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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab jetzt mittlerweile 5 Folgen der zweiten Staffel von The Wire gesehen. Wenn das die schlechteste aller Staffeln sein soll, freu ich mich schon auf die nächsten (falls sie denn mal nach Deutschland kommen), denn diese Staffel spielt immer noch auf hohem Niveau. Sicherlich, an die Genialität der ersten Staffel kann sich nicht komplett anknüpfen. Dazu fehlt ihr bisher der konsequente Storyline. Hier zerfasert sich vieles, es werden noch mehr Charaktere eingeführt und es entstehen noch mehr Nebenschauplätze. Aber das stört mich überhaupt nicht, sondern fördert eher noch die Glaubwürdigkeit der Serie, die sich nicht dem Diktat beugt, genau das zu kopieren, was beim Zuschauer bereits erfolgreich war. Ziemlich mutig!

Ich glaube, danach werde ich wirklich Bock auf die anderen Staffeln haben und dann hänge ich erstmal in der Luft. :I
 
Stell dich schonmal auf lange Wartezeiten ein, ich glaub ich hab, um The Shield zuende sehen zu können, gute 3 Jahre warten müssen und es lag nicht daran das es die Staffeln nicht schon im Englischen gegeben hätte. Da kam eine Staffel im Jahrestakt (die Letze sogar noch später) raus...
 
Wenn es hier überhaupt noch weitergeht mit The Wire. An die O-Fassung traue ich mich nicht ran. Da wird so viel Dialekt und Slang gesprochen, dass sogar in USA viele Menschen die Sendung mit Untertitel gucken mussten! :ulgy:
 
Ah nee, ich seh gerade das es sämtliche Staffeln auf Deutsch auf iTunes gibt. Kosten zwar 30 Euro! Aber immerhin es gibt sie!

Hey Loomit! Du hast doch bestimmt alle Staffeln, oder? Kannst du mir die nicht mal leihen? :D
 
GPLegend schrieb:
Echt krass wie der Humor die Menschen unterschiedlich packen kann. Ich konnte bei Hangover nur ein Mal Lachen, der Rest war totale Langeweile. Bei Kill the Boss hab ich streckenweise Tränen gelacht.

Finde beide nicht besonders toll, wobei ich Hangover einen Tick besser finde als den schrecklichen Horrible Bosses.
Derart aufgesetzter, plumper und plakativer Hollywood Humor ist aber auch nicht meins.
 
Trayal schrieb:
GPLegend schrieb:
Echt krass wie der Humor die Menschen unterschiedlich packen kann. Ich konnte bei Hangover nur ein Mal Lachen, der Rest war totale Langeweile. Bei Kill the Boss hab ich streckenweise Tränen gelacht.

Finde beide nicht besonders toll, wobei ich Hangover einen Tick besser finde als den schrecklichen Horrible Bosses.
Derart aufgesetzter, plumper und plakativer Hollywood Humor ist aber auch nicht meins.

Gerade bei Horribel Bosses fand ich den Humor nicht so plump wie bei Hangover, obwohl ich das nicht nur als negativ empfinde, ich kann auch darüber gerne lachen.
 
Raskolnikoff schrieb:
Gerade bei Horribel Bosses fand ich den Humor nicht so plump wie bei Hangover, obwohl ich das nicht nur als negativ empfinde, ich kann auch darüber gerne lachen.

Teil 1 habe ich gar nicht so schlimm in Erinnerung (gut, habe ihn auch nur einmal gesehen und das war ziemlich zum Release, im Kino), wohin Teil 2 im Grunde nur Teil 1 in derber und reißerischer war. Hat mir daher noch weniger gefallen.

Ist aber einfach nicht meine Art von Humor. Ich muss bei einem Ingo Appelt auch fluchtartig das Weite suchen, da ich höchstens über ihn und nicht aufgrund seiner Performance lachen kann.
Ein gutes Kabarett, eine tolle Parodie (Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb) oder Filme die einfach nur unterschwelligen, aber treffsicheren Humor besitzen (Silentium) könnte ich mir immer und immer wieder ansehen. Den typischen Comedians und ihren Film Pendants kann ich aber nur selten etwas abgewinnen.
 
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Top Bond Film, auch wenn ich Daniel Craig nicht gerne sehe.
Bei der Szene mit dem Stuhl hat man(n) förmlich mitgelitten :ugly:
 
Source Code
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Spannendes Konzept, eine überaus gelungene Regiearbeit und gute Schauspieler - Source Code ist ein sehr guter Sci-Fi-Thriller, der vieles, wenn auch nicht alles, richtig macht.

Zeitreise- bzw. Zeitschleifenfilme sind nichts Neues. Auch Source Code bewegt sich irgendwo in Und täglich grüßt das Murmeltier-Gefilden, jedoch ohne bei den Genregrößen abzukupfern. So bietet die Handlung prinzipiell nicht mehr, als die eines simplen Terroristen-Thrillers, hebt sich durch den ... Murmeltier-Aspekt aber angenehm vom üblichen Spannungs-Filmchen-Einheitsbrei ab. Jede einzelne Wiederholung der Ereignisse wird spannend und immer etwas abgewandelt erzählt, wodurch, trotz geringer Story, nie Langeweile aufkommt.

Dazu trägt sicherlich auch Duncan Jones hervorragende Regie bei. Seine ruhige Kameraarbeit, gepaart mit einigen eindrucksvollen Kamerafahrten und gut eingesetzten Effekten, sorgt für reichlich Schauwert. Auch wenn mir sein erster Regie- bzw. Geniestreich Moon diesbezüglich etwas besser gefallen hat. Man merkt einfach, dass Source Code Jones erster großer "Blockbuster" ist. Hier wird dann doch etwas mehr Wert auf die Optik, als auf den Inhalt gelegt. Über das schmalzige Ende lässt sich zudem streiten. Dass dieser Film, der Themen wie Tod, Hilflosigkeit und vielleicht sogar den Sinn des Lebens behandelt - wenn auch nur verhältnismäßig oberflächlich - dann in einem derart kitschigen Heile-Welt-Finale gipfelt, ist nicht unbedingt optimal. Ich habe nichts gegen Happy Ends, aber hier wäre weniger mehr gewesen.

Dennoch weiß Source Code die gesamten, angenehm kurzen 90 Minuten gut zu unterhalten. Ein bisschen mehr Substanz und "Eier in der Hose" und wir hätten hier einen perfekten Sci-Fi-Film. So bleibt immerhin noch ein gelungener, kurzweiliger Genrevertreter, der sowohl audiovisuell, als auch schauspielerisch überzeugen und eine interessante und clevere Story vorweisen kann.

8/10 Source Codes
 
Das Backcover sagt 93 Minuten. Davon entfallen vielleicht 5 oder 6 Minuten auf den Abspann.
Sind zwar nicht ganz 1,5 Stunden, aber er war doch recht nah dran. Glaube ich jedenfalls. :D
 
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