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Der Politikthread

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Mich nervt das immer so wie sehr das in Daily Soaps ausartet. Es geht mMn viel zu viel um Personen, Namen und Gesichter. Dass die Leute viel zu oft nach Sympathie wählen, ist ein Unding.

Es muss doch viel mehr stumpf nach Programm gehen.

Und jetzt auch wieder Image 1 ggü Image 2, aber sag mir doch mal bitte einer was inhaltlich zwischen den Kandidaten unterschiedlich ist. Und nicht mit vagen Richtungsangaben oder sowas.

Der Ziemiak ist noch nicht im Rennen, so ohne Regierungserfahrung, wa?
 
Der Machtgeile turbo-kapitalist Merz wird es dann wohl leider.

Weiß nicht was ich davon halten soll.
Ein Merz würde bestimmt den ein oder anderen AfD-Wähler wieder zurück ins CDU Boot holen.
Anderseits habe ich echt kein bock mehr auf eine wiedererstarkende CDU und somit eine CDU in irgendeiner Machtposition.
Das Land wird schon viel zu lange CDU-mäßig regiert / diktiert.
 
Bosbach? Ernsthaft? :skep: :schreck:

Ja, ernsthaft.

Bosbach vertritt nicht überall meine politische Einstellung, aber als CDU'ler ist das auch normal. :D Im Gegensatz zu vielen anderen heutigen Politikern lässt er sich aber nicht verbiegen, widerspricht auch offen anderen "Parteifreunden", widerspricht auch mal der Führung, ohne sie dabei als Ahnungslose Deppen dastehen zu lassen und sie zu diskreditieren.

Als Mensch schätze ich das an ihm.
 
Dachte ich am Anfang auch und dann hab ich seinem Gerede öfter gehört geschenkt.. Aber ne, der nicht mehr. Zu alt und nicht mehr zeitgemäß... Omo
 
Zuletzt bearbeitet:
Bosbach hat doch eh eine sehr geringe Lebenserwartung zieht sich aus der Politik zurück, das war also keine ernstgemeinte Aussage, er solle das übernehmen.
 
ein kommentar auf der webseite der wiwo. solche aussagen habe ich da nicht erwartet

FDP und CDU haben vor lauter Ressentiment gegen „linksgrüne Gutmenschen“ den Beifall rechtsnationaler Bösmenschen in Kauf genommen. Es ist das logische Ende eines langen Versagens in zwei Parteizentralen.

Tatsächlich ist es doch so: Die CDU hat mit dem permanent bekräftigten Eingeständnis des Kanzleramts, der anonymen Macht von Institutionen und Systemen, der Globalisierung, der EU, den Banken, der Geldpolitik, der Flüchtlingsströme ausgeliefert zu sein („alternativlos“) den Aufstieg der AfD begünstigt und sich ihr mit der eskalierenden Rhetorik ihrer Spitzenpolitiker als kraftnationale Betreuungsorganisation verähnlicht – sowie den expliziten Radikalismus von rechts und das gärende Ressentiment des kleinbürgerlichen Prekariats skandalös unterschätzt.

Zugleich hat die CDU die Linken im Stil der Neunzigerjahre dämonisiert – als handelte es sich bei Ihnen noch um die fünfte Kolonne Moskaus. Zur Erinnerung: Es waren vor allem Annegret Kramp-Karrenbauer und Paul Ziemiak, die sich unmittelbar nach der Landtagswahl im Oktober 2019 jede Annäherung der CDU in Thüringen an Bodo Ramelow und die Linken verbeten haben – weil die Union noch immer den Kolossalblödsinn einer Äquidistanz zu den „politischen Rändern“ predigt und sich eine kommunistische Gefahr herbeihalluziniert.


Es ist höchste Zeit, dass sich die CDU von dieser Lebenslüge verabschiedet. Es gibt keine Äquidistanz der „Parteien der Mitte“ zu den „linken“ und „rechten“ Rändern. Der entscheidende Unterschied zwischen der Linken und der AfD ist: Jene ist in weiten Teilen (heute) eine staatstragende Partei, diese nicht. Jene will integrativ etwas für dieses Land erreichen; diese spielt „das Volk“ gegen es selbst aus. Jene hat sich Jahrzehnte lang als eine Art Kümmer-CSU des Ostens um die Menschen verdient gemacht; diese hetzt sie auf.
https://www.wiwo.de/politik/deutsch...al/25524522-all.html?utm_source=pocket-newtab
 
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