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Die Schlümpfe 3D
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Näh, das war nichts. Muss ja gestehen, dass ich den kleinen blauen Gnomen (?) noch nie etwas abgewinnen konnte. Schon als Kind fand ich die Zeichentrickserie einfach nur nervig. Daran hat auch die Neuinterpretation für die iPhone-Generation nichts geändert.

Die Schlümpfe ist harmlose Familienunterhaltung, in der, ähnlich wie bei Alvin und die Chipmunks, animierte Schlümpfe auf reale Schauspieler und Umgebungen treffen. Was vielversprechend beginnt - die ersten Minuten in Schlumpfhausen sind tatsächlich charmant-witzig - verkommt beim Betreten der realen Welt zum konventionellen Hollywood-Klamauk ohne Seele. Wo Alvin, Simon und Theodore durch ihre spaßigen Pop-Song-Interpretationen für gute Laune sorgen (Ja, ich bin bekennender Fan der ersten Alvin und die Chipmunks-Verfilmung :D - Teil 2 war ja leider eine Gurke.), gibts bei den Schlümpfen nur anspruchslosen Humor, nervige Schlumpf-Sprüche (Ich weiß, dass die Schlümpfe gerne Worte durch "Schlumpf" ersetzen, aber nach dem hundertsten Wortaustausch-Witz ist es einfach nicht mehr lustig!) und den wohl lächerlichsten Bösewicht der jüngeren Filmgeschichte - das hat Gargamel nicht verdient. Daran können auch ein sympathisch-routiniert aufspielender Neil Patrick Harris und die gelungenen Computereffekte nichts ändern.

Was bleibt ist ein durchwachsener Familienfilm, der handweklich gut gemacht ist, ansonsten jedoch eher im Genremittelfeld anzusiedeln ist. Weder Geschichte, noch Humor oder Schauspieler können hier wirklich überzeugen. Als reiner Animationsfilm wären Die Schlümpfe weitaus besser aufgehoben.


Die 3D-Umsetzung kann sich hingegen durchaus sehen lassen. Die ersten 10 Minuten, welche komplett aus dem Computer stammen, bieten ein rundum gelungenes 3D-Bild. Beim Wechsel in die reale Welt merkt man dem Film jedoch an, dass er lediglich nachbearbeitet und nicht in 3D gedreht wurde. So überzeugen die Aufnahmen zwar jederzeit mit einer merklichen Räumlichkeit, eine echte Tiefenwirkung will sich aber nur selten einstellen. Im Gegensatz zu aktuellen Real3D-Produktionen, wie beispielsweise Die drei Musketiere, wo ich wirklich den Eindruck hatte in das Bild hineinschauen zu können, gleicht der 3D-Effekt hier eher einem aufwändigen 3D-Wackelbild. So besteht das Bild in den meisten Fällen lediglich aus einem Vorder- und einem Hintergrund, ohne "fließenden" Übergang. Insgesamt überzeugen die Aufnahmen jedoch, was auch an der ansonsten sehr sauberen und guten Bildqualität liegt. Zudem sorgen mehrere Pop-Outs für einige gelungene 3D-Momente. Im Finale fliegen einem so allerlei Gegnstände, Blitze und Schlümpfe um die Ohren. Hübsch und sehr viel besser als die meisten anderen, nachträglich konvertierten 3D-Filme.​

Film: 5/10 Sterngucker
3D-Effekt: 6/10 Sterngucker
 
War gestern jetzt auch noch in DRIVE

Was soll ich sagen, habe irgendwie gemischte Gefühle. Zwar ist die ganze Atmosphäre schon gut eingefangen und der Film unterscheidet sich auch vom Action-Einheitsbrei, aber so richtig gefesselt hat er mich trotzdem nicht. Etwas Spannung kommt eigentlich erst in der letzten halben Stunde auf. Muss man imo nicht unbedingt gesehen haben.

6/10
 
20120113_fright-night.jpg


Fright Night in 2D

Ich habe das Remake mit gemischten Gefühlen angeschaut; als ich vor Monaten den ersten Trailer sah hab ich nichts gutes erwartet. Doch ich wurde positiv überrascht, der Film war wirklich unterhaltsam.

Das Design der Vampire ist übrigens stark ans Original angelegt, was ich super finde ;)

Der Film bekommt von mir eine 8/10
 
Adams Äpfel

Gestern eigentlich nur durch Zufall im Apple TV drüber gestolpert und dann geguckt.

Ein sehr schwer zu beschreibender Film, der bei mir aber Eindruck hinterlassen hat.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=f-DnIoJjqjY[/vid]

9/10
 
Zimtzicke schrieb:
Adams Äpfel

Gestern eigentlich nur durch Zufall im Apple TV drüber gestolpert und dann geguckt.

Ein sehr schwer zu beschreibender Film, der bei mir aber Eindruck hinterlassen hat.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=f-DnIoJjqjY[/vid]

9/10


Gehört zu meinen Lieblingsfilmen :dhoch:
 
Zimtzicke schrieb:
Adams Äpfel

Gestern eigentlich nur durch Zufall im Apple TV drüber gestolpert und dann geguckt.

Ein sehr schwer zu beschreibender Film, der bei mir aber Eindruck hinterlassen hat.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=f-DnIoJjqjY
9/10
Der Film ist klasse :dhoch:
 
Ich glaube, das habe ich schon mal gefragt, aber kann man sich den auch auf deutsch antun? Leider kann ich mich bis heute nicht mit der deutschen Synchro von Mads Mikkelsen anfreunden (Ausnahme: Die Tür).
 
Jop. Bin eigentlich kein großer Fan von O-Ton (außer japanischen/koreanischen Filmen), aber wenn man einer Hauptfigur wie Mads Mikkelsen solch eine schlechte Besetzung der Stimme gibt, muss man mal Prioritäten setzen. Und der Synchronsprecher ist auch noch Stammsprecher von Mikkelsen. :fp:
 
0shikuru schrieb:
Ich glaube, das habe ich schon mal gefragt, aber kann man sich den auch auf deutsch antun? Leider kann ich mich bis heute nicht mit der deutschen Synchro von Mads Mikkelsen anfreunden (Ausnahme: Die Tür).

Ich finde ja. Ich hab ihn aber auch nur auf Deutsch gesehen. Grösstenteils hätte man aber meinen können, es wären deutsche Schauspieler.

Ich kann immernoch nicht sagen, was mich genau an diesem Film so ergriffen hat. Er hat so viele Facetten. Alle sind permanent spürbar, aber keine drängt sich auf.

Ich habe heute den ganzen Tag noch aktiv an den Film denken müssen, das kommt wahrlich nur selten vor.

edit: Ich finde es übrigens schön, dass ihr den Film auch gut findet. Heute Morgen hab ich noch gedacht, es kämen überwiegend "Aaah, 1. FC Arte"-Kommentare. :ugly:
 
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