und zumindest in meinem Umfeld bei allen Freunden und Bekannten mit Kindern wird Offenheit und Ignorieren von Geschlechterrollen bei Kleidung, Verhalten oder Spielzeug groß geschrieben.
 
Ich frage mich immer, ob man wirklich alles Unterstützen muss, was ein Kind will. Oder ob man dem Nachwuchs nicht auch manchmal einen schubs in die richtige Richtung geben muss. Und wenn dieser halt vom Tütü weg ist, dann ist das so.

Und da liegt dein Denkfehler.

Es gibt üüüüüüüüberhaupt keinen logischen Grund, warum Jungs nicht rosa oder Einhörner toll finden sollten. Warum es richtig wäre, wenn er blau und Polizei toll findet.
 
So siehts aus. Natürlich gibt man seinen Kindern einen Schubs in die richtige Richtung, wenn es um Dinge wie Freundlichkeit, Rücksichtnahne und anderen Eigenschaften geht, die einen guten Menschen ausmachen. Wobei hier bei vielen Dingen oft schon das richtige Vorleben ausreicht.

Aber man gibt keine Schübse in Richtungen, die man nur selbst in seinen subjektiven Meinungen und nach seinen Vorlieben für richtig hält wie z.B. das richtige Spielzeug oder die richtige Kleidung.









Ausnahme: Wenn meine Kinder mal Andrea Berg oder Helene Fischer hören wollen, treib ich denen das aus :D
Das hat aber auch wieder etwas mit ethisch-moralischem Kompass zu tun :D
Ebenso, wenn der Wunsch nach einem Blasmusikorchester besteht.
 
Ja, irgendwo muss man halt schon noch als Eltern da sein :D



Und da Ironie übers Internet nicht gut rüberkommt: Natürlich würde ich mein Kind auch Schlager hören lassen und ne Tuba kaufen, damit er in die Feuerkapelle eintreten kann, wenn er das will.
Mir würde es nicht gefallen, aber das wäre dann meine Sache und nicht das Problem meines Kindes.
 
Ja, irgendwo muss man halt schon noch als Eltern da sein :D



Und da Ironie übers Internet nicht gut rüberkommt: Natürlich würde ich mein Kind auch Schlager hören lassen und ne Tuba kaufen, damit er in die Feuerkapelle eintreten kann, wenn er das will.
Mir würde es nicht gefallen, aber das wäre dann meine Sache und nicht das Problem meines Kindes.

Ein Kollege von uns ist auch im Musikverein, wo meine Frau drin ist. Der spielt Klarinette und trinkt lieber Prosecco statt Bier. Da hast du es in einem Musikverein auf'm Land auch gepackt... :lol:
 
Momentan hab ich keins in rosa, hatte ich aber schon, ja.

Rosa ist nur eine Farbe wie jede andere auch. Ob sie einem gefällt, ist Geschmacksache. Welche Assoziation sie in den Köpfen anderer hervorruft... nicht mein Problem.

Mein grosser Vorteil ist, dass ich mit 42 mitten im Leben stehe und meine innere Mitte gefunden habe. Wenn bei mir jemand was gegen ein rosa Hemd bei Männern sagen würde, so what. Bei einem 8-jährigen wie meinem Sohn sieht das leider anders aus. Der "Druck", unter Gleichaltrigen bestehen zu können ist leider enorm.
 
Dunkler Anzug mit rosa Hemd trage ich auch.

Ich habe in meiner Kindheit auch lieber mit Barbies gespielt. Martina Schmidt wohnte am Ende der Strasse und war meine beste.Freundin mit ca. 6 Jahren.
Die blöde Kuh hat nur immer das Original Barbie Pferd genommen und ich musste so einen Drecks-Plüsch-Gaul nehmen, auf den keine Figur gepasst hat.
 
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