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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Drive

Gestern im O-Ton gesehen und er war schon sehr genial irgendwie. So ruhig und intensiv das jeder im Kino seine Schnauze gehalten hat :D. Hat mir sehr gefallen. Zwar noch kein Kultstatus aber dennoch ein Film den man gesehen haben sollte.
 
Der Job von Driver (Ryan Gosling) ist eigentlich aufregend genug – tagsüber verdient er sein Geld als Stuntfahrer in Hollywood und er ist der Beste seines Fachs. Doch gilt dasselbe auch für seine nächtliche Tätigkeit als Fluchtwagenfahrer.

Alles andere würde nur unnötig spoilern und im Quote stehendes wird einem bereits im Intro gezeigt. Ansonsten hat der Film sehr viel vom Film Noir Genre.
 
Trayal schrieb:
Meine Rede, ich fand den Trailer wie gesagt auch nicht besonders gut. Der Trailer repräsentiert den Film aber zum Glück mehr schlecht als recht.

Ein gemeinsames Problem aller Winding Refn Streifen. ;)

Ich konnte mir Drive letztes Wochenende endlich im O-Ton geben und kann deine Rezension so stehen lassen. Hätte ich ihn letztes Jahr gesehen, würde es neben dem genauso grandiosen Confessions thronen.
 
Jiders schrieb:
Loomit schrieb:
Dann hast du eine Minute zu früh abgebrochen. :D
Nee hat er nicht. Ich fands auch öde... was solln das?

Captain Random featuring Captain Obvious. Machen ne "unglaubliche" Doku und dann am Ende erklärt man mir die Welt. Die letzten 10 minuten wirken so DERMAßEN aufgesetzt, dass ich am liebsten abgeschalten hätte. Die Message ist in einem Satz formuliert, aber danke, dass ihr es mir erklärt habt und mir ENDLICH das offensichtliche vor die Nase gehalten habt. :sleep:

Und außerdem: Ein paar Freunde von mir sind Russen. Die zeigen in der Tat Ambitionen, die krass in die Richtung gehen. Neulich hab ich mit zweien nach nem kleinen PES-Turnier und nem Kasten Bier noch ne Wodka-Flasche aufgemacht und die wollten dann unbedingt Armdrücken machen, weil einer von beiden während dem Turnier immer wieder (weil er verloren hat) behauptet hat, dass er ihn dafür unter der Hantelbank plattmacht. Das konnte der andere einfach überhaupt nicht auf sich sitzen lassen, ihr wisst ja wie die so sind.

TWIST: :shock::shock::shock::shock::shock::shock::shock:
Stimmt gar nicht, ey BOAH, alles nur Klischees und ihr habt das NUR geglaubt, weil ich stereotypen benutzt hab und sogar das Wort "krass" benutzt, den Wortwahl ist ganz wichtig und :sleep::sleep::sleep::sleep: und ja, auf meine Story is jetzt auch keiner mehr reingefallen, aber hätt ich euch so nen Text gedrückt und euch danach erzählt, dass es voll gar nicht stimmt, ey ( :shock: ), hättet ihr doch auch nur mit den Augen gerollt (spätestens nachdem ich euch auch noch erkläre, wie schlau ich das gemacht hab)

:lol: klasse

genau sowas in der art hab ich gedacht als die mit ihrem schmu da angefangen haben. investigativ journalismus sollte die lieber galileos fake check überlassen. da sitzten wohl alle auch mit staunenden augen davor und denken sich "nää hör auf, gibts net, dass ist echt faike?"
 
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Endlich die zweite Staffel von Fringe gesehen. Alter Falter, was für eine Show. :huldig:

Gott sei Dank hatte ich Season 3 auch schon hier, so konnte ich nach diesem un-fucking-fassbaren Staffelfinale gleich mit Folge 3.1 weitermachen.

Ich liebe solchen Serien mit allerlei Mystery, Science Fiction, dauerhafter Hochspannung mit immer wieder neuen, oft so abstrusen, aber dennoch so unglaublich originellen Einfällen.
Ich habe Lost bereits vergöttert, und hier wie dort sind es unabhängig von den eben genannten Punkten vor allem die grandiosen Darsteller und ihr famoses Zusammenspiel, was die Serie so sehenswert macht. Anna Torv, Joshua Jackson, Lance Reddick spielen klasse, aber alle werden von dem großartigen John Noble dabei noch übertroffen. Walter rocks! :headbang:

Hoffentlich bleibt in Season 3 die Qualität so hoch wie bisher. Heute Abend geht's weiter. :popcorn:
 
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band of brothers

ich vergebe eine 9,5/10 !

interessanter weise sind die folgen ohne wirklichen feindkontakt die intensivsten.



abzüge gibts für die meiner meinung nach schwache erste und letzte folge .
 
Trayal schrieb:
Drive

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War ja gestern zur Vorabvorführung im örtlichen Kino für Filmliebhaber und bin da in den Genuss von Drive gekommen.

Die Erwartungen waren gemischt, zum einen erhielt der Film ja exzellente Vorschusslorbeeren und zum anderen signalisierte mir der Trailer einen Film der zwar ganz nett aussah, aber jetzt nicht übermäßig interessant auf mich wirkte (zumindest der deutsche Trailer). Befürchtete ja etwas in Richtung der The Fast and the Furious Reihe, mit Fokus auf Action und Autos. Sehr, sehr weit gefehlt...

Nicht falsch verstehen, der Film hat definitiv einen gewichtigen Action-Part. Gibt sich zwar über große Strecken hinweg sehr ruhig und nahezu minimalistisch reduziert, was aber immer wieder durch kompromisslose Gewaltausbrüche unterbrochen wird, die nahezu opernhaft komponiert erscheinen.

Habe ja bekanntlich einen großen Faible für Filme die mich nicht lange vollquatschen und mir versuchen eine Erklärung nach der anderen reinzuwürgen. Drive tut das zum Glück auch nicht, er ist sogar relativ arm an Dialogen und verlässt sich auf seine umwerfend-virtuose Inszenierung. Dramaturgisch wie aus einem Guss und behaftet mit einer Film Noir Atmosphäre wie ich sie seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt habe.
Dazu trägt vor allem die fantastische Arbeit des Director of Photography bei, mit einer durch und durch stimmigen Lichtsetzung, perfekter Rahmung und Bildkomposition. Da wirkt jede Szene, jede Kamerafahrt streng durchdacht und perfekt arrangiert. Hinzu kommt ein sehr toller Soundtrack, der das Gesamtpaket abrundet und maßgeblich seinen Teil zur dichten Atmosphäre beisteuert. Bekommt man bereits ganz am Anfang zu spüren, im "Intro" von Drive.

Erwähnen sollte man natürlich auch noch die Leistung des Hauptdarstellers, der seine Figur gekonnt zu verkörpern weiß. Vor allem das Spiel seiner Mimik zeichnet den Charakter ganz stark aus.

Ist wahrscheinlich wieder ein Love It Or Hate It Kandidat. Manch einer wird meiner Begeisterung sicherlich zustimmen können, während sich andere an der Unkonvetionalität stören werden, da es sich halt doch ganz klar um einen Vertreter aus der Arthouse Ecke handelt und das ja bekanntlich nicht jedermanns Sache ist. Vor allem da der Trailer ja doch irgendwie einen Hollywood-Action-Thriller vermuten ließ, könnte sich die eigene Erwartungshaltung bereits als problematisch erweisen.

The Times schrieb:
It's a blood-pumping thrill ride of a movie.

Dem kann ich mich nur anschließen. Für mich eine ganz große Überraschung und ein instant Sprung in meine Favoriten-Riege. Wenn ich ihn noch zu 2011 zählen würde, dann wäre es definitiv mein Film des Jahres. :dhoch:

5/5

Aus dem grandiosen OST...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=MV_3Dpw-BRY[/vid]

Ich kann mich der Begeisterung nur anschließen. Ich wollte eigentlich eine längere Kritik schreiben, aber du berichtest schon das wichtigste. Kein Film in den letzten Jahren hat mich so einsam zurückgelassen wie dieser. Mittlerweile gibt es leider nicht mehr viele Filme, die an bestimmten Gefühlen bei mir rütteln. Doch bei Drive war ich sowohl entsetzt, bei einigen Szenen viel es mir auch wirklich schwer hinzugucken oder ich war einfach wie paralysiert in diesem Moment. Aber gerade in den ersten 30 Minuten zeichnete der Film mir eine gewisse Fröhlichkeit ins Gesicht. Die dort wirklich toll dargestellten Szenen, mit ihm, der Frau und dem Kind. Einfach wundervoll. Und zum Schluss. Saß ich dort, schaute die Credits. Restlose Begeisterung. Fantastisch.

10/10
 
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The Woman

Hui, heftiger Film. Eine Familie, angeführt von dem äußerst üblen Vater, versucht, eine kannibalische Frau, die wie ein Tier im Wald gelebt hat, zu zähmen, um in die Gesellschaft einzugliedern. Sie sperren sie im Keller ein und schnell zeigt sich, dass in dieser Familie nicht nur der Vater einen an der Klatsche hat und hinter der Vorzeigefamilie übles schlummert. Am Ende gerät alles völlig außer Kontrolle und überrascht zudem mit einem so nicht vorhersehbarem Puzzleteil der Geschichte.
Recht guter Film, hätte ich nicht gedacht.

6/10

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Warrior

Was war denn bitte das? Nur zufällig aufgrund einer guten Kritik bin ich auf diesen Film gestoßen und bekommen habe ich den besten Fighter-Film seit langem. Meiner Meinung nach noch ne ganze Ecke besser als "The Fighter" mit Wahlberg und Christian Bale und sogar als "Das Comeback" mit Russel Crowe.
Der Film überzeugt mit knallharten, realistischen und vor allem superb inszenierten Kämpfen und bietet daneben die wohl beste und überzeugendste Geschichte abseits des Ringes.
Ein früher alkoholabhängiger Vater, ehemaliger Profiboxer, hat seine Familie zerstört, die Brüder leben getrennt. Einer davon geht zur Armee und wird dort zum Helden (hat aber massive Probleme in seinem Inneren), der andere führt als Lehrer mit einer wundervollen Familie ein völlig anderes Leben, jedoch sitzt ihm die Bank im Nacken. Trotz dreier Nebenjobs steht das gemeinsam aufgebaute Haus kurz vor der Zwangsversteigerung; zudem wird er aufgrund eines Ringkampfes vorrübergehend suspendiert.
Durch Glück und Beziehungen erhält er die Teilnahme an einem Megaevent im Mixed-Martial-Arts-Wettkampf. Die Gewinnsumme steht bei 5 Millionen Dollar.
Doch auch sein Bruder nimmt an diesem Wettkampf Teil, als Trainer sein Vater, der auf diese Weise verzweifelt versucht, wieder Kontakt zu seinem Sohn zu bekommen und dessen Vergebung ersehnt.
Fantastischer Film, hat mir super gut gefallen!

9/10
 
The Hit List

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An einem Tag, der nicht der seine ist, wird der allzu gutmütige Alan erst von Gaunern erpresst, dann von einem Bürorivalen übervorteilt, und schließlich von der Freundin zugunsten des besten Freunds verlassen. Als er sich darüber in einer Bar abfüllt, verwickelt ihn ein freundlicher Fremder erst in ein Gespräch und lässt ihn dann eine Todesliste mit fünf Namen schreiben. Als Alan am nächsten Morgen erfährt, dass bereits der erste davon das Zeitliche gesegnet hat, ist der Schreck groß. Alan muss den Killer stoppen, wird aber selbst von der Polizei ins Visier genommen.

Quelle: amazon.de


Ein paar Logiklöcher zum Trotze ist es ein ganz ansehnlicher Film, Cuba Goding Jr. spielt recht ordentlich den Psychopathen.
Man kann ihn sich auf jeden Fall ansehen.

5,5/10
 
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