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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Nie wieder Sex mit der Ex 7/10
Forgetting Sarah Marshall

Wer hat sich nur diesen dämlichen Pro7 Produktions-Freitagabendfilm Titel ausgedacht. :wand:

Der Film war ganz amüsant. Aber mussten sie denn unbedingt dauernd das Genital von Jason Segel zeigen? Maan, ich schau derweilen auch noch How I met your Mother, das muss man jetzt erstmal vergessen. :lol:

Außerdem ist das unfair, Kristen Bell :sabber::sabber: und Mila Kunis :sabber::sabber: waren auch nackich, und da sah man nichts. Als heterosexueller Mann fühle ich mich hier klar benachteiligt! :motz::motz: :D

Bei der Sexszene von Bell habe ich mich aufgrund des Blickes von Russell Brand echt kaputt gelacht. :lol:
 
PS Ich liebe dich


Auf wunsch meiner besseren hälfte.

ich war positiv überrascht. anstatt einer o815 liebesschnulze war es ein dioch unterhaltsamer und zum teil gar ergreifender film, der trotzdem sehr konstruiert wirkte und zum teil auch auch überzeichnet.

trotzdem gibts für den film:

7/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10


16th street

ersteinmal hab ich mich stark gewundert. auf dem cover prangt "16th street" auch an der seite des dvd hülle steht dieser titel.

ich habe mich schon gewundert, dass ich im netz wenig dazu gefunden habe. das dvd menü zeigt dann allerdings den namen "havok". der film scheint allerdings sehr unbekannt zu sein.

die story hat mir gefallen. allerdings wurden die szenen zum teil zu harmlos dargestellt.
wer filme ala´"13" mag wird auch mit diesem film glücklich. ich war schon zufrieden weil es um einen hispanic gang ging :-)

Film: 8/10
Bild: 7.5/10
Ton: 7.5/10

Die Zahnfee

Das "the rock" talent für komik hat wusste ich bereits. ein film den man sich gut ansehen kann, popcorn kino halt.
nichts brilliantes aber etwas solides. ich dachte erst "the rock" in einem balettoutfit- schlimmer kann es nicht werden. aber die gags waren gut!

Flm: 8/10
 
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Triangle 6,5/10

Guter Mysterythriller, der, wenn man den Trailer nicht gesehen hat, doch überrascht und fesselt. Leider wusste ich nach dem Trailer und dem 3D-Cover schon was abgeht. Handwerklich äußerst gut inszeniert, gute Schauspieler für so einen Genrefilm und sicherlich sehr unterhaltsam. Leider war mir die zweite Hälfte dann doch etwas zu vorhersehbar und auch wenn ich am Ende nochmal sehr gespannt auf die endgültige Auflösung war, wars mir dann doch diesmal ein bisschen zu wenig. Bei der Wertung kann man sicherlich noch nen halben oder auch ganzen Punkt draufrechnen, aber wohl nur, wenn man nichts vorher über den Film weiß und sich überraschen lässt.
 
nbk90210 schrieb:
Die Zahnfee

Das "the rock" talent für komik hat wusste ich bereits. ein film den man sich gut ansehen kann, popcorn kino halt.
nichts brilliantes aber etwas solides. ich dachte erst "the rock" in einem balettoutfit- schlimmer kann es nicht werden. aber die gags waren gut!

Flm: 8/10

8/10 :staun:
 
den war doch soooo grotten schlecht, einer der miesesten filme, die ich je gesehen hab...
miese story, null gore (der den film hätte wenigstens noch n bisschen aufwerten können)...

von mir bekommt er 2/10 :nein:

edit: also TRIANGLE
 
n9ne.0h.4our schrieb:
den war doch soooo grotten schlecht, einer der miesesten filme, die ich je gesehen hab...
miese story, null gore (der den film hätte wenigstens noch n bisschen aufwerten können)...

von mir bekommt er 2/10 :nein:

edit: also TRIANGLE

Ich wollte grad schon frage... wer erwartet denn bei der zahnfee gore? :ulgy: :lol:
 
n9ne.0h.4our schrieb:
den war doch soooo grotten schlecht, einer der miesesten filme, die ich je gesehen hab...
miese story, null gore (der den film hätte wenigstens noch n bisschen aufwerten können)...

von mir bekommt er 2/10 :nein:

edit: also TRIANGLE

Quatsch... Gore hätte den Film aufgewertet? Ach herrje... Das ist doch kein Film bei dem es splattern muss, also bitte. Und von grottenschlecht ist der auf jeden Fall meilenweit entfernt. Hat den sonst noch jemand gesehen? ;)
 
Gerri schrieb:
nbk90210 schrieb:
Die Zahnfee

Das "the rock" talent für komik hat wusste ich bereits. ein film den man sich gut ansehen kann, popcorn kino halt.
nichts brilliantes aber etwas solides. ich dachte erst "the rock" in einem balettoutfit- schlimmer kann es nicht werden. aber die gags waren gut!

Flm: 8/10

8/10 :staun:

ich hatte das glück und konnte ihn im nem kleinen 'Kino im O-Ton gucken :D. Die Gags sind wirklich geil und der Film an sich hat was. War echt sehr unterhaltsam. Blu-ray auf Deutsch wird mal ausgeliehen :dhoch:

8/10
 
Freezi schrieb:
Wer hat sich nur diesen dämlichen Pro7 Produktions-Freitagabendfilm Titel ausgedacht. :wand:

Der Film war ganz amüsant. Aber mussten sie denn unbedingt dauernd das Genital von Jason Segel zeigen? Maan, ich schau derweilen auch noch How I met your Mother, das muss man jetzt erstmal vergessen. :lol:

Außerdem ist das unfair, Kristen Bell :sabber::sabber: und Mila Kunis :sabber::sabber: waren auch nackich, und da sah man nichts. Als heterosexueller Mann fühle ich mich hier klar benachteiligt! :motz::motz: :D

Bei der Sexszene von Bell habe ich mich aufgrund des Blickes von Russell Brand echt kaputt gelacht. :lol:

Ich fand den Film auch überraschend witzig. Der deutsche Titel ist dermaßen schlecht gewählt und hat mich den Film damals beinahe sein lassen. Aber da ich Jason Segel seit HIMYM super sympathisch finde hatte ich ihn dann trotzdem gesehen. Und schlappgelacht. Auch die Genitalszenen fand ich mega witzig. Weil es dermaßen unvorbereitet kam und so abstrus war. Ich nur so wtf??? :staun: und dann :lachweg::lachweg: wie er so geil da steht und sein Ding da rum hängt. Ist einer der wenigen Comedyfilme den ich mir auch nochmal ansehen werde.
 
Bak-Jwi / Thirst / Durst

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Da ich hier nicht zu viel verraten will, sei nur erwähnt, dass es sich im Grunde um einen katholischen Priester dreht, der durch ein unglücklichen Zufall zum Blutsauger wird und fortan mit so einigen, grundlegenden ethischen Fragen und Gewissensbissen zu kämpfen hat, während er zudem auch noch mit einer Liebesbeziehung, seinen ersten sexuellen Erfahrungen und den schönen Welt der Sünden allgemein hadert.
Hört sich nicht sonderlich spannend an und Vampirfilmen mangelt es seit über einem Jahrzehnt sowieso an Ideen, Abwechslung und Innovation?

Es würde nicht Park Chan-wook auf der Verpackung stehen, wenn dem so wäre. Vielleicht auch sein bisher abgefahrenstes Werk und das sagt einiges aus, wenn man einen Blick auf eine Filmografie wirft die u.a. Oldboy und Lady Vengeance beinhaltet.
In Zeiten, in denen Vampirfilme sich entweder einer Hollywood Schnulze im Format eines Twilight, einem sinnlosen Slasher bzw. 0815-Horror oder Lack und Leder Action mit Werwölfen unterwerfen müssen, bürstet Park hier gekonnt gegen den Strich und kreiert ein virtuos inszeniertes Meisterwerk.

So sehr ich von dem Film auch beeindruckt bin, kann ich trotzdem keine umfangreiche Empfehlung aussprechen, dafür geht der Film viel zu schwer runter.
Man hat es hier mit keinem Hollywood-Streifen zu tun und das lässt einem der Film zu jeder Sekunde spüren, deutlich mehr sogar als der im Vergleich dazu sehr "massentaugliche" Oldboy, der es auch in unseren Breitengraden bereits zum Kultstreifen brachte.
So wird man schnelle Schnitte und helle, bunte Bilder missen, da der Film ein sehr gemächliches und ruhiges Tempo an den Tag legt. Abgelöst von durchgestylten, äußerst kühlen Bildern, die man einfach auf sich einwirken lassen sollte. Allgemein gibt sich "Durst" visuell keine Blöße und kommt gar höchst beeindruckend daher.
Action Fans werden hier ebenso wenig auf ihre Kosten kommen, da der Film, wie bereits geschrieben, ein äußerst ruhiges Tempo anstimmt und den Zuschauer dennoch auf einen ziemlich abgefahrenen und abwechslungsreichen Trip mit nimmt.

Verstörend, poetisch, durchgestylt, philosophisch, kunstvoll, blutig, ruhig, kalt, abstoßend, interessant, und emotional.

"A mad love story! Director Park Chan-wook's richest, craziest, most mature work yet!"
- Richard Carliss, TIME

Dem kann ich mich nur anschließen, in diesem Sinne...
10/10

Vielleicht der beste Vampirfilm, der mir bisher untergekommen ist. Auf alle Fälle ein ganz großes Werk, bei dem die Grenzen zwischen Film und Kunst verschwimmen.
 
Echt so begeistert? Kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Auf mich hatte er eher den Charme eines koreanischen Fernsehfilms.

Hier mal meine Kritik, als Kontrast:



Aschenputtel und der katholische Blutsauger

Die Idee klingt vielversprechend. Ein junger katholischer Priester aus Korea wird versehentlich zum Vampir, als er sich in Afrika einer Versuchsreihe zur Verfügung stellt, die ein Heilmittel gegen ein bislang tödliches Virus herzustellen versucht. Auch der Priester stirbt dabei, doch das kurz zuvor verabreichte Blut erweckt ihn sogleich wieder von den Toten.
Nun kehrt er zurück in seine Heimat und wird dort zu einem Heiligen für die Kranken. Er, der Mann der das Virus als einziger überlebt hat, soll für sie beten. Er fühlt sich nicht besonders wohl in dieser Rolle, denn er ist mit ganzem Herzen Priester und der Bescheidenheit verpflichtet. In seinen leidenschaftlichen Gebeten, ruft er Gott an, ihn von allen irdischen Freuden zu entziehen, auf das er ihn aussätzig mache, wie einen Leprakranken. Seinen ab und an aufkeimenden Geschlechtstrieb unterdrückt er, indem er sich mit seiner Holzflöte die Schenkel grün und blau schlägt.

Mit seiner Wiedergurt zum Vampir scheinen seine Gebete auf makabere Weise erhört worden zu sein - und doch nicht. Schnell wird ihm klar, was mit ihm geschehen ist. Animalische Kräfte, eine Abneigung gegen Sonnenlicht, sowie eine Vorliebe für Blut lassen aus ihm eine mächtige Kreatur der Nacht werden. Dem gegenüber steht aber immer noch der hochmoralische Priester in ihm, der fürchtet für seine Untaten in die Hölle zu kommen. Die Folge daraus ist, daß er (mitunter komische) Wege sucht, um an Blut zu gelangen, ohne andere Menschen umbringen zu müssen. Ein klassischer Gewissenskonflikt, wenn man so will und dadurch leider ein etwas langweiliger Vampir.
Tatsächlich ist Thirst/Durst aber nicht in erster Linie ein Vampir- sondern eher ein Liebesfilm. Denn dieser Dracula im Priesterkostüm verliebt sich nun in die Frau eines alten Schulfreundes. Die junge Frau ist in dessen Familie einmal als Waise aufgenommen worden und fristet dort nun ein fast sklavisches Leben als unterstes Glied der Familie. Nachts rennt sie manchmal barfuß die Straße entlang, kehrt aber letztlich immer wieder zurück. Hier kommt es auch zur ersten Begegnung zwischen den beiden Liebenden. Er fängt sie auf und stellt sie in seine (zu großen) Schuhe. Sie verlieben sich und zwischen beiden entflammt eine recht gierige, stark sexuell betonte Affäre. Die Sexszenen nehmen deswegen auch einen besonderen Teil des Films ein. Die beiden verschlingen einander regelrecht, wenn auch auf etwas eigentümliche Art und Weise. Es wird viel geschmatzt und rumgeleckt, glücklicherweise ohne das es billig, dafür aber manchmal etwas komisch, rüberkommt.

Das er ein Vampir ist, das kann und will er ihr nicht lange verheimlichen, was ebenfalls für einige komische Szenen sorgt. Doch als es erstmal raus ist, läutet es zwangsläufig auch eine Entwicklung ein, die dafür sorgen wird, daß die gesamte Familie der jungen Frau aus den Fugen gerät ...
Soweit zur Story, die sich über mehr als zwei Stunden zieht und einige Längen aufzuweisen hat. Auf mich wirkten vor allem die familären Szenen, bzw. die Konstellationen darin, ein wenig fremdartig. Ich weiß nicht genau, wie realistisch es ist, daß in koreanischen Familien solche Verhältnisse herrschen. Eine junge Frau wird als Waise aufgenommen und wie ein Aschenbrödel gehalten, muß sogar den völlig vertrottelten Sohn der Familie heiraten und ihm jeden Scheiß hinterher räumen, darf sonst aber nicht an den Vergnüglichkeiten des Familienlebens teilnehmen. Das wirkte auf mich schon recht seltsam. Das ganze wird dann auch noch etwas gekünstelt in Szene gesetzt. Der Frau steht ihre Resignation regelrecht ins Gesicht geschrieben, so als wäre sie eigentlich für alle anderen unsichtbar und wie ein schlecht gelauntes Gespenst lediglich reinretouschiert in die ansonsten betont realistisch anmutenden Räumlichkeiten. Nachts, während er schläft, sitzt sie vor ihrem Ehemann und tut so, als ob sie ihn mit einer merkwürdigen Schere ins Gesicht sticht.

Es sind schon zwei interessante und sehr extreme Charaktere, die da am Rande der Gesellaft wie Ausgestoßene leidenschaftlich zusammen kommen. Ich denke, ich verrate nicht zuviel wenn ich erzähle, daß natürlich auch sie im weiteren Verlauf in den Genuß kommt, ein Vampir zu werden. Was dem Film dann auch wieder mehr Drive gibt, denn aus diesem nach Rache dürstenden Menschen, wird ganz und gar kein langweiliger Vampir, im Gegenteil. Erst jetzt zeigt sich, wie unterschiedlich beide doch sind!
Kleines Fazit:

Irgendwie war der Film schon ganz unterhaltsam. Zumindest hat er mir deutlich besser gefallen als Park Chan Wooks letzter Film "I'm a cyborg, but thats okay". An seine beiden Meisterwerke "Oldboy" und "Lady Vengance" kann er aber für meinen Geschmack nicht anknüpfen. Grundsätzlich scheint sich Park wohl immer öfter eher verschrobeneren Themen zu widmen, dessen tiefere Bedeutung mir zumindest nicht vollständig aufgehen mag. Für einen einfachen Unterhaltungsfilm umgeht er ganz bewusst zu viele treffsichere Stereotypen, die einen Vampirfilm auszeichnen können. Das macht ihn ein wenig enttäuschend, weil dadurch viel Spannung rausgenommen wird, gleichzeitig aber auch unterhaltsam, weil das alles eben noch recht neu und frisch ist. Nocheinmal werde ich ihn mir aber wohl nicht anschauen. Dafür passiert in der recht langen Zeit dann doch zu wenig. Ein bisschen enttäuscht war ich übrigens auch von den oft simplen Kulissen, die man aus seinen anderen Filmen nicht gerade gewohnt ist. Leere Treppenhäuser, koreanische Otto-Normal-Verbraucher-Wohnungen und sterile Krankenhauszimmer bilden den überraschend realistischen Hintergrund des Films. Da hatte ich mir gerade für die Leinwand mehr erhofft.
 
Urgs schrieb:
Echt so begeistert? Kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Auf mich hatte er eher den Charme eines koreanischen Fernsehfilms.

Ja, bin sehr beeindruckt von dem Film und mag Chan-wook Filme allgemein, wobei ich nun mit Thirst einen neuen Favoriten aus seiner Filmografie habe.
Wenn koreanische Fernsehfilme so aussehen, dann will ich zukünftig nur mehr solche sehen. Thematisch sehr herausragend, innovativ, mutig, virtuos inszeniert und visuell ein kleines Meisterwerk.

Deine Kritik spricht bei den negativen Dingen irgendwie sehr vieles an, was mir in dem Film wirklich gut gefallen hat, wie zum Beispiel...

Urgs schrieb:
Ein bisschen enttäuscht war ich übrigens auch von den oft simplen Kulissen, die man aus seinen anderen Filmen nicht gerade gewohnt ist. Leere Treppenhäuser, koreanische Otto-Normal-Verbraucher-Wohnungen und sterile Krankenhauszimmer bilden den überraschend realistischen Hintergrund des Films. Da hatte ich mir gerade für die Leinwand mehr erhofft.

Gerade die Kulissen gefielen mir sehr gut und machten einen großen Teil der Atmosphäre aus. Kommt natürlich ganz anders daher, als die gewohnten Hochglanzproduktionen aus der Traumfabrik, ohne dabei schäbig zu wirken. Ganz im Gegenteil sogar, die Bildgewalt war wieder einmal großartig.

Urgs schrieb:
Für einen einfachen Unterhaltungsfilm umgeht er ganz bewusst zu viele treffsichere Stereotypen, die einen Vampirfilm auszeichnen können. Das macht ihn ein wenig enttäuschend, weil dadurch viel Spannung rausgenommen wird, gleichzeitig aber auch unterhaltsam, weil das alles eben noch recht neu und frisch ist.

Gerade das wäre wieder ein Punkt, den ich dem Film sehr positiv zuschieben würde. Zeichnet Thirst ja aus, da Chan-wook hier das Genre gekonnt neu auslotet und etliche Konventionen bricht.

Urgs schrieb:
Soweit zur Story, die sich über mehr als zwei Stunden zieht und einige Längen aufzuweisen hat.

Auf welche Längen beziehst du dich denn da genau?
Der Film hat ein sehr gemächliches und ruhiges Tempo und spielt dem Zuschauer gerne Impressionen zu.
Natürlich hat der Film jetzt kein rasantes Pacing, wie beispielsweise ein Action-Film, aber das braucht er auch überhaupt nicht, da er sich auf völlig anderem Terrain bewegt.

Die stellenweise sehr surrealen Sequenzen, die du auch noch als Kritikpunkt aufgeführt hast, tragen doch zu 100% Chan-wooks Signatur. Würde jetzt daher darauf tippen, dass dir auch bereits ein Oldboy weniger zugesagt hat, aber da du ja selbst Oldboy und Lady Vengance als Meisterwerke bezeichnest, kann ich das jetzt nicht so ganz nachvollziehen.

Grundsätzlich scheint sich Park wohl immer öfter eher verschrobeneren Themen zu widmen, dessen tiefere Bedeutung mir zumindest nicht vollständig aufgehen mag. Für einen einfachen Unterhaltungsfilm [...]

Das wird wohl das größte Problem gewesen sein, welches du mit dem Film hattest, zudem er auch definitiv kein Unterhaltungsfilm ist. Das mit den verschrobenen Themen kommt wahrscheinlich daher, dass Park Philosophie studiert hat.
Wie gesagt, ich kann den Film auch nur sehr eingeschränkt empfehlen, da er nur schwer runter geht. Im Vergleich dazu, fand ich sogar Antichrist (um bei halbwegs aktuellen und zeitlich gleichen Filmen zu bleiben) deutlich zugänglicher und einfacher gestrickt.
 
Es ist kein Unterhaltungsfilm? Was denn dann? Für mich sind grundsätzlich alle Spielfilme vor allem und in erster Linie zur Unterhaltung da.

Nein, ich habe keine Hollywood-Hochglanzproduktion erwartet und auch keinen rasanten Action-Film. Ich wusste schon, worauf ich mich bei dem Regisseur einlasse. Nur, überzeugen konnte er mich halt nicht komplett. Da hat er einfach schon bessere Filme abgeliefert. I

ch kann auch absolut nicht behaupten oder nachvollziehen, dass der Film schwer zugänglich gewesen sein soll. Wieso denn bitte? Die Story ist völlig geradlinig und sehr leicht zu verfolgen. Was ist da kompliziert gestrickt? Vielleicht sind mir da ein paar intellektuelle Ebenen nicht aufgefallen, gut möglich, aber die waren dann so gut versteckt, dass es mich nicht mal irritiert haben. Insofern hat mir das den Zugang zum Film nicht erschwert.

Und was die Kulissen angeht, da hat sein Team mit Oldboy und Lady Vengeance ganz andere Sachen gezaubert. Da war jedes Detail bis ins Kleinste ausgearbeitet. Aber davon hat er sich wohl leider verabschiedet.
 
stadt der gewalt
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tat mal wieder gut nen ersten jackie chan zu sehen.
die erste hälfte ist noch recht unterhaltsam und auch gut gemacht. nur leider gehts dann ab der zweiten hälfte immer mehr bergab. leider.

6,5/10
 
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