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Der Politikthread

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Ja dann zeig mir die Statistik in der das so läuft.

Du hast vorher behauptet das es nicht so läuft, zeig du mir doch die Statistik und nenne nicht deine persönliche Erfahrung. Meine sieht nämlich genau gegenteilig aus, und ich arbeite in einem Handwerksberuf in einem Handwerksbetrieb in einer körperlich fordernden Branche. Seit über 20 Jahren.

[...], andere Aussagen aber als politisches Geschwätz ohne Substanz abgetan werden.

Kannst auch gerne zeigen wo ich das tat. :)
 
Ich merke mal wieder wie Ironie sich nicht in Text formen lässt. Das "so läuft das nicht" war als genauso unbegründete Spiegelantwort bezogen auf den Beitrag vor mir. Und wir haben beide persönliche Erfahrungen geschildert die für oder gegen das andere sprechen. Also haben wir doch schon Nachweise dafür dass es nicht absolut in eine Richtung läuft. Wobei ich nicht recht rauslesen kann was da gerade bei die auf der Arbeit läuft in dem Kontext. Wenn es so furchtbar ist schau dich um. Bei uns in der Region gibt es nahezu keinen Handwerksbetrieb der nicht gute AN sucht. Mandant bei mir ist sogar bereit Lohn mitzugehen, den ein AN für Montagearbeit bekommt. Was eben schon Knochenarbeit ist die aber indem Fall gut vergütet ist. Dazu kleines Dienstfahrzeug. Wenn du da seit 20 Jahren bist, hat der Chef ggflls die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Eigeninitiative braucht es dann natürlich schon auch mal um was zu ändern.

Fachkräftemangel ist kein Mediengespenst sondern ein ernstes Thema vor allem für den Mittelstand. Da hat der Markt sich zu einem AN Markt gewandelt. Wer da jetzt möchte der kann.
 
Doch so läuft das meistens. Gerade in den Bsp. die Ulrike Scharf nennt: Tourismus, Gastronomie und Bau.

Das sind aber auch genau die Branchen, in denen schon immer auf sämtliche staatliche Regulierungen geschissen wurde. Und zwar auf jede einzelne. Soll das wirklich der "Standard" sein, an dem man sich orientiert? Das sehe ich eher als Problem, dass der Staat ganz generell viel dringender mit strengen Kontrollen angehen müsste.
 
Soll das wirklich der "Standard" sein, an dem man sich orientiert?

Ja.

Fachkräftemangel ist kein Mediengespenst sondern ein ernstes Thema vor allem für den Mittelstand. Da hat der Markt sich zu einem AN Markt gewandelt. Wer da jetzt möchte der kann.

Also möchten viele der Arbeitslosen und Hartz-4er gar nicht arbeiten? Oder warum sind die noch arbeitslos wenn sie es doch nur möchten müssten?

Dann verstehe ich die Aussage deines Beitrags in Zusammenhang mit der Diskussion nicht.

Das ich auch andere Bedingungen kenne und gesehen habe.

Was würde sich für dich durch die Neuregelung also persönlich verschlechtern?

Vieleicht gibt es auch Menschen die nicht nur an sich selbst denken wenn sie etwas kritisieren? :? Nur weil ich extremst priviligert bin müssen mir doch andere nicht egal sein. Und wer garantiert mir bspw. das es nicht langfristig auch meine Situation verschlechtert?
 
Zuletzt bearbeitet:
wir werden in Zukunft eh darauf hinsteuern dass durch moderne Technik und v.a. KI Arbeitsplätze wegfallen die nicht mehr ersetzt werden und man trotzdem den Lebensstandard halten können wird.

Das ist die Geschichte die man hier bisher erzählt. Das ist aber alles andere als sicher. Denn vieles von dieser Technik und besonders AI wird nicht (mehr) von hier kommen. Und in anderen Weltregionen werden Menschen immer noch mehr arbeiten und vermutlich sogar besser ausgebildet sein.
 
Ja.
Also möchten viele der Arbeitslosen und Harz-4er gar nicht arbeiten?

Das ich auch andere Bedingungen kenne und gesehen habe.

HARTZ4 unnötige Ablenkungsdiskussion die du starten willst ohne dass es was mit dem Thema zu tun hat. Insbesondere da wir alle Wissen, dass in Hartz4 nicht massenhaft Fachkräfte hängen.

Thema andere Bedingungen: Die habe ich in meinem Job auch erlebt und die haben sich für AN massiv verbessert. Nicht durch Regularien die geändert wurden, sondern durch den Fachkräftemangel aber auch eine jüngere Inhabergeneration Es ist mehr Arbeit da, als Personal das sie bearbeiten könnte. Dadurch steigen Gehälter und rundherum die Arbeitsbedingungen. Ein natürlicher Prozess ohne staatliches Eingreifen und das erlebe ich aktuell in einigen Branchen.
 
HARTZ4 unnötige Ablenkungsdiskussion die du starten willst ohne dass es was mit dem Thema zu tun hat. Insbesondere da wir alle Wissen, dass in Hartz4 nicht massenhaft Fachkräfte hängen.

Du hast geschrieben das jetzt möchte wer kann. Ich habe lediglich diesen Punkt von dir aufgegriffen und würde gerne halt wissen wieso wir so viele dann davon haben.

Dadurch steigen Gehälter und rundherum die Arbeitsbedingungen. Ein natürlicher Prozess ohne staatliches Eingreifen und das erlebe ich aktuell in einigen Branchen.

Und wie gesagt, das sehe ich hier halt leider nicht.

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300.000 Ausreisepflichtige - Friedrich Merz pocht auf mehr Abschiebungen [n-tv.de]

In der Debatte über mehr Einwanderung ausländischer Fachkräfte nach Deutschland beharrt CDU-Chef Friedrich Merz darauf, zugleich mehr abgelehnte Asylbewerber außer Landes zu bringen. Aktuell gebe es hierzulande rund 300.000 Menschen, die zur Ausreise verpflichtet seien, sagte er der "Rheinischen Post". "Die Bundesregierung hat den Bürgerinnen und Bürgern eine Rückführungsoffensive versprochen. Die gibt es bisher nicht."

[...]

Im Jahr 2021 wurden knapp 165.000 Asylsuchende registriert und 11.982 Menschen abgeschoben. Zu der in seinen Augen schleppenden Rückführung von Migranten sagte Merz: "Da muss sich etwas ändern."

Die Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber Einwanderern, "die wir ja brauchen", werde nur erhalten, wenn beides getan werde: gezielte Einwanderung in den Arbeitsmarkt und Rückführung derer, die in Deutschland keine Perspektive haben. Deutschland sei schon längst ein Einwanderungsland, "und wir brauchen viele Menschen, die bei uns arbeiten wollen", sagte der Unionsfraktionschef. "Gefragt sind vor allem Fachkräfte, von der Forschung bis zur Pflege."

Das von der Ampelkoalition geplante Chancen-Aufenthaltsrecht soll gut integrierten Ausländern, die schon mehrere Jahre ohne gesicherten Status in Deutschland leben, eine Perspektive bieten. Die bisherige Praxis der "Kettenduldungen" soll beendet werden.

Wer zum Stichtag 31. Oktober 2022 fünf Jahre im Land lebt und nicht straffällig geworden ist, soll 18 Monate Zeit bekommen, um die Voraussetzungen für einen langfristigen Aufenthalt zu erfüllen - dazu gehören etwa Deutschkenntnisse und die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts. Die Bundesregierung will überdies die gesetzlichen Hürden für Einbürgerungen senken und bei länger in Deutschland lebenden Ausländern auch aktiv für die deutsche Staatsbürgerschaft werben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich merke mal wieder wie Ironie sich nicht in Text formen lässt. Das "so läuft das nicht" war als genauso unbegründete Spiegelantwort bezogen auf den Beitrag vor mir. Und wir haben beide persönliche Erfahrungen geschildert die für oder gegen das andere sprechen. Also haben wir doch schon Nachweise dafür dass es nicht absolut in eine Richtung läuft. Wobei ich nicht recht rauslesen kann was da gerade bei die auf der Arbeit läuft in dem Kontext. Wenn es so furchtbar ist schau dich um. Bei uns in der Region gibt es nahezu keinen Handwerksbetrieb der nicht gute AN sucht. Mandant bei mir ist sogar bereit Lohn mitzugehen, den ein AN für Montagearbeit bekommt. Was eben schon Knochenarbeit ist die aber indem Fall gut vergütet ist. Dazu kleines Dienstfahrzeug. Wenn du da seit 20 Jahren bist, hat der Chef ggflls die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Eigeninitiative braucht es dann natürlich schon auch mal um was zu ändern.

Fachkräftemangel ist kein Mediengespenst sondern ein ernstes Thema vor allem für den Mittelstand. Da hat der Markt sich zu einem AN Markt gewandelt. Wer da jetzt möchte der kann.

Wenn uns Fachkräfte fehlen, sollten wir gezielte Zuwanderung ermöglichen, ähnlich den USA oder Kanada.
 
Du hast geschrieben das jetzt möchte wer kann. Ich habe lediglich diesen Punkt von dir aufgegriffen und würde gerne halt wissen wieso wir so viele dann davon haben.



Und wie gesagt, das sehe ich hier halt leider nicht.

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300.000 Ausreisepflichtige - Friedrich Merz pocht auf mehr Abschiebungen [n-tv.de]

In der Debatte über mehr Einwanderung ausländischer Fachkräfte nach Deutschland beharrt CDU-Chef Friedrich Merz darauf, zugleich mehr abgelehnte Asylbewerber außer Landes zu bringen. Aktuell gebe es hierzulande rund 300.000 Menschen, die zur Ausreise verpflichtet seien, sagte er der "Rheinischen Post". "Die Bundesregierung hat den Bürgerinnen und Bürgern eine Rückführungsoffensive versprochen. Die gibt es bisher nicht."

[...]

Im Jahr 2021 wurden knapp 165.000 Asylsuchende registriert und 11.982 Menschen abgeschoben. Zu der in seinen Augen schleppenden Rückführung von Migranten sagte Merz: "Da muss sich etwas ändern."

Die Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber Einwanderern, "die wir ja brauchen", werde nur erhalten, wenn beides getan werde: gezielte Einwanderung in den Arbeitsmarkt und Rückführung derer, die in Deutschland keine Perspektive haben. Deutschland sei schon längst ein Einwanderungsland, "und wir brauchen viele Menschen, die bei uns arbeiten wollen", sagte der Unionsfraktionschef. "Gefragt sind vor allem Fachkräfte, von der Forschung bis zur Pflege."

Das von der Ampelkoalition geplante Chancen-Aufenthaltsrecht soll gut integrierten Ausländern, die schon mehrere Jahre ohne gesicherten Status in Deutschland leben, eine Perspektive bieten. Die bisherige Praxis der "Kettenduldungen" soll beendet werden.

Wer zum Stichtag 31. Oktober 2022 fünf Jahre im Land lebt und nicht straffällig geworden ist, soll 18 Monate Zeit bekommen, um die Voraussetzungen für einen langfristigen Aufenthalt zu erfüllen - dazu gehören etwa Deutschkenntnisse und die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts. Die Bundesregierung will überdies die gesetzlichen Hürden für Einbürgerungen senken und bei länger in Deutschland lebenden Ausländern auch aktiv für die deutsche Staatsbürgerschaft werben.

Präzisiert war damit gemeint, jede Fachkraft kann die mag. Es dreht sich doch bei der ganzen Diskussion um Fachkräfte. Wieso sollte ich plötzlich schlecht oder nicht ausgebildete ins Boot holen?

Du ziehst jetzt dein Einzelschicksal heran, was bei mir als Eigenerfahrung abgetan wurde. Ich lese daraus aber eher, dass du seit 20 Jahren deinem Betrieb treu bist. Was super für den AG ist, aber wenn er dich entsprechend nicht würde bzw entlohnt hast du halt die Möglichkeit die Zelte abzubrechen. Du wirst woanders sicher gerne genommen bei besserem Verdienst. Mit 20 Jahren hast du in dem Bereich ja enorme Erfahrung. Das ist heute leider so, dass es nur noch bedingt sinnvoll ist immer im gleichen Uen zu bleiben, wenn da kein Blick für Führungskräfteentwicklung ist. Das wiederum. Ist häufig auch ein anderes Problem der kleineren Unternehmen.

Aber letztlich führt die Diskussion jetzt ja auch zu nichts weiterem mehr. Der Kreis hat sich wieder gedreht und jeder hat seine Meinung gesagt. Einig sind wir uns hier im KT doch am Ende wenigstens immer wieder, dass wir hier zwei "Meinungsblöcke" haben die unterschiedlich sind. Wichtig ist ja dennoch immer andere Sichtweisen zu hören und zu sehen.
 
wir sind höchstens unattraktiv weil nicht-Europäer unheimliche Schwierigkeiten haben überhaupt hier her zu kommen und dann noch mehr Schwierigkeiten haben bis sie mal arbeiten dürfen...... ansonsten sind wir ein sehr attraktives Land.
 
Ihr müsst mich bei dieser Diskussion noch mal ganz vorne abholen.
Es wird hier richtig festgestellt, dass in vielen Bereichen sich die Balancen zwischen AG und AN verschoben haben, so dass sich die Rollen tatsächlich so gestalten, wie sie sein sollten: Ich gebe meine Arbeitskraft, was zahlst du mir dafür und wie sind die Rahmenbedingungen der Tätigkeit?

Jetzt kann ich mir in diesem Zusammenhang nicht ein einziges Szenario vorstellen, in dem es den sogenannten Arbeitgeber attraktiver machen würde, wenn er mir als Bewerber sagt: Wir können dir ermöglichen, dass du keine 5-Tage-Woche hast, dafür müsstest du aber an einzelnen Tagen über 10 Stunden arbeiten.
Ich weiß auch nicht, aber... lol? In welcher Welt steigert das denn die Attraktivität einer Arbeitsstelle? Wie kann man denn behaupten, das wäre eine positive Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse für sogenannte Arbeitnehmer*innen?

Also das interessiert mich wirklich, wäre dankbar für Beispiele damit ich dieser Argumentation folgen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist einfach neoliberales Geschwätz.

Oft - sehr oft - , wenn ich im Nicht-EU-Ausland unterwegs bin und mich als Deutscher oute, drehen meine Gesprächspartner das Gespräch in Richtung "Hilf mir, nach Deutschland einzuwandern! - Was muss ich tun, um nach Deutschland zu kommen?" Schaut euch doch mal die Löhne in selbst halbwegs entwickelten Ländern wie der Türkei oder Serbien an - und schaut mal, unter welchen Bedingungen die wie viele Stunden für das Geld arbeiten müssen.

Beispiel: Eine Ergo-Therapeutin aus der Türkei, die ich kennengelernt habe (und die aus Uganda stammt), verdient rund 450€ netto umgerechnet. Für 10 Stunden Arbeit am Tag, 7 Tage die Woche, rund 350 Tage im Jahr.

Die würde sofort nach Deutschland auswandern - es wäre ihr völlig egal, ob sie 50% Abgaben auf ihren Lohn zahlen müsste, denn in DE ihren Beruf auszuüben, würde für sie bedeuten: Mehr Geld, mehr Freizeit, mehr Lebensqualität, bessere Infrastruktur. Einfach mehr von allem.

Und genau solche Leute brauchen wir. Wir brauchen Pflegerinnen, Müllmänner, Kellnerinnen und so weiter. Wir sollten jede und jeden, die bereit sind, in Deutschland zu arbeiten, mit der Mercedes-Limousine in ihrer Heimat abholen, denn wir brauchen diese Leute.

Es ist einfach ein neoliberales Märchen der Reichen immer wieder zu behaupten, die hohe Abgabenlast in DE würde Menschen davon abhalten, hierherzukommen. Zahlreiche Studien haben schon oft das Gegenteil nachgewiesen. Die hohe Abgabenlast ermöglicht in Deutschland einen Lebensstandard, der zu den besten auf diesem Planeten gehört. Und es ist einfach lächerlich zu glauben, dass jemand, der in Bosnien oder dem Kongo oder in Pakistan im Dreck lebt und keine Zukunftsperspektive hat, lieber nicht nach Deutschland kommt, weil wir hier einen Spitzensteuersatz von 42% haben. Es ist allein lachhaft (und arrogant) anzunehmen, dass das im Ausland irgendjemand wüsste. Das wissen vielleicht Spezialsteuerkanzleien, die Superreiche beraten. Aber auch die wandern nicht ab - siehe z.B. Länder wie die USA mit einer effektiv höheren Vermögensabgabe als Deutschland.

EDIT zu den 10 Stunden: Schon jetzt sind 10-Stunden-Schichten laut Arbeitszeitgesetz zulässig. Was in Bayern versucht wird, ist nichts anderes als die Ausnahme zur Regel zu machen.
 
Es ist einfach ein neoliberales Märchen der Reichen immer wieder zu behaupten, die hohe Abgabenlast in DE würde Menschen davon abhalten, hierherzukommen. Zahlreiche Studien haben schon oft das Gegenteil nachgewiesen. Die hohe Abgabenlast ermöglicht in Deutschland einen Lebensstandard, der zu den besten auf diesem Planeten gehört. Und es ist einfach lächerlich zu glauben, dass jemand, der in Bosnien oder dem Kongo oder in Pakistan im Dreck lebt und keine Zukunftsperspektive hat, lieber nicht nach Deutschland kommt, weil wir hier einen Spitzensteuersatz von 42% haben.


Dass die hierher wollen ist ja wohl klar. Das zweifelt auch niemand an. Das sind aber genau die, die hier niemand gebrauchen kann. Und das sind auch nicht die Fachkräfte und hoch qualifizierten von denen gesprochen wird. Verglichen mit anderen Industrieländern ist Deutschland ziemlich schlecht im Anwerben von hoch qualifizierten Arbeitskräften. Und DIE machen nen sehr genauen Vergleich. Potential für Müll-Männer und - Frauen haben wir hier schon mehr als genug.
 
Wenn man Fachkräften entsprechende Rahmenbedingungen bietet, wie ich oben schon angesprochen habe, kommen die auch sehr gerne. Wenn sie aber weder wissen ob sie hier überhaupt arbeiten dürfen oder ob sie sich hier ein Leben aufbauen können, dann nehmen sie eben, eigentlich schlechtere, Alternativen wahr.
 
Dass die hierher wollen ist ja wohl klar. Das zweifelt auch niemand an. Das sind aber genau die, die hier niemand gebrauchen kann. Und das sind auch nicht die Fachkräfte und hoch qualifizierten von denen gesprochen wird. Verglichen mit anderen Industrieländern ist Deutschland ziemlich schlecht im Anwerben von hoch qualifizierten Arbeitskräften. Und DIE machen nen sehr genauen Vergleich. Potential für Müll-Männer und - Frauen haben wir hier schon mehr als genug.

Deine abwertende Sicht auf andere Menschen widert mich an. Da schwingt so ein "Der dumme Ausländer soll bloß in der Fremde bleiben" mit. Und es geht einfach komplett an der jetzt schon herrschenden Wirklichkeit vorbei - und erst recht an dem, was uns durch den demografischen Wandel noch blüht.

Letzte Woche kam bei uns die Müllabfuhr nicht - Personalmangel.
Wie viele Züge der Bahn fallen wegen Personalmangel aus?
Fast wöchentlich schließt die Kita meines Sohns einige Gruppen - Personalmangel.

In welcher Welt lebst du eigentlich?
 
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