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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Also wenn ein Film seine Story vor mir verschlüsselt und vesteckt und zwar so, dass ich sie nur durch mehrmaliges gucken oder durch Hilfe aus dem Internet erkenne, dann kann mich der Film mal kreuzweise. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Ich hab mir den Film übrgens sehr aufmerksam angeschaut.

Bist du nicht n Lynch-Fan? Oder ist der dann die Ausnahme?
 
Ich bin Lynch-Fan. Aber ich glaube nicht, wie viele andere Lynch-Fans, dass er seine Storys nach einer Methode verschlüsselt und man das rational knacken kann, so wie ein Rätsel. Ich glaube, Lynch sagt das auch selbst. Er macht Filme, zu denen man sicheinen emotionalen und keinen rationalen, analytischen Zugang schaffen sollte. Einfach gesagt: bei nem Lynch-Film kann man den Kopf ruhig mal ausschalten, auch wenn das vielen schwer fällt.

Bei dem Film hier hatte ich allerdings schon den Eindruck, dass sich dahinter etwas konkretes verbirgt.
 
Urgs schrieb:
Ich bin Lynch-Fan. Aber ich glaube nicht, wie viele andere Lynch-Fans, dass er seine Storys nach einer Methode verschlüsselt und man das rational knacken kann, so wie ein Rätsel. Ich glaube, Lynch sagt das auch selbst. Er macht Filme, zu denen man sicheinen emotionalen und keinen rationalen, analytischen Zugang schaffen sollte. Einfach gesagt: bei nem Lynch-Film kann man den Kopf ruhig mal ausschalten, auch wenn das vielen schwer fällt.

Bei dem Film hier hatte ich allerdings schon den Eindruck, dass sich dahinter etwas konkretes verbirgt.

Ich glaube auch nicht, dass Lynch seine Filme verschlüsselt. Trotzdem erzählen sie bizarr und vernebelt mehr als man beim ersten Mal erkennen könnte. Bei Lynch geht es nicht darum was gemeint ist, sondern gemeint sein könnte. Und das lässt er offen.
 
KaKun schrieb:
Verfilmt Lynch nicht einfach nur Alpträume? Die kann man ja auch deuten wie man will...

Lost Highway und Mulholland Drive sind nicht unbedingt nach allen Richtungen deutbar. Ich finde, da kriegt man jeweils schon ne ungefähre Ahnung, was in dem Film abging.
 
Freezi schrieb:
Zhadow schrieb:
Hmmm… Filme wie “In the Line of Fire”?
- Die Stunde der Patrioten
- Der Schakal
- Absolute Power
- Shooter (ist sicher etwas actionreicher, ist aber auch ein politisches Katz- und Mausspiel)
- No Way Out
 
Wenn es etwas weniger politisch sein darf,
- Dirty Harry Reihe
- Auf der Flucht
- Bodyguard :gerri:

Kenne ich fast alles. NWO aber nicht. Bodyguard habe ich auch noch nie gesehen, steht aber im Regal. :D

Bodyguard kannste dir sparen, der ist Grütze. Obwohl ich nicht überrascht wäre wenn er dir trotzdem noch gefällt. :grins: Aber „No Way out“ ist klasse. Hochspannender Thriller mit Kevin Costner und Gene Hackman.
 
Pitahaya schrieb:
Master-Dan schrieb:
Acidinjector schrieb:
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Ich mach´s kurz.
Laaaaaaangweilig.. :sleep:

5/10

Auf den Punkt... :sleep:

Hätte ich mir den Schrott nur nicht angesehen :sleep:

03/10

Wasn hier los?
Der war doch sehr gut im Gegensatz du dem Rotz was sich sonst Horror nennt.
Mal nicht nur ein Medium um Titten und Blut zu zeigen.
 
Urgs schrieb:
Also wenn ein Film seine Story vor mir verschlüsselt und vesteckt und zwar so, dass ich sie nur durch mehrmaliges gucken oder durch Hilfe aus dem Internet erkenne, dann kann mich der Film mal kreuzweise. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Ich hab mir den Film übrgens sehr aufmerksam angeschaut.

Ich konnte es auch nach einmaligem Ansehen und ohne Internet, aber solche Filme, genauso wie eben die Filme von David Lynch, schaue ich mir liebend gerne mehrmals an, da einem immer wieder neue Aspekte auffallen, nachdem man sich bereits einmal Gedanken dazu machte. Das ist total meins.

Only God Forgives kaut einem nicht brav eine Geschichte nach altgewohnten, dramaturigschen Mitteln vor. Er versucht durch seine Bilder zu kommunizieren - ähnlich wie es symbolische Fotografie tut und das schöne an der Symbolik dieses Films ist, dass sie nicht offensichtlich mit dem Holzhammer daher kommt - Eindrücke zu vermitteln und lässt dabei auch bewusst die Dialoge auf der Strecke. Es wird nur sehr wenig verbal kommuniziert, imo so wenig wie nötig, was nochmal durch die "stummen" Dialoge hervorgehoben und stilisiert wird. Einen richtig festen, roten Faden gibt es auch nicht, der einen von Szene zu Szene schleift. Das erinnert teils mehr an die "traumhaften" Inszenierung aus manchen von Lynch' Filmen.

Es ist ein Film den man auf sich wirken lassen sollte, bei dem man die Bilder betrachten und zwischen den Zeilen lesen muss. Ähnlich wie es zB ein 2001 tat, nur dass dieser weitaus zugänglicher war und mit einem dicken Holzhammer bewaffnet vor einem stand.

Deshalb auch folgende Aussage von mir, mit der ich scheinbar goldrichtig liege, wenn ich mir die weitreichende Polarisierung so ansehe, die der Film bei Kritikern und Kinogängern einfährt...

Trayal schrieb:
Der Film weiß schon eine Menge zur erzählen, aber die Art und Weise wie er dies tut, unterscheidet ihn grundsätzlich von den meisten anderen Filmen. Ob einem dies gefällt oder man etwas damit anzufangen weiß, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben
 
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G.I. Joe 2: Die Abrechnung (3D)

Die Joes sind zurück. Aber irgendwie sehen sie ganz anders aus. Anstatt überzeichneter Kinderspielzeugaction, mit wilden CGI-Effekten, Plastikgadgets und viel Witz, die uns - der von mir sehr geschätzte - Stephen Sommers vor einigen Jahren servierte, gibt sich G.I. Joe 2, im direkten Vergleich zum Vorgänger, ein ganzes Stück ernster, geerdeter und ehrlicher. Zwar würde ich auch das zweite Joe-Abenteuer eindeutig in die Fun-Action-Kiste stecken, anfühlen tut er sich aber dennoch anders.

Was jedoch nicht unbedingt "schlecht" bedeutet. Wie gesagt, das rasante Actionspektakel ist nun weniger bunt und übertrieben, eher ein handgemachter, lässiger No-Brainer. Das ist einerseits zwar schön für die, denen der erste Teil zu "spielzeughaft" war, andererseits aber auch ein großer Schritt in Richtung Austauschbarkeit. So ist G.I. Joe 2 sogar - man mag es kaum glauben - noch simpler als der Vorgänger. Während die Charaktere in Teil 1 noch klischeehafte, aber bewusst gewählte Parts übernahmen (der lustige Schwarze, der coole Anführer, der brachiale Tank, die sexy Amazone, der Hacker, etc.), könnten die Figuren nun auswechselbarer nicht sein. Adrianne Palicki ist optisch zwar ein durchaus brauchbarer Heiße-Mutti-Ersatz für Rachel Nichols und Sienna Miller, erreicht aber nie deren verführerisch-clevere Art. The Rock ist... halt The Rock und der zweite männliche Neuzugang D.J. Cotrona der wohl lahmste Supersoldat der Filmgeschichte. Da hätten sie genau so gut einem sprechenden Hund oder von mir aus auch 'nem Toastbrot eine Knarre in die Hand drücken können. Lahmer gehts kaum. Selbst Charakterköpfe wie Bruce Willis und Ray Stevenson bleiben in diesem 08/15-Welteroberungs-Drehbuch flach wie eine Scheibe des oben erwähnten Toasts.

Ich erwartet ja nicht viel, aber selbst der ziemlich simpel gestrickte Vorgänger war da deutlich "runder". Joe 2 ist mir einfach etwas zu sprunghaft, zu platt und nimmt sich vor allem zu ernst.

Ansonsten macht die überraschend geerdete Actionsause aber durchaus Laune. Die weitgehend hangemachte Action ist wuchtig (und hört sich auch so an: Krasser Bass!), lässt zwischenzeitlich (bspw. bei der Seilaction im Gebirge) sogar so etwas wie Originalität erahnen und ist tatsächlich sehr ordentlich gefilmt. An dieser Stelle Kudos an Regisseur Jon M. Chu, der bis dato nur einige Step Ups und Justin Biebers Konzertfilm realisieren durfte. Dafür, dass er bisher ausschließlich Tanzfilme gemacht hat, macht seine Action einen sehenswerten und routinierten Eindruck. Anscheinend hat er Hollywood damit sogar so beeindruckt, dass er nun Star Trek (1)3 verfilmen darf.


Ich gebe den Kritikern in allen Punkten recht: G.I. Joe 2 ist eine seelenlose, (im wahrsten Sinne des Wortes) blutleere und unheimlich platte Angelegenheit. Man muss sich jedoch vor Augen führen, dass dieser Film auf klischeebeladenen US-Actionfiguren basiert und das Zielpublikum eindeutig actionliebende (amerikanische) Jugendliche sind. Da erwarte ich gar keine ausgefeilte Handlung, pointierte Dialoge oder eine kunstvolle Inszenierung. Das Ding will nur eins: unterhalten. Und das tut er dann doch recht gut. Mir persönlich hat der humorvollere Plastiklook-Vorgänger zwar besser gefallen, anschauen kann sich der anspruchslose Actionfreund aber auch G.I. Joe 2. Teil 3 darf gerne kommen. Dann aber bitte wieder etwas selbstironischer.

Ach ja, gesehen habe ich übrigens die (ordentliche, aber nicht wirklich herausragende) 3D-Version und daher nur den Kinocut. Vielleicht rundet der 13 Minuten längere Extended Cut (der leider nur in 2D vorliegt) ja tatsächlich die löchrige Story etwas ab. Daher vergebe ich solide 6 Punkte mit Aussicht auf 7 Punkte im eventuell besseren Extended Cut.​

6/10 sich im Fernseher spiegelnde Hinterteile

... hat noch einer das "HÄLT!"-Schild am Zaun des deutschen Untergrundgefängnisses gesehen? :lol:
 
So wie ich das bisher gelesen habe, soll der EC den Film ein Stückchen runder machen. Wenn ich mir den Film irgendwann mal holen sollte, werde ich auf 3D-Variante verzichten und den Film ohnehin gleich und nur im EC gucken. :D
 
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Der unglaubliche Burt Wonderstone
UK Blu-ray mit dt. Ton

"Du hast mir dein Gesicht in mein Knie geschlagen!" :lol:

Na, so unglaublich wie der Titel und der lustige Trailer vermuten lassen, ist Der unglaubliche Burt Wonderstone dann leider doch nicht. Im Grunde handelt es sich hier um die altbekannte, schon unzählige Male verfilmte Story vom großen, selbstverliebten Star, der auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird und schlussendlich Freunde und Familie zu schätzen lernt.

In diesem Fall ist es das, seit Kindertagen befreundete, Magierduo Wonderstone (Herrlich eingebildet: Steve Carell) und Anton (Gewohnt hässlich: Steve Buscemi), das sich nach zehn Jahren ausverkaufter Las Vegas Zaubershows nur noch gegenseitig angiftet und ihre Zaubereinlagen gelangweilt runterspult. Als dann auch noch Extremmagier Steve Grey (Ekelerregend-grandios: Jim Carrey) mit seinen fiesen Straßentricks den alten Magierhasen das Publikum ausspannt, bekommen die einstigen Freunde die Schattenseiten des Showbiz zu spüren.

Wie gesagt: Das ist kein bisschen neu. Kennt man alles, tut aber auch nicht weh und wurde hier zudem in ein erfrischendes Setting gepackt. Eine Schenkelklopferparade à la Will Ferrell-Komödien sollte man jedoch nicht erwarten. Der unglaubliche Burt Wonderstone ist eher ein gut verdauliches Gute-Laune-Filmchen, mit einigen gelungene Zoten, etwas Drama, überraschend viel Herz und sympathischen Schauspielern. Carell und Buscemi sind ein wundervoll verkitschtes Zauberergespann, Jim Carrey darf als Criss Angel-Verschnitt aufspielen wie schon lange nicht mehr (Sein erster Trick... *ekel* :ugly: ) und Olivia Wilde ist einfach nur eine sexy-bezaubernde (höhö, be-zaubernd in einem Zauberfilm...) Frau, die jeden Film bereichert. Außerdem darf der Sopranos-Fan hier Abschied von einem gut aufgelegten James Gandolfini (Gott hab ihn seelig!) nehmen und Michael "Bully" Herbig in seiner ersten, peinlichen Hollywoodrolle erleben.

Insgesamt bleibt Der unglaubliche Burt Wonderstone, vor allem humortechnisch, leider etwas schwach auf der enthaarten Magierbrust. Die vorhandenen Gags zünden zwar, werden aber durch erstaunlich viel Reue und Moral unterbrochen. Das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, wurde so, mal abgesehen vom Magiermilieu, aber schon häufig in Film und Fernsehen verwurstet. Von daher würde ich sagen: Runde Wohlfühlkomödie mit charmanten Stars, jedoch ohne echte Höhepunkte. Von Carreys zwei, drei grandiosen Kurzauftritten mal abgesehen - die waren wirklich spitze und erinnerungswürdig!​

6/10 schräge Frisuren
 
Star Trek VI - Das unentdeckte Land 6/10

Ganz okay, wenn stellenweise auch etwas zu trashig. Nicht ganz so blöd wie 3 & 5, aber weniger unterhaltsam als Zurück in die Gegenwart.
 
Jehuty79 schrieb:
2012-SPRING-BREAKERS-010.jpg


Spring Breakers

Kurz: WTF?!

Lang: :sabber: -> :ruby: ->
fap.gif
-> :staun: -> :nein: -> :vogel: -> :shock: -> :shock: -> :skep: -> Ende

Korines Vorstellung der aktuellen Konsum- und MTV-Generation fällt, trotz dem ganzen Neon und Sonnenschein, um ein vielfaches düsterer aus, als ich es ihm zugetraut hätte. Meisterhaft inszeniert und überzeugend gespielt, wobei Franco, abgesehen von der nackten Haut und den Titten natürlich, definitiv der Star des Films ist. Nihilistischer wird man Hollywood heute wohl nicht erleben können und demzufolge bin ich geneigt, dem Streifen vorläufig das Prädikat Kinofilm des Jahres zu verleihen, wobei dies keinesfalls als eine uneingeschränkte Empfehlung intepretiert werden darf, da Spring Breakers, angefangen bei der Thematik, bis hin zur Besetzung, sehr, sehr stark polarisiert bzw. polarisieren wird.

Den hab ich gestern auch gesehen und selten so einen Drecksfilm gesehen, Dialoge zum wegschmeißen und ne schauspielerische Leistung jenseits von Gut und Böse. Und was hatte der Regiesseur ständig mit dem Wiederholen des grenzdebilen Gelabers der Charaktere? Das ging mir echt auf den Sack. Wie alt war der Regiesseur? 15? Nee sorry, jedem das seine aber das war reine Zeitverschwendung. Außer 4 netten Bodys bietet der Film rein gar nichts.

IMO
 
Ziemlich beste Freunde

Einige tolle Lacher, ein nettes Drehbuch und das ganze ohne Fäkal- und Billighumor. Doch was den Film wirklich auszeichnet, ist die Riege der durch die Bank weg supersympathischen Darsteller, allen voran die beiden Hauptakteure.
 
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