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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weasel1988 schrieb:
Ich will mir Gefährten auch noch geben. Nicht wegen dem ollen Gaul, sondern wegen dem Szenario. Gibt leider viel zu wenig aktuelle Filme, die sich mit dem ersten Weltkrieg befassen.

Der befasst sich aber nicht mit dem Weltkrieg, zu keiner Sekunde. Befassen ist was anderes. Dieser Film könnte ihnen gefallen wenn sie pocahontas oder free Willy gut fanden.

Der Film hat im übrigen auch schlechte kritiken bekommen, vor allem die schlechten schauspielleistungen, den schrecklich triffenden Schmalz und das permanente abspulen verschiedener Stationen. Aber gewisse pferdeszenen sind toll gemacht, richtig übel ist eine stacheldrahtszene aber wird dann vom Schmalz wieder schnell eingeholt. Spielberg wird hier pathetischer als ein Emmerich. Fast zum fremdschämen. Imo
 
Werd ihn mir definitiv angucken wenn er in die Thek kommt. So schlecht kann er nicht sein und pil kann man eh nicht ernst nehmen wenn es um gute Filme geht. Da nehme ich ja Urgs noch für voller und der steht auf Wim Wenders. :schreck:
 
pil schrieb:
Aber gewisse pferdeszenen sind toll gemacht, richtig übel ist eine stacheldrahtszene aber wird dann vom Schmalz wieder schnell eingeholt.

Hat die Stachendrahtszene damals nicht genau so stattgefunden?
Von wegen Schmalz, das ist die Realität! :D


Castle - Staffel 3
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:waah: Woah, was für ein Staffelfinale! Da hatten die Autoren doch tatsächlich mal Eier in der Buxe!

Ich behaupte einfach mal, dass Castle die beste aktuelle Krimi-Serie ist. Was hier geboten wird ist Geschichtenerzählen auf allerhöchstem Niveau. Castle ist clevere, humorvolle, emotionale und unbeschreiblich charmante Unterhaltung, die selbst aus einem banalen Raubmord ein intelligentes, mitreißendes Kriminal-Spektakel macht.

Die Figuren sind dabei einfach nur brilliant geschrieben - menschlich, sypmathisch und glaubwürdig. Auch die Chemie zwischen ihnen stimmt und macht unheimlich großen Spaß. Zudem beeindruckt das Drehbuch durch gehaltvolle und pointierte Dialoge und clever ausgearbeitete Fälle. Hier ist nichts überflüssig. Jede Szene, jedes gesprochene Wort ist ein Genuß und trägt seinen Teil zum hervorragenden Gesamtbild bei. Es gibt nur ganz wenige Serien, die mit einer derart hohen Vollkommenheit aufwarten und dieses Level dann auch noch staffelübergreifend halten können. Selbst die schlechtesten Castle-Folgen, können locker mit den stärksten Episoden von CSI & Konsorten mithalten.

Wenn man überhaupt etwas kritisieren könnte, ist es die Tatsache, dass es - bis auf sehr wenige Ausnahmen, in denen dann auch ein etwas ernsterer Ton angeschlagen wird - keine übergeordnete Handlung gibt. Wobei das in diesem Fall eigentlich eher ein Pluspunkt ist. Dadurch wird Castle nämlich extrem kurzweilig und muss sich nicht an irgendwelchen geschwollen-konstruierten Storys aufhalten.

Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Castle ist grandios. Originell, clever, spannend, gefühlvoll, lustig und fesselnd. Anders ausgedrückt: Castle ist perfekt und gehört genreübergreifend zum Besten, was das Fernsehen zur Zeit zu bieten hat. Auch, wenn es hier im Kern nur um genre-übliche Morde geht, mit einer solchen Genialität werden Kriminalgeschichten nur selten erzählt. Staffel 1 und 2 haben von mir 8 bzw. 9 Punkte bekommen. Da hat der letzte Kick noch gefehlt, die Story und Charaktere mussten sich noch ein wenig eingrooven. Grooviger als Staffel 3 geht es jedoch kaum. Von daher vergebe ich hier gerne die Höchstwertung. Arschgeile Serie! :huldig:

10/10 Alienentführungen
 
MiXeR schrieb:
Castle - Staffel 3
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:waah: Woah, was für ein Staffelfinale! Da hatten die Autoren doch tatsächlich mal Eier in der Buxe!

Ich behaupte einfach mal, dass Castle die beste aktuelle Krimi-Serie ist. Was hier geboten wird ist Geschichtenerzählen auf allerhöchstem Niveau. Castle ist clevere, humorvolle, emotionale und unbeschreiblich charmante Unterhaltung, die selbst aus einem banalen Raubmord ein intelligentes, mitreißendes Kriminal-Spektakel macht.

Die Figuren sind dabei einfach nur brilliant geschrieben - menschlich, sypmathisch und glaubwürdig. Auch die Chemie zwischen ihnen stimmt und macht unheimlich großen Spaß. Zudem beeindruckt das Drehbuch durch gehaltvolle und pointierte Dialoge und clever ausgearbeitete Fälle. Hier ist nichts überflüssig. Jede Szene, jedes gesprochene Wort ist ein Genuß und trägt seinen Teil zum hervorragenden Gesamtbild bei. Es gibt nur ganz wenige Serien, die mit einer derart hohen Vollkommenheit aufwarten und dieses Level dann auch noch staffelübergreifend halten können. Selbst die schlechtesten Castle-Folgen, können locker mit den stärksten Episoden von CSI & Konsorten mithalten.

Wenn man überhaupt etwas kritisieren könnte, ist es die Tatsache, dass es - bis auf sehr wenige Ausnahmen, in denen dann auch ein etwas ernsterer Ton angeschlagen wird - keine übergeordnete Handlung gibt. Wobei das in diesem Fall eigentlich eher ein Pluspunkt ist. Dadurch wird Castle nämlich extrem kurzweilig und muss sich nicht an irgendwelchen geschwollen-konstruierten Storys aufhalten.

Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Castle ist grandios. Originell, clever, spannend, gefühlvoll, lustig und fesselnd. Anders ausgedrückt: Castle ist perfekt und gehört genreübergreifend zum Besten, was das Fernsehen zur Zeit zu bieten hat. Auch, wenn es hier im Kern nur um genre-übliche Morde geht, mit einer solchen Genialität werden Kriminalgeschichten nur selten erzählt. Staffel 1 und 2 haben von mir 8 bzw. 9 Punkte bekommen. Da hat der letzte Kick noch gefehlt, die Story und Charaktere mussten sich noch ein wenig eingrooven. Grooviger als Staffel 3 geht es jedoch kaum. Von daher vergebe ich hier gerne die Höchstwertung. Arschgeile Serie! :huldig:
10/10 Alienentführungen

Braver Bursche :dhoch:

Es gibt zur Zeit nix was ich lieber gucke als Castle, es ist spannend, humorvoll, interessant und dabei herrlich kurzweilig, ich liebe es. :huldig:
 
The Artist

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war wohl mein erster stummfilm bisher, obwohl, war king kong nen stummfilm? keine ahnung. ist schon ne erfahrung die man mal machen kann, aber so ab der zweiten hälfte zieht sich der film sehr. er hätte gerne 30 minuten kürzer sein können. die geschichte passt und wird ab und zu überraschend gut in szene gesetzt. ich sag da mal nur die smoking szene mit der peppy.

aber so unterm strich ist es einfach nur nen hype film, der einfach alles anders macht wie all die anderen großen hollywood produktionen zur zeit. sowas macht aber imo nen film nicht automatisch zu einem sehenswerten film. ich bin ja jetzt eher an echten stummfilmen interessiert. außerdem war es ja gar kein stummfilm. denn musik gabs ja die ganze zeit, welche ab und zu inception was effekthascherei in die tasche gesteckt hat. aber musik gabs bei stummfilmen doch nur live? ich hätte genre auch live musik zu nem stummfilm gehabt und nicht musik vom band.

ist nicht wirklich zeitverschwendung aber auch nicht der überhit für mich. so im nachhinein würde ich trotzdem eher zu 0 tendieren.

0/1
 
Joa, Extinction kann man immerhin als halbwegs brauchbaren Actionfilm durchgehen lassen.
Den Rest finde ich auch eher ... scheiße. :D
 
OSS 117 - Er selbst ist sich genug
oss.rio_banq9ugt.jpg


„Wir wollen v. Zimmel entführen und ihn für seine Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.“ – „Welche sind das?“ – „Na, seine Beteiligung am Holocaust!“ – „Ach das. Na, das war ja auch 'n Ding.“ :lachweg:

Frankreichs Super-Spion, Hubert Bonisseur de la Bath, auch OSS 117 genannt, ist zurück. Diesmal verschlägt es ihn im Jahr 1967 nach Südamerika, wo er einen Obernazi ausfindig machen soll, der die Grande Nation mit einer Liste ehemaliger Nazi-Kollaborateure erpresst. Dabei stolpert der selbstverliebte Macho-Geheimagent natürlich wieder von einer waghalsigen Situation in die nächste.

Wie auch schon der erste Teil (OSS 117 – Der Spion, der sich liebte), ist Er selbst ist sich genug eine herrlich abgedrehte, politisch unkorrekte Geheimagentenfilm-Parodie, in der nicht nur Genre-Klischees, sondern gleich ganze Nationalitäten, Religionen und Weltbilder gekonnt durch den Kakao gezogen werden. Im Gegensatz zu seinen amerikanischen Vorbildern, wie etwa Austin Powers oder Johnny English, besticht OSS 117 dabei weniger durch debilen Schenkelklopfer-Humor (den ich auch sehr zu schätzen weiß), sondern scharfzüngige Dialoge und einmalig satirische Situationen. Schon der Einstieg sucht seinesgleichen. Wenn OSS 117 eine Gruppe von Chinesinnen mit billigen Zaubertricks bezierzt und selbige dann, in der darauf folgenden Schießerei, ausversehen über den Haufen schießt, nur um danach mit der letzten Überlebenden auf dem Teppich vorm Kamin Liebe zu machen, bleibt kein Auge trocken. Das ist grandios geschriebener, bissiger und gut getimter Humor, der in Hollywood leider nur sehr selten anzutreffen ist.

Dabei spielt Jean Dujardin den überheblichen, dauergrinsenden Frauenhelden mit einer derartigen Perfektion, dass man ihm nur nochmal zu seinem zurecht verdienten Oscar gratulieren kann. Ein einzigartiger Schauspieler, der es schafft Jim Carrey-würdige Grimasse mit einer erstaunlichen Ernsthaftigkeit rüberzubrignen. So nimmt man seinem total überzeichneten Charakter doch tatsächlich jedes Wort ab, obwohl sein Handlen in den meisten Fällen einfach nur dumm ist. An dieser Stelle muss ich jedoch auch Oliver Kalkofe lobend erwähnen, der hier, wie auch schon im Vorgänger, für die Übersetzung und die deutsche Synchronisation verantwortlich war und wieder für eine weit überdurchschnittliche Lokalisierung und köstlichen Wortwitz sorgt.

Die Geschichte ist dabei natürlich Nebensache. OSS 117 lebt von seinen Charakteren und originellen Einfällen. Trotzdem weiß die klischeehafte Handlung zu unterhalten und überrascht zwischenzeitlich sogar mit mehr oder weniger vorhersehbaren Wendungen und eine nette Hommage an Alfred Hitchcock's Vertigo. Insgesamt haben mir Story und Setting hier sogar noch mehr zugesagt als im ersten Teil. Dafür gehen dem Spion diesmal im letzten Drittel die Witze aus, wodurch der Film ein wenig an Tempo verliert.


OSS 117 - Er selbst ist sich genug ist eine erheiternde Geheimagenten-Parodie. Eine zynische Verneigung vor dem Genre, das durch seine charmant-schrägen Charaktere, den frechen Humor und die nostalgische Umsetzung für reichlich gute Laune sorgt. Meiner Meinung nach sogar noch etwas besser als der eh schon gelungene Vorgänger. :dhoch:

"Wie heißen noch die Chinesen, die mit den Nazis verbündet waren?" - "Japaner!" - "Aah, ja, Japaner ..." :lol:

8/10 Trapez-Unfälle


[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bovw8GNNZio[/vid]

:lachweg:
 
Die Mossad-Szene ist auch genial:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=ZnuaJHrefxU[/vid]

"Donnerwetter! Mit Juden Jagd auf einen Nazi machen … lustige Idee." – "Und warum?" – "Weil man euch gleich erkennt." – "Woran denn?" – "Was weiß ich... an den Nasen, den Ohren... an den Beinen, den Fingern, den Augen …"

:lol:

Oder am Ende:
"Das werden wir sehen, wenn mal was schweres zu tragen ist ..."

:lachweg:
 
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G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra

Ich weiß gar nicht was ich zu dem Mist sagen soll. Die schauspielerische Leistung geht gegen null. Der Cast scheint zu einigen Teilen aus der letzten Resterampe zu kommen. Besonders unsere zwei tollen Hauptdarsteller. Ich meine, der Farbige ist der irre Typ aus Scary Movie. :staun
Über den Rest will ich auch echt nicht viele Worte verlieren. Die Effekte sind ein absoluter Witz, ein richtiges Drehbuch scheint es auch nicht gegeben zu haben.

1/5 Sternen
 
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