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Der Politikthread

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Kann ab jetzt nur noch schlimmer werden. Die alternativen Kandidaten wären alle kein Stück besser.
 
Es kann nur noch besser werden finde ich. May hat keiner mehr ernst genommen und es war eine komplette Sackgasse. Die Engländer werden das eh mit aller Eleganz gegen die Wand fahren. Ist fast schon egal wer da am Steuer sitzt. :D
 
Es kann nur noch besser werden finde ich. May hat keiner mehr ernst genommen und es war eine komplette Sackgasse. Die Engländer werden das eh mit aller Eleganz gegen die Wand fahren. Ist fast schon egal wer da am Steuer sitzt. :D


Wirken diese Nachfolger auf dich besser?: Stelle im Video makiert

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Der Kindergarten rund um den Brexit wird dort einfach nur ungehindert weiter laufen, mit oder ohne May.
 
Für uns EUler wäre so ein Brexit Hardliner gut. Dann gibt es wenigstens mal einen Schrecken mit Ende.
Nochmal so eine(n) wie die May, die nur jahrelang rumeiert, brauchen wir in der Situation nicht mehr.

Ich sehe auch keine andere Möglichkeit mehr als einen No Deal Brexit. Die EU wäre dumm, wenn sie neu verhandeln würde und die Briten wollen unbedingt raus aus der EU, egal was es kostet.
Der Großteil der Briten weiß mittlerweile, dass ein harter Brexit wirtschaftlich scheiße ist und trotzdem wollen sie ihn. Sie haben einfach andere Prioritäten. Es ist absolut OK wenn die Wirtschaft nicht an erster Stelle steht.
 
[...] und die Briten wollen unbedingt raus aus der EU, egal was es kostet.

Der Großteil der Briten weiß mittlerweile, dass ein harter Brexit wirtschaftlich scheiße ist und trotzdem wollen sie ihn. Sie haben einfach andere Prioritäten. Es ist absolut OK wenn die Wirtschaft nicht an erster Stelle steht.

Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Weder im Parlament des UK, in welchem die vom Volk des UK direkt gewählten VolksvertreterInnen sitzen, noch in der Bevölkerung gibt es eine Mehrheit für einen Austritt aus der Europäischen Union ohne Austrittsabkommen!
 
90% aller Brexit-Befürworter, wenn man ihnen erklärt was der Brexit in Realität für die UK bedeutet:

Anhang anzeigen 105516


Das war alles von Anfang an eine populistische Kampagne und man hat seiner Bevölkerung einfach nie wirklich gesagt was so ein Brexit in der Tat für die UK bedeutet. Die meisten haben sich das ganz anders Vorgestellt. Raus aus der EU und weiter alle Vorteile und den Wohlstand behalten.
Man kann hier auch einfach von Verarschen sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Weder im Parlament des UK, in welchem die vom Volk des UK direkt gewählten VolksvertreterInnen sitzen, noch in der Bevölkerung gibt es eine Mehrheit für einen Austritt aus der Europäischen Union ohne Austrittsabkommen!
Es gibt aber auch keine Mehrheit für dieses Austrittsabkommen und ein anderes gibt es nunmal nicht!

Und trotzdem bleibt das Land ziehmlich genau in der Mitte gespalten und die einen wollen weiterhin einen Brexit, koste es was es wolle.
Zusätzlich hat doch die Brexit Partei bei den EU Wahlen haushoch geonnen. Das spricht nicht für eine Zukunft in der EU.

Und man macht es sich zu einfach die Brexit-Befürworter generell als dumm hinzustellen.
Für sie ist es das schlimmste, wenn ihr Land nicht 100% der Entscheidungen selbst treffen kann. Denen ist komplette Selbstbestimmung wichtiger als temporärer wirtschaftlicher Schaden.
 
so wie ich es verstanden habe können sie doch bis ende oktober austreten, egal wann. sobald einer von denen neuer chef wird, würden sie doch ohne wenn und aber von heute auf morgen austreten können. oder irre ich mich?
weil in der tagesschau dieser boris johnson meinte die UKler bis ende oktober in die freiheit führen zu wollen. dabei wollen die doch den No deal brexit. warum dann bis ende oktober warte?
 
@BitByter In GB ist alles, absolut ALLES weit weg von einer Mehrheit!

Es gibt aber nur 3 Optionen:

1. Brexit mit Austrittsabkommen: Der ist unzählige male im Parlament gescheitert! Der hat definitiv KEINE Mehrheit.

2. Brexit ohne Abkommen: hat auch keine Mehrheit, würde dem Trauerspiel aber wenigstens ein klares Ende bereiten.

3. Die Briten bleiben in der EU: Hat auch keine Mehrheit und wäre ziemlich undemokratisch. Ändert auch nichts daran, dass die Briten sich plötzlich mehr mit der EU anfreunden.


Es ist und bleibt eine scheiß Situation, entweder man bleibt in dieser scheiß Situation oder man beendet sie. Und für mich gibt es jetzt (leider) nur noch einen Weg diese Situation zu beenden.
 
Es gibt aber auch keine Mehrheit für dieses Austrittsabkommen und ein anderes gibt es nunmal nicht!

Tjo, deswegen war der Brexit von Anfang an eine ziemlich bescheuerte Idee.

Und trotzdem bleibt das Land ziehmlich genau in der Mitte gespalten und die einen wollen weiterhin einen Brexit, koste es was es wolle.

Wie gesagt: Eine starke Mehrheit des UK will eben keinen "Brexit, koste es was es wolle" zumindest wenn man allen Indikatoren glauben darf, die wir bisher gesehen haben (UK General Election, EU-Wahlen, Umfragen).

Zusätzlich hat doch die Brexit Partei bei den EU Wahlen haushoch geonnen. Das spricht nicht für eine Zukunft in der EU.

Ergebnis der Europawahl 2019 im UK:

Remain-Parteien: 40,4%
"No-Deal" Parteien: 34,9%

Und man macht es sich zu einfach die Brexit-Befürworter generell als dumm hinzustellen.

Doch, generell sind die Brexit-Befürworter dumm. Das sieht man sehr gut, wenn man die Kommentare unter Artikeln der Onlineversionen der einschlägigen Medien des UK liest.

Für sie ist es das schlimmste, wenn ihr Land nicht 100% der Entscheidungen selbst treffen kann. Denen ist komplette Selbstbestimmung wichtiger als temporärer wirtschaftlicher Schaden.

Ja? Lies mal die Kommentare beispielsweise unter Artikeln zum Brexit bei der Daily Mail. Da wird von den dort mehrheitlich vertretenen Brexit-Befürwortern durch die Bank schlicht geleugnet, dass ein Brexit ohne Austrittsabkommen negative Auswirkungen auf die Wirtschaft des UK hätte. Stoßrichtung: "Nach dem Austritt ohne Deal wird die EU angekrochen kommen und uns den Deal geben den wir wollen." und/oder "Nach dem Austritt können wir mit der ganzen Welt Handel treiben und nicht mehr nur mit der EU."

Eine komplett verblödete Leugnung der Realität.

Wenn es wenigstens so wäre, wie du sagst, dass die "no deal Brexiteers" den wirtschaftlichen Schaden bewusst in Kauf nehmen würden, dann wäre es tatsächlich ehrlich und in Ordnung und nicht unbedingt "dumm". Aber meine Wahrnehmungen (siehe oben) sind eben leider andere.
 
@BitByter In GB ist alles, absolut ALLES weit weg von einer Mehrheit!

Es gibt aber nur 3 Optionen:

1. Brexit mit Austrittsabkommen: Der ist unzählige male im Parlament gescheitert! Der hat definitiv KEINE Mehrheit.

2. Brexit ohne Abkommen: hat auch keine Mehrheit, würde dem Trauerspiel aber wenigstens ein klares Ende bereiten.

3. Die Briten bleiben in der EU: Hat auch keine Mehrheit und wäre ziemlich undemokratisch. Ändert auch nichts daran, dass die Briten sich plötzlich mehr mit der EU anfreunden.


Es ist und bleibt eine scheiß Situation, entweder man bleibt in dieser scheiß Situation oder man beendet sie. Und für mich gibt es jetzt (leider) nur noch einen Weg diese Situation zu beenden.
Doch, für Punkt 3 gibt es in der Bevölkerung eine Mehrheit. Insbesondere nachdem klar ist, dass sie vor dem Referendum belogen und betrogen würden. Eine zweite Abstimmung wäre für mich daher die logische Folge. Und dass man auf Grund neuer Informationen seine Meinung ändert halte ich für sehr demokratisch.
 
Sorry, aber ich bewerte eine große Bevölkerungsgruppe nicht nach irgendwelchen Internetkommentaren.

Bei der Wahl 2016 waren sich sicherlich die wenigsten im klaren, welche wirtschaftlichen Folgen ein Brexit hat. im Mai 2019 halte ich das für ausgeschlossen. Wenn man sich die Gründe für einen Brexit anssieht, dann ist die Wirtschaft einfach nicht Prio One.
 
Sorry, aber ich bewerte eine große Bevölkerungsgruppe nicht nach irgendwelchen Internetkommentaren.

Bei der Wahl 2016 waren sich sicherlich die wenigsten im klaren, welche wirtschaftlichen Folgen ein Brexit hat. im Mai 2019 halte ich das für ausgeschlossen. Wenn man sich die Gründe für einen Brexit anssieht, dann ist die Wirtschaft einfach nicht Prio One.

Ich bezweifel dass dort wirklich die Mehrheit der Bevölkerung tatsächlich einen No-Brexit wollen. Ich Bezweifel, würde man heute nochmal zum Brexit Abstimmen, dass die generellen Brexit Befürworter eine Mehrheit erlangen würden.


Edit: Die Brexit Befürworter konnten 2016 nur eine knappe Mehrheit erzielen, da war der Bevölkerung aber noch nicht Bewusst was das tatsächlich für das Land bedeutet. Man hat der eigenen Bevölkerung schlicht weg Unwahrheiten vom "einfachen Brexit" aufgetischt.
 
Doch, für Punkt 3 gibt es in der Bevölkerung eine Mehrheit. Insbesondere nachdem klar ist, dass sie vor dem Referendum belogen und betrogen würden. Eine zweite Abstimmung wäre für mich daher die logische Folge. Und dass man auf Grund neuer Informationen seine Meinung ändert halte ich für sehr demokratisch.
Kannst du mir die Umfrage bitte zeigen?

Zur Erinnerung, diese vermeintliche Mehrheit gegen einen Brexit gab es schon vor 3 Jahren! Deshalb hat auch keiner der Politiker die gegen den Brexit waren diese Volksabstimmung so ernst genommen, wie sie sollten. Diese Mehrheit ist dann aber ganz schön geschrumpft und das Resultat kennen wir.

Und von mir aus können sie auch gerne eine zweite Abstimmung machen. Nur wer in der Regierung möchte diese? Die Briten haben die Politiker gewählt, die sie verdient haben und es sieht IMO gerade nichts nach einer zweiten Volksabstimmung aus. Ich sehe das nicht mehr als Option.
 
Kannst du mir die Umfrage bitte zeigen?

Zur Erinnerung, diese vermeintliche Mehrheit gegen einen Brexit gab es schon vor 3 Jahren! Deshalb hat auch keiner der Politiker die gegen den Brexit waren diese Volksabstimmung so ernst genommen, wie sie sollten. Diese Mehrheit ist dann aber ganz schön geschrumpft und das Resultat kennen wir.

Und von mir aus können sie auch gerne eine zweite Abstimmung machen. Nur wer in der Regierung möchte diese? Die Briten haben die Politiker gewählt, die sie verdient haben und es sieht IMO gerade nichts nach einer zweiten Volksabstimmung aus. Ich sehe das nicht mehr als Option.
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Sorry, ich finde da nur die Umfrage aus dem Januar mit 46% zu 39%. So eindeutig ist das lange nicht. Ich hätte jetzt mit mindestens 60% zu 40% gerechnet, schließlich wissen ja alle jetzt worauf sie sich einlassen und sind ja scheinbar solche Pro EUler geworden. Aber mit 46% gewinnt man noch lange keine Volksabstimmung, jedenfalls nicht sicher.

Bei der ersten Abstimmung haben sie mit 48,1% verloren.

Und wie dem auch sei, seit der Volksabstimmung hatten sie zwei Wahlen, in denen sie eben keine Pro europäischen Politiker an die Macht gewählt haben! Vollkommend demokratisch und selbstverschuldet sind sie jetzt in der Situation, dass es im Parlament keine Mehrheit für eine weitere Volksabstimmung gibt. So gerne wir die auch hätten.
 
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