Get the Gringo
How I Spent my Summer Vacation
Get the Gringo ist klassisches Thriller-Kino mit einem grandiosen Mel Gibson, der hier austeilen darf wie in guten alten Payback-Zeiten. Mein Problem war nur, dass ich bei meiner letzten Importbestellung ohne nachzudenken die französische Blu-ray in den Warenkorb packte, die, wie ich gerade feststellen durfte, lediglich Originalton mit französischen Zwangsuntertiteln zu bieten hat. Mal abgesehen von den leicht nervigen Textfetzen am unteren Bildschirmrand, wäre das ja gar nicht so schlimm, da ich kein Problem mit der englischen Sprache habe. Leider wird im Film storybedingt eine ganze Menge (ich würde fast sagen die Häfte der Zeit) Spanisch gesprochen, was ich wiederum nicht beherrsche. Ebenso wenig wie Französisch im Untertitel. Daher konnte ich inhaltlich jetzt nicht jeder Entwicklung folgen und jede Charakterbeziehung verstehen.
Aber ok, die Story ist nun auch keine große intellektuelle Herausforderung und, dass Mel Gibson hier mit 2 Millionen US Dollar vor der Polizei flüchtet, dabei die mexikanische Grenze überquert und daraufhin dort im Knast landet, wo er es mit korrupten Cops, organbedürftigen Mexikanern und amerikanischen Mafiosi zu tun bekommmt, habe ich immerhin verstanden. Mehr muss es auch nicht sein, um mit diesem kernigen Action-Thriller Spaß zu haben. Ein Mal im mexikanischen Freiluftknast, der eher einem Slum als einem Gefängnis gleicht, angekommen, macht der einstige Hollywood-Actionstar und Filmgringo nämlich keine Gefangenen mehr und verteilt fröhlich glaubwürdige Schläge mitten in die Fresse der mies gelaunten Gangsters. Das ist schmutzig, hart und mächtig unterhaltsam. 85 Minuten geradliniges, atmosphärisches Männerkino.
Auch wenn ich, dank spanischer Sprache, französischer Untertitel und unverständlichem Akzentgenuschel, kaum etwas von den Storydetails aufnehmen konnte, habe ich mich hervorragend amüsiert. Werde ich mir sicher nochens auf Deutsch geben und dann gegebenenfalls sogar noch aufwerten. Bis dahin gibts
Aber ok, die Story ist nun auch keine große intellektuelle Herausforderung und, dass Mel Gibson hier mit 2 Millionen US Dollar vor der Polizei flüchtet, dabei die mexikanische Grenze überquert und daraufhin dort im Knast landet, wo er es mit korrupten Cops, organbedürftigen Mexikanern und amerikanischen Mafiosi zu tun bekommmt, habe ich immerhin verstanden. Mehr muss es auch nicht sein, um mit diesem kernigen Action-Thriller Spaß zu haben. Ein Mal im mexikanischen Freiluftknast, der eher einem Slum als einem Gefängnis gleicht, angekommen, macht der einstige Hollywood-Actionstar und Filmgringo nämlich keine Gefangenen mehr und verteilt fröhlich glaubwürdige Schläge mitten in die Fresse der mies gelaunten Gangsters. Das ist schmutzig, hart und mächtig unterhaltsam. 85 Minuten geradliniges, atmosphärisches Männerkino.
Auch wenn ich, dank spanischer Sprache, französischer Untertitel und unverständlichem Akzentgenuschel, kaum etwas von den Storydetails aufnehmen konnte, habe ich mich hervorragend amüsiert. Werde ich mir sicher nochens auf Deutsch geben und dann gegebenenfalls sogar noch aufwerten. Bis dahin gibts
7/10 Zigaretten
Sactum (3D)
Atmosphärischer Spannungsfilm mit sexy 3D-Bild. Sozusagen The Descent ohne blutrünstige Grottenolme. Anstatt mit menschenfressenden Unterweltlern, bekommen es die Sanctum'schen Höhlentaucher nämlich mit der Natur höchstpersönlich zu tun und müssen sich einen Weg durch unerforschte, unbequeme und dummerweise auch noch überschwemmte Höhlensysteme suchen.
Das ist überraschend mitreißend, kann mit einigen Spannugnsspitzen und "Oh Gott, oh Gott!"-Momenten aufwarten und sieht in 3D zudem noch echt lecker aus. Da merkt man an jeder beengten, stimmungsvollen 3D-Aufnahme, dass Freizeitweltrekordtauchroboterbetreiber und Hobbywissenschaftler James Cameron hier sein (3D-)Unterwasserwissen zur Verfügung gestellt hat.
Leider gibt sich die Handlung ansonsten eher rudimentär und überraschungsarm und die formelhaften Charaktere sind flach wie das Wattenmeer. Da hätte man ruhig noch etwas Variation und Spannung reinbringen können. Alles in allem ist Sactum zwar kein Überkracher, aber ein absolut solider und gut gefilmter Überlebensfilm mit traumhaft-schöner 3D-Aufmachung. Kann man bedenkenlos schauen.
Das ist überraschend mitreißend, kann mit einigen Spannugnsspitzen und "Oh Gott, oh Gott!"-Momenten aufwarten und sieht in 3D zudem noch echt lecker aus. Da merkt man an jeder beengten, stimmungsvollen 3D-Aufnahme, dass Freizeitweltrekordtauchroboterbetreiber und Hobbywissenschaftler James Cameron hier sein (3D-)Unterwasserwissen zur Verfügung gestellt hat.
Leider gibt sich die Handlung ansonsten eher rudimentär und überraschungsarm und die formelhaften Charaktere sind flach wie das Wattenmeer. Da hätte man ruhig noch etwas Variation und Spannung reinbringen können. Alles in allem ist Sactum zwar kein Überkracher, aber ein absolut solider und gut gefilmter Überlebensfilm mit traumhaft-schöner 3D-Aufmachung. Kann man bedenkenlos schauen.
6/10 Sauerstoffflaschen




