Kurzfristig schon. Langfristig tötet man mit sozialistischen Deckelungen und Besteuerungen aber nicht nur jegliche Innovation, sondern erreicht letztendlich auch das Gegenteil dessen, was man erreichen wollte. Gut gemeint ist die kleine Schwester von Scheiße.
Der Staat als Hemmschuh von Innovationen ist allerdings auch nicht selten eine Mär.
https://www.wired.co.uk/article/mariana-mazzucato
The development of Google’s search algorithm, for instance, had been supported by a grant from the National Science Foundation, a US public grant-awarding body. Electric car company Tesla initially struggled to secure investment until it received a $465 million (£380 million) loan from the US Department of Energy. In fact, three companies founded by Elon Musk — Tesla, SolarCity and SpaceX — had jointly benefited from nearly $4.9 billion (£3.9bn) in public support of various kinds.
Sehr oft ist der Staat mit Förderungen und Investment in Grundlagenforschung jener Faktor, der Innovationen ermöglicht. Und Um solche wichtigen Dinge finanzieren zu können muss der Staat halt Einnahmen generieren, sprich Steuern einheben.
Und natürlich ist nicht jeder Milliardär ein verantwortungsloses Arschloch. Es gibt viele die einen großen Teil ihres Vermögens spenden. Allerdings platzt mir, lieber
@Mandos, ebenfalls die Hutschnur, wenn wohlhabenden Leuten der Kopf gestreichelt wird, weil sie von ihrer massenhaft vorhanden Kohle einen größeren Teil spenden, als jemand der ohnehin von Zahltag zu Zahltag lebt und sich versucht ein paar Sicherheitspolster zu schaffen.
Es ist halt auch viel einfacher aus einer Million zwei Millionen zu machen, als die erste Million zu verdienen. Aus dem Grund gehören Erbschaften, nach Abzug eines großzügigen Freibetrages
MASSIV besteuert. Gewinne aus Aktien, Anleihen, Zinsen,... usw. gehören mindestens gleich besteuert wie Einkommen aus Arbeit.
Es ist einfach nicht erklärbar, warum zB jemand der Arbeiten geht, 40% seines Einkommen als Steuern an den Staat abführen soll, während jemand, der mit dem silbernen Löffel im Arsch geboren wurde, quasi abgabenfrei ein Lebenseinkommen erbt und dann auch noch minimale Abgaben auf seine Zinsgewinne bezahlt. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern ist einfach nur unpackbarer Bullshit. Und ja, die Beispiele sind absichtlich plakativ gewählt um meinen Punkt rüber zu bringen.
According to a study by Mazzucato and economist Bill Lazonick, between 2003 and 2013 publicly listed companies in the S&P 500 index used more than half of their earnings to buy back their shares to boost stock prices, rather than reinvesting it back into further research and development. Pharmaceutical company Pfizer, for example, spent $139bn (£112bn) on share buybacks. Apple, which had never engaged in this type of financial engineering under Jobs, started doing so in 2012. By 2018, it had spent nearly one trillion dollars on share buybacks. “Those profits could be used to fund research and training for workers,” Mazzucato says. “Instead they are often used on share buybacks and golfing.”
That posed an urgent, more fundamental problem. If it was the state, not the private sector, which had traditionally assumed the risks of uncertain technological enterprises that led to the development of aviation, nuclear energy, computers, nanotechnology, biotechnology and the internet, how were we going to find the next wave of technologies to tackle urgent challenges such as catastrophic climate change, the epidemic of antibiotic resistance, the rise of dementia? “History tells us that innovation is an outcome of a massive collective effort – not just from a narrow group of young white men in California,” Mazzucato says. “And if we want to solve the world’s biggest problems, we better understand that.”
Das. lieber
@Mondknallschlumpf passiert nämlich wenn man auf "sozialistische Deckelungen" verzichtet und den "freien Markt" "freien Markt" sein lässt. Die Allgemeinheit zahlt für die Grundlagenforschung (Internet? GPS? Computer?) und kapitalistische Unternehmen häufen unfassbare Reichtümer an.
Wie oben erwähnt, nicht jeder Milliardär ist ein unsoziales Arschloch. Aber nur weil es ein paar Philanthropen unter ihnen gibt spricht das nicht die gesamte Clique frei.