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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kali schrieb:
The Shield - Staffel 1
Ich glaub ich brauche hier nicht viel zu sagen dank dem Forum hab ichs riskiert und absolut nicht bereut.
Was ich aber total schade finde ist, dass die Staffeln recht teuer sind.

10/10

Teuer?

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Zwar bereits in einem anderen Thread auch gepostet, aber dieses kleine Meisterwerk gehört hier genauso rein. :D

5 Centimeters per Second

5centimeterspersecondmo.jpg


Sehr unkonventioneller und "außergewöhnlicher" Film, der gewaltiges Potential besitzt, um zu polarisieren.

Als kleine Vorwarnung, was der Film nicht einmal ansatzweise besitzt: Action, Tempo und Humor. Braucht er aber auch nicht, denn er will auch nicht "unterhalten".

Nachdenklich, philosophisch, bodenständig, realitätsnah und anspruchsvoll, mit einer großen Brise an Film-Magie, gibt sich diese "Liebesgeschichte" von Shinkai Makoto und hat mit ihren gerade einmal 62 Minuten geschafft, was die meisten Filme nicht zustande bringen: Mir im Kopf zu bleiben.

Um was geht es in 5 cm Per Second nun eigentlich?
Der Name beschreibt die Geschwindigkeit mit welcher Kirschblüten zu Boden fallen und gibt damit zugleich auch den Takt zum Tempo des Films an.
Er lässt auch auf den Kern der Geschichte schließen: Eine Metapher auf Menschen, die nostalgisch in Erinnerungen schwelgen, während das Leben langsam an ihnen vorbei zieht oder wie Menschen oftmals gemeinsame Wege beschreiten, letztendlich dann aber dennoch stetig zu eigenen Pfaden abwandern.
Grundsätzlich geht es um eine Jugendliebe, die sich, über die Jahre hinweg, getrennt durch eine große Distanz, auseinander lebt. Die Story ist dabei in 3 Arcs unterteilt, die in der Kindheit beginnt und im erwachsenen Alter endet.
Im Grunde steht alles unter dem Banner, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie man es denn gerne hätte.
Eine Romanze sollte hier nicht erwartet werden, da es keine im klassischen Sinne ist. Hier ziehe ich nur einmal "500 Days of Summer" heran, welcher von der Thematik her sehr nahe kommt, dies allerdings auf eine vollkommen andere Art und Weise dem Zuseher darbietet.

Natürlich sollte hier auch ein Wort zur Animationsqualität genannt werden: Bombast in reinform!
Makoto Filme sind ja allgemein für ihren außergewöhnlichen, optischen Stil bekannt - 5cm Per Second ist hier keine Ausnahme und setzt sogar noch gewaltig einen drauf. Diese malerischen, vor liebevollen Details nur so zerberstenden Hintergründe (prächtige Sternenhimmel, surreale Traumsequenzen, der schönste Schneefall der bis Dato animiert wurde und vieles mehr) wissen auf gesamter Linie zu begeistern und erzeugen, zusammen mit der eigenwilligen wie geschickt-ruhigen Regieführung, eine faszinierende und magische Atmosphäre.

Finde es nach wie vor unglaublich schade, dass außerhalb von Japan kaum noch Animationsfilme von Hand gezeichnet werden. Gerade an diesem Beispiel erkennt man wieder einmal, dass moderne CGI Technik dem nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann.

Musikalisch wurde auch nicht gekleckert. So setzt man auf sehr eingängige, unterschwellige, ruhige und die Stimmung des Films perfekt unterstreichende Stücke.
Besonders hervorgehoben gehört hier auch noch einmal die Sound-Kulisse, die sich sehr realitätsnah gibt und so ebenfalls einen - wenn auch vom Zuseher wahrscheinlich nicht einmal bewusst beachteter - wichtiger Bestandteil der grandiosen Atmosphäre darstellt.

Für wen ist der Film nun zu empfehlen?
Für alle die ohne oben genannte Dinge, die der Film überhaupt nicht bietet, auch auskommen.
Wer bereits Gefallen an den anderen Makoto Filmen gefunden hat, wie Voices of a Distant Star oder The Place Promised In Our Early Days, kann hier sowieso bedenkenlos zugreifen. Umgekehrt sollte man sich natürlich auch diese beiden Werke ansehen, wenn einem 5cm per Second gefallen hat - jeder der drei Filme trägt die klare und unverwechselbare Handschrift Makotos. ;)

Für mich nahe an der Perfektion und der beste Shinkai Makoto. Für manch anderen wahrscheinlich untragbar, aber wie bereits ganz am Anfang erwähnt: 5cm per Second polarisiert sehr, sehr stark.
 
Keinen HD Trailer gefunden und in anderer Qualität, als in höchster Auflösung, sollte man sich dieses bildgewaltige Werk ohnehin nicht ansehen. :deal:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=PxKn5AwOTis[/vid]
 
Das ist leider das Problem an der Sache...
Es ist zwar der erste Makoto Film der von Anfang an auf HD ausgelegt war, aber leider gibt es den außerhalb von Japan nur auf DVD zu haben.
Eine legale Alternative dazu, wäre sich die japanische Blu-ray zu importieren und Soft Subs einzuspielen.

Sehr, sehr schade, da die gesamte Magie/Pracht der grandiosen Animationen erst in hoher Auflösung so richtig zur Geltung kommt.
 
5-Centimeters-Per-Second-picture.jpg


5 Centimeters per Second HD

yor der Film hat mir gefallen aber nicht so gut wie Summer Wars. Kann man aber nicht vergleichen die Filme.

Bild 10/10
Film 7/10




love-and-other-drugs.jpg


Love and other Drugs

Viel nackte Haut :D. Der Film fängt cool an und hat auch einen sehr schönen Mittelteil. Gegen Ende wird er aber irgendwie lahm und auch wenn die Botschaft und der Film wirklich schön sind, hat mich das Ende enttäuscht.

Dennoch ein Topfilm

8,49875 /10
 
black-swan-movie-poster.jpg


Alter Falter... ich bin mir alles in allem so uneins, was den Film angeht. Zeitweilig hat mich das alles sehr bewegt und gefangen genommen, teilweise extrem verstört, geängstigt und emotional weggefetzt.

Die Story ist insgesamt recht oberflächlich, wenn sogar ich ab der Hälfte in etwa weiß, wie es ausgehen wird, will das echt was heißen. Trotzdem hat mich Natalie Portmans Spiel, dieser extreme Wahnsinn, sehr gefesselt und schwer betroffen gemacht, ich hab richtig, richtig mitgelitten! ;___;
Die Tatsache, dass ich Ballett und klassische Musik und eben auch Tschaikowskis "Schwanensee"-Musik sehr mag und das alles wunderschön und toll finde, hat da ziemlich mit reingespielt.

Die ganze Atmosphäre ist so dermaßen düster und "feindlich", zwischenzeitlich fand ich es auch too much, niemand wohnt in einem Apartment, in dem permanent das Licht düster, bläulich und wie auf einer Cracktoilette wirkt... Klar, Stimmung und so, aber hat mir nicht gefallen. Dazu diese ständige Handkamera, die teilweise gut eingesetzt war, teilweise aber eben auch bei mir persönlich verhindert hat, dass ich richtig ins Geschehen eintauchen konnte.

Die Schauspieler fand ich allesamt sehr gut und passend besetzt, Winona Ryder hätte ruhig ein paar mehr Szenen haben können, ihre Figur blieb recht blass, obwohl die paar Szenen mit ihr schon sehr intensiv waren. Mila Kunis war extrem sexy, sympathisch, das war irgendwie der perfekte Gegenpart zu Natalie Portman. Insgesamt ein ziemlich düsterer Thriller, der von tollen Schauspielern lebt - Portman hätte dafür meiner Meinung nach zu Recht den Oscar verdient, ich hab wahrlich nur minimale Ahnung vom Ballett, aber die Tanzszenen haben mich schwer beeindruckt und bewegt. Ich hab jede Verzweiflung, jedes Gefühl mit durchlebt. Einige Szenen waren schon recht heftig/hart, kaum richtige Schockmomente, aber ich weiß, dass einige Leute bei kleineren Verletzungen und dergleichen weit angeekelter sind als bei argem Splatter... *_*° Gänsehautfilm, ich würde mal sagen 8,5/10
 
Black Swan würde ich auch sehr gerne sehen, aber meine "Transformers ist geilstes Film ever!"-Kumpels wollen nicht mit ins Kino. :ugly: Warte ich eben auf die DVD.



Die Legende von Aang
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Als durchaus großer Fan der Zeichentrickvorlage, musste ich bei manchen Szenen doch heftig schlucken und festellen, dass hier einiges an Potential verschenkt wurde. Kennt man die Nickelodeon-Serie jedoch nicht bzw. betrachtet man den Film objektiv, ist M. Night Shyamalans Interpretation der Geschichte gar nicht mal so übel.

Die Legende von Aang beginnt schnell. Sehr schnell und zudem noch überaus unbeholfen.
Dass eine rund 500-minütige Serienstaffel in kinotaugliche 1,5 Stunden gepresst wurde und daher einiges übergangen werden musste, fällt hier sicherlich auch denen auf, die die Vorlage nicht kennen. Das erste Filmdrittel erklärt relativ wenig, ist sprunghaft und bietet reichlich peinliche Dialoge. Ich möchte Shyamalan jedoch keinen Vorwurf machen. Er kann schließlich auch nicht zaubern. Die Geschichte ist einfach zu umfangreich, als dass man sie in einen einzigen Film stecken könnte. Die doppelte Filmlänge oder gar ein Zweiteiler, hätte hier wahrscheinlich Wunder bewirkt. So bleiben die Charaktere leider recht platt und wichtige Ereignisse werden nur kurz angeschnitten. Immerhin ändert sich das im weiteren Verlauf und das Finale konnte mich sogar ein wenig begeistern.

Weniger schlimm als die meisten Fanboys, fand ich übrigens die kleineren Änderungen, wie zum Beispiel, dass die Feuerbändiger ihr Element nun lediglich beeinflussen und, bis auf wenige Ausnahmen, nicht selbst erschaffen können. Das macht sie auf den ersten Blick zwar schwächer - Luft, Wasser und Erde findet man in der Natur nämlich häufiger vor als Feuer - funktioniert im Film jedoch überrachend gut.

Überhaupt wurde das Bändigen der Elemente hervorragend umgesetzt. Die Effekte sind über jeden Zweifel erhaben und die Action profitiert von Shyamalans gewohnt ruhigen und langsamen Kamerafahrten. Manche Einstellungen sind vielleicht schon zu gemächlich. Ein wenig mehr Dynamik hätte hier und da gut getan.


Insgesamt hinterlässt Die Legende von Aang einen guten Eindruck. Kenner der Vorlage werden bestimmt etwas finden, worüber sie sich das Maul zerreißen können - in manchen Fällen auch zurecht - alle anderen dürfen sich auf ein solides, harmloses und etwas holpriges Fantasyspektakel einstellen. Die Darsteller gehen in Ordnung (vor allem, wenn man sich vor Augen hält wie jung und unerfahren die meisten noch sind), reichlich Schauwert ist, dank hübscher Effekte und stimmiger Ausstattung, vorhanden und die Handlung lässt im Finale sogar ein wenig "Epicness" durchschimmern. Manche Dialoge hätte sich Herr Shyamalan sparen können und das Hauptproblem eines solchen Projektes (Wie schaffe ich es 500 Minuten auf 1,5 Stunden zu straffen?) bleibt bestehen. Ansonsten wurde ich gut unterhalten und freue mich schon auf die Fortsetzung, in der reichlich Potential schlummert. :dhoch:

6/10 Killerwellen


Ach ja, der Score von James Newton Howard ist mal wieder superb.
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=-mTANle_IcQ&feature=related[/vid]

:huldig:
 
@Good God & Black Swan

Hat mir gut gefallen.

Extrem dicht und atmosphärisch. Portman hat in der Rolle wirklich geglänzt. Wenngleich man recht früh ahnt, wie es enden wird war es doch faszinierend zu sehen wie sie nach und nach... :grins:

Was mir schwer auf die Nerven ging war allerdings die beschissene Bildqualität. Keine Ahnung ob Absicht oder das Kino schuld hatte, jedenfalls war ich sowas nicht mehr gewohnt. :schreck:
 
Evin schrieb:
Was mir schwer auf die Nerven ging war allerdings die beschissene Bildqualität. Keine Ahnung ob Absicht oder das Kino schuld hatte, jedenfalls war ich sowas nicht mehr gewohnt. :schreck:
Dazu diese ständige Handkamera, die teilweise gut eingesetzt war, teilweise aber eben auch bei mir persönlich verhindert hat, dass ich richtig ins Geschehen eintauchen konnte.

Lag's vielleicht daran? ^^
Außerdem was verstehst du unter "ständig"? Wenns so ist wie bei Cloverfield ( :I :( ) dann werd ich mir die Zeit sparen, das ging mal gar nicht...
 
Nein, eine Handkamera kann ja auch eine gute Bildqualität haben... :D

Es war nicht der Wackeleffekt der mich störte, sondern einfach die Unschärfe in Verbindung mit einem übertriebenen Filmkorn.
 
Das liegt daran das du schon zu sehr an HD gewöhnt bist. Fällt mir auch immer wieder auf wenn ich im Kino sitze.

"Männer sind Schweine" habe ich gerade gesehen. Hab den Namen des Schauspielers schon wieder vergessen. Aber wenn jemand ein Arschloch spielen kann, dann er. Teilweise musste ich echt nach Luft schnappen bei seinen Sprüchen.

8,5/10 für eine echt gelungene Liebeskomödie.
 
The Pacific

.....

so mit etwas Verspätung haben wir uns die letzten 4 Teile gegeben.
In meinem Gesamteindruck nur einen ticken schlechter als BoB und würde so eine 8/10 bekommen. Vom Ekelfaktor her ist Teil 9 der heftigste. Die Story von Sledgehammer war sehr geil und absolut überzeugend. SnaFu ging mir zwar dermaßen aufen Senkel aber das störte nich sonderlich. Also....

8/10 Goldzähne
 
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