Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Outland 8/10

Rauer, schmutziger Scifi Film mit einer kleinen Trashnote, die aber nicht negativ bewertet wird. Am Ende gibt es dann noch ein kleines 'Last Man Standing' Stelldichein. ;) Durch die Modelle und die guten Kulissen gewinnt der Film schnell an Atmospähre, und Connery spielt den tatkräftigen Marshall auch überaus überzeugend.

Blade II 8,5/10

Toller Nachfolger, der bei der Action deutlich einen drauflegt und auch ein paar nette Fight Choreographien zu bieten hat. Snipes übertreibt es womöglich mit all seinen Posen und Gesten etwas mit dem Overacting, aber der Charakter ist ja eh etwas überzeichnet. Daher passt es dann so gesehen auch wieder. Die Idee mit den den Reapers finde ich nach wie vor sehr cool. Immer noch mein Lieblingsteil der Reihe.

Bei beiden Filmen ist die Blu wie immer ein kleiner Segen. Nix herausragendes, aber gegenüber den schrottigen DVDs ein ganz anderes Bilderlebnis.
 
Eureka - Staffel 4
eureka-season-4-cast9yspo.jpg


Ich mag Eureka. Sehr sogar. Die Serie bietet einfach die perfekte Beriesel-Unterhaltung für verregnete Abende. Symapthische Charaktere, die sich mit verrückten wissenschaftlichen Problemen herumschlagen müssen. Routiniert erzählt und mit Witz und ein wenig Action garniert. Das macht gute Laune.

Trotzdem verliert die Serie langsam aber sicher ihren Reiz. Zu generisch laufen die Folgen mitlerweile ab (Problem tritt auf - keiner der Wissenschaftler hat eine Ahnung - Jack, der sympathische Trottel, hat plötzlich einen Geistesblitz und rettet die Stadt) und die Figuren entwickeln sich, bis auf ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, kaum. Immerhin hat man in Staffel 4 versucht dieser Stagnation mit einer erfrischenden Ausgangssituation und neuen Figuren entgegenzuwirken. Das funktioniert im Großen und Ganzen auch gut, bringt aber auch einige Kritikpunkte mit sich. Zu aufgesetzt wirken manche Entscheidungen, die Charaktere entwicklen sich teilweise sogar zurück und die einzelnen, normalerweise immer sehr spaßigen Einzelfälle rücken, bedingt durch den dickeren roten Story-Faden, in den Hintergrund, was einige der Folgen diesmal sehr schwerfällig macht.

In der zweiten Staffelhälfte nimmt Eureka jedoch wieder Fahrt auf und erreicht fast sein altbekanntes Unterhaltungsniveau. Auch die neuen Charakter (Herrlich unsympathisch: Wil Wheaton; Bezaubernd: Felicia Day; Charmant: James Callis) fügen sich gut in die vorhandene Konstellation ein, das Wiedersehen alter Bekannter erfreut den Fan und nette Cameos (Stan Lee!) sorgen für breites Grinsen bei Filmfreunden. Das spannende Staffelfinale macht zudem Lust auf mehr.


Staffel 4 braucht leider etwas bis sie das gewohnte Tempo aufgenommen hat. Die veränderte Ausgangssituation sollte frischen Wind in die angestaubte Serie bringen, hat meiner Meinung nach jedoch eher das Gegenteil bewirkt und den, eigentlich sehr gut flutschenden, Ablauf ausgebremst. Das sorgt vor allem in der ersten Staffelhälfte für überraschend viel Leerlauf und Belanglosigkeiten. Dafür überzeugen die neu eingeführten Figuren und in den letzten Folgen läuft Eureka erneut zu Hochform auf, was jedoch nicht ganz über die Startschwierigkeiten hinwegtäuschen kann. Einerseits zwar schade, dass die Serie nach Staffel 5 (bzw. 6) ein Ende finden wird, andererseits aber durchaus nachvollziehbar, wenn man sich die Entwicklung so anschaut. Besser aufhören wenn es noch annehmbar ist, als die Serie zu Tode zu senden.​

6/10 Schwarze Löcher
 
ADDICTED TO PLASTIC

Eine weitere exzellente Doku zum Thema Plastik, das uns überall, in jeder nur erdenklichen Lebenssituation begleitet und vergiftet.
Erschreckend, wie unumkehrbar alles inzwischen geworden ist.
 
die doku habe ich vor einigen wochen auch gesehen. mal was anderes als dies typische "wir haben soo tolles ökologisches plastikspielzeug für eure kinder! wir fällen dafür keine bäume! plastik ist gesund!"
 
Safe House
War gar nicht so übel. Auch wenn ich die Story irgendwie nicht ganz gerafft habe, zumindest gegen Ende ging mir dann ein Licht auf… :ulgy:
7/10
 
c67ocjigapnr9jbnc.jpg


The Dark Knight Rises

Am Montag zum zweiten Mal gesehen und er hat mir sogar noch besser gefallen als bei der ersten Sichtung. Ok, der Schnitt zu Beginn des Films ist echt ne Katastrophe und wirkt sehr sprunghaft. Das lässt den Film in den Szenen etwas unrund wirken. Und die Todesszenen
von Bane und Talia sind leider ziemlich schwach. Vor allem die Art und Weise wie Marion Cotillard ihr Dahinscheiden spielt ist einer Schauspielerin ihres Kalibers echt unwürdig und wirkt eher unfreiwillig komisch.
Dafür haben sich mehrere Szenen die ich nach dem ersten Mal schauen noch als Logikloch empfunden habe als gar nicht so falsch erwiesen. Das ist der Vorteil einer zweiten Sichtung. Man achtet ein bisschen mehr auf die Details. Natürlich gibt es immer noch genug Logiklöcher und über einige Dinge wie z.B. die wohl längsten
11 Minuten
der Filmgeschichte und die zum Teil unfreiwillig komisch wirkenden Monologe von Bane muss man immer noch hinwegschauen können. Das schmälert aber das Vergnügen nur marginal.

Denn die Inszenierung ist zum grossen Teil einfach nur atemberaubend, der Score von Hans Zimmer ist einfach eine brachiale Wucht (gebt dem Mann endlich seinen mehr als nur verdienten zweiten Oscar) und das Ende gefällt mir, auch wenn es etwas subtiler hätte sein können, sehr gut. Dafür dass der Film eine Laufzeit von fast 3 Stunden hat under Beginn eher ruhig verläuft, vergeht die Zeit echt im Fluge. Und das kann ja nur ein gutes Zeichen sein. Zudem sind die Schauspieler durch die Bank hervorragend. Christian Bale war nie besser als Batman als hier, Anne Hathaway ist ein verflucht gute Selina Kyle und Tom Hardy ist einfach nur beeindruckend als Bane trotz oder gerade wegen seiner Maske. Denn sein Spiel mit den Augen ist einfach grossartig. Joseph Gordon-Levitt als Blake hat mir auch sehr gut gefallen. Wobei seiner Rolle imo eine zu starke Gewichtung zugefallen ist. Und die Nebendasteller waren wie immer sehr überzeugend… auf Michael Caine und Morgan Freeman ist halt einfach verlass.

Es mag nicht der beste Film der Reihe sein (das bleibt für mich „Batman Begins“) und es ist sicher auch nicht mehr wirklich ein Batmanfilm (dafür hat die Fledermaus zu wenig Screentime). Aber als Abschluss der Nolan-Trilogie ist er grossartig und gefällt mir klar besser als „The Dark Knight“. „The Dark Knight Rises“ spinnt gekonnt die Fäden zu den Vorgängerfilmen und bringt die ganze Saga so zu einem stimmigen Ende. Das ist weit mehr als man von Abschlussfilmen anderer Trilogien behaupten kann.

9 von 10 Fledermäuse
 
Gerade War of the Arrows geschaut. Starkes koreanisches Action-Drama. :dhoch:
Würde spontan zu 8 Punkten tendieren. Schlafe aber erst mal drüber. Morgen gibts dann ein Review. :D
 
Habe The Raid zwar noch nicht gesehen, aber einige Leute deren Filmgeschmack ich eigentlich sehr schätze, haben ihn als Trash bewertet, der seinem Hype nicht einmal ansatzweise gerecht werden soll.
 
Frequenzberater schrieb:
Blackacidevil138 schrieb:
4393458770_63ace3ba46.jpg


Tjunge junge....

Tolle Doku über Ameriaknische Food-Konzerne und die scheiße die sich die Leute da drüben (wir hier nur zum Teil) in den Hals schieben und die Bauern dafür büßen müssen.

Mir war kotzübel nach der Doku und Amerika ist mir jetzt noch unsympathischer als vorher schon.

Kann ich jedem empfehlen.

Wo kann man das sehen? Thek oder irgendwo im Netz?

hab grad mal gegoogelt, hier gibts ihn komplett:

http://de.gloria.tv/?media=125010
 
Brick

220px-Brickmovieposter.jpg


Seltsamer Thriller mit ganz eigener Atmosphäre. Es geht um Morde, Drogengeschäfte und sowas, aber alles im Rahmen einer Schule. Die Charaktere sind allesamt überzeichnet und ja, äh, ziemlich seltsam. Mich hat der Film gut unterhalten. Ich mag aber solche unwirklichen Geschichten.
 
War of the Arrows
cki8wadhftcy573husgcfawk6m.jpg


Betrachtet man lediglich das (Back)Cover, erscheint War of the Arrows wie ein typischer koreanischer Historienfilm. Prinzipiell ist er das auch, nur mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass uns hier eine fiktive Handlung präsentiert wird, deren Spannungsbogen (Pfeil und Bogen-Wortwitz: Check!) im Verlauf ins Unermessliche ansteigt und mit beeindruckenden Action-Szenen aufwarten kann.

Die 08/15-Entführungs-Rache-Story reißt keinerlei Bäume aus, bringt aber genug Substanz und klare Ziele mit, um kurzweilig bei Laune zu halten. Was das Ganze besonders macht, ist vielmehr die extrem gelungene Erzählweise. Was noch relativ gemächlich beginnt, entwickelt sich schnell zu einer temporeichen Hetzjagd quer durch die koreanischen Wälder des 17. Jahrhunderts, deren rund 40-minütiges Katz-und-Maus-Finale zu einem dramatisch erhöhten Puls und Atemnot führt. Bei den ganzen seelenlosen Hollywood-Actionern, die zwar alle hübsch aussehen, ansonsten aber eher Schlaftabletten sind, ist man eine derartige Spannungs-Action gar nicht mehr gewohnt. War of the Arrows zieht die Spannungsschraube von Minute zu Minute an und erzeugt mit seiner glaubwürdigen, sowie unheimlich wuchtigen Pfeil und Bogen-Action eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.

Zudem sind die Auseinandersetzungen handwerklich absolut brillant umgesetzt. Ein relativ schneller Schnitt, der treibende Soundtrack und die mitreißende Surroundsoundkulisse, könnten direkt aus einem westlichen Blockbuster stammen. Dennoch fährt der Film den Bombast immer im richtigen Moment runter. Wenn die Musik plötzlich erlischt und man nur noch das Knarzen des Holzbogens hört, bevor der Pfeil mit einem beängstigendem Zischen durchs heimische Zimmer fliegt, nur um kurze Zeit später den Hals des Opfers zu durchschlagen, gibts nasse Hände. Das ist dramatisches Action-Kino auf allerhöchstem Niveau, von dem sich so manches Hollywood'sche Machwerk eine dicke Scheibe abschneiden kann.

War of the Arrows ist ein erstklassiges Action-Drama. Inhaltlich nicht unbedingt neu, dafür aber eine inszenatorische Bank, deren Spannungsbogen seinesgleichen sucht. Die außergewöhnliche Pfeil und Bogen-Action ist angenehm ehrlich und glaubwürdig, die Bilder sind schlicht. Doch ist es gerade diese puristische Umsetzung, die einen immer wieder an den Eiern packt und für ein packendes Kinoerlebnis sorgt. Toll gespielt, grandiose gefilmt und mitreißend erzählt.

9/10 Pfeile (Habe extra aufgerundet, weil ich Schiss vor Fikkas todbringenden Handkantenschlägen habe. :ugly: )
 
ich weiß ja nicht. bei asiatischen filmen bin ich immer vorsichtig, wenn die guten wertungen hereinprasseln. ich komm darauf meistens nicht klar. ich mag oldboy nicht, house of the flying daggers finde ich überbewertet, ebenso hero, ichi mag ich nich, halte battle royale für ein mittelmäßiges b-movie mit schlechten darstellern, und so weiter. mittlerweile guck ich mir asiatische filme schon gar nicht mehr an.
 
Zurück
Oben