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Der Politikthread

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Der Typ schreibt "halben Aromaton daneben", "verblüffend nah dran an Hackfleisch" und "der überzeugendste Fake, der mir bisher zwischen die Zähne gekommen ist". Sorry, wer jetzt wegen kleiner Nuancen trotzdem unbedingt Fleisch essen müsste, der hat schon ein krankhaftes Verlangen nach echtem toten Tier. Und ich bin kein Vegetarier.
 
Der Geschmack des Fleisches ist doch bei nem handelsüblichen Burger sowieso wayne da man den durch die ganzen anderen Zutaten ohnehin wenig bis gar nicht raus schmeckt.
 
Ich muss jedenfalls mal die Würstchen von Pommersche probieren. Die sind ja schon vegan und Freunde sagen, sie schmecken ganz gut.

Wenn solche Produkte mal am Markt sind, bin ich gerne bereit, auch darauf umzusteigen. Tierwohl und Umwelt sind mir bedeutend wichtiger als das letzte Quentchen Geschmack. Wobei ich da bisher auch oft inkonsequent bin und war, gebe ich zu.
 
Der Autor schreibt ja, dass er den Geschmack mit ner Scheibe Tomate überdecken muss, damit es an Fleisch heran kommt... Ist ja wunderbar.

All diese Produkte sind toll für Leute, die eh schon vegetarisch oder vegan leben. Aber die meisten Fleischesser holst du damit nicht hinterm Ofen hervor.
also bei einem steak-ersatz bin ich voll bei dir. aber hier gehts um burger. das merkt doch eh keiner. insbesondere nicht in deutschland. so herausragend sind burger hier nämlich nicht.

mich stört vor allem die konsistenz bei den meistern ersatz-geschichten. das ding würde ich aber mal ausprobieren.
 
https://www.zeit.de/zeit-magazin/es...burger-veganer-fleischersatz-frikadelle-labor

Man möge sich nur vorstellen, was das für die Welt in so vielen Aspekten bedeuten könnte. Und dann könnte man immernoch echten Käse und Bacon nutzen.

Aber gerade auch Länder wie Deutschland wissen sicher, wie man die heimischen Agrarbetriebe "beschützt".

Ich glaube da hat die Zuchtfrikadelle aus der Petrischale mehr Chancen aber die ist halt noch viel zu teuer.
Davon ab ist Hackfleisch ja am Simpelsten zu ersetzen und solang man für das Filet/Steak noch schlachten muss, ist das Hackfleisch eh vorhanden.
 
der hat schon ein krankhaftes Verlangen nach echtem toten Tier.
giphy.gif
 
Ich muss jedenfalls mal die Würstchen von Pommersche probieren. Die sind ja schon vegan und Freunde sagen, sie schmecken ganz gut.

Wenn solche Produkte mal am Markt sind, bin ich gerne bereit, auch darauf umzusteigen. Tierwohl und Umwelt sind mir bedeutend wichtiger als das letzte Quentchen Geschmack. Wobei ich da bisher auch oft inkonsequent bin und war, gebe ich zu.

Ich auch. Und ehrlich gesagt schäme ich mich gerade dafür, wenn ich solche Diskussionen mitverfolge, weil es wirklich ein minimaler Verzicht im Leben für ein großes Wohl ist.
 
wer seinen Burger so mit Salat und anderem Grünzeugs vollballert, dass er vom Fleisch nix mehr schmeckt, für den den is sowas denk ich ne gute Alternative.

Aber mir sind ja schon Menschen suspekt, die diese widerliche Essiggurke beim Cheeseburger von McDonalds mitessen. Die versaut einem doch alles, und alles ist nicht gerade viel bei nem Burger von McDonalds
 
Und ich verstehe nicht, warum man Fleischesser verteufelt, sich für sie schämt etc. pp... :ugly:

Das ist echt so ein Crazy-Internet-Ding was ich noch nie in der realen Welt erlebt habe. Ich kenne genau 1 Vegetarier im echten Leben :D
 
Ich glaube da hat die Zuchtfrikadelle aus der Petrischale mehr Chancen aber die ist halt noch viel zu teuer.
Davon ab ist Hackfleisch ja am Simpelsten zu ersetzen und solang man für das Filet/Steak noch schlachten muss, ist das Hackfleisch eh vorhanden.

Gerade bei Filet/Steak ist man doch letztes Jahr wieder ein gutes Stück weiter gekommen. Durch die Verlegung von den Fasern erreicht man einen "Biss" wie bei echtem Fleisch.

@eape

Das Problem liegt halt im Alltag. Noch.

Du bekommst viele Produkte nicht in unseren Läden und sie sind teils noch deutlich teurer. Und man sieht halt oft nicht die Notwendigkeit.

Die Notwendigkeit wird aber irgendwann da sein. Tierwohl ist ein grosses Thema. Der Klimaschutz auch. Und wenn wir mal die 10 Milliarden Menschen erreicht haben ist es einfach die Frage, womit wir sie ernähren wollen.

Manchmal "beneide" ich Menschen wie Marius (nur ein Beispiel), die im hier und heute und in ihrem eigenen Microkosmos leben. :I
 
Und ich verstehe nicht, warum man Fleischesser verteufelt, sich für sie schämt etc. pp... :ugly:
Weil die meisten Fleischesser für ihr eigenes Wohl, dabei betrifft es nur das geschmackliche Wohl beim Essen, Konsequenzen in Kauf nehmen, die in keiner Relation stehen zu dem bisschen Genuss.

Fernab davon ist es halt auch eine ethische Einstellung. Ich will, dass auf der Welt so wenig Leid wie möglich verursacht wird. Das kann ich in voller Gänze nicht vermeiden, beim Fleischkonsum aber schon.
 
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