Erstmal kann man Griechenland weder mit Italien, noch Spanien, Italien oder gar Deutschland vergleichen. Jedes Land hat andere Probleme, die jeweils andere Lösungen erfordern. Das nur vorweg. Alle über einen Kamm zu scheren bedeutet, daß man das Problem nicht erfasst hat.
Griechenland hat dabei das Problem, daß es mit seiner Wirtschaftsleistung seinen Schuldendienst nicht aus der eigenen Wirtschaftsleistung bestreiten kann. Als einziges Land in der Eurozone!! Auch nicht mit Privatisierung von Staatseigentum. In der derzeitigen Stimmung investiert dort keiner, das heißt auch, keiner kauft dort etwas ab. Weder Inseln noch sonst was. Davon abgesehen gehören dem Staat "die Inseln" nicht. Das ist billige BILD-Polemik, sollte Dir eigentlich klar sein. Und das meinte ich mit "Kategorie": Nonsens!
Klar muß man da Rationalisieren und Staatseigentum versilbern (so weit möglich, siehe oben). Und das passiert ja auch schon, was denkst Du, macht die griechische Regierung schon seit Monaten? Die Griechen demonstrieren dort unten nicht, weil ihnen sonst langweilig ist, sondern, weil die Rationalisierungn bis auf's Mark gehen.
Geld drucken in der Eurozone, hallo McFly? Und der Schuldenschnitt ist ja schon beschlossen, wie Du vielleicht mitbekommen hast?! Und das bedeutet für den kleinen Sparer ... genau, nichts. Es sei denn, er hat Aktien der Banken, die den Schnitt mittragen müssen. Die haben aber auch vorher gut daran verdient, zudem nennt man daß unternehmerisches Risiko. Bei der hiesigen Aktienverteilung kriegt der arme kleine Sparer davon überhaupt nichts mit.