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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Leserkommentare unter dem Artikel sind natürlich teilweise peinlich und tragen wenig bis garnicht zu einer anständigen Diskussionskultur bei.

Es stimmt mich aber in der Tat nachdenklich, dass es Frauen gibt, die sich durch unsere Sprache so diskriminiert fühlen, dass sie aus dem Studentenwohnheim ein Studierendenwohnheim machen wollen. Da müssen dem Ego doch die ein oder andere Ecke fehlen, dass man sich so fühlt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
 
Und wenn man davon ausgeht, dass das Ego auch durch Sprache geformt wird und die ein oder andere Ecke genau deshalb fehlt, weil Sprache ihren Teil dazu beigetragen hat, dann wird ein Schuh daraus.
 
Die Leserkommentare unter dem Artikel sind natürlich teilweise peinlich und tragen wenig bis garnicht zu einer anständigen Diskussionskultur bei.

Es stimmt mich aber in der Tat nachdenklich, dass es Frauen gibt, die sich durch unsere Sprache so diskriminiert fühlen, dass sie aus dem Studentenwohnheim ein Studierendenwohnheim machen wollen. Da müssen dem Ego doch die ein oder andere Ecke fehlen, dass man sich so fühlt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
wie denn auch, du bist ein privilegierter mann....
 
Die Leserkommentare unter dem Artikel sind natürlich teilweise peinlich und tragen wenig bis garnicht zu einer anständigen Diskussionskultur bei.

Es stimmt mich aber in der Tat nachdenklich, dass es Frauen gibt, die sich durch unsere Sprache so diskriminiert fühlen, dass sie aus dem Studentenwohnheim ein Studierendenwohnheim machen wollen. Da müssen dem Ego doch die ein oder andere Ecke fehlen, dass man sich so fühlt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Du gehst halt aber auch immer noch ausschließlich von Männern und Frauen aus. Es gibt einfach doch eine Anzahl von Menschen, die beides nicht oder nicht ausreichend mit einbezieht.

Und sonst: Was Mingo sagt.

Wenn jemand, dessen Existenz hier im Thread ja auch ausreichend lächerlich gemacht wird, sichtbar gemacht wird, ist das natürlich etwas, das dem Selbstbewusstsein gut tut und beruhigt.
 
Mein Beitrag zum Thema:

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wie denn auch, du bist ein privilegierter mann....
Mir fällt es bei dir nun zum wiederholten Male auf, dass du süffisant-fatalistisch anmerkst, dass man als privilegierter Mensch (hier: als Mann) zum tatenlosen Spielball all derer wird, die eben jene Privilegien für sich ebenfalls einfordern (wo du dich aber nur staunend zu fragen scheinst: welche Privilegien überhaupt?).
Dabei kann man seine eigenen Privilegien auch reflektieren und durchaus anerkennen (denn grundsätzlich ist es ja eine sehr bequeme Position, Privilegien zu besitzen und entscheiden zu können diese zu teilen statt sich diese mühsam erkämpfen zu müssen, ohne Gewissheit sie auch zu erreichen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fällt es bei dir nun zum wiederholten Male auf, dass du süffisant-fatalistisch anmerkst, dass man als privilegierter Mensch (hier: als Mann) zum tatenlosen Spielball all derer wird, die eben jene Privilegien auch einfordern (wo du dich aber nur staunend zu fragen scheinst: welche Privilegien überhaupt?).
Dabei kann man seine eigenen Privilegien auch reflektieren und durchaus anerkennen (denn grundsätzlich ist es ja eine sehr bequeme Position, Privilegien zu besitzen und entscheiden zu können diese zu teilen statt sich diese mühsam erkämpfen zu müssen, ohne Gewissheit sie auch zu erreichen).
ja, das stimmt. so einzeiler helfen nicht wirklich. schon gar nicht sarkastische.

ich les bei diesem thema in erster linie mit und aus gutem grund schreibe ich "wenig" dazu. manchmal brichts halt raus. sorry dafür.
 
Ach die Probleme fangen doch schon kurz nach der Geburt an. Ich erinnere noch einmal an @snowman. Der musste sich ja auch täglich dafür rechtfertigen, warum seine Tochter mit Autos spielt.

Und wenn mir bis zum 10. Lebensjahr nur eingehämmert wird, dass ich nur hübsch aussehen muss, mich um die Familie kümmern soll damit die Gesellschaft nicht von mir enttäuscht ist, dann glaube ich das auch mit Sicherheit erst einmal. Gibt ja viele, die genau das wollen. Daran ist ja prinzipiell auch nichts schlecht. Gilt halt nur nicht für alle. Frag mich dann allerdings auch, wo das Selbstbewusstsein dann herkommen soll.

Ich bewundere übrigens diese tatkräftige Arbeit von @Mingo und co, die natürlich genau wissen, dass die Debatte hier nichts bringt, aber auch erkennen, dass sich ohne Reibung in den Köpfen der Mitmenschen halt auch nichts bewegt.

Wenn der Mensch (und damit meine ich geschlechtsunspezifisch ALLE) nicht so verdammt faul beim Nachdenken wäre, dann wären gesellschaftliche Veränderungen auch nicht so schwierig. Und KTler gehören hier zu den faulsten. Doch damit sich die Gemüter hier nicht erhitzen, würde ich einfach mal jetzt den nächsten Babes-Thread aufmachen. So ein bisschen Objektivieren muss doch jetzt aber noch drin sein.
 
Ich bewundere übrigens diese tatkräftige Arbeit von @Mingo und co, die natürlich genau wissen, dass die Debatte hier nichts bringt, aber auch erkennen, dass sich ohne Reibung in den Köpfen der Mitmenschen halt auch nichts bewegt.
Gerade wegen der Aussagen hier und dem FAZ Artikel bin ich ablehnender als je zuvor gegenüber diesem Genderkonformen Mist und umso mehr ich darüber lese, desto größer wird meine Wut.
 
Und wenn man davon ausgeht, dass das Ego auch durch Sprache geformt wird und die ein oder andere Ecke genau deshalb fehlt, weil Sprache ihren Teil dazu beigetragen hat, dann wird ein Schuh daraus.

Es fällt mir schwer, die passenden Worte zu finden, ohne diskrimierend zu sein/wirken. :ugly:

Mein Ego wurde ganz sicher nicht durch das generische Maskulin aufgebaut. Eine Frau (oder whatever), die sich durch die nicht-explizite Nennung ihres Geschlechts (das generische Maskulin bezieht Frauen ja trotzdem mit ein, spricht auch nicht explizit das männliche Geschlecht an) diskriminiert oder unterdrückt fühlt, hat vielleicht tiefergehende Probleme. Die werden aber sehr wahrscheinlich durch Gender-Sprache nicht gelöst.

@Dow Jones

Sorry, aber das ist doch Quatsch.

Wohl kaum jemand spricht ab, dass es ewig Gestrige gibt, die in ihrer Einstellung irgendwo vor 100 Jahren stehen geblieben sind. Diese Menschen änderst du aber nicht jetzt, und auch nicht in 20 Jahren, durch Gender-gerechte Schreibweise. Eher sogar im Gegenteil. Bei solchen Menschen erreicht man damit IMO keine Sensibilisierung oder gar einen Sinneswandel, sie schotten sich noch mehr in ihrem Gedankengut ab.

Ebenso könnte ich als Mann sagen, dass mir von Geburt an eingetrichtert wird, dass ich als Mann alles können muss. Ich muss akademisch gut sein, ich muss aber auch wissen, wie man einen Baum fällt, ein Haus baut, meine Familie ernährt, dabei aber immer am besten auch noch sensibel und einfühlsam sein muss. Auch Männer haben ihr Rollenbild, ob es nun passt oder nicht. Und viele von "uns" können dies nicht erfüllen.

Das sind Gedankenbilder und Prozesse, die angesprochen und verarbeitet werden müssen. Die Umgehung/Abschaffung des generischen Maskulins wird dabei aber nicht helfen.

Ach ja... ich bin ein Mann. Ich stehe auf Frauen. Nackte Frauen. Brüste. Auch grosse Brüste. Ich guck mir auch gerne Bilder von nackten Frauen mit grossen Brüsten an. Von mir aus gerne her mit einem Babes-Thread. Von mir aus auch gerne ein Boys-Thread (wie ist den die maskuline Form von Babe? Gibt es da etwa keinen maskulinen Begriff für? :D ) für die Mädels... äh, Frauen. Von mir aus auch gerne gemischt. Sich an schönen Körpern zu erfreuen ist kein männliches Privileg.

Insofern finde ich deinen Post schon fast für deine Person ziemlich schwach.
 
Geht mir leider auch so. Wobei das Wut dabei auf mich dann nicht zutrifft sondern einfach ein Kopfschütteln verursacht.
Ob das nun Romeo und Julia oder Julia und Romeo heißt ist mir sowas von egal und ich würde nie auf die Idee kommen mich als "minderwertigeres" oder benachteiligtes Geschlecht zu sehen wenn Julia an erster Stelle kommt.
Man schreibt ja auch "sehr geehrte Damen und Herren" und nicht "Herren und Damen" ohne dass ich mich dabei schlecht fühle oder ich mich diskriminiert fühle.
Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen, manchmal klar und deutlich erkennbar, manchmal sehr unterschwellig...da muß man nicht versuchen alles gleich und einheitlich zu machen. Es darf natürlich keiner benachteiligt werden. Weder wegen seinem Geschlecht, der Hautfarbe oder Religion. Da soll schon jeder gleich behandelt und bezahlt werden.
Wenn man jetzt aber mit der Mensch und die Menschin anfängt, dann sind das für mich abstruse Auswüchse, die oftmals keine Brücke baut sondern eher Gräben schafft.
 
Ach die Probleme fangen doch schon kurz nach der Geburt an. Ich erinnere noch einmal an @snowman. Der musste sich ja auch täglich dafür rechtfertigen, warum seine Tochter mit Autos spielt.

Und wenn mir bis zum 10. Lebensjahr nur eingehämmert wird, dass ich nur hübsch aussehen muss, mich um die Familie kümmern soll damit die Gesellschaft nicht von mir enttäuscht ist, dann glaube ich das auch mit Sicherheit erst einmal. Gibt ja viele, die genau das wollen. Daran ist ja prinzipiell auch nichts schlecht. Gilt halt nur nicht für alle. Frag mich dann allerdings auch, wo das Selbstbewusstsein dann herkommen soll.

Ich bewundere übrigens diese tatkräftige Arbeit von @Mingo und co, die natürlich genau wissen, dass die Debatte hier nichts bringt, aber auch erkennen, dass sich ohne Reibung in den Köpfen der Mitmenschen halt auch nichts bewegt.

Wenn der Mensch (und damit meine ich geschlechtsunspezifisch ALLE) nicht so verdammt faul beim Nachdenken wäre, dann wären gesellschaftliche Veränderungen auch nicht so schwierig. Und KTler gehören hier zu den faulsten. Doch damit sich die Gemüter hier nicht erhitzen, würde ich einfach mal jetzt den nächsten Babes-Thread aufmachen. So ein bisschen Objektivieren muss doch jetzt aber noch drin sein.
ohne jetzt alex oder mingo ihr engagement absprechen zu wollen (und den eisenharten willen, das durchzuziehen) finde ich selber zimtzicke "bemerkenswerter".
nicht nur, weil ich die meinung teile, sondern weil er es imo schafft vernünftig zu diskutieren, seine meinung zu sagen und auch zu argumentieren. ich glaube die meisten von uns (inkl. mir) finden das ganze so blöd, dass sie dazu gar nicht in der lage wären... ;)
 
Es fällt mir schwer, die passenden Worte zu finden, ohne diskrimierend zu sein/wirken. :ugly:

Mein Ego wurde ganz sicher nicht durch das generische Maskulin aufgebaut. Eine Frau (oder whatever), die sich durch die nicht-explizite Nennung ihres Geschlechts (das generische Maskulin bezieht Frauen ja trotzdem mit ein, spricht auch nicht explizit das männliche Geschlecht an) diskriminiert oder unterdrückt fühlt, hat vielleicht tiefergehende Probleme. Die werden aber sehr wahrscheinlich durch Gender-Sprache nicht gelöst.

Ja, moment. Das ist nicht mein Punkt. Ich will keine Werbung dafür machen, dass eine Schreibweise geändert werden muss. Das ist ja nur das Symptom. Es geht mir darum, dass, wenn ich jemanden Frage, warum die Leute überhaupt auf so eine Idee kommen, sich nicht bemüht wird das Problem, welches es zweifellos gibt, nachzuvollziehen.

Du gehst doch auch in den Thread und sagst, dass du das Problem gar nicht siehst. Und das ist das, was mich aufregt. Die Änderung der Schreibweise allein ändert nichts. Richtig. Aber was noch viel gravierender ist, sind Leute, die gar nicht einsehen wollen, dass in unserer Gesellschaft Normabweichung unter Ächtung steht.

Insofern finde ich deinen Post schon fast für deine Person ziemlich schwach.

Erst einmal vielen Dank, dass du überhaupt Niveau von mir erwartest. Aber noch einmal, es geht mir nicht um die Trennung von Buchstaben oder die bloße Nennung von Geschlechtergruppen, es geht mir um Problembewusstsein. Genau deshalb habe ich auch @snowman noch einmal erwähnt. @JokerofDarkness kann sich das Problem ja auch nicht erklären. Auch darauf war das eine Antwort.

Gesellschaftgruppen, die das Problem nicht haben, verstehen oft nicht, wo das Problem ist. Ich nehme mich da nicht aus. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn Schwarze diskriminiert werden, ich verstehe nichts davon, wie Frauen unterdrückt oder belästigt werden, ich weiß nicht, was es bedeutet als Flüchtling in ein fremdes Land zu kommen - von alledem kann ich nicht aus Erfahrung sprechen. Und du ganz genauso wenig. Weil wir einfach privilegierte weiße Männer sind.

Aber dabei sollte es jetzt nicht aufhören, hier muss man nachdenken, nachfühlen und sich eine Waffel machen. Und genau DIESE BEREITSCHAFT GIBT ES IN DIESEM THREAD NICHT. Die gibt es vielleicht bei @Mingo oder @Alexicious aber sicherlich nicht bei dir, Bitbyter oder JokerOfDarkness. Imo muss man sich diesen Schuh dann schon anziehen. Vor allem, wenn man sich noch über die paar wenigen lustig macht, die das eigentliche Problem (und nicht nur das Symptom dessen) verstanden haben. Kann man mal drüber nachdenken, wenn man wieder lustige Bilder postet, wie @Osa-chan
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt dieses Benachteiligungssymptom aber auch nicht bei allen Frauen.
Biser jede, bei der ich das Thema mal angesprochen habe, findet es total unsinnig.
Von daher stellt sich die Frage überhaupt für wen und warum man überhaupt sowas durchführen will?
Und was kommt als nächstes? Ist es dann nicht mehr der Baum und die Unfallstelle weil Unfallstelle negativ behaftet ist und Baum etwas schönes ist sondern immer nur noch alles "das"?
Und was ist mit dem Baby? Eine Sache?!
Wenn wir das Baby schon in den Kinderschuhen nur als Ding titulieren kann daraus ja nichts werden, Folgeschäden und Traumatisierungen unabsehbar!
 
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