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Der Politikthread

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Sorry, aber ich erwarte vom Staat, dass er sein eigenes Denken überdenkt.

Gerade an unserer Politik scheitern die meisten Umweltvorhaben. Sowohl bei der Industrie, als auch beim Bürger. Und ja, ab und zu muss der Mensch eben auch gezwungen werden. Und dann muss die Politik auch Geld in die Hand nehmen, wenn es um Umverteilung geht.

Ich sag's gerade aus. Dem Planeten ist es jeden Tag mehr egal, ob "der deutsche Mittelstand" etwas höher belastet wird oder nicht. Gestern gehört, dass eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Auch durch den Klimawandel. Was ist so schwer daran zu verstehen, dass gehandelt werden muss? Warum darf das kein Geld kosten, auch nicht das eigene? Du fährst einen S3, oder? Überleg dir mal, warum du dir SO ein Auto leistest...

Ich finde es auch suboptimal, immer direkt auf globale Lösungen zu verweisen. Erstens ist das oft unmöglich. Zweitens zeigt die Vergangenheit aber auch, dass es Vorreiter braucht. Wir sind auf dem besten Wege, in zwei Jahrzenten unabhängig von fossilen Energien zu sein. Sollen wir warten, bis Indien mitzieht? Sollen wir China noch weiter davoneilen lassen? Als einer der grössten Verschmutzer darf Deutschland gerne mit vorne dabei sein, wenn es um den Wandel geht.

Den S3 fahre ich nicht mehr. Ich hab meinen Spaß damit gehabt, aktuell sind es 3 Zylinder und Fahrrad. Abgesehen von familienbedingten Fernflügen lebe ich vermutlich sogar klimafreundlicher als die Mehrheit der Deutschen. Aber ich spare Energie, weil es mir Sparanreize setzt. Anreize sind imo auch das einzige, was funktioniert. Zwang und Draufzahlen wird immer so heftige Abwehrreaktionen hervorrufen, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Das folgende soll jetzt keine Entschuldigung sein, die Anstrengungen einzustellen, aber jeder der die Klimaberichte kennt, weiß, dass diese ganzen "Wenn wir jetzt das machen, dann haben wir noch die und die Chance" schlichte Illusion sind. Die Menschheit wird die Ziele nicht erreichen. Nicht einmal annähernd. Jedenfalls nicht, bevor es nicht längst zu spät ist.
 
Natürlich werden die Ziele nicht erreicht, der Scheiss daran ist dass nicht der Mensch ausstirbt sondern die Tierwelt, der Parasit überlebt mal wieder.
 
Naja, auf dem Zeitstrahl der Geschichte haben wir Menschen es auf einen Tag gerechnet auf ein paar Minuten gebracht. Insofern leben wir höchstens ein paar Sekunden länger als die Pflanzen- und Tierarten, die wir ausgerottet haben :D.
 
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Den S3 fahre ich nicht mehr. Ich hab meinen Spaß damit gehabt, aktuell sind es 3 Zylinder und Fahrrad. Abgesehen von familienbedingten Fernflügen lebe ich vermutlich sogar klimafreundlicher als die Mehrheit der Deutschen. Aber ich spare Energie, weil es mir Sparanreize setzt. Anreize sind imo auch das einzige, was funktioniert. Zwang und Draufzahlen wird immer so heftige Abwehrreaktionen hervorrufen, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Das folgende soll jetzt keine Entschuldigung sein, die Anstrengungen einzustellen, aber jeder der die Klimaberichte kennt, weiß, dass diese ganzen "Wenn wir jetzt das machen, dann haben wir noch die und die Chance" schlichte Illusion sind. Die Menschheit wird die Ziele nicht erreichen. Nicht einmal annähernd. Jedenfalls nicht, bevor es nicht längst zu spät ist.

Eine CO² Steuer kann man aber durchaus so gestalten, dass sie eben gerade Anreize schafft. Man müsste sie nur aufkommensneutral gestalten. Jeder zahlt für seinen Verbrauch und am Ende bekommt jeder einen fixen Wert zurück. Wer mehr verbraucht als der Durchschnitt zahlt drauf, wer weniger verbraucht bekommt mehr zurück als er gezahlt hat. Und das schöne wäre, dass man dadurch tendenziell die Reichen belasten und die Armen entlasten würde.
 
Zum Thema CO2:

Solange diskutiert wird wie:
- Aber Diesel ist doch nicht so schlimm wie ...
- Aber Schiffe sind doch mindestens genauso schlimm wie
- Und die Flugzeuge sind die allergrössten Schleudern ...
- Aber China ist doch viel schlimmer
... dann ändert sich gar nix und es gewinnen die Lobbies ... Wir sind Deutschland und wenn nicht auch mal ein Starker vor geht, dann GutNacht

Es muss jeden treffen und die am meisten, die am meisten verursachen.
Dazu braucht man dann ein Konzept:
a) dass nicht direkt mit der Saubolle reinschlägt und die kolportierten 180€ pro Tonne direkt reinhaut, so dass ein Liter Benzin rund 50 Cent mehr kosten. Man kann doch einfacher anfangen, wie z.B. die Schweden -->https://www.tagesspiegel.de/wirtsch...der-der-schwedischen-co2-steuer/24161896.html
b) dass den Schwächeren etwas zurückgibt (z.B. beim Strom, Gesundheit, ...)

Wenn Folgende Zahlen stimmen:
https://www.merkur.de/politik/forde...r-was-sie-kostet-was-sie-bringt-12183713.html
... dann ist das der richtige Weg. Wer die Kohle hat, nach NY fliegen zu können, der kann gerne noch ein paar viele Euros drauf legen (und vielleicht steuern die Fluggesellschaften etwas von Ihrem Gewinn dazu).
Ich für meinen Teil würde dann weniger nach NY fliegen, gerne 300€ mehr für Strom im Jahr ausgeben und die 17 Cents für Milch sind sowieso lange überfällig. Dann kauf ich halt weniger Mumpitz und spar mir das ganz schnell wieder rein.
 
Man könnte dann sogar direkt mal stolz auf dieses Land sein, aber solange Eigenleistung/-verantwortung verlangt wird hält man sich halt lieber bedeckt. bequemes Scheißvolk kann ich nur sagen und ich hoffe mittlerweile dass das alles mal richtig den Bach runter geht und jeder drunter zu leiden hat.
 
Das trifft es doch ganz gut
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Zuletzt bearbeitet:
Ich hab eben in der ARD gesehen, wo das Hauptproblem beim BER liegt.

Ey, das Mopped ist innen komplett mit den falschen Steinen gebaut worden. Für Sandkalkstein gibt es keine zugelassenen Dübel.

Und einen vergleichbaren Fall gab es noch nie. Wenn die Pech haben, muss das komplette Gebäude entkernt werden. :ugly:
 
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