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https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sexismus-laesst-sich-nicht-umdrehenWir haben eine Lebensrealität, die Ihr vielleicht noch nicht kennt, aber endlich mal kennenlernen müsst.
Und du meinst, mit #manaretrash wirst du Leute dafür begeistern können?! Rly?Und wer von den ganzen Kritikern hier nimmt sonst die strukturelle und institutionelle Diskriminierung von Frauen (oder anderen, die nicht der Mehrheitsgesellschaft angehören und unter Machtungleichheit leiden) ernst oder interessiert sich dafür?
Das weiß ich nicht, aber seit wann ist Provokation kein probates Mittel? Diese Form des "Protests" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) ist doch üblich, warum also auch nicht hier?Und du meinst, mit #manaretrash wirst du Leute dafür begeistern können?! Rly?
Du bist dir der Thematik doch durchaus bewusst, ist doch super.Mich würde Mal interessieren, was genau ihr Grade von mir als Mann erwartet? Okay, ich soll mich beschimpfen lassen, weil ich als weißer hetero Mann geboren wurde und nichts daran ändere. Und weiter?
Mir ist Sexismus durchaus geläufig. Auch alltagssexismus. Ich mache sicher nicht alles richtig, Versuche mich aber durchaus respektvoll mit dem Thema zu beschäftigen und das ganze ernst zu nehmen. Was also, soll ich eurer Meinung tun?

In unserer immer noch patriarchalen Gesellschaft braucht es keinen Hashtag, um als Frau zu wissen, dass sie in vielen Bereichen noch immer wie Trash behandelt wird.Ich hätt gerne den Aufschrei bei #womanaretrash gesehen![]()
Das weiß ich nicht, aber seit wann ist Provokation kein probates Mittel?
Oh okIn unserer immer noch patriarchalen Gesellschaft braucht es keinen Hashtag, um als Frau zu wissen, dass sie in vielen Bereichen noch immer wie Trash behandelt wird.

Wie gesagt, über den Hashtag kann man vortrefflich streiten.Provokation als Form des Protests in allen Ehren, ich bin selbst großer Fan von Karikaturen und provokanten Aussagen. Aber man kann doch unterscheiden zwischen guter, cleverer Provokation und plumper, beleidigender Provokation. Da ists ähnlich wie mit dem Humor.
Und dass die Reaktion wenig überraschend ist liegt ja auf der Handich kann auch nicht durch den Schalker Fanblock mit nem Plakat laufen "Schalker stinken" und mich dann wundern, wenn es Contra gibt. Zumal es wohl auch sehr viele Frauen gibt, die den Hashtag albern finden. Aber man pickt sich ja gerne das raus, was die eigene Meinung unterstreicht...
Aber wieso denn gleich das komplette Thema?Es ist ein probates Mittel, damit ich das Thema mental auf ignore setze und nicht mehr ernst nehmen kann. Well done![]()
Beschäftige dich doch mal mit dem Thema, als dich nur darüber zu belustigen. Keine gute Grundlage, auf der sich diskutieren lässt.
Dass kann ich auch absolut nachvollziehen.Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass man per se als sexistisch gelabelt wird und man erst einmal beweisen muss, dass man das Thema sehr wohl ernst nimmt. Ernst nehmen bedeuten für mich aber auch, dass ich nicht jede Pille schlucke, die man mit hinhält. Provokation stößt bei mir einfach immer auf wenig Gegenliebe. Trotzdem wird man dann so hingestellt, als wenn man sich der ganzen Thematik gegenüber versperren würde, was definitiv nicht der Fall ist. Und wenn ich ungerechtfertigterweise Dinge an den Kopf geworfen bekomme, dann trifft das bei mir ebenfalls einen Nerv.
Aber wieso denn gleich das komplette Thema?
Wenn jetzt jemand ein dir nicht genehmes Mittel wählt, um auf Rassismus aufmerksam zu machen, sagst du dann auch, dass du Rassismus mental auf ignore setzt?
Dass kann ich auch absolut nachvollziehen.
Mir geht es auch weniger um Leute wie dich oder @BitByter.
Sondern eher um die, die dann komplett auf Durchzug schalten oder das als Anlass nehmen, sich nur weiter über die komplette Thematik zu belustigen.

Hm, ich beschäftige mich ja nun auch schon länger mit der Thematik, auch fernab des Studiums und ich kann das Thema trotzdem ernst nehmen.Und jeder, der meint, mit solchen Mitteln ein Problem zum Thema zu machen, bewirkt, daß ich die Leute, die sich diffenziert und sachlich mit dem Thema beschäftigen wollen, auch eher ignorieren als ernst nehmen kann. Ein probates Mittel? Nope, nicht in meinen Augen.
Es ist ziemlich müßig hier zu diskutieren, weil ein überwiegender Teil der Beiträge darauf schließen lässt, dass zuuallererst eine generelle Abneigung gegen das Medium Twitter herrscht und dessen Funktionsweise. Erst Mal unabhängig vom Thema.
So lässt sich auch die Frage von @BitByter beantworten was eine angemessene Reaktion von ihm sei . Solange die nicht auf Twitter erfolgt oder irgendwie mit Bezug auf das Hashtag die Debatte aufgenommen wird: gar keine Reaktion ist schon Okay, keine Angst.
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