Twillight
Öhm....der Erfolg von dem Teil ist mir irgendwie etwas schleierhaft und ich tippe mal auf Millionen beknackter Teenie-Weiber die wegen dem Typen da rein gerannt sind. Es ist eine Teenie-Schmonzette. Es ist eine Teenie-Schmonzette mit ziemlich billigen Spezial-Effekten. Es ist eine Teenieschmonzette mit ziemlich billigen Spezial-Effekten und imo lahmen Schauspielern. Aber es wird auch eine recht interessante Version von Vampiren vorgestellt, die sicher noch ausbaufähig ist. Im Grunde rettet wirklich das Setting den Film. Trotz Schmachtromanze ist das Ganze immer ziemlich kühl und irgendwo auch bedrohlich. Die visuelle Umsetzung (Effekte außen vor) darf hier wirklich als gelungen angesehen werden. Hat mich nicht begeistert, aber ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall auch noch anschauen.
6/10
Buried Alive
Der nächste Vertreter der KPTnD-Fraktion (Kids, Party, Tits 'n Death). Dieses Mal geht's in ein Landhaus in der Wüste. Paar Anwärterinnen für eine Studentenschaft sollen geprüft werden. Eine rennt als Hund rum und sieht dabei aus wie eine (Zitat aus Born to be Wild) Eskimonutte. Die andere gibt die Kuh. Die Prüfungen bestehen unter anderem darin, mitten in der Nacht draußen rumzurennen und etwas aus einem anderen Haus zu holen. Dabei darf nur ein Kleidungsstück getragen werden. Die clevere von den Beiden wählt dabei die Schuhe (nice to watch). Die andere lässt sich mal mehr oder weniger unmotiviert in der Küche die Muschi ausschlecken.
Ach ja, 'nen alten Geist in Form einer vor langer Zeit gemeuchelten Indianertussi gibt es auch noch. Teleportiert sich wild im Hintergrund rum und schwingt die Axt auf eine Art und Weise, dass es jedem Lumberjack-Teilnehmer Angst und Bange werden würde. Wer kann schon einen Menschen mit einem gezielten Axthieb der Länge nach in zwei Hälften hauen?
Ist ganz okay gemacht. Mir ist zwar immer noch nicht ganz klar, warum Geister immer im Hintergrund rumschleichen müssen. Auch sind die Protagonisten nicht immer die Hellsten. Aber im Endeffekt nicht halb so schlimm wie es zu erwarten wäre. Kann man sich ansehen. Muss man aber nicht. Liegt auch daran, dass der Goreanteil erstaunlicherweise sehr gering ist.
6/10
The Hitcher (Neuauflage)
Ach wie herrlich überflüssig der nun wieder war. Story: Ein junges Paar will übers WE zu Freunden fahren. Sehen beide gut aus (speziell sie). Erstaunlicherweise gibt es aber in der TnA-Rubrik nix zu sehen. Jedenfalls plätten sie nachts auf der Straße fast einen liegengebliebenen Autofahrer. Später begegnen sie ihm an 'ner Tanke wieder und nehmen ihn dort zum nächsten Motel mit. Sein Name: John Ryder.
Selbiger ist ein Irrer, der gerne Leute umbringt und das versucht er auch mit unseren Helden. Es entspinnt sich eine Jagd, bei der man sich immer wieder nach dem Sinn fragt und darüber hinaus verzweifelt die Logik sucht. Die Motive des Killers bleiben im Dunkeln (okay), scheinen aber auch immer mal wieder zu wechseln (wtf?). Und der Typ findet unsere Helden wieder und wieder und wieder, als ob er ihnen einen GPS-Peilsender um den Hals gehängt hätte. Irgendwie ergibt das Ganze überhaupt keinen Sinn. Ich weiß nicht, ob das beim Original besser war. Immerhin kriegt man zu sehen, wie jemand von zwei Trucks zerrissen wird. Ist doch auch mal was.
Schauspielerisch werden keine Bäume ausgerissen, aber das Teil ist inmitten der Wüste von Neumexiko wirklich klasse gefilmt und bietet starke Aufnahmen. Da kann man wirklich nicht meckern. Als Fazit gilt das Gleiche wie bei Buried Alive, wenngleich der Gore-Faktor hier schon um einiges höher ist.
6/10