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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Das sollte doch die spannendste Regierung werden, die viele jüngere bisher aktiv erlebt haben. Wer mag schon Lindner, aber ihn in dieser Konstellation in Verantwortung zu sehen, allein das wird ein Genuss. Ich kann es gar nicht abwarten, bis diese bunte Truppe antritt. Nach Dekaden endlich mal wieder eine Regierung mit Ecken und Kanten und die überhaupt mal einen Anspruch an sich hat.
 
Naja, der Koalitionsvertrag ist ja schon mal ganz schön runtergedampft worden. Der kleinste Gemeinsame Nenner. So viel vom großen Aufbruch les ich da nicht raus. Und vieles recht schwammig ohne sich genau auf was festzulegen bzw. keine Zeitpunkte oder Grenzwerte benannt.
Ich glaub eher da wurde wieder viel Geredet und etwas vom Aufbruch heraufbeschworen aber umgesetzt wird eher wenig.
 
Naja, der Koalitionsvertrag ist ja schon mal ganz schön runtergedampft worden. Der kleinste Gemeinsame Nenner. So viel vom großen Aufbruch les ich da nicht raus. Und vieles recht schwammig ohne sich genau auf was festzulegen bzw. keine Zeitpunkte oder Grenzwerte benannt.
Ich glaub eher da wurde wieder viel Geredet und etwas vom Aufbruch heraufbeschworen aber umgesetzt wird eher wenig.

Sie wird auch spannend, wenn sie nicht erfolgreich Politik betreibt. Wie ein Experiment mit offenen Ausgang.
 
Özdemir ist damit also Weed-Minister :D

Irgendjemand muss das legale Gras ja anbauen, und da wird das Landwirtschaftsministerium für verantwortlich sein
 
Finds schade, dass der private Anbau weiterhin verboten bleibt. Somit wird aus der Legalisierung auch eine Kapitalisierung. Mein privates Bier darf ich doch auch brauen.
 
Ein Schritt nach dem anderen.
Es ist für einen relativ großen Anteil der Bevölkerung schon ein Eklat, dass Cannabis überhaupt legal konsumiert werden darf. Und den Rückhalt der Bevölkerung darf man auch nicht verlieren.

Wenn sich die Sache mal in ein paar Jahren entspannt hat und es normal geworden ist, könnte das noch nachgeregelt werden.
Oder es wird so sein, dass sich die Polizei und Staatsanwälte nicht mehr dafür interessieren, wenn sie angezeigt bekommen, dass da jemand zwei Pflänzchen im Hinterhof großzieht.

Man darf nicht vergessen, dass wir mit dem Gesetz, so wie es geplant sind, weltweit ziemlich weit voran gehen.
Wir haben in Sachen Gras immer bewundernd nach NL geblickt, aber dort wurde der Verkauf von weichen Drogen nur geduldet - richtig legalisiert wurden sie bis heute nicht. UNd die Duldung wird ja jetzt aufgrund der nicht überblickbaren und kriminalisierten Beschaffungsketten der Coffee Shops zurückgefahren, bis man ein Konzept für eine tatsächliche Legalisierung hat.
 
Lauterbach wäre imo aber auch jmd. der die richtigen Hebel unabhängig von Corona ansetzen würde.... das wird ein Minister der Mitte nicht machen.
Welche Hebel und in welche Richtung? Davon abgesehen sollte es nach vielen Jahren mittlerweile doch deutlich klar geworden sein, dass ihm politisch und menschlich kein Teamplay zugetraut wird. Sein Auftreten spricht seit jeher gegen seine Soft Skills - und die sind im Miteinander einer Regierung nicht nachrangig. Er sieht verknöchert aus und er spricht verknöchert, dann kann er durchaus auch so sein. Ich sehe es so wie @el_barto Mitarbeit in Ausschüssen: von mir aus, Gesundheitsminister: bloß nicht.
 
ich seh das anders, nur weil jemand experte auf einem gebiet ist kann man ihm nicht automatisch absprechen andere gebiete, meinungen und experten zuzulassen, sonst würde kein unternehmen funktionieren.
als politiker sollte man das schon drauf haben, sonst ist man fehl am platz.

ich würde ihn gerne als gesundheitsminister sehen und bin generell dafür, dass wissen auf dem jeweiligen gebiet vorhanden sein sollte.
 
Ein Schritt nach dem anderen.
Es ist für einen relativ großen Anteil der Bevölkerung schon ein Eklat, dass Cannabis überhaupt legal konsumiert werden darf. Und den Rückhalt der Bevölkerung darf man auch nicht verlieren.

Wenn sich die Sache mal in ein paar Jahren entspannt hat und es normal geworden ist, könnte das noch nachgeregelt werden.
Oder es wird so sein, dass sich die Polizei und Staatsanwälte nicht mehr dafür interessieren, wenn sie angezeigt bekommen, dass da jemand zwei Pflänzchen im Hinterhof großzieht.

Man darf nicht vergessen, dass wir mit dem Gesetz, so wie es geplant sind, weltweit ziemlich weit voran gehen.
Wir haben in Sachen Gras immer bewundernd nach NL geblickt, aber dort wurde der Verkauf von weichen Drogen nur geduldet - richtig legalisiert wurden sie bis heute nicht. UNd die Duldung wird ja jetzt aufgrund der nicht überblickbaren und kriminalisierten Beschaffungsketten der Coffee Shops zurückgefahren, bis man ein Konzept für eine tatsächliche Legalisierung hat.

Die Argumentation, dass der freie, private Anbau zum Eigenbedarf für die allgemeine Bevölkerung anstößiger sein könnte, als daraus ein Geschäft zu machen, an dem der Staat mitverdient, ist für mich nicht nachvollziehbar. Man könnte den Anbau auch reglementieren (nur freigegebene Sorten, Anzahl der Pflanzen etc.). Aus meiner Sicht hat das Geschmäckle, man möchte einem wachsenden Geschäftszweig Vorschub leisten und daran mitverdienen. Der Anbau ist ja relativ leicht zu bewerkstelligen. Unter „gebt das Hanf frei“ stell ich mir etwas anderes vor. Gerade in einer Gesellschaft in der Urban Gardening und Selbstversorgung ein nachhaltiger und dauerhafter Volkssport geworden ist.
 
Oh, der neue Verkehrsminister kommt ja vermutlich gar nicht aus Bayern. Damit hat man doch die letzten Jahre so richtig gute Erfahrungen gemacht.
 
Die Argumentation, dass der freie, private Anbau zum Eigenbedarf für die allgemeine Bevölkerung anstößiger sein könnte, als daraus ein Geschäft zu machen, an dem der Staat mitverdient, ist für mich nicht nachvollziehbar. Man könnte den Anbau auch reglementieren (nur freigegebene Sorten, Anzahl der Pflanzen etc.). Aus meiner Sicht hat das Geschmäckle, man möchte einem wachsenden Geschäftszweig Vorschub leisten und daran mitverdienen. Der Anbau ist ja relativ leicht zu bewerkstelligen. Unter „gebt das Hanf frei“ stell ich mir etwas anderes vor. Gerade in einer Gesellschaft in der Urban Gardening und Selbstversorgung ein nachhaltiger und dauerhafter Volkssport geworden ist.
jaa, so kritisch seh ich das nicht. was meinst du wie lange sich das so halten wird? was willst du dann machen mit einem der pflanzen im garten hat und im laden kannst du es einfach kaufen?!
wird schon alles kommen...

edit: und es gibt wichtigeres
 
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