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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gestern "Spun" gesehen, mit Mickey Rourke und vielen anderen. Ein dreckiger Drogenfilm im Stil von Trainspotting oder Requiem For A Dream. Viele Charaktere, alle extrem abgefuckt und permanent drauf.
Regie von Jonas Akerlund. Er ist ja eher für Videoclips bekannt, berühmtes Beispiel: Smack My Bitch Up von The Prodigy. Entsprechend sieht auch der Film aus. Schnelle Schnitte, Farben, Nahaufnahmen etc

Ein Film wie ein Drogentrip, kann man sich ruhig anschauen wenn man auf sowas steht.
 
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Power Rangers


Ok, normalerweise war das bei Power Rangers immer so: der Hauptteil jeder Folge waren wild gestikulierte Kämpfe, sinnfreie Rückwärtssaltos, Kampfgeschrei und natürlich hässliche Aliens, die gegen coole Zords fighten. Füllmaterial waren dann High School, Teenager-Geschichten, Freundschaft und so 'n unwichtiger Kram. Action ging vor.

Jetzt spielt die neue Power Ranger Interpretation aber verkehrte Welt: sie bläst den Filler zum Abendfüller auf und serviert geschätzt dreiviertel der Laufzeit sich selbst findende Teenager, Schule und Freundschaftsmotive. Während die Ranger erst um fünf vor Zwölf auftreten und dann auch nur kurz lieblos dahinanimierte Steinhaufen verdreschen dürfen.

Von daher muss ich, aus Sicht der Power Ranger Serie, leider sagen: Thema verfehlt. Power Ranger Fans brauchen damit auch gar nicht mehr weiter lesen und können den Film getrost übersehen.

Kurioserweise funktioniert der Einstieg, also der Teenager-Part, aber sehr gut. Bisschen wie The Breakfast Club meets Chronicle. Und das geht auf. Hätte ich nie und nimmer erwartet, aber den Schauspielern und ihren Charakteren kann man eigentlich nichts vorwerfen. Die sind noch mit Abstand das Beste am Film. Weil sie erstaunlich glaubwürdig und sympathisch sind. Fängt schon damit an, dass hier Klischees überraschend gut umschifft werden. Das hübsche Mädchen ist beispielsweise hübsch, wird aber trotzdem nicht gemocht. Ist so gar nicht das plakative, peinliche Teenager-Gedöns, das ich erwartet habe. Nein, die Charaktere, ihr Training und ihre Freundschaft machen sogar irgendwie Spaß.

Bis sie dann zu den Rangers werden. Ab diesem Zeitpunkt stürzt der Film total ab. Dann trifft nämlich die bodenständige Originstory auf ein liebloses Monster- und Zorddesign, miese Kämpfe und Elizabeth Banks als Goldständer Rita Repulsa, die mit ihrer total überdrehten Art (sie keift, kichert und gestikuliert wild) zwar noch am nächsten an der Vorlage ist, damit aber irgendwie nicht so recht zum restlichen Filmton passen möchte. Maximaler Anticlimax. Zeichnen ewig die Charaktere, um dann so ein belang- und einfallsloses Finale abzuspulen.

Eigentlich dachte ich ja, dass es genau umgekehrt wäre und ich die Action gut und den Rest schlecht finden würde. Aber am Ende hat mir der Pre-Ranger Teil noch am besten gefallen, was glücklicherweise auch den Großteil des Films ausmacht, während die Ranger dann rund gelutschte Transformers für Arme waren. Mann, selten so ein lahmes Kostümdesign gesehen... der Megazord sieht aus wie ein verkappter Jaeger aus Pacific Rim. Und Goldar, ehrlich? In der Serie war das ein Krieger, hier ist es ein Haufen eingeschmolzenes Gold ohne jeglichen Ausdruck. Genau so wie die Stein-Golem Armee. Künstlerische Freiheit schön und gut, aber das ist schlichtweg langweilig.

Total absurd, aber für die Charaktere in den Ranger Rüstungen und ihren Alltag würde ich wahrscheinlich sogar 'ne potentielle Fortsetzung schauen. Für der Rest nicht.

Nix guter Power Rangers. Aber eine überraschend solide Teenager-Superhelden-Origin.
 
Darum gehts doch gar nicht. Mir wurde eben vorgeworfen meine Aussage wäre "schwachsinnig" gewesen, über diese Art und Weise zeugt meine Verwunderung. Natürlich gibt es schlechtere Filme, aber das ist schon ein sehr schwacher Film -> IMO. Und ich kann den Film ja wohl so finden, ohne dass das "schwachsinnig" ist oder ich mir sagen lassen muss, ich hätte noch nicht viele FIlme gesehen... Es gibt auch gute Unterhaltungsfilme wie z.B. Passangers, der auch nicht tiefgründig ist, mich aber sehr gut unterhalten hat. Oder Arrival hat mir in letzter Zeit echt gut gefallen.

Battlefield: Earth fand ich btw gleichwertig dumm wie Life.

Du kannst gern deine Meinung haben, die lasse ich dir, und ich habe auch gar kein Problem damit, wenn du Life richtig schlecht findest, aber ich bleibe trotzdem dabei, dass es schwachsinnig ist, Life als schlechtesten Scifi Film aller Zeiten zu bezeichnen.
 
Gestern "Spun" gesehen, mit Mickey Rourke und vielen anderen. Ein dreckiger Drogenfilm im Stil von Trainspotting oder Requiem For A Dream. Viele Charaktere, alle extrem abgefuckt und permanent drauf.
Regie von Jonas Akerlund. Er ist ja eher für Videoclips bekannt, berühmtes Beispiel: Smack My Bitch Up von The Prodigy. Entsprechend sieht auch der Film aus. Schnelle Schnitte, Farben, Nahaufnahmen etc

Ein Film wie ein Drogentrip, kann man sich ruhig anschauen wenn man auf sowas steht.
Die hängende CD war ein Alptraum. :lol:
 
The Loft - Fünf Freunde (u.a. Karl Urban, James Marsden und Wentworth Miller) teilen sich ein Loft, um ungestört ihre Frauen betrügen zu können. Doch eines Morgens findet man eine tote Frau im Bett...
Sehr gut besetzter, spannender Thriller, dessen Story echt gut ist. 8/10
Fand den auch ganz gut und kurzweilig. Dafür mag ich Free-TV. Ein Film den man einmal sehen und danach vergessen kann. Solide, aber nirgends wahnsinnig gut.

6/10
 
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:shock:

Mitreißend. Wow. Dieser Park Chan Wook versteht sein Handwerk. Seine Filme tragen immer eine ungewöhnliche, unbehagliche Note, die allerdings immer getroffen wird. Habe nur 3 seiner Werke gesehen und alle haben mich begeistert. (Thirst, Old boy, Snowpiercer)

Einer der aufregendsten Regisseure aktuell. Muss mir mal weitere Werke von ihm geben.
 
Du kannst gern deine Meinung haben, die lasse ich dir, und ich habe auch gar kein Problem damit, wenn du Life richtig schlecht findest, aber ich bleibe trotzdem dabei, dass es schwachsinnig ist, Life als schlechtesten Scifi Film aller Zeiten zu bezeichnen.

Ich glaub sowas kommt übers Inet manchmal schlecht rüber, das war eher als Metapher gemeint, wie wenn man sagt "ich hab das schon 1000x gesehen" :)
 
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:schock:

Mitreißend. Wow. Dieser Park Chan Wook versteht sein Handwerk. Seine Filme tragen immer eine ungewöhnliche, unbehagliche Note, die allerdings immer getroffen wird. Habe nur 3 seiner Werke gesehen und alle haben mich begeistert. (Thirst, Old boy, Snowpiercer)

Einer der aufregendsten Regisseure aktuell. Muss mir mal weitere Werke von ihm geben.

Der Sondermüll namens Snowpiercer ist nicht von ihm. Thirst ist zudem einer seiner schwächeren Filme. Schau dir die restlichen Teile der Rache-Trilogie an.
 
Der Sondermüll namens Snowpiercer ist nicht von ihm. Thirst ist zudem einer seiner schwächeren Filme. Schau dir die restlichen Teile der Rache-Trilogie an.
Uh. Wie komm ich denn darauf? Mir hat Snowpiercer auf jeden Fall gefallen. Trotz seiner Logiklöcher.

Sobald ich die Möglichkeit hab werde ich definitiv seine anderen Filme schauen.
 
Kong - Skull Island

Fetter Monsterfilm, geile fights, gute Effekte. Hier ist das Monster endlich mal wieder die Hauptfigur, bekommt viel Screentime und verdrischt das menschliche Packvolch :D Hat mir richtig gut gefallen, lediglich John C. Reilly wirkte auf mich wie ein Fremdkörper im Film. 8/10

GitS

Audiovisuell ein Brett. Die ganze Optik, der Stil, die Musik :liebe: richtig gut... im ganzen fand ich die Realverfilmung zugänglicher wie den Animefilm von 95. Natürlich geht er irgendwo seinen eigenen Weg, aber imo bleibt er immer relativ nah am Original. Zwischendrin fand ich ihn ein wenig langatmig. 8/10

Life

Joar, was habe ich erwartet? Ein "Vieh" was die Menschen frisst. Und genau das habe ich bekommen. Hochkarätig besetzt, die Darsteller machen einen guten Job. Obwohl ihre Rollen allesamt seltendämlich handeln :lol:. Aber ok, sowas gehört auch irgendwie dazu, sonnst wäre der Film nur 30 Minuten lang. Das Ende fand ich dann doch arg vorhersehbar :ugly:. Aber trotzdem war das richtig gute Sonntagnachmittagunterhaltung. 7/10
 
Gestern nach X Jahren wieder Apocalypto gesehen. Krass wie anders man nach so langer Zeit teilweise die Story im Kopf hat, aber trotzdem immer noch großartiger Film, so monumentale Bombaststreifen hat Gibson einfach drauf. Auch cool wie wenig CGI dort noch verwendet wurde und wie viel mehr Gewicht es verleiht, wenn Action-, Massen- und Tier-Szenen nicht komplett aus dem Computer kommen...
 
Verstehe deinen Beitrag nicht. Brauche eine Erklärung. :?
naj, der eine fühlt sich gut unterhalten: 6/10. der andere findets affig 6/10.

natürlich kann man jetzt überlegen ob affig nur wegen des wortwitzes gewählt wurde, allerdings ist das ja eher negativ. damit wollte ich selber nur zum ausdruck bringen, wie unterschiedlich die ansichten sein können, obwohl die wertung identisch ist.
 
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