Mondknallschlumpf
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Laut Spiegel hat der Vorsitzende der Werteunion Geld an die AfD gespendet. So dämlich muss man erstmal sein 

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Laut Spiegel hat der Vorsitzende der Werteunion Geld an die AfD gespendet. So dämlich muss man erstmal sein![]()
FYP, Amateurwahrscheinlich 88 ℛℳ
Sehr guter BeitragEs ist ein Irrglaube unserer Gesellschaft, dass bei der CDU ein Linksruck stattgefunden hat. Wo soll der sein? Nur weil Mutti ein paar mehr Flüchtlinge aufgenommen hat? Was ist mit der anschließend halbwegs "AfD-konformen" Flüchtlingspolitik? Ist das eine Rückbesinnung auf das "Konservative" oder gar das "Christliche" in CDU und CSU?
Die CDU hat es sich beim Volk verschissen, weil:
- immer mehr Leute merken, dass die Vertreter der CDU nur noch Politik im Sinne einflussreicher Lobbies machen und die Menge an Leuten von der Lobby-Politik sicher nicht bevorteilt wird,
- der Wohlstand der breiten Bevölkerung immer weiter abnimmt, Jobs unsicherer sind als früher und es immer schwieriger wird, sich aus einem Angestelltenverhältnis heraus eine eigene finanzielle Existenz aufzubauen,
- die "Unterschicht" (finanzielle und soziale) als arbeitsscheue Hartz IV-Faulenzer und Sozialstaat-Schmarotzer stigmatisiert wurde, die dem Märchen folgen sollen, dass "mehr Arbeit" zu mehr Wohlstand führt,
- sie nichts dagegen unternommen hat, dass das besitzende Kapital deutlich weniger zur Finanzierung der staatlichen Infrastruktur herangezogen wird als Arbeitnehmer und kleine Selbständige,
- sie nichts gegen die steigenden Lebenshaltungskosten unternimmt und sich von der sozialen Marktwirtschaft zur freien Marktwirtschaft hin gewandelt hat.
Das ist der SPD zuvor schon widerfahren, weil deren traditionelle Wähler eher von den oben beschriebenen Problemen betroffen sind als CDU-Wähler.
Wo ist denn die soziale Marktwirtschaft hin, die die "so stockkonservative" CDU bei ihrer Gründung in Bad Godesberg im Parteibuch stehen hatte? Durch einen Linksruck dahin? Mit Sicherheit nicht. Sondern durch Egoismus, Egoismus, Egoismus der handelnden Akteure. Das gilt auch für führende Mitglieder der SPD, nur da fällt es früher auf aufgrund einer ehemals anderen Erwartungshaltung an die Werte der Partei.
Und jetzt stecken wir in der öffentlichen Diskussion fest in der "Links-/Rechts-Kategorisierung." Der Konservative ist automatisch eher rechts zuzuordnen, der Gutmensch automatisch links(-versifft) und der Öko hat eh keine politische Daseinsberechtigung in einem wirtschaftlich starken Deutschland.
Es sollte, es MUSS neu gedacht werden. In sozial/unsozial, in tolerant/intolerant, in "Nutzt der Allgemeinheit/nutzt nur einer kleinen Klientel", in solidarisch/unsolidarisch.
Danach sollte man die Parteien bewerten (das würde die CDU der letzten Jahrzehnte freilich schnell einiger Prozente berauben), und danach sollte man wählen. Kann ein "Konservativer" nicht auch die Linke wählen, ohne gleich das Konservative aufzugeben? Kann ein "Gutmensch" nicht die CDU wählen, weil er an ihre christlichen Werte glaubt?
Wenn wir es schaffen würden, dieses neue Denken zu etablieren, dann würde die politische Landschaft in Deutschland und der EU ganz anders aussehen.
Dazu wird es aber nicht kommen, denn die Medien nehmen jede Schlagzeile rund um die AfD gerne für Klicks, Einschaltquoten und Auflagen mit. Die CDU als "letzte Volkspartei" hat kein Interesse an diesem neuen Denken. Die meisten Bürger, gerade die eigentlich Politikfernen, haben gar kein Interesse, neu zu denken, bzw. es wird schwierig, ihnen beizubringen.
Also bleibe ich nach diesem Beitrag ernüchtert, sehe einem Kanzler Merz entgegen, der mir sagt, ich brauche ja nur mehr Aktien kaufen, damit es mir gut geht, und gucke dem weiteren Erstarken der AfD aufgrund weiter sinkenden Wohlstands der Bevölkerung zu, denn die LINKE ist meiner Einschätzung nach nicht in der Lage, die Stimmung zu ihren Gunsten zu drehen. Und die SPD auch nicht.
Ich ziehe mich nun zurück in mein Kämmerlein und träume von einer "humanistischen Diktatur", in der die individuelle Freiheit gewahrt bleibt, aber eine sozialkompetente Elite das Denken für diejenigen übernimmt, die eigentlich nicht wählen sollten. Und so eine bessere Welt schafft. Mit Wohlstand und Menschenwürde für jeden, technischem und wissenschaftlichem Fortschritt, und gelebter Solidarität. Kurzum: Die schönste Diktatur aller Zeiten.

Es ist ein Irrglaube unserer Gesellschaft, dass bei der CDU ein Linksruck stattgefunden hat. Wo soll der sein? Nur weil Mutti ein paar mehr Flüchtlinge aufgenommen hat? Was ist mit der anschließend halbwegs "AfD-konformen" Flüchtlingspolitik? Ist das eine Rückbesinnung auf das "Konservative" oder gar das "Christliche" in CDU und CSU?
Die CDU hat es sich beim Volk verschissen, weil:
- immer mehr Leute merken, dass die Vertreter der CDU nur noch Politik im Sinne einflussreicher Lobbies machen und die Menge an Leuten von der Lobby-Politik sicher nicht bevorteilt wird,
- der Wohlstand der breiten Bevölkerung immer weiter abnimmt, Jobs unsicherer sind als früher und es immer schwieriger wird, sich aus einem Angestelltenverhältnis heraus eine eigene finanzielle Existenz aufzubauen,
- die "Unterschicht" (finanzielle und soziale) als arbeitsscheue Hartz IV-Faulenzer und Sozialstaat-Schmarotzer stigmatisiert wurde, die dem Märchen folgen sollen, dass "mehr Arbeit" zu mehr Wohlstand führt,
- sie nichts dagegen unternommen hat, dass das besitzende Kapital deutlich weniger zur Finanzierung der staatlichen Infrastruktur herangezogen wird als Arbeitnehmer und kleine Selbständige,
- sie nichts gegen die steigenden Lebenshaltungskosten unternimmt und sich von der sozialen Marktwirtschaft zur freien Marktwirtschaft hin gewandelt hat.
Das ist der SPD zuvor schon widerfahren, weil deren traditionelle Wähler eher von den oben beschriebenen Problemen betroffen sind als CDU-Wähler.
Wo ist denn die soziale Marktwirtschaft hin, die die "so stockkonservative" CDU bei ihrer Gründung in Bad Godesberg im Parteibuch stehen hatte? Durch einen Linksruck dahin? Mit Sicherheit nicht. Sondern durch Egoismus, Egoismus, Egoismus der handelnden Akteure. Das gilt auch für führende Mitglieder der SPD, nur da fällt es früher auf aufgrund einer ehemals anderen Erwartungshaltung an die Werte der Partei.
Und jetzt stecken wir in der öffentlichen Diskussion fest in der "Links-/Rechts-Kategorisierung." Der Konservative ist automatisch eher rechts zuzuordnen, der Gutmensch automatisch links(-versifft) und der Öko hat eh keine politische Daseinsberechtigung in einem wirtschaftlich starken Deutschland.
Es sollte, es MUSS neu gedacht werden. In sozial/unsozial, in tolerant/intolerant, in "Nutzt der Allgemeinheit/nutzt nur einer kleinen Klientel", in solidarisch/unsolidarisch.
Danach sollte man die Parteien bewerten (das würde die CDU der letzten Jahrzehnte freilich schnell einiger Prozente berauben), und danach sollte man wählen. Kann ein "Konservativer" nicht auch die Linke wählen, ohne gleich das Konservative aufzugeben? Kann ein "Gutmensch" nicht die CDU wählen, weil er an ihre christlichen Werte glaubt?
Wenn wir es schaffen würden, dieses neue Denken zu etablieren, dann würde die politische Landschaft in Deutschland und der EU ganz anders aussehen.
Dazu wird es aber nicht kommen, denn die Medien nehmen jede Schlagzeile rund um die AfD gerne für Klicks, Einschaltquoten und Auflagen mit. Die CDU als "letzte Volkspartei" hat kein Interesse an diesem neuen Denken. Die meisten Bürger, gerade die eigentlich Politikfernen, haben gar kein Interesse, neu zu denken, bzw. es wird schwierig, ihnen beizubringen.
Also bleibe ich nach diesem Beitrag ernüchtert, sehe einem Kanzler Merz entgegen, der mir sagt, ich brauche ja nur mehr Aktien kaufen, damit es mir gut geht, und gucke dem weiteren Erstarken der AfD aufgrund weiter sinkenden Wohlstands der Bevölkerung zu, denn die LINKE ist meiner Einschätzung nach nicht in der Lage, die Stimmung zu ihren Gunsten zu drehen. Und die SPD auch nicht.
Ich ziehe mich nun zurück in mein Kämmerlein und träume von einer "humanistischen Diktatur", in der die individuelle Freiheit gewahrt bleibt, aber eine sozialkompetente Elite das Denken für diejenigen übernimmt, die eigentlich nicht wählen sollten. Und so eine bessere Welt schafft. Mit Wohlstand und Menschenwürde für jeden, technischem und wissenschaftlichem Fortschritt, und gelebter Solidarität. Kurzum: Die schönste Diktatur aller Zeiten.
Du hast seine Ausführungen dazu aber schon gelesen, oder ? Das ist natürlich ein Fantasiegebilde, das der Mensch mit all seinen Eigenschaften und Trieben immer blockieren wird. Aber die Gedanken sind die meinen, verwegen und idealistisch - ich mag das.Wie man von einer Diktatur träumen kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Egal, ob linke, rechte, grüne oder humanistische Diktatur.

und dann aber nicht die sehr einfache Möglichkeit nutzen uns an diesem Produktivkapital zu beteiligen.
Jawohl... ich lade dich gerne ein, bei mir in der Beratung mal meiner nächsten alleinerziehenden Klientin mit 2 völlig unterbezahlten Jobs zu erklären, dass sie selbst Schuld ist und doch lieber Aktien hätte kaufen sollen. Sie wird dir bestimmt freudestrahlend um den Hals fallen und mich sowie ihren Burnout zum Teufel jagen!
Die soll sich mal nicht so anstellen. Einfach 50€ im Monat beiseite legen und investieren. Vielleicht muss sie dann halt mit dem Rauchen aufhören. Dafür hat sie Dann aber auch die Chance aus ihren 600€ die sie dann investiert hat ganze 630€ zu machen... Naja, oder sie verliert halt etwas und es sind dann nur noch 500€...aber das tut doch nicht weh!Jawohl... ich lade dich gerne ein, bei mir in der Beratung mal meiner nächsten alleinerziehenden Klientin mit 2 völlig unterbezahlten Jobs zu erklären, dass sie selbst Schuld ist und doch lieber Aktien hätte kaufen sollen. Sie wird dir bestimmt freudestrahlend um den Hals fallen und mich sowie ihren Burnout zum Teufel jagen!
Interessiert mich wirklich immer noch!Ihr spricht hier immer von links nach rechts oder von rechts nach links.
Aber was heißt das für euch konkret?
Was soll sie denn tun um nach "rechts" zu wandern?
Steht die CDU überhaupt links von der Mitte?
Soll die CDU wieder konservativer, elitärer sogar nationaler werden?
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