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Der Wirtschaftsthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
eiti schrieb:
GM setzt halt regional auf vermeintlich etablierte Marken, in Europa eben Opel/Vauxhall. Kann mir auch nicht vorstellen, dass Opel bei bestehender Kostenstruktur / Produktion in Deutschland in den Wachstumsmärkten große Stücke reissen könnte.

Mag sein, aber wenn man ihnen die wichtigsten Wachstumsmärkte verweigert, nimmt man ihnen definitiv jede Chance. Und dann ist es klar, das hier Produktionsstätten zugemacht werden, während anderswo Chevrolet-Fabriken eröffnet werden. Und ich könnte mir auch vorstellen, daß sie bei bestehenden Produktionsstrukturen in Russland/China/Südamerika durchaus Chancen hätten. Aber da will man halt Chevy als Billigmarke etablieren.




Jo, nur so wirklich viel gewonnen hätten die Opellaner, i.S.v. Angestellten dann halt auch nicht. Ob auf den Wagen aus der Fabrik in Indien jetzt Chevrolet oder Opel-Schilder kleben ist dann egal, die Produktion in Deutschland wäre so oder so kaum zu erhalten. Und an dem Rest, wie z.B. dem Entwicklungszentrum, hat GM wohl grundsätzlich schon Interesse.
 
Es geht ja nicht um die Markenschilder, andere Hersteller der selben Kategorie produzieren hier ja auch für den Export. Und die vorhandenen Produktionslinien in Bochum hätte man sicher erstmal genutzt, bevor man anderswo eine ganze Fabrik neu aufbaut. Es sei denn, die Kostenstrukturen wären dort völlig indiskutabel, aber das weiß man nicht. Ohne die verweigerten Exportmöglichkeiten wären aber sicher größere Absatzzahlen möglich gewesen und damit auch bessere Margen.

So oder so, die Fehler wurden schon in der Vergangenheit gemacht, das hat GM über Jahrzehnte verbockt.
 
Cale schrieb:
Es sei denn, die Kostenstrukturen wären dort völlig indiskutabel, aber das weiß man nicht. Ohne die verweigerten Exportmöglichkeiten wären aber sicher größere Absatzzahlen möglich gewesen und damit auch bessere Margen.
.

Das weiß man schon, Opel Betriebsrat ftw, in Relation zu Indien, China usw. sowieso. Und höherer Absatz bedeutet nicht automatisch höhere Margen, im Gegenteil: als Volumenmarke müsste Opel in Schwellenländern/Wachstumsmärkten noch günstiger werden, zumal Importe dann idR noch mit Zöllen belegt werden. An einer lokalen Produktion würde da kein Weg vorbei führen, haben die anderen Hersteller auch gelernt und dann wäre Opel (aus deutscher Sicht) auch nicht geholfen.

Es geht ja nicht um die Markenschilder, andere Hersteller der selben Kategorie produzieren hier ja auch für den Export.

Da fällt mir spontan aber keiner ein
 
Die meisten bauen aber zumindest kontinental dort, wo die Autos auch verkauft werden sollen. Oder meinst du, VW verschifft abertausende Jetta und Passat nach Amerika? ;)

Ausnahmen sind in Teilen die deutschen "Premium-Hersteller".
 
Na dann ist das ja auch geklärt :P

Nochmal ernsthaft: die Rede war ja von Volumenherstellern und -segmenten, die in D für Wachstumsmärkte produzieren. Da bleiben ja nur VW und Ford und die produzieren regional/lokal.
 
Nach Russland klappt aber das aber nicht gut aufgrund der Einfuhrzölle, jedes Auto was nach Russland verkauft wird wird zusammengebaut, zerlegt und in Russland wieder zusammengebaut.

Daher lohnen sich dort nur eigene Fabriken.
 
Beamte nehmen Manager von Fluege.de fest

Mit Seiten wie Ab-in-den-urlaub.de und Fluege.de gehört die Leipziger Firma Unister zu den größten deutschen Internetanbietern. Jetzt haben Fahnder ihre Büros gefilzt und zwei Manager verhaftet. Es geht um Reiserücktrittskosten-Versicherungen und angebliche Steuerhinterziehung.

quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/razzia-bei-unister-beamte-verhaften-manager-von-fluege-de-a-872340.html


Putzig der Rechtsstaat. Es gibt zig andere dubiose Internetfirmen, die viele viele Verbraucher finanziell Schaden. Aber geht dem Staat die Steuer flöten, da wird er böse.
 
Nicht nur Unister hatte Besuch von der Steuerfahndung ... :grins:

ZEIT.de schrieb:
Razzia bei der Deutschen Bank

Wegen möglichen Steuerbetrugs beim CO2-Emissionshandel haben Ermittler die Zentrale der Deutschen Bank durchsucht. Gegen fünf Mitarbeiter wurde Haftbefehl erlassen.

deutsche-bank-razzia-540x304.jpg


Ermittler haben wegen des Verdachts des millionenschweren Steuerbetrugs beim Handel mit CO2-Emissionszertifikaten die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt durchsucht. 25 Mitarbeiter stünden unter dem Verdacht der schweren Steuerhinterziehung, der Geldwäsche und der versuchten Strafvereitelung, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Gegen fünf von ihnen wurde Haftbefehl erlassen.
[...]
 
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Steuersachen sind idR relativ schnell zu beweisen, da sie konkrete Zahlen abliefern müssen, die man überprüfen kann. Dubiose Machenschaften sind halt erst strafbar, wenn man sie auch beweisen kann. Nebenbei genießt Unister ja ohnehin nicht den besten Ruf, wenn man da etwas hätte machen könnte, hätte man sicher auch früher zugeschlagen.
 
da geht also das ganze Schwarzgeld hin...:ugly:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/euro-krise-griechen-und-spanier-kaufen-deutsche-immobilien-a-873345.html
Griechen und Spanier kaufen massenhaft deutsche Immobilien
 
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