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Der Politikthread

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Eventuell auch nicht. Denn klar - auch mein Bier darf ich privat brauen.
Schnaps darf ich privat aber nicht (mehr) brennen. Seit 2018 gibt es keine Ausnahmen mehr für Kleinmengen, die private Alkoholgewinnung durch Destillation ist komplett verboten.
Also auch beim Alkohol gibt es EInschränkungen.

Und darf man privat Tabak ziehen? Hab ich keine AHnung :D

Aber noch sind das ja ungelegte Eier. Das Vorhaben muss erst noch durch Bundestag und -rat (hier mit einer schwarzen Mehrheit btw), mal schauen, was am Ende rauskommt
 
Normalerweise ist es kein Gramm am Tag, ich dampfe jeden Abend und bin darunter, im Jahr sind es schätzungsweise 250-300gr..
Ich frage mich warum solche Artikel überhaupt verfasst werden, will man damit Stimmung gegen die Legalisierung machen? Zu Alkohol hab ich sowas noch nicht gesehen, da ist die Ökobilanz mit Sicherheit schlechter und keiner redet darüber.
 
Ich habe aber auch lürzlich ein YT Video über medizinisches Cannabis gesehen und da war alles Indoor und ich habe mich auch gefragt, was dass alles an Energie braucht. Ich finde die Fragestellung daher schon berechtigt.
Wenn man das Zeugs sich vom Dealer kauft, kommt das dann auch von so einer Indoor Zucht?
Gerade bei Pflanzen, die normal CO2 binden sollten, finde ich diesen CO2 Verbrauch absurd.
 
Ich habe aber auch lürzlich ein YT Video über medizinisches Cannabis gesehen und da war alles Indoor und ich habe mich auch gefragt, was dass alles an Energie braucht. Ich finde die Fragestellung daher schon berechtigt.

Bei medizinischem Cannabis brauchst Du dauerhaft gleiche Qualität, gleich hohen THC-Gehalt. Wird bei der kontrollierten(!) Abgabe das Gleiche sein. Sowas funktioniert nur unter kontrollierten Bedingungen, also Indoor und künstliche Licht- und Wärmebedingungen.

will man damit Stimmung gegen die Legalisierung machen?

Nein, aber man sollte es auch nicht ausblenden, nur weil man gerne kifft. Hat nun mal eine Scheiß-Ökobilanz und wenn hier alles Andere unter den CO²-Beobachtungsschirm gestellt wird, kann man sowas nicht ausnehmen. Abgesehen vom medizinischen Gebrauch ist das ja nur for fun.
 
Beim medizinischen Cannabis stelle ich es ja auch nicht in Frage, da sagten die in de Video auch genau, was sie da machen und warum, deshalb fragte ich ja auch noch dem Straßen Zeugs, obs da auch so ist? Könnte mir schon vorstellen, dass es (leider) zum größten Teil Indoor gezüchtet wird.
 
Nein, aber man sollte es auch nicht ausblenden, nur weil man gerne kifft. Hat nun mal eine Scheiß-Ökobilanz und wenn hier alles Andere unter den CO²-Beobachtungsschirm gestellt wird, kann man sowas nicht ausnehmen. Abgesehen vom medizinischen Gebrauch ist das ja nur for fun.
Es wird aber nun mal nicht alles andere unter den Beobachtungsschirm gehalten daher finde ich das schon sehr selektiv.
 
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Normalerweise ist es kein Gramm am Tag, ich dampfe jeden Abend und bin darunter, im Jahr sind es schätzungsweise 250-300gr..
Ich frage mich warum solche Artikel überhaupt verfasst werden, will man damit Stimmung gegen die Legalisierung machen? Zu Alkohol hab ich sowas noch nicht gesehen, da ist die Ökobilanz mit Sicherheit schlechter und keiner redet darüber.

also dass bei Alkohol die Bilanz schlechter ist glaub ich ehrlich gesagt nicht.
 
Kommt drauf an wie man es vergleicht, 1kg Bier ist sicherlich besser in der Bilanz als ein 1Kg Cannabis aber von dem Liter kommt man auch kein Jahr aus. Ich würde es wenn mit der Menge vergleichen, die man für einen Rausch braucht also z.b. 2-3 Bier gegenüber 0.2gr. Cannabis und da sieht die Bilanz für Bier sicherlich schlechter aus. Mir ist das vollkommen egal, ich gönne jedem sein Bier oder Whiskey aber dann bitte nicht so vorurteilsbehaftet vergleichen.
 
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auch das glaube ich ehrlich nicht :) unabhängig davon was ich präferiere. der Cannabis Anbau ist doch extrem! energieintensiv. Nicht umsonst findet die Polizei illegale Plantagen durch Wärmebildkameras durch Dächer hindurch.

Ich finde auch nicht dass @Cale das jetzt vorurteilsbehaftet rübergebracht hat, aber man kann ja trotzdem mal drüber reden und sich Gedanken machen.
 
Nicht umsonst findet die Polizei illegale Plantagen durch Wärmebildkameras durch Dächer hindurch.

Und durch ungewöhnlich hohe Stromkosten!

Generell ist mir das Ganze ziemlich Wumpe. Ich kiffe nicht und habe es auch nicht vor, soll jeder machen, was er will. Fand es nur interessant, wie energieintensiv das so ist. Und daß das plötzlich für Einige gar kein Problem darstellt. Aber wenn man auf der Autobahn schneller 100-130 km/h fahren will, ist man gleich schlimmer als Hitler :grins:
 
Da ich früher mit meiner Ex Partnerin ebenfalls angebaut habe und ich auch ein zwei drei Leute kannte, kann ich sagen das man für gewöhnlich indoor unter kontrollierten Bedingungen anbaut (natürlich gibt's auch outdoor, hybrid, autoflowering Sorten). Das ist schon ein gewisser Aufwand wenn man das richtig machen möchte. Gibt dafür zB so Grow Zelte, das sind quasi kleine Gewächshäuser. Voll automatisch mit Zeitschaltuhr und Luftfilter. Moderne LED Beleuchtung mit verschiedenen Farben, je nach Wachstumsphase der Pflanze, also zB Keimung, Wachstum, Blüte, THC Produktion. Wie @Gerri sagt hat man die Plantagen deswegen früher mit Wärmebild gefunden, aber das war aus der Zeit vor LEDs. Mittlerweile ist das schon etwas effizienter und stromsparender als noch vor ein paar Jahren.
Hier ein kleines Beispiel (gibt's natürlich in zig Größen und Varianten)
Screenshot_20211126_150558.jpg
 
Im Artikel wird doch sogar darauf hingewiesen, dass man "Genuss-Canabis" durchaus auch unter freiem Himmel anbauen könnte. Dann sieht die Klimabilanz wahrscheinlich gleich ganz anders aus. Weiß jemand, wie das zurzeit in Holland gehandhabt wird?
 
Holland ist ne andere Baustelle, da es da gar nicht geregelt, sondern nur geduldet wird. Die Frage hierzulande wird eher sein, ob "kontrollierte Abgabe" auch gleichbleibende Qualität fordert. Ansonsten könntest Du ja je nach Jahreszeit und Anbaumethode völlig unterschiedliches Zeug bekommen.
 
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