Confusion - Sommer der Ausgeflippten
Die Geschichte spielt im Jahre 1976 und dreht sich um eine Clique von Freunden an ihrem Abschlusstag an der Highschool. Seine Freundin und einen neuen Kumpel aus dem Erstsemester im Schlepptau, kurvt der gutmütige Football-Held Randall "Pink" Floyd mühelos durch die verfeindeten Welten der Highschool-Sportler, Kiffer, Wichtigtuer und Rocker. Überraschenderweise handelt es sich bei Dazed and Confused nicht um einen Film über das Erwachsenwerden. Vielmehr traut er sich, die ewige und übermächtige Frage eines jeden Jugendlichen zu stellen: Was soll nun kommen? Für eine leichte Komödie ist er eine Spur zu ehrlich (typisches Zitat: "Sollte ich je sagen, dies waren die besten Jahre meines Lebens, erinnere mich daran, dass ich mich umbringe."). Andererseits viel zu komisch, um nur als weitere filmische Lebensbetrachtung zu gelten.
Einer der ersten Filmen von Richard Linklater. Und auch gleich einer der Besten (wobei seine Filme alle etwas haben). Ein toller Coming-of-Age Film. Es geht eigentlich nicht wirklich um was. Man sieht einfach den letzten Schultag von ein paar High-School Jungs in den 70ern. Aber die Charaktere sind klasse, der Soundtrack spitzenmässig und die Sets einfach nur cool. Dazu hat es noch ein paar grosse Namen zu Beginn ihrer Karriere. U.a. Ben Affleck der einen typischen Bully spielt, Matthew McConaughey, Jason London oder Milla Jovovich.
Der Film hat einfach was und transportiert die Stimmung der Jugend gut rüber. Spassig aber auch ein wenig nachdenklich.
9/10
Virgin Suicides
Amerika, Mitte der 70er Jahre. In einer Kleinstadt in Michigan haben die Nachbarsjungen nur Augen für die 5 Lisbon-Schwestern. Die schönen geheimnisvollen Mädchen erregen die Aufmerksamkeit und Neugier der Jungen, die bereit sind, alles zu tun, um die streng behüteten und fromm erzogenen Töchter kennen zu lernen. Doch ihre Entdeckungen werden sie jäh ihrer jugendlichen Unschuld entreißen und für immer Spuren hinterlassen. Denn die Ereignisse eskalieren...
Der nächste Film aus den 90ern, der in den 70er spielt... Mit vielen Jungstars von einer jungen Regisseurin (Sofia Coppola). Der Grundtenor hier ist weitaus melancholischer. Die ganze Farbgebung des Films verheisst nichts gutes. Der Film ist sehr ruhig und nachdenklich gehalten. Er baut eine sehr beklemmende Stimmung auf.
8/10
Non Stop
Bill Marks (Liam Neeson) ist ein U.S. Federal Air Marshal und befindet sich auf einem Transatlantikflug nach London. Kaum in der Luft, erhält er Textnachrichten von einem Unbekannten. Darin wird verlangt, dass 150 Millionen Dollar auf das genannte Konto überwiesen werden sollen, ansonsten stirbt alle 20 Minuten ein Passagier. Obwohl Bill mit der Hilfe seiner Sitznachbarin Jen Summers (Julianne Moore) und der pflichtbewussten Flugbegleiterin Nancy (Michelle Dockery) den Erpresser zu überführen versucht, gibt es nach besagten 20 Minuten ein erstes Opfer. Als der Pilot Bill darauf aufmerksam macht, das angegebene Konto laufe auf Bills Namen, wird dem Air Marshal klar, dass es um mehr als nur das erpresste Geld geht.
Bills Verdacht wird durch das Auftauchen einer Bombe bestätigt und die Situation eskaliert. Aufgrund seiner unkonventionellen Ermittlungsmethoden gerät der Air Marshal selbst unter Verdacht, der Entführer des Flugzeugs zu sein. Um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern, muss Bill nun nicht mehr nur gegen die Terroristen kämpfen, sondern auch gegen die Leute, die er zu retten versucht.
Liam Neeson in einer Liam Neeson Rolle. Funktioniert gewohnt gut, ohne gross zu überraschen. Das Raten, wer der Täter ist macht schon einigen Spass. Der Film erfindet nichts neu und geht als guter Actionstreifen durch. Nichts spezielles, was aber nicht heissen muss, dass er schlecht ist.
7/10 (mit Neeson-Bonus)