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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

MacGruber
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Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Es hätte eine grandiose Hommage auf MacGyver und 80er-Jahre-Actionserien im Allgeminen werden können. Stattdessen ist MacGruber, der auf den 30-sekündigen SNL-Sketchen basiert, welche wiederum MacGyver parodieren, eine eher mäßige Komödie, die zwar durchaus ihre Momente hat (das menschliche Schutzschild, die Sache mit dem Nummernschild oder auch die unglaublich unerotischen Sexszenen :lol: ), über weite Strecken aber lediglich auf uninspirierten und infantilen Penis-Humor setzt.

Schade. Aus der Vorlage hätte man doch so viel machen können. Bis auf wenige Ausnahmen, in denen Gruber unbeschreiblich unsinnige Gadgets aus Alltagsgegenständen zusammenbastelt, seine MacGyver-Gedächtnisfrisur und den gelungenen 80er-Soundtrack, hat der Film jedoch nur wenig mit Richard Dean Andersons Kultserie gemeinsam. An Stelle, der von mir erwarteten, ironischer bzw. parodistischer Elemente tritt hier primitiver Holzhammerhumor, was mich im Endeffekt doch sehr enttäuscht hat. Ich glaube so häufig habe ich noch nie den Satz "Ich lutsch dir deinen Schwanz!" in einem Film gehört. :ugly:

Auch die Darsteller können nur bedingt begeistern. Will Forte spielt den Großmaul-Helden so überzeichnet, dass es schon fast weh tut, Kristen Wiig und Ryan Phillippe bleiben überraschend blass und sogar Val Kilmer kann sich als bitterböser Dieter von Cunth ( :lol: ) nur selten wirklich entfalten.

MacGruber ist eine einzige große Blödelei. Story und Charaktere sind eindimendional, der Humor spielt sich weit unter der Gürtellinie ab, was teilweise sehr gut funktioniert, häufig aber auch in die Hose geht, und die Inszenierung ist mittelmäßig-solide. Da wäre so viel mehr drin gewesen. Trotzdem kein Totalausfall und, für Freunde des debilen Humors, als kleiner Comedy-Happen zwischendruch durchaus zu gebrauchen.​

5/10 herausgerissene Kehlen
 
Loomit schrieb:
0shikuru schrieb:
Und der Synchronsprecher ist auch noch Stammsprecher von Mikkelsen. :fp:

Wohl weil seine Stimme ihn ziemlich gut trifft.

Ich weiß, wie sich Mikkelsen normal anhört. Und so definitiv nicht. Und wenn ich mir diesen Synchronsprecher in ernsteren Filmen mit Mikkelsen anhören muss (z.B. Exit), könnte ich einfach abkotzen. Das passt einfach nicht zum Schauspieler geschweige denn zum Charakter.
 
ich fand mc gruber geilo....mit sicherheit kein topfilm aber sehr unterhaltsam...
bei der "mcgyver"szene und am ende hats mich fast gekostet...und die sexszene waren genial :lol:
 
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Die Eisprinzen

Gestern auf ORF1. Will Ferrell als Chazz Michael Michaels und Jon Heder als Jimmy MacElroy prügeln sich nach den olympischen Winterspielen und werden daraufhin von allen Wettkämpfen ausgeschlossen. Kurz vor den nächsten Winterspielen bemerkt der Stalker (:grins:) von Jimmy, dass es einen Lapsus im Reglement gibt. Im Paarlauf kann er starten. Da so kurz vor den Wettkämpfen keine Partnerin mehr aufzutreiben ist, tuen sich die beiden Erzfeinde zusammen.
Ist ganz unterhaltsam. Eiskunstlaufen bietet sich für eine solche Komödie einfach an. Leider wurde doch einiges Potential verschenkt, aber schon nur das tolle Duo holt ne Menge raus.

Chazz Michael Michaels IST Eiskunstlaufen!

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7/10 (aufgerundet)
 
Rampage - Black Edition (Uncut)
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Mit Rampage beweist Dr. Boll wiedermal, dass er es doch irgendwie drauf hat. Im Gegensatz zu seinen schnell heruntergespulten Trash-Produktionen (Bloodrayne, Schwerter des Königs, Far Cry & Co), welche lediglich dazu dienen Geld in seine Taschen zu spülen, macht er alle paar Jahre - naja, eher alle paar Monate, wenn man die Geschwindigkeit betrachtet, mit der er seine Filme abdreht :ugly: - einen kleinen, aber überaus feinen Streifen, über Themen, die ihm sehr am Herzen liegen.

Nach Kriegen (Tunnel Rats, Darfur) und den "Abgründen der menschlichen Seele" (Siegburg), geht er diesmal auf das Thema Amoklauf ein. Dafür schnappt er sich einige mehr oder weniger bekannte, aber durchaus gute Schauspieler (Brendan "The Pacific" Fletcher, Matt "Eureka" Frewer) und lässt sie komplett improvisierte Dialoge in einem nihilistischen, glaubwürdigen und brutal-kalten Amoklauf-Drama sprechen. Anstatt seelenloser Videospielaction, gibt es hier einen harten und ehrlich inszenierten Amoklauf zu sehen, der sowohl emotional, als auch optisch überzeugen kann und sogar - damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet - mit einer überraschend plausiblen und guten Handlung aufwartet. Auch, wenn die Beweggründe des Amokläufers im Endeffekt nicht wirklich deutlich geworden sind.

Anzukreiden gibt es bei der Umsetzung lediglich die äußerst hecktische Kamera, welche zwar zur insgesamt eher realistischen Aufmachung passt, jedoch alles andere als angenehm zu schauen ist. Aber Rampage will ja auch gar nicht angenehm sein, sondern vielmehr ein kleiner Schlag in die Magengrube. Und das ist dieser überraschend schonungsloser und fast schon deprimierend pessimistische Film auch. Sicherlich kein inszenatorisches Meisterwerk, aber ein kleiner, packender Film über ein interessantes und immer wieder aktuelles Thema. Rampage können sich auch Boll-Hater ruhig mal anschauen.


Im Audiokommentar geht es diesmal übrigens unerwartet ruhig und ernst zur Sache.
Boll kotzt sich über Gott und die Welt aus und rechnet mit den Großen aus der Wirtschaft ab. Zwischenzeitlich erzählt er natürlich auch wieder kleinere Anekdoten vom Dreh und über das Filmbusiness. Das alles in seiner gewohnt lockeren Art.

7/10 Paintballs
 
Muuhh schrieb:
ich fand mc gruber geilo....mit sicherheit kein topfilm aber sehr unterhaltsam...
bei der "mcgyver"szene und am ende hats mich fast gekostet...und die sexszene waren genial :lol:

Istn typischer "Wir trinken Samstag Abends mitn paar Kumpels Bier und wollen lachen" Film. :grins:
 
Mal wieder

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Heat

Der ist einfach nur Wahnsinn. Krank wie geil ich den Streifen find. Die ganze Stimmung, die Dosierung der Action, die Sprüche, die Schauspieler. Ich hab mal einen sagen hören, Mann könne keine Schießereien inszenieren. Lachhaft. Heat ist in allem auf den Punkt. Ich liebe den Film!

9,5/10
 
Tropa de Elite (The Elite Squad)
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Männer in Schwarz,
was macht Ihr?
Den Teufel in Blau massakrieren!
Männer in Schwarz,
was macht Ihr?
Die Crews in den Slums massakrieren!


Rio de Janeiro im Jahre 1997. Korruption, Gewalt und Drogen durchzieht die brasilianische Millionenstadt, die durch die vielen Favelas (Slums) an manchen Orten eher einem Kriegsgebiet gleicht. Für Roberto Nascimento, seines Zeichens Kapitän der B.O.P.E. (Batalhão de Operações Policiais Especiais) Spezialeinheit, ist dies sein Arbeitsplatz, und er liebt seine Arbeit. Vic Mackey? Vergisst ihn, denn gegen Nascimento´s Methoden sieht der gute Vic aus wie ein kleines und glatzköpfiges Schulmädchen. Der Mann in Schwarz geht aber nicht nur knallhart gegen Drogendealer, Zuhälter und andere Kriminelle vor, sondern auch gegen korrupte Kollegen, die in der Stadt am Zuckerberg an jedem zweiten legalen oder illegalen Geschäft ihr Gehalt mit Schutzgeld aufbessern. Psychisch wie auch physisch angeschlagen und auf das Bitten seiner schwangeren Frau, will er nun seine Uniform an einen Nachfolger abgeben. Zur gleichen Zeit fangen die beiden Polizisten und Freunde Neto (Bild oben) und Matias mit ihrer Karriere an, aber anders als erhofft. Denn während Neto in die Autowerkstatt der Polizei versetzt wird, darf Matias, neben seinem Jura Studium, Funkgeräte reparieren und ungelöste Fälle sortieren. Dabei lernen sie nicht nur, wie man erfolgreich Ersatzteile in Rio besorgt, sondern auch wie das System aus Korruption und Diebstahl in ihrer Wache funktioniert. Doch es kommt so, wie es kommen muss und eines Abends stehen sie beide Roberto Nascimento gegenüber.

José Padilha liefert mit Tropa de Elite nicht nur einen realistischen, sondern auch einen sehr spannenden und intensiven Film ab. Sicherlich nicht für jeden, da Tropa de Elite dank Handkamera ne wacklige Optik hat, die Polizeigewalt hier auch nicht wirklich kritisiert wird und alle Dialoge, außer in wenigen Stellen, komplett untertitelt wird. Wer aber auf The Shield in Brasilien Bock hat, dazu noch keine Angst vor Untertiteln hat und sich eh schon in die richtige Stimmung für Max Payne 3 (war wohl eine große Inspiration für die Entwickler) bringen will, sollte Tropa de Elite unbedingt eine Chance geben.

8,5 von 10 verprügelten Studenten
 
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Lange vor mich hergeschoben, doch eben lief der Abspann und ich ziehe erneut meinen Hut vor Joe Wright. Zwar bleibt der meisterhaft inszenierte Atonement weiterhin sein bestes Werk, aber Hanna glänzt genauso durch seine aussergewöhnlichen Charakterportraits und ansehnlichem Action, der in diesem Coming of age Streifen aus dem Arthouse-Eck aber lediglich als Beiwerk dient - das ganze dafür gradios untermalt, da hat der Wright erneut ein gutes Händchen für gehabt.
Alles in Allem wirklich nicht das, was der Trailer suggeriert, dafür aber eine Originalität, die ich in dem generischen Einheitsbrei aus Agententhrillern und Actionflicks schmerzlich vermisse.

9/10 geschmacklosen Mondknallschlümpfen
 
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