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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Blackacidevil138 schrieb:
sons-of-anarchy-season-4-premiere-biggest-audience.jpg


Finale von Season 4

W T F ? !

Absolut grandiose Episode... aber gleichzeitig auch die reinste Folter. Nix wird aufgelöst.... garnix. :heul:

Trotzdem gute Season, wenn auch die "schlechteste" bisher.

Wenigstens kommt "The Shield" in der letzten Folge vor. :D

Damit gehts morgen wieder weiter. Bisher beide Serien auf einer Höhe. Besser gehts nicht. :huldig:

Hab auch gerade die letzte Folge gesehen :heul:

Nach der imho "schwachen" dritten Staffel fand ich diese wieder grandios!

Es wird nur wirklich leider gar nichts aufgelöst und jetzt geht es wieder ewig bis zur nächsten Staffel :(

Die Cliffhanger fand ich dieses mal echt mies, ich MUSSTE einfach immer die nächste Folge schauen, ging gar nicht anders :D
 
meine freundin hat mich genötigt mit ihr zusammen Der Blender auf rtl zu gucken.

boah, was war das denn... ich komm grad frisch vom sofa gekrochen und muss erstmal wieder wach werden. so eine rtl grütze hält doch kein mensch aus.

1/10
 
Inception 8/10

Endet mit einem netten Gag. Hätte nichts dagegen, wenn mein Lieblingsregisseur die Batman-Filme langsam ad acta legt.
Ich war so infiziert, dass ich mir im Anschluss direkt nochmal Memento geben musste.
 
lost-highway-movie.jpg


Gestern zum ersten Mal komplett gesehen.
Den Film zu beschreiben scheitert sowieso, weil der Film Fragen aufwirft aber keine Antworten Preis gibt und das am Laufenden Band. Typisch Lynch eben!
Lost Highway ist eine Spirale des Bösen, der ein sogfaltige Wirkung auf dem Zuschauer überträgt und die kompletten 135 Minuten anhält.

?/10
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Superman Returns hat natürlich schon mal das Problem, den unsympathischsten Superhelden überhaupt als Protagonisten zu haben. Dazu kommt dann aber noch, dass der Film wieder die Geschichte aufgreift, die man jetzt in gefühlten 100 Filmen bereits gesehen hat. Er hält sich sogar den Großteil der Spielzeit mit dieser langweiligen "Einführungsphase" auf. Das einzige Gute an dem Film ist Kevin Spacey, und der bekommt nicht genug Screentime um den Bösewicht voll auszuleben.

Also das Superman der unsympathischste Superheld ist, höre ich auch zum ersten Mal. Bei "totlangweilig" würd ich noch mitgehen. Aber unsympathisch? :?
Das die Geschichte nicht innovativ ist - geschenkt. Orientiert sich an Teil 1, bietet aber einen ganz anderen Ansatz. Der Rest ist Superhelden-Einmaleins und in so ziemlich allen diesen Comicverfilmungen zu sehen. Das macht den Film aber noch lange nicht schlecht.
Ja, Kevin Spacey ist klasse. Aber der Film ist auch die erste Supermanverfilmung (Realfilm) überhaupt, die den Charakter in Action richtig gut rüberbringt, da zum ersten Mal Budget und Technologie in ausreichendem Rahmen vorhanden waren. Und das sieht man auch zu jedem Zeitpunkt. Hätte das nicht gepasst, würde ich dir zustimmen. Aber wen interessiert Clark Kent, wenn man Superman dabei zuschauen kann, wie er einen Kontinent ins Weltall schießt?

Bei Hulk ist das ähnlich. Im Gegensatz zu Ang Lee hat Marvel perfekt die Essenz der Comics getroffen. Und der Hulk hier ist kein böser Knuddel sondern ein richtig angepisster Wüterich, der zünftig austeilt. Die Action ist hier auch genau das, was man von einem Hulk-Streifen erwartet. Schon wie der erste Schlägertyp 20 m in einer horizontalen Linie durch den Raum zischt und dabei 2 Scheiben wie ein Geschoss durchschlägt, ist geil. Und das steigert sich dann permanent bis zum Showdown, wo mit Autohälften aufeinander eingeprügelt wird.
Mit Tim Roth wurde auch ein veritabler Gegenspieler gefunden, der auch als Typ einiges hermacht

Hulk ist eigentlich sogar noch schlimmer, denn da versuchen sie sich beim Haudrauf-Hulk in einer "Comicverfilmung" an einer emotionalen Charakterstudie.

Was is? Also nur nochmal zur Sicherheit: Ich meine den Hulk mit Edward Norton und nicht den von Ang Lee. Wo genau bietet der Norton eine emotionale Charakterstudie? :skep: :?

Green Lantern war zwar kein guter Film, hatte aber ne angenehm kurze Einführungsphase - und dann gings ab. Vergleichbar mit Thor, weshalb ich die auch in etwas auf einem Level sehe.

Also das mit der kurzen und auch angenehm lockeren Einführungsphase stimmt. Aber so richtig ab ging der Film imo nie. Das lag vor allem auch an den Kräften. Ich gestehe ja zu, dass Hal da erstmal reinwachsen muss. Aber ein paar seiner Aktionen wirkten schon mächtig gaga und 'ne Handlung + Charakterisierung + Spannung gab's fast gar nicht. 'Nen guten Fiesling sowieso nicht. Imo alles klar schlechter als bei Hulk und Superman.
 
DonCorleone87 schrieb:
Lost Highway

Gestern zum ersten Mal komplett gesehen.
Den Film zu beschreiben scheitert sowieso, weil der Film Fragen aufwirft aber keine Antworten Preis gibt und das am Laufenden Band. Typisch Lynch eben!
Lost Highway ist eine Spirale des Bösen, der ein sogfaltige Wirkung auf dem Zuschauer überträgt und die kompletten 135 Minuten anhält.

?/10

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und zusammen mit Eraserhead und Blue Velvet Lynch bestes Werk. :dhoch:

Review...
Trayal schrieb:
Lost Highway

Seit einer Ewigkeit wieder Lost Highway gesehen und immer noch so begeistert wie beim ersten Mal, vielleicht sogar noch etwas mehr, da mir beim 2. Mal ansehen jetzt noch einige Dinge verstärkter ins Auge gefallen sind.

Absolut brillant, verstörend und seltsam (wobei der Film in seiner Seltsamkeit noch von Inland Empire getopt wird, bei dem Lynch wohl schlussendlich doch noch eine Hirnwindung durchgebrannt ist).

Wie gewohnt lockt einen Lynch in einen obskuren und surrealen Irrgarten, der dieses Mal von subtilen "Horror", einer albtraumhaften Erzählung, Wahnsinn, Absurditäten, Sex, Gewalt und allgemein menschlichen Abgründen und Sehnsüchten heimgesucht wird.

Wie Lynch mit Tönen und Bildern spielt und damit eine unglaubliche Intensität aufbaut ist einfach genial. Das Gehirn läuft bei den symbolischen, von Assoziationen nur so geschwängerten Bildern los, versucht das gerade gesehene zu verarbeiten und sich einen Reim darauf zu bilden, nur um gleich wieder von einer Welle an Sinneseindrücken hinfort gespült zu werden.

Man kann an jeder Ecke einen Hauch von Perfektion fühlen, denn Lynch erlaubt sich hier einfach keine Fehler. Jeder Schnitt, jede Szene ergibt irgendeinen Sinn, bezieht sich auf irgendetwas und kann abgeleitet werden. Würde auch nur irgendetwas aus der Reihe tanzen oder einen Tick zu falsch/anders reagieren, so würde das gesamte Konstrukt in sich zusammen brechen und Lost Highway nicht mehr wirken. Man würde Lynch die Sache nicht mehr abkaufen und die hervorragende Stimmung wäre völlig beim Teufel.

Es ist wieder einmal faszinierend anzusehen, wie der herkömmliche Spielfilm ua dadurch transzendiert wird, dass einem die völlige Freiheit gewährt wird, eigene Schlüsse aus dem gesehen zu ziehen.
Ich für meinen Teil bin zB zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier um eine moderne, surreale, leicht verstörende Version von "Faust" handelt.

Erwähnen sollte man auf alle Fälle auch noch den hervorragenden und perfekt zu den Szenen passenden Soundtrack, der von Trent Reznor produziert wurde.
Allgemein ist der Ton eine sehr wichtiger Bestandteil von Lost Highway, von dem atmosphärisch enorm profitiert wird.

Zusammen mit Eraserhead und Blue Velvet der beste Film, den Lynch je produziert hat. Ein Meisterwerk von einem Psycho-Thriller und der Lynch mit der größten Sogwirkung.
Bleibt aber dennoch ein klassischer Binärfilm, sprich love it or hate it, mit wenigen Meinungen dazwischen.
Möchte man sich auf Lost Highway oder allgemein auf einen Lynch einlassen, so ists meiner Meinung nach wichtig sich wirklich am direkt auf der "Leinwand" gezeigten zu orientieren und sich nicht krampfhaft an das zu klammern, was einem von seinen sonstigen Sehgewohnheiten aufgedrängt wird. Damit geht Lynch nämlich auch in Lost Highway auf Tuchfühlung.

Lost Highway wirft sehr viele Fragen auf, noch mehr wenn man versucht dahinter zu kommen und erklärt dabei überhaupt nichts - stattdessen wird einfach nur gezeigt. ;)

10/10
 
Trayal schrieb:
DonCorleone87 schrieb:
Lost Highway

Gestern zum ersten Mal komplett gesehen.
Den Film zu beschreiben scheitert sowieso, weil der Film Fragen aufwirft aber keine Antworten Preis gibt und das am Laufenden Band. Typisch Lynch eben!
Lost Highway ist eine Spirale des Bösen, der ein sogfaltige Wirkung auf dem Zuschauer überträgt und die kompletten 135 Minuten anhält.

?/10

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und zusammen mit Eraserhead und Blue Velvet Lynch bestes Werk. :dhoch:

Ich mag Mulholland Drive am liebsten, ist zwar auch sehr Lynch-Like aber nicht so abgehoben und etwas leichter verdaulich. Wild At Heart und Inland Empire müsste ich noch sehen, obwohl auf letzteren ich glaube verzichten kann. 3 Stunden Film ohne einen Ansatz von Handlung, das ist mir glaub zu viel des guten!
 
Mulholland Drive war ja etwas handzahmer als Lost Highway und imo das "weibliche" Pendant zu jenem, aber bei Inland Empire ist ihm endgültig eine Sicherung durchgebrannt. :D

Handlung steckt in Inland Empire bis zum Abwinken, nur ist der Film schon sehr, sehr arg transzendiert und daher selbst für Lynch Fans schwere bis unverdauliche Kost.
 
DonCorleone87 schrieb:
Wie sieht mit Wild at Heart aus?

Mir hat er recht gut gefallen, auch wenn ich ihn nicht zu seinen besten Werken zählen würde, sondern eher im gehobenen Mittelfeld sehe. Sogar ein recht zugänglicher Lynch, da man sich ihn nicht zusammen puzzeln muss. Ein etwas anderer Road Movie, großspurig und grausam inszeniert, mit skurrilen Charakteren, interessanter Thematik (ja, es geht hier um die Liebe, mal etwas anders behandelt) und ohne dem konkreten Durchblitzen von Lynch üblichem Wahnsinn.

Kann dir aber vor allem Blue Velvet und Eraserhead empfehlen, wenn du die beiden noch nicht kennen solltest. Eraserhead war sogar einer der Lieblingsfilme von Altmeister Kubrick. :deal:
 
Blue Velvet und Eraserhead hab ich beide vor 5 oder 6 Jahren mal gesehen aber so richtig gefallen hat mir anscheinend keiner der beiden sonst hätte ich da ein besseres Erinnerungsvermögen. Blue Velvet hab ich aber zumindest hier auf DVD und schau ich mir die Tage mal wieder an.
 
Lynch. :schreck:

MD hat mir gereicht, mehr Langeweile geht nun wirklich nicht mehr. Versteh nicht was an seinen Werken so meisterhaft sein soll. Versteht die filme überhaupt jemand wirklich, oder macht nur das Missverstehen den Kult aus?
 
Freezi schrieb:
Lynch. :schreck:

MD hat mir gereicht, mehr Langeweile geht nun wirklich nicht mehr. Versteh nicht was an seinen Werken so meisterhaft sein soll. Versteht die filme überhaupt jemand wirklich, oder macht nur das Missverstehen den Kult aus?

Pfff...geh du lieber wieder Transformers schauen. :D
 
Freezi schrieb:
Lynch. :schreck:

MD hat mir gereicht, mehr Langeweile geht nun wirklich nicht mehr. Versteh nicht was an seinen Werken so meisterhaft sein soll. Versteht die filme überhaupt jemand wirklich, oder macht nur das Missverstehen den Kult aus?

Lynch-Filme sind Atmosphäre-Filme, da darf man nicht groß nach einer Bedeutung suchen. Entweder man lässt sich in die dunklen und wirren Welten fallen oder wird davon abgestoßen, dazwischen gibt es eigentlich nichts. Man muss sie wie einen (Alb)Traum aufnehmen, der an manchen Stellen vielleicht Sinn macht, Spuren hinterlässt und diverse Formen entwickelt, aber am Ende kaum greifbar bleibt.
 
Andere Regisseure drehen auch Atmosphärenfilme, ohne den Zuschauer mit solch einer beknackten Handlung zu belasten. Aber okay, ich glaube Lynch kann man nur hassen oder lieben, dazwischen gibt es nichts. Ist auch iO so. :)
 
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