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Freezi schrieb:Mit Green Lantern ist sicherlich kein neuer Klassiker unter den Science-Fiction Actionfilmen entstanden, dafür aber ein kurzweiliger Vertreter seiner Art mit viel Phantasie und einem passenden Hauptdarsteller. Nach vielen Pleiten und der teils vernichtenden Kritik bin ich daher eher positiv überrascht.

Wolverine schrieb:Freezi schrieb:Mit Green Lantern ist sicherlich kein neuer Klassiker unter den Science-Fiction Actionfilmen entstanden, dafür aber ein kurzweiliger Vertreter seiner Art mit viel Phantasie und einem passenden Hauptdarsteller. Nach vielen Pleiten und der teils vernichtenden Kritik bin ich daher eher positiv überrascht.
Kampfjets im Weltraum gehen bei dir noch als Fantasie durch?
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KaKun schrieb:So eigen wie Walhalla Rising?
Also ich kann mich den euphorischen Meinungen jetzt nicht wirklich anschließen.
Erwartet habe ich so eine Art Glorreiche 7 im dreckigen Mittelalter. Schön und gut - das hab ich auch bekommen. Die Atmo ist wirklich toll eingefangen und der ganze Mief und Dreck stinkt förmlich aus dem TV heraus. Das ist klasse.
Was weniger klasse ist, ist der Umstand, dass die Glorreichen mit Ausnahme des Knappen ein Haufen unsympathischer Schlagetots sind, deren voraussehbares Ende mich in jedem Fall völlig kalt lies. Der Templer hätte was werden können, aber der war ja laut Drehbuch ein Eisklotz. Schade. Den Rest konnte man mit Anlauf in die Tonne treten und so richtig was auf dem Kasten hatten die auch nicht, wie man ja immer mal schön demonstriert bekam. Im Grunde ist Marshall der einzige, der kämpfen kann.
Die Kämpfe selbst sind auf jeden Fall hart, aber keinesfalls soooo hart. Das liegt schon daran, dass aus Budget-Gründen fast immer nur "Hieb, Schnitt, Goreeffekt" gezeigt wird. Und meistens spritzt 'eh nur etwas Blut. Braveheart bleibt hier nach wie vor die Nummer 1 in der Schlachtenrubrik. Ja, es gibt den einen oder anderen Exzess, aber die kommen auch nie so brachial rüber, wie es eigentlich sein müsste.
Weiterhin leiden die Kämpfe imo unglaublich unter der wilden Shaky-Cam inkl. Bourne-Schnittgewitter. Da erkannte man ja fast überhaupt nix (und ich finde The Expendables recht übersichtlich in den Kampfszenen), was wohl auch daran lag, dass kaum einer der Darsteller was konnte.
Die Story macht auch nicht viel her.Ansonsten bleibt das alles arg blass. Nicht, dass es bei dem Thema viel gebraucht hätte, aber es wäre schon mal viel damit getan, wenn dem Zuschauer (in diesem Fall mir) der Ausgang der Handlung nicht so vollkommen scheißegal wäre.Der eigentlich wichtigste Punkt - die verbale Auseinandersetzung - kommt erst viel zu spät und wird dann auch noch abrupt beendet, weil einer der beiden Gesprächspartner zerstückelt und an die Wand geklatscht werden muss.
Darstellerisch kann man im Grunde nicht meckern. James Purefoy ist wohl beim History-Channel zwangsangestellt, aber man kauft ihm diese Rollen inzwischen ab. Paul Giamatti darf erst viel zu spät was zeigen und leidet für mich persönlich an dem Problem, dass ich ihn immer als den Bösen bei Shoot 'em Up sehe, was nicht gerade hilfreich ist, wenn er mir die Rolle als englischer König verkaufen soll (was nebenbei auch nicht funktioniert, denn er wirkt immer wie ein Proll und nicht wie jemand, der eine königliche Erziehung genossen hat. Johann Ohneland mag ein Loser gewesen sein, aber man darf doch trotzdem ein Mindestmaß an königlichem Habitus erwarten). Der Rest hatte Spaß am Dreh - dürfte ja sicher auch ganz witzig gewesen sein. Aber wirklich gefordert wurde da niemand. Lediglich Charles Dance ist noch erwähnenswert.
Positiv möchte ich noch erwähnen, dass die Macher sich ihrer Grenzen bewusst waren und deswegen auch nicht versuchen, krampfhaft etwas zu zeigen, was sie nicht können. Die CGIs (Burgen etc.) sind mäßig aber eben nicht sehr oft zu sehen. Die Goreeffekte wurden in der erwähnten Form gestaltet und man verzichtete auf lächerlich anzusehende Live-Effekte. Und das das Heer der Gegner wohl nur aus 50 Mann bestand (statt aus 1000), wurde auch geschickt überspielt.
Über den Geschichtsfaktor bzw. die Logik breite ich den Mantel des Schweigens. Das war wohl nie das Ziel. Aber das nun ausgerechnet die Magna Carta für dieses bisschen Dorfgekloppe den großen Aufhänger bildet, ist imo schon Overkill. Da hätte es das ein kleinerer Maßstab auch getan.
Unterm Strich also nicht ganz verkehrt, aber imo auch weit von einem Must See entfernt.
megachri schrieb:gestern 2 filme geguckt...
American Psycho
WTF?
ich kann leider keine wertung geben... muss mir den nochmal anschauen... der film war kurzweilig... extrem kurzweilig sogar... abgefahren... und dann war schluss... einfach so... so kam es mir zumindest vor... ich sass wirklich so vor der leinwand:
will heißen, ich hab den schluss net gerafft...
?/10 serienmorden...
IRONCLAD
da sass ich ebenfalls so vor der leinwand:
aber nur aufgrund der jugendfreigabe ab 16... WTF????????? da fliegen mehr körperteile durch die gegend als bei manchem horrorfilm
aber trotzdem sehr geiler streifen... gute darsteller, gute effekte, gute story... und gutes pacing...
9/10 morgensternen


FLip schrieb:Ich schaue gerade die dritte Staffel Dexter (Folge 4).
Passiert da noch was?
Staffel 1 und 2 waren überragend, die dritte langweilt mich bisher.
Aber der Film an sich ist schon von seiner Grundidee her zum Scheitern verurteilt.
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