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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Your Highness am Sonntag gesehen

Schwulenwizte
Pädophilenwitze
Frauenfeindliche Witze
Kifferwitze
Titten
nette SFX
sau guter Soundtrack
kleines bisschen Splatter
jede Menge verarschter Fantasyklischees


so muss RPG aussehen, bis jetzt der Film des Jahres :headbang:
 
Black Swan

Endlich gesehen! Grundsätzlich hat er mir ganz gut gefallen. Besonders die Leistung von Natalie Portman fand ich sehenswert. Ebenso fand ich die Einblicke in die Welt des Balletts ganz interessant. Was genau im Film , bzw. mit der Hauptdarstellering passiert, darüber hab ich noch keine richtige Klarsicht. Fand's auch irgendwie unpassend, dass der Film teilweise solche Horroreffekte benutzt. Aber defintiv ein Film, über den man sich noch eine Weile Gedanken machen kann.

8/10
 
Urgs schrieb:
Black Swan

Endlich gesehen! Grundsätzlich hat er mir ganz gut gefallen. Besonders die Leistung von Natalie Portman fand ich sehenswert. Ebenso fand ich die Einblicke in die Welt des Balletts ganz interessant. Was genau im Film , bzw. mit der Hauptdarstellering passiert, darüber hab ich noch keine richtige Klarsicht. Fand's auch irgendwie unpassend, dass der Film teilweise solche Horroreffekte benutzt. Aber defintiv ein Film, über den man sich noch eine Weile Gedanken machen kann.

8/10

das ist der erste film, der mich unglaublich mitgenommen hat. ich schaue mir andauernd irgendwelche gore-psycho-thriller-folter-splatter-horror-filme an, bleibe dabei gelassen und bewahre distanz und dann ist es so ein überpräsenter film, der mich innerlich von anfang bis ende bluten lässt.
ich konnte diesen film kaum ertragen. wie die situation des mädels von den kerlen ausgenutzt wurde, hat mich richtig fertig gemacht. diese sexuelle begierde war so abstoßend wie realistisch. jetzt hätte ich gerne einen psychologen, der mir erklärt, was mit mir los ist.

watchmen habe ich heute gesehen. bis zum ende habe ich nicht ganz durchgehalten. ich könnte mich über seiten über den film auslassen, aber ich lasse es. er hat mir nicht gefallen.
 
wahrscheinlich bin ich etwas übersensibel. wenn ich das jetzt nicht falsch interpretiere, hat natalie portman in dem film kein gesundes verhältnis zur sexualität. wahrscheinlich wegen der erziehung. und diese prüde blockade versucht ihr tanzlehrer, aber auch ihre freunde und bekanntschaften und wahrscheinlich auch unterbewusst sie selbst einzureißen. zum einen zugunsten des balletts, dann sieht es aber auch so aus als würde der franzose ihre unbeholfenheit selbst ausnutzen und auch die kerle in dem club nehmen sich dem sexuell hilflosen mädel an.
mich widert das dieses gezielte ausnutzen der schutzlosigkeit richtig an. ich denke selbst, dass ich zu sensibel bin und bestimmt hätte freud eine erklärung parat. ich kann mir auch nicht ansehen, wie typen beim ersten date oder im club die frauen betrunken machen oder gleich auf die dichten mädels jagd machen.

habe ich den film so anders wahrgenommen als andere zuschauer? habe mich schon im kino gewundert, dass einige recht locker blieben. für mich war es aber der reinste horror.
 
Ich hatte den Eindruck, ihr Lehrer hat das mehr in ihrem Interesse gemacht, damit sie über sich hinauswächst. Er nutzt sie wohl schon aus, aber eher weil er den Erfolg braucht. Die erotischen Szenen fand ich eigentlich ganz ansprechend, wenn auch etwas gekünstelt.
 
eape schrieb:
wahrscheinlich bin ich etwas übersensibel. wenn ich das jetzt nicht falsch interpretiere, hat natalie portman in dem film kein gesundes verhältnis zur sexualität. wahrscheinlich wegen der erziehung. und diese prüde blockade versucht ihr tanzlehrer, aber auch ihre freunde und bekanntschaften und wahrscheinlich auch unterbewusst sie selbst einzureißen. zum einen zugunsten des balletts, dann sieht es aber auch so aus als würde der franzose ihre unbeholfenheit selbst ausnutzen und auch die kerle in dem club nehmen sich dem sexuell hilflosen mädel an.
mich widert das dieses gezielte ausnutzen der schutzlosigkeit richtig an. ich denke selbst, dass ich zu sensibel bin und bestimmt hätte freud eine erklärung parat. ich kann mir auch nicht ansehen, wie typen beim ersten date oder im club die frauen betrunken machen oder gleich auf die dichten mädels jagd machen.

habe ich den film so anders wahrgenommen als andere zuschauer? habe mich schon im kino gewundert, dass einige recht locker blieben. für mich war es aber der reinste horror.

Ich denke auch, das es an der Erziehung lag, das hat man ja schon daran gemerkt, wie die Mutter mit ihr umgegangen ist, oder die Art wie ihr Zimmer Dekoriert war, oder die Angst, das die Mutter ihre Verletzungen, die sie sich selbst zufügt entdeckt. Für mich sah das so aus, als wollte die Mutter verhindern das ihr 'liebes Mädchen' erwachsen wird. Und ich denke dadurch, das sie im Film so gut wie nichts zu Essen zu sich nimmt, die Situation mental noch angespannter wird.
 
Wenn sich ein Mensch so sehr auf etwas konzentriert und hart daran arbeitet, dann bleiben eben solche Dinge oft auf der Strecke. Das muss einen aber noch lange nicht in den Wahnsinn treiben. Ich frage mich, wenn dieser enorme Leistungsdruck bei ihr eine Schizophrenie ausgelöst hat, hatte ihre Mutter ebenfalls diese Krankheit und hat sie dieser vor ihr verborgen?
 
Die Mutter litt nicht unter Schizophrenie,sie hat sie aber bei ihre Tochter durch ihren Erfolgsdruck und ihre Inbesitznahme ausgelöst.
So ähnlich hast du es doch zuletzt auch in "Die Klavierspielerin" gesehen nur das es in Black Swan trivialer dargestellt wird.

Ich fand die Leistung von Barbara Hersehey als Mutter auch hervorragend, wie sie ihre Tochter unter Druck setzt weil sie es selber nicht geschafft hat als Ballerina aber andererseits auch Angst davor hat sie zu verlieren und dabei so gar so weit geht sie nicht zur Uraufführung gehen zu lassen,das war schon sehr schön dargestellt.
Dagegen fand ich die Darstellung von Mila Kunis eher flach,sie hat einfach nur das Flittchen dargestellt,das man ihre Rolle grösser sehen mag liegt an der herausragend Leistung von Natalie Portman die die Rolle von Mila grösser macht als sie ist.
Vielleicht mussten daher auch die Horror Szenen her, da dadurch die Rollen der Hauptdarstellerinen noch brillianter werden,siehe auch Kathy Bates in Misery oder Louise Fletcher in "Einer flog übers Kuckucksnest"
Besonders beeindruckend fand ich wie man im nachhinein sieht wie Natalie Portman schon ganz am Anfang anfängt sich zu spalten,wie bei der Szene als "Whore" auf dem Spiegel steht, das wird einem erst nachher bewusst das sie auch das selber war.
 
Jau, die beiden Filme hab ich schon beim gucken auch automatisch miteinander verglichen. Wobei "Die Klavierspielerin" der deutlich härtere, aber auch realistischere Film ist. Ich fand die Position der Mutter hier aber nicht so eindeutig. Sie wirkte auf mich nicht wie die treibende Kraft. Das war Natalie schon ganz allein. Die Mutter hat ihr ja immer gut zugeredet und ihr auch gesagt, dass auch andere Rollen schön und wichtig sind. Man hatte da auch eher den Eindruck, sie würde es selbst nicht verkraften, wenn ihre Tochter erfolgreicher wird als sie und sie vor al zu viel Druck schützen. Sie war eher die Hüterin dieser kindlichen Welt, in der sich die Hauptfigur befand, die sich dann auch als hinderlich heraustellte, um ihre dunkle Seite herauszulassen. Der Film handelt offensichtlich vom Verlassen dieser Welt, vom Finden der dunklen Seite. Eigentlich ein normaler Prozess, wenn die Frau nicht zufällig psychisch krank ist. Die Klavierspielerin handelt dagegen von einer frigiden Frau, die verzweifelt versucht ihre verkümmerte Sexualität im Sado-Masochismus zu finden, was letztlich auch nicht gelingt. Eigentlich doch etwas ganz anderes.
 
Ok ich mache meinen Spoiler noch grösser,auch wenn dadurch nicht das wesentliche des Filmes verraten wurde,das war doch schon etwas anderes.
Ps: Urgs ich leihe mir gleich mal Gomorrha und Ein Prophet aus,ich hoffe der Prophet erfüllt meine erwartungen ;)
 
Gamorra hat mir persönlich nicht sooo gut gefallen.

Ob das wirklich ein Spoiler war, darüber kann man streiten. Es gib zumindest am Ende kein Überraschendes Bääm, die Frau ist in Wirklichkeit schizophren. Das ist reine Spekulation meinerseits. Das mit ihr aber etwas nicht stimmt im Kopf, das ist von Anfang an klar.
 
Morning Glory

Nette kleine Komödie über eine aufstrebende junge TV-Produzentin, die eine desolate Morgenshow im TV aufpäppeln soll. Im Grunde nicht weiter aufregend, da irgendwie auch vorhersehbar. Was den Film allerdings auszeichnet, sind seine glänzend aufgelegten Hauptdarsteller (allen voran Harrison Ford und Diane Keaton) und seine tollen Dialoge. Definitv eine Empfehlung wert. :dhoch:

7/10
 
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