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Der Politikthread

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Ich bin immer noch ein kleiner Träumer und hoffe, dass wir irgendwann mal Durchbrüche in der Fusions-Kernkraft erreichen.
Auch wenn die Fusions-Kraft nicht ohne Abfall auskommen wird.

Entsteht bei der Fusion radioaktiver Abfall?

Ein Fusionskraftwerk erzeugt radioaktiven Abfall, weil die energiereichen Neutronen, die bei der Fusion entstehen, die Wände des Plasmagefäßes aktivieren. Wie intensiv und wie lang andauernd diese Aktivierung ausfällt, hängt von den Materialien ab, auf welche die Neutronen auftreffen. Deshalb wurden und werden für die Fusion spezielle, niedrig-aktivierbare Materialien entwickelt.

Insgesamt wird ein Fusionskraftwerk während seiner etwa 30jährigen Lebenszeit je nach Bauart zwischen 60.000 und 160.000 Tonnen radioaktiven Materials erzeugen, das nach Betriebsende des Kraftwerks zwischengelagert werden muss. Die Aktivität des Abfalls nimmt rasch ab: nach etwa 100 Jahren auf ein zehntausendstel des Anfangswerts. Nach ein- bis fünfhundert Jahren Abklingzeit ist der radiotoxische Inhalt des Abfalls vergleichbar mit dem Gefährdungspotential der gesamten Kohleasche aus einem Kohlekraftwerk, die stets natürliche radioaktive Stoffe enthält.

Bei sorgfältiger Materialauswahl ist eine Endlagerung nicht nötig: Nach einer Wartezeit von 50 Jahren können von der Gesamtmasse des Fusionsabfalls je nach Bauart 30 bis 40 Prozent unbeschränkt freigegeben werden. Der übrige Abfall kann nach weiteren 50 Jahren rezykliert und in neuen Kraftwerken wieder verwendet werden.
 
Schau die Bill Gates doku auf Netflix an, Bill hat da einen Reaktor am start der jetzt eigentlich in China gebaut werden sollte. Durch aktuelle ereignisse (danke trump) findet das ganze jetzt nicht statt. Ist aber ein sehr interessantes Konzept. Wenn ich es richtig Verstanden habe hätte der ua. auch Atommüll verwerten können.
hab ich auch gesehen, bin da aber immer skeptisch. sichere atom reaktoren die quasi sich selbst aufzehren werden ja schon seit jahrzehnten versprochen. salzreaktoren, geschlossene reaktoren und und und.

mir fällt dann immer der „schnelle brüter“ in kalkar ein, wo ja dann herauskam das gutachten gefälscht waren und es letzlich nur um waffenfähiges plutonium ging.

letztendlich gab es da ja vor kurzem die wahnsinnig tolle tschernobyl serie auf sky. in der kombination, die zum störfall geführt hat, war ja auch nicht vorstellbar, wurde ja sogar noch geleugnet als es schon passiert war. das was dabei entstand konnte von nichts aufgehalten werden, war einfach so heiss das es den beton in „magma“ verwandelte. wie will man solch eine energie wirklich sicher machen?

ich glaube aber das es dies alles nicht braucht. wir haben da oben am Himmel einen gigantischen fusionsreaktor hängen der soviel energie rausbläst wie man im leben nicht nutzen kann. das ganz für „lau“. wir müssen die energie nur auffangen und speichern können. darauf sollte man sich konzentrieren.
 
Deshalb sage ich ja, kurzfristige finanzielle Interessen waren schon immer das größte Problem. Nur wenn Geld absolut keine Rolle spielt, kann man so ein AKW absolut sicher machen. Aber Geld spielt in der Realität immer eine Rolle.

Mit "unvorstellbar viel Geld", das ist ein Bullshit-Argument und hat nichts mit "kurzfristigen finanziellen Interessen zu tun". Weißt Du selber. Wenn der Aufwand für die Sicherheit so unglaublich groß wird, daß es sich nicht mehr lohnt, ist die Technologie dahinter obsolet. Und selbst dann würde ein Restrisiko bleiben, 100% gibt es nur in der Mathematik.
 
Mit "unvorstellbar viel Geld", das ist ein Bullshit-Argument und hat nichts mit "kurzfristigen finanziellen Interessen zu tun". Weißt Du selber. Wenn der Aufwand für die Sicherheit so unglaublich groß wird, daß es sich nicht mehr lohnt, ist die Technologie dahinter obsolet. Und selbst dann würde ein Restrisiko bleiben, 100% gibt es nur in der Mathematik.
Liebster Cale,
bitte entschuldige, dass ich mich nicht gleich mit deinen weisen Worten ausgedrückt habe! Natürlich ist das Problem mit der Kernenergie, dass sie obsolet ist! Müssten die, die die kurzfristigen finanziellen Vorteile genießen, auch den Rest des Risikos tragen, man könnte es auch Restrisiko nennen, dann hätte es diese Technologie nie gegeben.

Ich bitte dich eindringlichst mir zu verzeihen, dass ich so einen "Bullshit" geschrieben habe, dass „das Problem die kurzfristigen finanziellen Interessen seien und nicht langfristige Sicherheit“. Jetzt weiß ich auch, dass dies wirklich sehr, sehr dumm von mir gewesen ist!
Du kannst dir meiner ewigen Dankbarkeit sicher sein.
 
Ist das jetzt dein Ernst? Da laufen zwei Leute im Geiste von 1938 durch die Straßen und machen Jagd auf Juden und du hast nichts besseres zu tun als auf einen islamistischen Fall zu verweisen um zu zeigen das die Politik angeblich nur scharf auf rechten Terror aber nicht auf islamischen reagiert? Klär mich bitte auf, ich wünsche mir nämlich das ich das falsch verstehe.
 
Angesichts eines toten Muslims würde ich hier dennoch nicht nur von Antisemitismus sprechen wie es gerade durch die Presse geht. Das ist rechter Terror und Faschismus und der richtet sich gegen Andersdenkende, ich halte es für falsch hier den Antisemitismus in den Vordergrund zu rücken. 3 Monate vorher hätte der eine Moschee gestürmt. Oder ein linkes Zentrum.
 
Mit einem absurden historischen Vergleich hat US-Präsident Donald Trump den Abzug von US-Soldaten aus Nordsyrien verteidigt: Die jetzt von einer türkischen Militäroffensive betroffenen Kurden hätten die USA schließlich nicht im Zweiten Weltkrieg und bei der Alliierten-Landung in der Normandie 1944 unterstützt. "Sie haben uns nicht im Zweiten Weltkrieg geholfen, sie haben uns beispielsweise nicht mit der Normandie geholfen", sagte Trump am Mittwoch in Washington.


:fp:

Das tut langsam körperlich weh.
 
Angesichts eines toten Muslims würde ich hier dennoch nicht nur von Antisemitismus sprechen wie es gerade durch die Presse geht. Das ist rechter Terror und Faschismus und der richtet sich gegen Andersdenkende, ich halte es für falsch hier den Antisemitismus in den Vordergrund zu rücken. 3 Monate vorher hätte der eine Moschee gestürmt. Oder ein linkes Zentrum.

Wenn ich das richtig verstanden hab sind die beiden Opfer weder muslimisch noch jüdisch, sondern schlicht Zufallsopfer. Da er eigentlich am höchsten jüdischen Feiertag in eine vollbesetzte Synagoge eindringen wollte um dort eine verherende antisemitische Gewalttat zu begehen, die mit mehr Glück als Verstand (keine Polizei vor Ort, Tür hat glücklicherweise gehalten) ausblieb, halte ich es schon für sehr wichtig die eigentliche Absicht des Täter auch in den Fokus zu rücken.

Das kann man. Auch ohne dabei die Trauer über die letztlich dann tatsächlichen Todesopfer zu schmälern.
 
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Angesichts eines toten Muslims würde ich hier dennoch nicht nur von Antisemitismus sprechen wie es gerade durch die Presse geht. Das ist rechter Terror und Faschismus und der richtet sich gegen Andersdenkende, ich halte es für falsch hier den Antisemitismus in den Vordergrund zu rücken. 3 Monate vorher hätte der eine Moschee gestürmt. Oder ein linkes Zentrum.
mit faschismus hat das erstmal weniger zu tun.
 
Der größte Skandal ist das die Polizei ganze 15 Minuten brauchte um am Tatort anzukommen. Man stelle sich vor der hätte ein maschinengewehr samt echter granaten. In zeiten in denen es den islamistischen Terror gibt einfach unfassbar.
 
Der größte Skandal ist das die Polizei ganze 15 Minuten brauchte um am Tatort anzukommen. Man stelle sich vor der hätte ein maschinengewehr samt echter granaten. In zeiten in denen es den islamistischen Terror gibt einfach unfassbar.

Ja, richtig krass. Die sollten einfach die momentane Teleportation von Son Goku lernen. Dann passiert nie wieder irgendwas auf der Welt.
 
Ist das jetzt dein Ernst? Da laufen zwei Leute im Geiste von 1938 durch die Straßen und machen Jagd auf Juden und du hast nichts besseres zu tun als auf einen islamistischen Fall zu verweisen um zu zeigen das die Politik angeblich nur scharf auf rechten Terror aber nicht auf islamischen reagiert? Klär mich bitte auf, ich wünsche mir nämlich das ich das falsch verstehe.

Du hast das "Schubladen Denken", nicht ich. Was soll ich dir erklären? Das Antisemitismus zu ächten ist? Es gibt kein guten oder schlechten Antisemitismus, es gibt nur einen, und der ist zu verurteilen. Egal aus welchem "Lager" er kommt.
 
Angesichts eines toten Muslims würde ich hier dennoch nicht nur von Antisemitismus sprechen wie es gerade durch die Presse geht. Das ist rechter Terror und Faschismus und der richtet sich gegen Andersdenkende, ich halte es für falsch hier den Antisemitismus in den Vordergrund zu rücken. 3 Monate vorher hätte der eine Moschee gestürmt. Oder ein linkes Zentrum.

Also die Bilder sind ziemlich klar. Heute morgen wurde auch mehr von der Helm Kamera gezeigt und da wird einem schlecht.
Der wollte Juden vernichten und mit Glück, hat Tür und Tor standgehalten. Den Holocaust hat er dann auch gleich noch geleugnet.

Wäre die Polizei früher da gewesen, hätte man wohl den 2. Toten verhindern können.
Für solch einen dreckigen Abschaum gibt es keinen sozialisierten Ausdrücke mehr.
 
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