Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
oder knapp über 15 :) aber ja, is schon länger her, damit wollt ich halt nur sagen dass es schonmal welche gab.

Ja, du Witzbold :p Ich meinte natürlich warum das grad bei dieser Regierung, die wie gesagt auch noch nen FDP-Heini an den Haushaltsschrauben hat, ins Bild passen soll.

Ich weiss, dass viele Gemeinden bspw. die Grundsteuer angehoben haben, aber das ist ja was Kommunales. Steuererhöhungen auf Bundesebene kamen mir nämlich auch sehr sehr weit weg vor. Also mal abgesehen davon, dass solche steuerlichen Erleichterungen, die während der Corona-Pandemie temporär eingeführt werden, natürlich irgendwann wieder enden.

Aber gut, dann irrte ich mich nicht. Die größte Steuererhöhung des bundessdeutschen Geschichte gab es 2006 - unter CDU-Kanzlerin und bei der CDU im Wahlkampf noch klipp und klar ausgeschlossen damals.
 
401424594_196083976879715_5848522803662362828_n.jpg



läuft....
 
Ich weiß ja net ob ich es hier irgendwo geschrieben hatte, aber als ich gelesen habe wie das BVG entschieden hat musste ich direkt dran denken das man ja bei Kindern kürzen würde… manche Sachen sind so berechenbar.
 
Grenzwertig? Also wer über 175.000 € (!) zu versteuerndes Einkommen hat, kriegt keine Kinder mehr, weil er kein Elterngeld bekommt? Halte ich für ein Gerücht.
Vielleicht meint er auch die Tatsache, dass die Einkommensobergrenze nun doch weiter oben angesetzt werden soll?
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/elterngeld-senkung-einkommensgrenze-100.html

Nevermind, merke gerade dass die 175k ja schon die neue Obergrenze sind.

Halte ich für ein Gerücht.
Und selbst wenn, ich glaube der Gesellschaft wäre sehr geholfen wenn Menschen mit solchen Überlegungen tatsächlich kinderlos bleiben würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage neben der Gerechtigkeit ist doch eher wie die neue Grenze überhaupt zustande gekommen ist. Wahrscheinlich nen Dartpfeil geworfen...

Das ganze Elterngeld-Ding ist eh so ein typisch deutsches Bürokratiemonster. Allein der Antrag ist so unnötig kompliziert.
 
Grenzwertig? Also wer über 175.000 € (!) zu versteuerndes Einkommen hat, kriegt keine Kinder mehr, weil er kein Elterngeld bekommt? Halte ich für ein Gerücht.
Du denkst jetzt wahrscheinlich an einen Manager o.ä., aber die 175000 EUR gelten für den gemeinsamen Haushalt, sprich wenn beide um die 88000 EUR verdienen. Bei Akademiker-Eltern mit einen guten Job ist das durchaus drin. Und für diese Leute fällt dann nach der Schwangerschaft und Mutterschutz 50% Einkommen weg oder bei einem Partnermonat gar 100%.

Ich finde aber generell, dass man Leuten, die besonders viel in das System einzahlen, nicht solche Leistungen verwehren darf. Erst den großen Hut hin halten und dann aber nichts zurückgeben. Die Auswirkung auf die Gleichberechtigung ist für diese Gruppen auch fatal, denn wenn es kein Elterngeld gibt, dann verliert es auch automatisch an Attraktivität in Elternzeit zu gehen, um sich um das Neugeborene zu kümmern. Ein solches Vorhaben ist dann komplettes Privatvergnügen mit vollen Lohneinbusen. Am Ende werden sich in diesen Einkommensgruppen die Väter wieder komplett aus der Kinderbetreuung zurückziehen und die Frau darf Zuhause alleine die Kinder hüten.

Ärgerlich finde ich auch die Begrenzung der Partnermonate von zwei Monaten auf einen Monat. Ich fand die gemeinsame Zeit ziemlich wertvoll. Klar gibt es Familien, die in der Zeit gemeinsam in den Urlaub gefahren sind. Aber das ist doch egal, solange es die Familie zusammenschweißt.

Hier wird an der falschen Stelle gespart. Kinder zu haben ist teuer und die große Last tragen sowieso am Ende die Eltern. Elterngeld sind Peanuts verglichen mit dem großen Benefit den unser Staat später dadurch hat. Immerhin sind diese Kinder die Steuerzahler von morgen und in 30-40 Jahren zahlen sie unsere Renten. Und zwar die aller, auch die der Kinderlosen.
 
Würde ich auch sagen. Zumal man für Elterngeld ja auch Gehalt beziehen muss. Diese Leute zahlen also tatsächlich auch jede Menge Steuern und Abgaben und bekommen sowieso schon fast "nichts" mehr vom Staat als Gegenleistung zurück...
 
Du denkst jetzt wahrscheinlich an einen Manager

Bin ich selber und denke trotzdem so. Hallo? 10K netto ist für 95% ein weit entfernter Traum, selbst 5K für Alleinverdiener ist weit entfernt vom Normalen.

Kinder zu haben ist teuer

175K sind etwa 10K netto pro Monat! Selbst wenn Beide gleich verdienen würden (was fast nie der Fall ist), wären das 5K netto (!) im Monat, wenn Einer zu Hause bleibt. Und dann wollen diese Pärchen noch einen Zuschuß vom Staat, neben den ganzen anderen Leistungen, die ihnen ohnehin zustehen? Sorry, ich stimme @Mingo selten zu, aber wer davon ein Kind abhängig macht, der sollte besser kinderlos bleiben.

Wenn wir hier Sozialleistungen raushauen (und ja, daß wird echt immer mehr und unübersichtlicher. Aktuell sind es über 170 verschiedene Leistungen, die über Steuern und Abgaben finanziert werden), dann doch bitte für diejenigen, die es wirklich nötig haben!
 
Bin ich selber und denke trotzdem so. Hallo? 10K netto ist für 95% ein weit entfernter Traum, selbst 5K für Alleinverdiener ist weit entfernt vom Normalen.
Es sind eher um die 7900 EUR:

Bildschirmfoto 2023-11-18 um 00.04.25.png


Selbst wenn Beide gleich verdienen würden (was fast nie der Fall ist)
In meinem Freundeskreis gibt es die Kombination oft.

Wenn wir hier Sozialleistungen raushauen (und ja, daß wird echt immer mehr und unübersichtlicher. Aktuell sind es über 170 verschiedene Leistungen, die über Steuern und Abgaben finanziert werden), dann doch bitte für diejenigen, die es wirklich nötig haben!
Wie schon geschrieben sollte man nicht diejenigen ausnehmen, die sowieso schon am meisten in den Topf einzahlen. Außerdem halte ich es für wichtig, dass beide Elternteile sich am Projekt Nachwuchs beteiligen und es nicht wieder zu einer reinen Frauenaufgabe wird.

Edit: Ich habe mal gerechnet, um auf 10k netto im Monat zu kommen, muss man ein Jahreseinkommen von 230k haben.
 
Naja, aktuell ist die Grenze bei 300K, da bist Du weit drüber. Und nimm die Kirche raus, daß ist dein Privatvergnügen! Dann bist Du immer noch deutlich über 8K (sofern Du die ganzen anderen Steuervergünstigungen außen vor läßt). De facto bist Du wieder bei den 10K, glaub mir, ich komme aus der Branche.
Wie schon geschrieben sollte man nicht diejenigen ausnehmen, die sowieso schon am meisten in den Topf einzahlen.
Ach Gottchen, ich bin Single, Selbstständig und Top-Verdiener, was glaubst Du, was ich an Steuern und Abgaben zahlen muß? Bei ner 50+h Woche, plus Risiko. Ändert nichts daran, daß man den Highrollern nicht noch Puderzucker in der A*** pusten muß. Gebt es denen, die es brauchen, dann habe ich auch kein Problem mit meinem Steuerzahlungen. Aber wenn ich dann noch noch die Top 5% alimentieren muß …. Nope!
 
Naja, aktuell ist die Grenze bei 300K, da bist Du weit drüber. Und nimm die Kirche raus, daß ist dein Privatvergnügen! Dann bist Du immer noch deutlich über 8K (sofern Du die ganzen anderen Steuervergünstigungen außen vor läßt). De facto bist Du wieder bei den 10K, glaub mir, ich komme aus der Branche.
Kann Du das bitte genauer aufschlüsseln. Glaube ich nicht.
 
Ich denke da liegt das Problem. Wenn es Dich nicht betrifft kannst Du natürlich locker Sprüche klopfen.
Wenn daß Alles ist, was Du mitgenommen hast, dann brauche ich hier auch nichts mehr zu sagen. Danke für das Gespräch.
Kann Du das bitte genauer aufschlüsseln. Glaube ich nicht.
Ich bin Steuerberater, Details kann ich hier natürlich nicht veröffentlichen. Glaub es oder laß es.
 
Wenn daß Alles ist, was Du mitgenommen hast, dann brauche ich hier auch nichts mehr zu sagen. Danke für das Gespräch.
Was soll ich da mitnehmen? Du hast hier eine populistische Neiddebatte gestartet, die völlig fehl am Platz ist. Es kommt auf die Konstellation der Paare an. Wenn beide promoviert haben, steigen sie sehr spät in den Arbeitsmarkt ein und müssen erstmal die ganzen Jahre der Ausbildung aufholen. Wirklich vermögend werden die nur, wenn sie aufs Kinderkriegen verzichten und jahrelang dieses Einkommen beziehen.

Letztendlich schadet diese Entscheidung aber sowieso allen Eltern, denn wenn der Chef nicht in Elternzeit geht, dann wird er es bei seinen Angestellten auch nicht gut heißen. Damit sind die Männer aus der Kindererziehung wieder raus.

Ich bin Steuerberater, Details kann ich hier natürlich nicht veröffentlichen. Glaub es oder laß es.
Bist Du Steuerberater auf den Cayman Islands? Selbst wenn Du in Deinem Job gut bist, holst Du niemals pauschal 20% am Ende des Jahres zurück. Im Beispiel wären das 24k EUR. Das ist einfach Humbug.

14,4 Millionen dieser Steuerpflichtigen ließen sich zur Einkommensteuer veranlagen. Davon erhielten 12,7 Millionen Steuerpflichtige eine Steuererstattung. Diese lag im Durchschnitt bei 1 095 Euro. Besonders häufig waren Rückerstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (57 %). Bei 8 % der Betroffenen fiel die Rückzahlung geringer als 100 Euro aus. Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanzämter in 2 % der Fälle.
https://www.destatis.de/DE/Themen/S...inkommensteuer/im-fokus-steuererklaerung.html
 
Da hatte ich auch vor ein paar Monaten ein Gespräch mit einer Hälfte eines sehr gut verdienenden Akademiker-Pärchens.

Ich habe das im Prinzip genauso gesagt wie @Cale da ich es auch so sehe, dass man mit _dem_ Geld wohl kaum die Entscheidung, ob man Kinder haben will, von diesem Unterstützungsbeitrag abhängig macht.

Ich habe mich mit dem Regelungen nicht befasst und das Einzige, was ich dann auch seltsam fand, war, dass es laut seiner Aussage nicht graduell abnehmen soll, sondern wohl einfach einen klaren Cut bei Summe XY gebe?!

Das fände ich auch seltsam. Aber wenn es eine abnehmende Abstufung gäbe, die bei eben solchen Summen endet, würde sich das mit meinem Gerechtigkeitsempfinden nicht beißen.


Man kann doch halt immer nur da sparen/nehmen, wo überhaupt was vorhanden ist. Und je mehr da ist, umso entbehrlicher wird ab gewissen Summen das, was dann auch noch oben drauf kommt.

Tjaja, Umverteilung, pipapo...ich würde mir halt wünschen, dass es ganz grundsätzlich weniger (VZ-) arbeitende Leute mit <30k gibt.

Und für mich als Laien steigen die Steuersätze auch zu steil, aber dann letzten Endes nicht steil genug.
Also dass da jemand mit 65k schon (mit einem kleinen Teil) dieselbe Quote erreicht wie Leute mit dem Dreifachen. Ist das nicht schief? Oder "reicht" es aus, dass der mit dem Dreifachen diese Quote dann auf einen anteilig viel höheren Betrag zahlt? @Steuermenschen @Cale @Mandos

(Und ja, magische psychologische Grenze der 50%, usw....)
 
Es sind eher um die 7900 EUR:

Anhang anzeigen 164307

In meinem Freundeskreis gibt es die Kombination oft.

Wie schon geschrieben sollte man nicht diejenigen ausnehmen, die sowieso schon am meisten in den Topf einzahlen. Außerdem halte ich es für wichtig, dass beide Elternteile sich am Projekt Nachwuchs beteiligen und es nicht wieder zu einer reinen Frauenaufgabe wird.

Edit: Ich habe mal gerechnet, um auf 10k netto im Monat zu kommen, muss man ein Jahreseinkommen von 230k haben.

Wen dann? Irgendwo musste man kürzen, weil schlicht für das Thema nicht mehr Geld da ist bzw. vom Finanzministerium nicht mehr freigegeben wurde. Also hat man oben gekürzt, damit beim Durchschnittsverdiener nicht gekürzt werden muss.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben