Die Schlümpfe 3D
Film: 5/10 Sterngucker
3D-Effekt: 6/10 Sterngucker
Näh, das war nichts. Muss ja gestehen, dass ich den kleinen blauen Gnomen (?) noch nie etwas abgewinnen konnte. Schon als Kind fand ich die Zeichentrickserie einfach nur nervig. Daran hat auch die Neuinterpretation für die iPhone-Generation nichts geändert.
Die Schlümpfe ist harmlose Familienunterhaltung, in der, ähnlich wie bei Alvin und die Chipmunks, animierte Schlümpfe auf reale Schauspieler und Umgebungen treffen. Was vielversprechend beginnt - die ersten Minuten in Schlumpfhausen sind tatsächlich charmant-witzig - verkommt beim Betreten der realen Welt zum konventionellen Hollywood-Klamauk ohne Seele. Wo Alvin, Simon und Theodore durch ihre spaßigen Pop-Song-Interpretationen für gute Laune sorgen (Ja, ich bin bekennender Fan der ersten Alvin und die Chipmunks-Verfilmung
- Teil 2 war ja leider eine Gurke.), gibts bei den Schlümpfen nur anspruchslosen Humor, nervige Schlumpf-Sprüche (Ich weiß, dass die Schlümpfe gerne Worte durch "Schlumpf" ersetzen, aber nach dem hundertsten Wortaustausch-Witz ist es einfach nicht mehr lustig!) und den wohl lächerlichsten Bösewicht der jüngeren Filmgeschichte - das hat Gargamel nicht verdient. Daran können auch ein sympathisch-routiniert aufspielender Neil Patrick Harris und die gelungenen Computereffekte nichts ändern.
Was bleibt ist ein durchwachsener Familienfilm, der handweklich gut gemacht ist, ansonsten jedoch eher im Genremittelfeld anzusiedeln ist. Weder Geschichte, noch Humor oder Schauspieler können hier wirklich überzeugen. Als reiner Animationsfilm wären Die Schlümpfe weitaus besser aufgehoben.
Die 3D-Umsetzung kann sich hingegen durchaus sehen lassen. Die ersten 10 Minuten, welche komplett aus dem Computer stammen, bieten ein rundum gelungenes 3D-Bild. Beim Wechsel in die reale Welt merkt man dem Film jedoch an, dass er lediglich nachbearbeitet und nicht in 3D gedreht wurde. So überzeugen die Aufnahmen zwar jederzeit mit einer merklichen Räumlichkeit, eine echte Tiefenwirkung will sich aber nur selten einstellen. Im Gegensatz zu aktuellen Real3D-Produktionen, wie beispielsweise Die drei Musketiere, wo ich wirklich den Eindruck hatte in das Bild hineinschauen zu können, gleicht der 3D-Effekt hier eher einem aufwändigen 3D-Wackelbild. So besteht das Bild in den meisten Fällen lediglich aus einem Vorder- und einem Hintergrund, ohne "fließenden" Übergang. Insgesamt überzeugen die Aufnahmen jedoch, was auch an der ansonsten sehr sauberen und guten Bildqualität liegt. Zudem sorgen mehrere Pop-Outs für einige gelungene 3D-Momente. Im Finale fliegen einem so allerlei Gegnstände, Blitze und Schlümpfe um die Ohren. Hübsch und sehr viel besser als die meisten anderen, nachträglich konvertierten 3D-Filme.
Die Schlümpfe ist harmlose Familienunterhaltung, in der, ähnlich wie bei Alvin und die Chipmunks, animierte Schlümpfe auf reale Schauspieler und Umgebungen treffen. Was vielversprechend beginnt - die ersten Minuten in Schlumpfhausen sind tatsächlich charmant-witzig - verkommt beim Betreten der realen Welt zum konventionellen Hollywood-Klamauk ohne Seele. Wo Alvin, Simon und Theodore durch ihre spaßigen Pop-Song-Interpretationen für gute Laune sorgen (Ja, ich bin bekennender Fan der ersten Alvin und die Chipmunks-Verfilmung
Was bleibt ist ein durchwachsener Familienfilm, der handweklich gut gemacht ist, ansonsten jedoch eher im Genremittelfeld anzusiedeln ist. Weder Geschichte, noch Humor oder Schauspieler können hier wirklich überzeugen. Als reiner Animationsfilm wären Die Schlümpfe weitaus besser aufgehoben.
Die 3D-Umsetzung kann sich hingegen durchaus sehen lassen. Die ersten 10 Minuten, welche komplett aus dem Computer stammen, bieten ein rundum gelungenes 3D-Bild. Beim Wechsel in die reale Welt merkt man dem Film jedoch an, dass er lediglich nachbearbeitet und nicht in 3D gedreht wurde. So überzeugen die Aufnahmen zwar jederzeit mit einer merklichen Räumlichkeit, eine echte Tiefenwirkung will sich aber nur selten einstellen. Im Gegensatz zu aktuellen Real3D-Produktionen, wie beispielsweise Die drei Musketiere, wo ich wirklich den Eindruck hatte in das Bild hineinschauen zu können, gleicht der 3D-Effekt hier eher einem aufwändigen 3D-Wackelbild. So besteht das Bild in den meisten Fällen lediglich aus einem Vorder- und einem Hintergrund, ohne "fließenden" Übergang. Insgesamt überzeugen die Aufnahmen jedoch, was auch an der ansonsten sehr sauberen und guten Bildqualität liegt. Zudem sorgen mehrere Pop-Outs für einige gelungene 3D-Momente. Im Finale fliegen einem so allerlei Gegnstände, Blitze und Schlümpfe um die Ohren. Hübsch und sehr viel besser als die meisten anderen, nachträglich konvertierten 3D-Filme.
Film: 5/10 Sterngucker
3D-Effekt: 6/10 Sterngucker
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