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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab kein voll emanzipiertes umfeld...die sind einfach ganz normal
Was sind denn häusliche pflichten?
Die teilen sich das nicht auf? Also mäht die frau auch den rasen und erledigt den garten...während sie sich um Kinder, essen und wäsche kümmert neben dem job? Während der mann tv schaut?
So läuft das?
Seh ich auch so.
Meine Freundin und ich haben beide nen Vollzeitjob und die Arbeiten im Haushalt gerecht aufgeteilt. Sie hängt Wäsche auf, ich putz das Bad, sie macht den Abwasch (der trotz Spülmaschine übrigbleibt), ich sauge die Wohnung etcpp. Da mussten wir nicht verhandeln, nicht streiten, das war für mich und sie stets selbstverständlich, dass wir das gerecht aufteilen.
Genauso war es für mich selbstverständlich, dass ich in der Phase ohne Job nach meinem Studium (meine Freundin war da schon im Beruf) fast die komplette Hausarbeit übernommen hab, ebenso wird klar, dass meine Freundin mehr übernimmt, wenn sie mal wegen Kind zuhause bleibt. und natürlich freu ich mich jetzt schon auf meinen Teil der Elternzeit, in der natürlich auch ich den HH übernehmen werd.

Und das ist eigentlich bei all unseren Freunden ähnlich. Dieses veraltete, patriarchische Familienbild kenn ich aus meinem Bildungs- und Kulturkreis nicht mehr wirklich.
 
Da kann man dir nur gratulieren. Umfragen und Erhebungen zeigen allerdings eine andere Realität. Männer drücken sich vor der Hausarbeit (oder sind schlichtweg gar nicht anwesend, wenn sie gemacht werden müsste) und verbringen wenig Zeit mit ihren Kindern. Uns so sehe ich auch in unserem Umfeld, das durch den Kiga entsprechend gross ist.
 
Da kann man dir nur gratulieren. Umfragen und Erhebungen zeigen allerdings eine andere Realität. Männer drücken sich vor der Hausarbeit (oder sind schlichtweg gar nicht anwesend, wenn sie gemacht werden müsste) und verbringen wenig Zeit mit ihren Kindern. Uns so sehe ich auch in unserem Umfeld, das durch den Kiga entsprechend gross ist.
Das ist einerseits sehr traurig, andererseits versteh ich die Frauen nicht, die sich sowas gefallen lassen.

Dass der Kerl n fauler, egozentrierter Chauvi ist, sollte man schon merken, bevor ein Kind da ist.


Ich hätt so ein schlechtes Gewissen, wenn meine Freundin sich in der Wohnung abschafft, während ich mit nem Bier auf der Couch lieg.
 
Bei uns macht meine Frau auch mehr im Haushalt als ich, ganz einfach, weil sie andere Arbeitszeiten hat. Sobald ich zu Hause bin, teilen wir uns Haushalt und Erziehung. Es gibt auch keine klare Abgrenzung, wer was macht. Manchmal mäht sie den Rasen, dafür putze ich. Empfinde ich auch als normal.

Die anderen Arbeitszeiten resultieren halt auch daraus, dass ich im Monat zwischen 220 und 240 Stunden arbeite, mein Job der war, der uns in ihrer Elternpause Haus und Hof gesichert hat. Zudem kann ich als Verkäufer nicht einfach meine Arbeitszeiten nach vorne verlegen, wenn meine Kunden selbst noch schlafen. :ugly:

Aber das war auch nie ein Thema zwischen uns. Sie geht zu 90% arbeiten, hat die Stelle auch gewechselt nach der Schwangerschaft, damit sie mehr Zeit für Kind und Haus hat. Sie ist auch gerne das ganze Jahr zu Hause geblieben nach der Geburt. Das war uns auch wichtig, denn die Bindung zwischen Mutter und Kind ist eine ganz andere als beim Vater.

@Mingo

Ich will Zicke gar nicht für diese Aussage an den Pranger stellen, aber es zeigt doch sehr schön wie der Diskurs geordnet ist. Die feministische Ansicht wird von vornherein als nicht ernst zu nehmende Minderheitenmeinung diskreditiert, so dass sich jede Frau zunächst in irgendeiner Weise zu diesem im Raum stehenden "Vorwurf" positionieren muss um überhaupt im Diskurs stattfinden zu können und gehört zu werden.

Du kannst mir viel vorwerfen, aber nicht, dass ich die feministische Ansicht pauschal als nicht ernstzunehmende Minderheitenmeinung deklariere. Es gibt feministische Ansichten, die sind Minderheitenmeinungen, erschwerenderweise im eigenen Geschlecht auch. Da darf man dann auch nach Sinn und Unsinn für eine Reformierung der gesamten Gesellschaft fragen.
 
Wobei ich hier nicht verstehe, wieso man das aufs Geschlecht zurückführen muss...
Mein Interesse wär bei 100% Reisebereitschaft schneller verflogen als man gucken kann. Mit nem Job, der mich ständig (mit Übernachtungen) durch die Gegend schickt, kannst mich jagen.
Weil ich eben bei 100% der weiblichen Bewerbungen die Erfahrung gemacht - meine Kollegen ebenso...
Und deswegen führe ich es auf das Geschlecht zurück.
 
Seh ich auch so.
Meine Freundin und ich haben beide nen Vollzeitjob und die Arbeiten im Haushalt gerecht aufgeteilt. Sie hängt Wäsche auf, ich putz das Bad, sie macht den Abwasch (der trotz Spülmaschine übrigbleibt), ich sauge die Wohnung etcpp. Da mussten wir nicht verhandeln, nicht streiten, das war für mich und sie stets selbstverständlich, dass wir das gerecht aufteilen.
Genauso war es für mich selbstverständlich, dass ich in der Phase ohne Job nach meinem Studium (meine Freundin war da schon im Beruf) fast die komplette Hausarbeit übernommen hab, ebenso wird klar, dass meine Freundin mehr übernimmt, wenn sie mal wegen Kind zuhause bleibt. und natürlich freu ich mich jetzt schon auf meinen Teil der Elternzeit, in der natürlich auch ich den HH übernehmen werd.

Und das ist eigentlich bei all unseren Freunden ähnlich. Dieses veraltete, patriarchische Familienbild kenn ich aus meinem Bildungs- und Kulturkreis nicht mehr wirklich.

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Wir Männer sind Schweine; das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben! Nur sollten wir uns vielleicht öfter mal etwas zusammennehmen und es uns manchmal nicht ganz so heraushängen lassen.

Frauen sind wundervolle Wesen, die in allen Lebenslagen unseren Respekt und unsere Liebe verdienen auch wenn sie es uns dabei nicht immer ganz leicht machen. Meine Lebenserfahrung hat mir mehr als einmal bewiesen, das die Loyalität und die Opferbereitschaft einer liebenden Frau schier grenzenlos sein kann und dieses Geschenk ist durch nichts zu ersetzen! Nur haben wir Männer manchmal die schlechte Angewohnheit uns dessen mit unserem teils überzogenen Machismo als unwürdig zu erweisen und das ist imo das Problem.
 
Wir Männer sind Schweine; das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben! Nur sollten wir uns vielleicht öfter mal etwas zusammennehmen und es uns manchmal nicht ganz so heraushängen lassen.

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Aha.... Ich nehme mich da mal raus - Männer Haben sich auch weiterentwickelt. Frauen können genau so Schweine sein - das hat nun wirklich nichts mit dem Geschlecht zutun.
 
Ich hab in vielen Spielplatzgesprächen mit Müttern schon den Spruch gehört, dass sie sich gewünscht hätten, wenn ihre Männer auch Elternzeit genommen hätten. Einfach schon deswegen, weil sie es als Anerkennung für ihre eigene Leistung empfunden hätten. Und weil ihr Mann ein besseres Gefühl dafür bekommen hätte, was es bedeutet, sich ständig allein um das Kind zu kümmern. Denn das wird im Alltag schnell zu Selbstverständlichkeit.
 
Da kann man dir nur gratulieren. Umfragen und Erhebungen zeigen allerdings eine andere Realität. Männer drücken sich vor der Hausarbeit (oder sind schlichtweg gar nicht anwesend, wenn sie gemacht werden müsste) und verbringen wenig Zeit mit ihren Kindern. Uns so sehe ich auch in unserem Umfeld, das durch den Kiga entsprechend gross ist.

Das kenn ich aber auch andersrum, wo der Mann neben der Arbeit fast den ganzen Haushalt alleine macht und Frauchen vorm PC sitzt. Ansonsten kenne ich aber auch nur, das sich Mann und Frau die Arbeit aufteilen. Das ist doch größtenteils eine einseitige Diskusion, in dem die, (mal ein wenig überspitzt) "armen hilflosen Frauen" in einer Opferrolle gedrückt werden, was ich wiederum für sexistisch halte.
 
Ich hab in vielen Spielplatzgesprächen mit Müttern schon den Spruch gehört, dass sie sich gewünscht hätten, wenn ihre Männer auch Elternzeit genommen hätten. Einfach schon deswegen, weil sie es als Anerkennung für ihre eigene Leistung empfunden hätten. Und weil ihr Mann ein besseres Gefühl dafür bekommen hätte, was es bedeutet, sich ständig allein um das Kind zu kümmern. Denn das wird im Alltag schnell zu Selbstverständlichkeit.

Das hört sich für mich aber auch eher danach an, als gebe es ganz generelle Probleme zwischen den Partnern.

Davon abgesehen ist es für den Mann manchmal auch unmöglich, die Elternzeit in Anspruch zu nehmen, auch wenn er es gerne würde. Bei mir war es z.B. der Fall. Wer soll denn in einem kleinen bis mittleren Betrieb für drei Monate die Arbeit eines Mitarbeiters übernehmen, mal eben so? Spezialisierte Jobs können nicht mal eben so von den anderen Kollegen einfach mitgemacht werden für so einen Zeitraum.

Ich kenne dein Umfeld in Berlin nicht, vielleicht ist das bei uns im ländlichen Bereich auch alles ein wenig anders, aber bei dir hört sich das so an, als würde Kevin um 17 Uhr den Hammer fallen lassen, heim, duschen und umziehen und dann ab auf die Jück während Jaqueline zu Hause die Brut im Zaum hält und die Hausarbeit macht, damit sie Kevin später noch einen blasen kann. Überspitzt ausgedrückt!
 
Das kenn ich aber auch andersrum, wo der Mann neben der Arbeit fast den ganzen Haushalt alleine macht und Frauchen vorm PC sitzt. Ansonsten kenne ich aber auch nur, das sich Mann und Frau die Arbeit aufteilen. Das ist doch größtenteils eine einseitige Diskusion, in dem die, (mal ein wenig überspitzt) "armen hilflosen Frauen" in einer Opferrolle gedrückt werden, was ich wiederum für sexistisch halte.

Einspruch!

Ich geh da sogar mit, dass viele Frauen mehr oder weniger selbstverschuldet in solchen Beziehungen stecken und froh darüber sein können, wenn diese scheitert.
Beziehungen beruhen immer auch auf Kraft-Machtverhältnisse und ist die erste Verliebtheit erstmal verflogen, wird einem nix geschenkt, was den anderen eine Belastung sein könnte. It's a men's world! ;-)

Nixdestotrotz ist es trotzdem sexistisch, wenn die Anwort in letzter Konsequenz lautet: ... weil du die Frau bist!
 
Einspruch!

Ich geh da sogar mit, dass viele Frauen mehr oder weniger selbstverschuldet in solchen Beziehungen stecken und froh darüber sein können, wenn diese scheitert.
Beziehungen beruhen immer auch auf Kraft-Machtverhältnisse und ist die erste Verliebtheit erstmal verflogen, wird einem nix geschenkt, was den anderen eine Belastung sein könnte. It's a men's world! ;-)

Nixdestotrotz ist es trotzdem sexistisch, wenn die Anwort in letzter Konsequenz lautet: ... weil du die Frau bist!

Irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei. :grins:
 
Das hat kit dem Geschlecht nichts zutun. Das gilt im Grunde für alle menschlichen Beziehungen, ob nun Freundschaften oder in der Familie.
 
ein verhätnis gibt eben nur das verhältnis an, nicht die richtung in die etwas wirkt
und ich tue mir schwer meine freundschaften und beziehungen in ein solches verhältnis einzuordnen....vll wollt ihr manchmal allem etwas beimessen wo es garnix gibt...
 
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