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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

dweezzu schrieb:
Shield wird Urgs glaub ich nicht gefallen

aber nochmal zu Wire, Urgs:
Ist das, was du daran so anhimmelst, also wovon die Serie lebt, lediglich die tolle authentische Szenerie und Charakterzeichnung oder bietet die Story an sich, die Vorgänge in der Handlung auch derartig gute Qualität?

Na selbstverständlich. Die Story ist extrem glaubwürdig und komplex und basiert auf die Berichte eines Journalisten, der jahrelang in der Szene recherchiert hat.
Vor allem die Geschäftsbeziehungen, die Abhängigkeiten und Hirachien werden sehr gut ausgeleuchtet. Und zwar auf Seiten der Polizei, der Staatsanwälte, Politiker und auch bei den Gangstern. Parallelen dabei sind garantiert kein Zufall! Ziemlich clever gemacht!
 
Versuchs einfach mal hiermit:

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Ich bin nicht so angetan von The Wire vllt weil ich eben The Shield kenne, imo die beste Serie wo gibt ^^

Edit: ich verkauf dir dann die restlichen 6 Staffeln günstig und hol mir die Komplettbox :D
 
The Shawshank Redemption (Die Verurteilten)

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Hatte ja gewisse Erwartungen in den Film und die wurden im Grunde vollends erfüllt, insbesondere da es nicht unbedingt meine Thematik ist und ich bereits so einige Knast-Filme gesehen habe, von denen mich bisher nur Dead Man Walking richtig begeistern konnte - der in dem Genre übrigens immer noch mein Favorit ist. The Shawshank Redemption gehört aber definitiv zu den besten seiner Art und kommt für mich direkt nach eben genannten Dead Man Walking.

Man merkt dem Film in jeder seiner Facetten an, dass er auf den Massenmarkt hingetrimmt wurde, was ich jetzt nicht abwertend meine. Es ist wohl einer jener seltenen Filme mit denen die meisten Menschen etwas anfangen können (ich zähle mich hier selbst dazu), durch seine grundsätzlich interessante Geschichte (die allerdings stellenweise arg konstruiert wirkt), den zwar nicht beispiellosen aber durchaus sehr guten Darstellern, seinen netten Wendungen, inszenatorischen Spitzen und der inhaltlichen Leichtfüßigkeit, die zwar kurzzeitig zum Denken anregen kann, aber dies nicht wirklicht erfordert, da einem der Film plakativ vorkaut und auch gewisse, gesellschaftliche Bedürfnisse nach Dingen wie Beispielsweise der Moral befriedigt.

-> Vorsicht, ab hier könnte es zu Anspielungen kommen, die einem Spoiler ähneln könnten... <-

Gibt es denn irgendetwas an diesem Film zu bemängeln? Ja, gibt es durchaus. Für ein derartiges Thema geht er meiner Meinung nach viel zu handzahm vor und mimt zum Schluss sogar ein Happy End, mit beispielhafter und strahlender Moral. Mir fehlte da irgendwie die kompromisslose Härte, die er einem am Anfang zu suggerieren versuchte (die erste Nacht im Knast oder the Sisters).

Habe mir eigentlich sagen lassen, dass das letzte Drittel der Höhepunkt bzw. das Beste von The Shawshank Redemption sein sollte, auf welchen man sich freuen sollte. Empfinde das aber selbst genau umgekehrt. Das Finish ist meiner Meinung nach der schwächste Part, in dem alles viel zu schnell auf den "Ende gut alles gut"-Zug aufspringt und der Spannungsfaden vollkommen reißt.

Der bekannte Trick mit dem Kurzzeitgedächtnis (man ist bei einem großartigen Finish eher geneigt eine bessere Wertung zu vergeben, auch wenn der Rest nicht mithalten kann) griff daher leider nicht bei mir.
Das End-Szenario mit Red sah man in ähnlicher Form bereits mit Brooks, nur mit weniger Impact, was dem Ende nochmals einen kleinen Dämpfer gab.
Dafür konnte man zuvor mit einigen tollen Szenen punkten, wie eben genannter Szenarie um Brooks, Tommy Schicksal oder die Szene mit dem Plattenspieler.

Die 142 Minuten waren vielleicht auch etwas zu viel des Guten. Irgendwie kam es mir so vor, als würde sich The Shawshank Redemption von einem kleinen Checkpoint zum nächsten ziehen, bei jenem er dann wieder neue Energie tankte, in dem er an jener Stelle den Zuseher wieder bannt, bevor er zu auffallend langatmig werden würde.

Insgesamt aber ein sehenswerter Film, der definitiv seine Momente hat und den man sich vor allem wahrscheinlich mit nahezu jedem ansehen kann, ohne am Ende mit langen Gesichtern leben zu müssen. Perfekt auf einen breiten Geschmack zugeschnitten und eine optimale Abendunterhaltung - er bedient im Grunde genau das, was die meisten Leute sehen wollen. Wird mir aber aufgrund genannter Kritiken, der fehlenden Substanz -Tiefgründigkeit ist aber imo auch überhaupt nicht der Anspruch dieses Films, denn er will in erster Linie gut unterhalten und das tut er auch - und standalone Merkmalen, die ihn wirklich besonders machen würden, nicht allzu lange im Kopf bleiben.

3/5
 
Loomit schrieb:
Habs mit Shield oft probiert aber hat mich jedesmal gelangweilt.

Boah, das ich dir mal bei einem Medium wie Film/Serie zustimmen könnte hätte ich auch nie erwartet. :grins:

Kenne von The Shield bis dato die ersten drei Staffeln und habe mich ziemlich schwer getan all das zu gucken. Gezündet hat es nicht wirklich, zudem hasse ich in der Serie wirklich JEDEN. Ich habe kein Problem mit Arschloch-Charakteren, aber bei The Shield ist mir das einfach zu viel des Guten.

Ich bin aber generell nicht so ein Copserienfreund.

Mal sehen, wenn die Komplettbox mal attraktiv im Preis sein sollte, versuch ichs ja doch ein mal mit den restlichen Staffeln.
 
So, bin durch. Die letzte Folge war relativ unspektakulär oder zumindest nicht besonders spannend. Das war aber vorhersehbar und dem Realismus geschuldet. So enden solche Fälle eben vor Gericht. Bin auf jedenfall gespannt, was sie sich für die zweite Staffel ausgedacht haben.

The Shield kenne ich, wie gesagt, noch nicht. Ich bin eigentlich auch kein großer Fan von Cop-Serien. Hatte daher auch The Wire erstmal ein halbes Jahr rumliegen, bis ich mich dazu durchringen konnte.

Was macht den The Shield konkret besser als The Wire. Das würde mich mal interessieren?
 
Die Hauptcharaktere schwanken immer zwischen guten Kerlen und kompromisslosen Arschlöchern (Zweiteres sticht mehr heraus).

Allein das reizt mich an der Serie schon ungemein, in jeder anderen Serie gibt es einen Charakter für den man Sympathien entwickelt und hier ist es eine extreme Gratwanderung.
Die Serie ist sehr brutal wirkt imo aber jederzeit glaubwürdig.
Ich hatte bei noch keiner Serie wo viele "WTF, das ist jetzt nicht wirklich passiert" Momente.
Schaus dir einfach an :)
 
Urgs schrieb:
Was macht den The Shield konkret besser als The Wire. Das würde mich mal interessieren?

Ich kenne z.B. The Wire überhaupt nicht. Das besondere an "The Shield" ist, dass dort die Sondereinheit gegen Gangkriminalität selbst tief mit im kriminellen Sumpf steckt. Teilweise mit extrem krassen Aktionen. Und die ganze Zeit über ist die ganze Sache immer kurz davor, ihnen um die Ohren zu fliegen - aber meistens schaffen sie es doch wieder, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das macht die Serie so spannend. Dazu die starken Charaktere, besonders mit ihrem Anführer Vic. Eigentlich fast alles Arschlöcher, aber man fiebert trotzdem mit ihnen mit.
 
dweezzu schrieb:
du hast doch mMn genug gesehen und es wird nix mit euch beiden?

Wie kann man da auf die Idee kommen die Komplettbox zu kaufen?

Die Neugierde wie es mit dem Team weitergeht? Staffel 3 fand ich zumindest wesentlich besser als Teil 2, also ist evtl. doch noch etwas drin. Man muss eine Serie nicht immer vergöttern um sie zu schauen.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Urgs schrieb:
Was macht den The Shield konkret besser als The Wire. Das würde mich mal interessieren?

Ich kenne z.B. The Wire überhaupt nicht. Das besondere an "The Shield" ist, dass dort die Sondereinheit gegen Gangkriminalität selbst tief mit im kriminellen Sumpf steckt. Teilweise mit extrem krassen Aktionen. Und die ganze Zeit über ist die ganze Sache immer kurz davor, ihnen um die Ohren zu fliegen - aber meistens schaffen sie es doch wieder, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das macht die Serie so spannend. Dazu die starken Charaktere, besonders mit ihrem Anführer Vic. Eigentlich fast alles Arschlöcher, aber man fiebert trotzdem mit ihnen mit.

und neben vic & co gibt es ja auch noch genug andere gute handlungsstänge.
 
Urgs schrieb:
So, bin durch. Die letzte Folge war relativ unspektakulär oder zumindest nicht besonders spannend. Das war aber vorhersehbar und dem Realismus geschuldet. So enden solche Fälle eben vor Gericht. Bin auf jedenfall gespannt, was sie sich für die zweite Staffel ausgedacht haben.

The Shield kenne ich, wie gesagt, noch nicht. Ich bin eigentlich auch kein großer Fan von Cop-Serien. Hatte daher auch The Wire erstmal ein halbes Jahr rumliegen, bis ich mich dazu durchringen konnte.

Was macht den The Shield konkret besser als The Wire. Das würde mich mal interessieren?

Glückwunsch! Damit hast du eine der besten - wenn nicht sogar die Beste - Serien zu Ende geguckt! The Wire ist einfach ganz großes Kino :huldig:
The Shield geht in eine komplett andere Richtung. Wo in the Wire Schritt für Schritt nach Gesetz gehandelt wird, ist in the Shield Vic Mackey(der Hauptcharakter) das Gesetz :ugly: The Shield würde ich zugute halten, dass alles viel dramatischer (leicht Hollywoodmäßiger) ist als the Wire und somit der Spannungsbogen bis zur nächsten Folge enorm ist. Obwohl manche Charaktere Arschlöcher sind, und es nicht verdient haben als Polizisten zu arbeiten, schafft es die Serie, dass man trotzdem mit den Charakteren mitfiebert. Ich habe für the Shield ein paar Folgen gebraucht bevor es gezündet hat, aber im Endeffekt war die Serie auch ein reiner Genuss! Zwar würde ich the Wire ein bisschen über the Shield setzen, aber die Serie gehört sicher auch zum Besten, dass Fernsehen zu bieten hat.
 
@MKS
mit der Schlinge ist schon fast zu viel gewusst

@Freezi
achja, wir beide ticken soo wunderbar unterschiedlich :D
aber wenigstens gefallen sollte einem eine Serie dann, auch wenn es nicht die große Liebe ist. Und nach "ziemlich schwer getan all das zu gucken" und "zudem hasse ich in der Serie wirklich JEDEN." könnte ich sowas nicht nachvollziehen.

Urgs schrieb:
Was macht den The Shield konkret besser als The Wire. Das würde mich mal interessieren?

Kenne Wire auch nicht, aber abgesehen von einem hohen Spannungsgrad und coolen Konstellationen der handelnden Figuren, gefällt mir bei The Shield (wie schon öfter gesagt) so unglaublich gut wie die vielen Handlungsbögen verlaufen.

Musst du dir echt als einzelne Kurven vorstellen. Und da gibt es Handlungen, die gehen im Sinne einer klassischen Crime-Serie nur über eine Folge. Dann gibt es welche, die drei, vier Folgen lang verfolgt werden, andere wiederum eine halbe, ganze oder zwei Staffeln und letztlich sogar eine, die sich gewissermaßen von Folge Eins bis zum absoluten Ende durch die ganze Serie zieht.

Ist natürlich schon popcorniger (/weniger Underground/gemächlich/intellektuell) als Wire (nach dem, was ich so davon vernommen habe), und genau da sehe ich das Konfliktpotential mit deinem Arte-Geschmack (no offense), aber mich hat die Serie superb unterhalten.
 
Scheint wohl so zu sein wie Fanmake es schon sagt, das sind wohl zwei veschiedene paar Schuhe, die man kaum miteinander vergleichen kann. Die Heangehensweise scheint sehr unterschiedlich zu sein. Vielleicht schaue ich es mir mal an, aber es lockt mich nicht besonders. Da stehen noch andere Sachen auf meinem Zettel. Boardwalk Empire beispielsweise.
 
da hab ich mit meinem geschmack ja glück gehabt...ich liebe "die verurteilten"
kann trayals wertung auch nix abgewinnen, aber das is geschmackssache...

der film will genau das sein was er ist...nicht brutaler etc......
 
Burn Notice - Die komplette zweite Staffel 7/10

Ein wenig wie schon Staffel 1, anfänglich etwas schwerfällig, kommt sie nach und nach in Fahrt und ist gegen Ende dann wirklich gut. Kein absolutes Highlight im TV-Dschungel, aber auf jeden Fall unterhaltsame Kost. Bruce Campbell kann man sich natürlich auch immer ansehen.
 
hab mir am samstag DEATH RACE 2 gegeben...

hmmm keine ahnung... kurzweilig war er... berechenbar... lange nicht so gut wie der mit statham... als prequel aber auch nicht sooo schlecht...

ich sag einfach mal 5/10 mustangs
 
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